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Thema: Das Lehrkonzept : Karate-Lehrer/in der Deutschen Dan Akademie

  1. #16
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    Hallo,

    Zitat Zitat von ainuke Beitrag anzeigen
    Ob jemand mit Trainerlizenz anwesend ist oder nicht, kann dann relevant werden, wenn etwas passiert, insbesondere bei Minderjährigen Es soll durchaus schon vorgekommen sein, dass eine Versicherung versucht hat, sich vor einer Leistungserbringung zu drücken. Und wenn sich jetzt beispielsweise ein Kind im Training so verletzt, dass eine medizinische Behandlung notwendig ist oder gar langfristige Kosten entstehen, dann kann es sein, dass eine Versicherung fragt, ob eine qualifizierte Aufsicht anwesend war. Die Qualifikation wird in der Regel durch eine Trainerlizenz nachgewiesen.
    sicher richtig was Du schreibst.

    Meine Antwort bezog sich auf den Beitrag Nr. 9 von step-by, wo er schreibt "Ist es nach dem Vereinsrecht erforderlich, daß immer ein Übungsleiter beim Training dabei ist?
    Oder kann die Vereinsführung für Notfälle. einen Trainer ohne Trainerschein, für die Sportausbildung einsetzen."

    Und zwingend notwendig ist es nicht, dass der im Verein der eingesetzte Übungsleiter Trainer- Lizenzen vorzuweisen hat. Der Vereinsvorstand kann einsetzen, wen er für geeignet hält.

    Gruß

  2. #17
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    Zitat Zitat von step-by Beitrag anzeigen
    Warum sind diese Lizenzen erforderlich?
    Bekommt der Verein, wenn seine Mitglieder diese anerkannten Lizenzen vorweisen können, Zuschüsse vom Land?
    Oder sind diese Lizenzen vorgeschrieben, damit der Sport in einem Verein durchgeführt werden darf?
    Für den reinen Breitensport im Wald- und Wiesenverein sind die Lizenzen nicht erforderlich. Wie andere hier schon geschrieben haben, kann jeder Verein jede seiner Ansicht nach geeignete Person als Trainer zulassen. Ebenso kann der Verein aus Gründen des Sicherheitsbedürfnisses (vgl ainuke bzgl Versicherung), aus Marketingerwägungen oder um sicher zu gehen, dass die Bewerber auch wirklich Ahnung haben, verlangen, das ihre Trainer lizensiert sind. Das ist oft bei Fittnessclubs und privaten Sportschulen der Fall.
    Ist der Verein Mitglied im Landessport, so kann er für jeden lizensierten Trainer einen zuschuss beim LSB beantragen. Der Verein bekommt dann ein paar Euro pro Übungseinheit vom LSB. Google nach Übungsleiterzuschuss.
    Für einige aber nicht alle Sportarten (zB Fußball), sind die Lizenzen tatsächlich Pflicht, wenn man als Trainer eine Gruppe betreut, die an Wettkämpfen/Ligen teilnimmt. Das wird dann von den Organnisationen vorgeschrieben, die die Wettkämpfe ausrichten. Als C-Lizenz-Trainer darf man zum Beispiel im Fußball im DFB alle Amateurteams bis einschließlich Oberliga betreuen. Bundesliga-Trainer müssen die Qualifikation "Fußball-Lehrer" vorweisen, was noch eine Stufe über der A-Lizenz steht.
    Geändert von Inumeg (23-10-2019 um 08:38 Uhr)

  3. #18
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    Einen Aspekt sollte man auch nicht außer acht lassen. Die "Ausbildung" und "Zertifizierung" von Trainern soll auch ganz einfach den allgemeinen Qualitätsstandard steigern. Natürlich bedeutet das Vorliegen einer Trainerlizenz nicht zwangsläufig, dass man ein hervorragender Trainer ist. Aber es gibt auch zugelassene Rechtsanwälte und approbierte Ärzte, die nicht wirklich geeignet sind für ihren Job. Und es gibt mit Sicherheit Menschen, die ohne Trainerlizenz ein Spitzentraining geben oder geben können.

    Ich sehe das sehr ähnlich zur "Meisterpflicht" in manchen Handwerksberufen. (Augenbrauen hoch? - Tiefer Atem? - NEIN, damit meine ich keinesfalls, dass ein Trainer und/oder Dan-Träger ein Meister ist. Das ist eine andere Baustelle bzw. Thread.)

  4. #19
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    @ainuke - so ist es. Mich interessiert nicht, welche Graduierung oder Lizensierung jemand hat. Ich beurteile ausschließlich nach dem, was ich sehe und/oder spüre. Was dieser A-Trainer hier bspw. zeigt, begeistert mich kein bißchen:


  5. #20
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    @ainuke - so ist es. Mich interessiert nicht, welche Graduierung oder Lizensierung jemand hat. Ich beurteile ausschließlich nach dem, was ich sehe und/oder spüre. Was dieser A-Trainer hier bspw. zeigt, begeistert mich kein bißchen:


    .. naja? Hüfte abdrehen und blocken. Nich?

  6. #21
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen


    .. naja? Hüfte abdrehen und blocken. Nich?
    Ich nehm den Video-Joker:
    https://www.facebook.com/ShotokanKar...2217995960907/

  7. #22
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    ok ok, der Hotton ist natürlich ne ganz andere Hausnummer. Ich würde trotzdem mal versuchen, über Shotokan hinaus zu denken.

  8. #23
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    [QUOTE=FireFlea;3711147]@ainuke - so ist es. Mich interessiert nicht, welche Graduierung oder Lizensierung jemand hat. Ich beurteile ausschließlich nach dem, was ich sehe und/oder spüre. Was dieser A-Trainer hier bspw. zeigt, begeistert mich kein bißchen:



    Lieber FireFlea

    das mag natürlich für Dich und Deinen Verein zutreffen und auf dieses Video von youtube.

    Es gibt aber auch Verbände, die sich mehr erhoffen, die WAKO hat ihre Trainerausbildung ( C,B,A) vom DOSB anerkennen lassen.
    Das ist beim Taekwondo DTU ähnlich.

    In meiner Dienststelle war es auch erforderlich, daß der Übungsleiter eine Trainerausbildung vom DOSB nachweisen mußte. Er konnte aber
    ab und zu einen " Übungsleiter " ohne Trainerausbildung einsetzen.

    Unter
    https://www.dosb.de/

    Sollte der Trainer mit einer Lizenzierung theoretisches und praktisches Können nachweisen.
    Die Trainer- Lizenz weist die Qualifaktion eines Trainer/in nach. Wie der " Trainer " sein Wissen und Können vermittelt, das wird sich später herausstellen.

    Was der DOSB - der Deutsche Olympische Sportbund - mit seiner Konferenz im Oktober 2016 angestoßen hat, die Schlüsselfunktion Trainer/in soll gestärkt werden.

    Ich finde die Diskussion sehr interessant.

  9. #24
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    @ainuke - so ist es. Mich interessiert nicht, welche Graduierung oder Lizensierung jemand hat. Ich beurteile ausschließlich nach dem, was ich sehe und/oder spüre. Was dieser A-Trainer hier bspw. zeigt, begeistert mich kein bißchen:

    Bei diesem Video bin ich auch nicht begeistert. Allerdings liegt das wahrscheinlich daran, dass der Trainer hier Wettkampforientiert ist. Und das ist für diese Zielgruppe auch in Ordnung. Leute, die bei mir trainieren, würden wahrscheinlich keinen Blumentopf gewinnen (viel zu locker, zu runde Bewegungen, Hände oftmals offen, ...).
    Meine eigenen Trainerausbildungen gingen glücklicherweise genau in die von mir gewünschten Richtungen: Breitensport, Gesundheit und SV.
    Aber genauso gut ist es doch, wenn es Wettkampforientierte Trainerausbildungen gibt (heißt meistens „Leistungssport“).

  10. #25
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    Zitat Zitat von step-by Beitrag anzeigen
    Die Trainer- Lizenz weist die Qualifaktion eines Trainer/in nach. Wie der " Trainer " sein Wissen und Können vermittelt, das wird sich später herausstellen.
    Bei unseren Trainerausbildungen war es auch ein wesentlicher Bestandteil, wie die Inhalte vermittelt werden. Das wurde geübt, kritisiert und verbessert.
    Auch bei den Lizenzverlängerungslehrgängen wird dieser Aspekt immer wieder diskutiert.

  11. #26
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    Zitat Zitat von ainuke Beitrag anzeigen
    Bei diesem Video bin ich auch nicht begeistert. Allerdings liegt das wahrscheinlich daran, dass der Trainer hier Wettkampforientiert ist. Und das ist für diese Zielgruppe auch in Ordnung.

    ...

    Aber genauso gut ist es doch, wenn es Wettkampforientierte Trainerausbildungen gibt (heißt meistens „Leistungssport“).
    Ich fürchte, das Vid zeigt den weitverbreiteten Standard des DKV und der anderen Shotokan-Stilisten. 80 % oder mehr wäre mein Tipp. Und immer schön den Rücken "grade" machen!

  12. #27
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    Und da frage ich mich schon, wo diese ganzen angeblichen Gesundheits- und Background Kenntnisse der zertifizierten Leute hingehen, wenn ich auf der Verbandshomepage noch etwas von jahrtausendealten Mönchen lesen muss, Kime Schockwellen im Körper des Gegners explodieren und sich die Hälfte der A Trainer bewegt, als ob sie keine Gelenke hätten oder nicht wissen, das man die auch benutzen kann. Oder das hier ist von einer Uni - und zwar nicht aus der Hobbysportgruppe, sondern ein Kurs für angehende Sportlehrer. Kann ja jeder selbst entscheiden, was dann so ein Sportdiplom bzgl. Karate Wert ist...


  13. #28
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Und da frage ich mich schon, wo diese ganzen angeblichen Gesundheits- und Background Kenntnisse der zertifizierten Leute hingehen, wenn ich auf der Verbandshomepage noch etwas von jahrtausendealten Mönchen lesen muss, Kime Schockwellen im Körper des Gegners explodieren und sich die Hälfte der A Trainer bewegt, als ob sie keine Gelenke hätten oder nicht wissen, das man die auch benutzen kann. Oder das hier ist von einer Uni - und zwar nicht aus der Hobbysportgruppe, sondern ein Kurs für angehende Sportlehrer. Kann ja jeder selbst entscheiden, was dann so ein Sportdiplom bzgl. Karate Wert ist...

    Berechtigte Frage. Ich nehme an, es gibt viele Sport-/Karate-/QiGong-/Sonstwas-Lehrer, die sehr viel über gesunde Bewegungen wissen und dies auch entsprechend unterrichten, ABER sich gleichzeitig überhaupt nicht in der Öffentlichkeit präsentieren. Wer nicht über die Wettkampfwelt in den Medien auftaucht oder die Klappe richtig weit aufreisst, wird eben kaum gehört. Das erlebt man hier im Forum doch oft genug. Da erklärt beispielsweise jemand in einem Film eine sehr gesunde und effektive Bewegung in Zeitlupe, damit man alles gut sehen kann, und schon kommt so ein Schlauschlumpf:"Mit dieser Geschwindigkeit würde der aber nicht gegen 10 Elitesoldaten gewinnen ...".
    Ich selbst überlege mir auch sehr genau, wann ich was sage. Selbst in unserem Verein, in dem ich seit 5 Jahren Training gebe, gebe ich mein Wissen und meine Meinung in wohl überlegten Dosierungen weiter. Und dann lade ich ab und zu sehr erfahrene Leute zu Lehrgängen ein, die dasselbe Bild haben wie ich und damit meine Aussagen wiederum unterstreichen. Inzwischen höre ich immer öfter:"Mein Gott, was haben wir früher für einen schädlichen Mist trainiert." Aber eben alles wohldosiert und gut verdaubar. Keiner soll sein Gesicht verlieren oder eine Opposition aufbauen wollen.

  14. #29
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    Hallo,

    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Oder das hier ist von einer Uni - und zwar nicht aus der Hobbysportgruppe, sondern ein Kurs für angehende Sportlehrer. Kann ja jeder selbst entscheiden, was dann so ein Sportdiplom bzgl. Karate Wert ist...
    ohne es zu wissen schätze ich, dass hier im Studium für Lehramtsstudierende ein Kurs "DKV Sound Karate" im Umfang von 1-2 SWS angeboten wurde, also letztendlich 10 bis 20 Trainingseinheiten zu 90 Minuten. Was erwartest Du von den Studierenden bei der Trainingszeit?

    Würdest Du von jemanden, der noch nie z. B. gefochten hat, nach 10 bis 20 Trainingseinheiten Wunder erwarten?

    Gruß

  15. #30
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    @ainuke
    klar gibt es gute Leute mit Ahnung, die irgendwo ihr Ding machen. Hier geht es ja eher um Karate auf institutioneller Ebene mit den ganzen Zertifikaten und Fortbildungen. Was kommt denn vom Eigenanspruch des Qualitätsnachweises wirklich an? Und mittlerweile fallen Leute bei der 8.Dan Prüfung wegen zu wenig Körperspannung durch und Vereinstrainer, die auf einer Fortbildung waren erzählen mir, der Referent habe geraten das hintere Knie mehr nach außen zu drehen, weil man so tiefer komme... Sowas macht man dann notgedrungen mit und rollt später mit den Augen.

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