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Thema: Inneres Wing Chun: Stehen wie ein Baum

  1. #76
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Gibt halt keine Stelle, an der man nicht einen Widerspruch finden könnte, ...
    Das gilt ja nun für jeden. Ich sehe nur den Sinn darin nicht. Da es hier um persönliches Wahrnehmen und persönliche (Interpretation von) Modelle(n) geht.

    Bewegen wir uns nicht im chin./taoist. Bereich, indem Wiedersprüche Einheiten darstellen und ineinander übergehen können - also eher zwei wechselnde Punkte zwischen denen Entwicklung stattfindet?

    Naja, ist mir eigentlich zu philosophisch und bin deswegen auch nach dem Post wieder raus.

    Ernsthaft denke ich, dass das angestrebte Ziel, die Übung bedingen sollte.

    Das Yi-Training von Kanken, das ich nicht näher beschreiben kann und will, ist für mich das mächtigste Trainingstool, das mir bisher begegnet ist und der Schlüssel zum (buchstäblichen) begreifen der tcma's und wäre eigentlich, a.m.S. auch etwas für dem medizinischen/ therapeutischen Bereich.

    Damit will ich explizit nicht sagen, alles andere wäre schlecht oder gar falsch. Das kommt, aus meiner Sicht, auf den Kontext und die Person an.

    So, der Alltag ruft.

    Liebe Grüße
    DatOlli

  2. #77
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    Eine Diskussion über ZZ in diesem Unterforum, wie die Zeiten sich ändern.
    Da wir nun öfter Gravitation gelesen haben, würde ich gerne wissen, ob wir grundsätzlich das gleiche Verständnis haben. Wie bindet ihr die Gravitation in euer Training ein oder nehmt ihr sie als gegebenen hin? Arbeitet ihr bewusst damit und wenn, dann wie? Körperlich, Visuell?

  3. #78
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    Ich nutze „Gravitation“, wie ich schon schrieb, im Sinne von „die Kraft, die dem Universum seine Struktur gibt“. Sie kann man im Körper fühlen, testen und harmonisieren.
    WIE das konkret gemacht wird und welche Vorstellungen man dazu nutzt ist Teil des Trainings und das geht nur im persönlichen Austausch.

    Ich würde aber nicht „Gravitation“ als Begriff nutzen, sondern „Kräfte“ oder „Vektoren“.

  4. #79
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    Zitat Zitat von Traumfänger Beitrag anzeigen
    Eine Diskussion über ZZ in diesem Unterforum, wie die Zeiten sich ändern.
    Da wir nun öfter Gravitation gelesen haben, würde ich gerne wissen, ob wir grundsätzlich das gleiche Verständnis haben. Wie bindet ihr die Gravitation in euer Training ein oder nehmt ihr sie als gegebenen hin? Arbeitet ihr bewusst damit und wenn, dann wie? Körperlich, Visuell?
    Wie sähe denn ein Training aus, das die Gravitation nicht berücksichtigt?

  5. #80
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Wieso du „Seele/Geist“ jetzt gleich Gravitation setzen willst verstehe ich nicht.
    Ich?
    Ich habe lediglich den Dialog zwischen Bücherwurm und Dir zusammengefasst.

    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    IDer „Knotenpunkt des Geistes“ im „Gewebe des Seins“ gehört in die Sprache der TCM, bzw. des Daoismus. Moderne Physik ist eine andere Sprache und die sollte man nicht vermischen.
    Das hättest Du dann wohl eher Bücherwurm entgegnen sollen, anstatt seine Deutung mit "jupp, korrekt" zu bestätigen.
    desipere est juris gentium

  6. #81
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    @Bücherwurm
    Mit dieser Antwort verstehe ich deine Sicht nicht. Ich möchte das auch nicht seitenlang diskutieren. Es war eine Verständnisfrage, mehr nicht. Kankens Antwort geht schon in die richtige Richtung. Trotzdem differenziert zu meinem Verständnis Gravitation zu nutzen.
    Es geht übrigens nur um das eigene Verhältnis zur Gravitation, bezogen auf die ZZ oder eigene Bewegungen ohne Partner.

  7. #82
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    Zitat Zitat von Traumfänger Beitrag anzeigen
    Es geht übrigens nur um das eigene Verhältnis zur Gravitation, bezogen auf die ZZ oder eigene Bewegungen ohne Partner.
    Um aufrecht zu stehen, muss man sich aufrichten, das ist Arbeit gegen die Schwerkraft.
    Auch das Stehen auf zwei Beinen ist Arbeit. Einerseits, weil man Muskelkraft braucht, um die Struktur gegen die Schwerkraft aufrecht zu erhalten, andererseits, weil der Zweibeinstand ein labiles Gleichgewicht ist und ständige minimale Korrekturbewegungen erfordert, damit der Schwerpunkt über der Standfläche bleibt.
    In chinesischen Traditionen sind Himmel und Erde und der Mensch zwischen beiden Polen bekannte Begriffe.
    Der Mensch ist ein geistiges (Himmel) Wesen in einer materiellen (Erde) Welt.
    Das Schwere ist der Erde zugehörig, auch den alten Chinesen haben wohl nicht entgangen, dass massive Körper auf der Erde das Bestreben haben, sich auf die Erde zu zu bewegen.
    Aber mit Yin allein schaft man keine Welt, wie wir sie kennen.
    Mit Schwerkraft allein auch nicht.
    Da sind sich die beiden Systeme irgendwie einig.
    desipere est juris gentium

  8. #83
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Um aufrecht zu stehen, muss man sich aufrichten, das ist Arbeit gegen die Schwerkraft.
    Hmm, ich finde, Schwerkraft ist schon so ein irreführendes Wort. Ich betrachte die Gravitation lieber als Freund, als eine wohlmeinende Aufforderung,
    mit den Füßen am Boden zu bleiben, als eine Kraft die mir den exakten Vektor aufzeigt in dessen Richtung ich mich ausrichten und aufrichten sollte.

    Auch wenn es rein technisch betrachtet die gleiche Sache ist, macht der veränderte Blickwinkel / Mindset das Leben doch angenehmer, leichter.

    Guckt mehr Tanz- & Akrobatikvideos u.ä.
    Kämpfe nicht gegen jemanden oder etwas -
    kämpfe für jemanden oder etwas.

  9. #84
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    Könnte zum Thema passen ...


  10. #85
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    Zitat Zitat von Glückskind Beitrag anzeigen
    Hmm, ich finde, Schwerkraft ist schon so ein irreführendes Wort.
    Letztlich ist es wurscht wie man es nennt, es bleibt immer das gleiche Problem: Je nach Tiefe des Verständnis der verwendeten Terminologie wird es zu abstrakt und kompliziert.

    Es ist egal ob ich die Sprache der chinesischen Philosophie/des ehemaligen chinesischen Volksglaubens nehme, moderne Anatomie/Physiologie, Begriffe aus der Physik etc. ab einem gewissen Punkt kommt man nur weiter wenn man sich tiefer mit dem jeweiligen Kontext beschäftigt.

    Das dies, zumindest am Anfang, nicht sein muss zeigt ja die Praxis des ZZ sehr schön: Simple und einfache Bilder, die jeder sofort, instinktiv, verstehen kann und die einem helfen sich zu bewegen, sich zu fühlen und einem ein tieferes Verständnis von Bewegung allgemein geben.

    Leider üben die wenigsten Leute ZZ so...

  11. #86
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    zum eingangstitel: "inneres wing chun - stehen wie ein baum"

    was soll "inneres wing chun" bedeuten? ein blödsinniger begriff

    stehen wie ein baum ist eine grundübung im wing chun - ganz einfach

  12. #87
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Ich nutze „Gravitation“, wie ich schon schrieb, im Sinne von „die Kraft, die dem Universum seine Struktur gibt“. Sie kann man im Körper fühlen, testen und harmonisieren.
    WIE das konkret gemacht wird und welche Vorstellungen man dazu nutzt ist Teil des Trainings und das geht nur im persönlichen Austausch.

    Ich würde aber nicht „Gravitation“ als Begriff nutzen, sondern „Kräfte“ oder „Vektoren“.
    Was für eine Gravitation ? Was für ein Universum ? *duckundweg

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