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Thema: Amateur MMA Kämpferin stirb nach Kampf an einer Gehirnverletzung!

  1. #1
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    Standard Amateur MMA Kämpferin stirbt nach Kampf an einer Gehirnverletzung!

    https://www.bild.de/unterhaltung/leu...3518.bild.html


    weiss jemand etwas genaueres über diesen fall? wurde der kampf nicht rechtzeitig gestoppt ?
    Geändert von marq (20-11-2019 um 10:18 Uhr)

  2. #2
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    Ich hatte das gestern schon in der Rheinischen Post gelesen, war aber nur eine ganz kurze Meldung, die ich heute auch mit der online-Suche nicht wiederfinden konnte. Zum genauen Ablauf des Kampfes stand da aber auch nichts dabei. Einen etwas ausführlichern Artikel (auf Englisch) gibt es hier:
    https://people.com/sports/amateur-mm...-during-fight/
    aber dazu, wie es im Kampf genau zu der Kopfverletzung gekommen ist, steht da auch nichts.

  3. #3
    El Greco Gast

    Standard

    https://www.nau.ch/sport/andere/mixe...ahren-65616042

    RIP! MMA sollte für Frauen mit diesem Reglement verboten werden!
    Männer sind körperlich doch belastbarer!

  4. #4
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    Zitat Zitat von El Greco Beitrag anzeigen
    https://www.nau.ch/sport/andere/mixe...ahren-65616042

    RIP! MMA sollte für Frauen mit diesem Reglement verboten werden!
    Männer sind körperlich doch belastbarer!
    Ja, Frauen an den Herd, sterben ja nur Frauen in diesem Sport.

  5. #5
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    Zitat Zitat von El Greco Beitrag anzeigen
    Männer sind körperlich doch belastbarer!
    Ganz ehrlich? Ich glaube, gerade bei Kopftreffern ist das ziemlich wumpe, ob das ein Mann oder eine Frau ist. Da hilft Extra-Muskulatur eher wenig (es sei denn, die Halswirbelsäule wird in Mitleidenschaft gezogen, aber davon war hier ja nicht die Rede). Und eigentlich ist ja, wenn wir mal davon ausgehen, dass Frauen eben weniger Muskelmasse haben als Männer, in einem Kampf Frau gegen Frau die entsprechende Schlagkraft dann auch geringer.

    Ich bestreite nicht, dass es sowohl ihm Durchschnitt wie auch in den entsprechenden Extremen Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt. Deswegen macht es auch Sinn, dass die Kämpfe nach Geschlecht getrennt stattfinden. Teilweise ist auch die Schutzausrüstung (auch über Eierbecher und Brustschutz hinaus) unterschiedlich, keine Ahnung, wie es in dem Falle bei einem Amateur-Kampf in England aussieht. Ich dacthe aber, im Amateurbereich wird sowieso mit Kopfschutz gekämpft, oder gilt das nur für die USA?

    Klar, jeder Todesfall im Sport ist tragisch und einer zu viel. Aber es sterben z.B. auch Männer auf dem Fußballfeld an Herzversagen. Geht man darum hin und sagt, Fussballspielen sollte für Männer verboten werden, weil sie anfälliger für Herzerkrankungen sind als Frauen? Wie viele tödliche Unfälle mit Männern hat es denn bisher im MMA gegeben? Ist es da nicht statistisch wahrscheinlich, dass es eben leider auch mal eine Frau erwischt?

  6. #6
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    ob mann oder frau ist doch egal, das spielt keine rolle.

  7. #7
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    Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
    ob mann oder frau ist doch egal, das spielt keine rolle.
    Aber echt... wir kommt man überhaupt auf so ein Gedanke?

  8. #8
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    Das ist doch mal wieder ein typisches Beispiel von "Qualitätsjournalismus":

    Einer schreibt vom anderen ab bzw. beruft sich auf den als Quelle, wobei eigentlich niemand wirklich etwas genaues oder konkretes weiß.
    Ja sie wurde verletzt bzw. ist kollabiert, ins Krankenhaus gekommen und bedauerlicherweise verstorben. Der Rest ist dann nur das übliche Gemutmaße ohne
    reellen Hintergrund.

    Es wäre auch vermessen zu glauben, dass irgendwer von der Journaille heute schon belastbare Infos darüber hätte ob und was letztendlich jetzt dazu geführt hat, dass sie verstorben ist. Insbesondere da die Polizei hier ja wohl auch Ermittlungen aufgenommen hat und da bestimmt nicht als erstes die Bild Zeitung anruft wenn es neue Erkenntnisse gibt.

    Aber mit neutraler und sachlicher Berichterstattung erzielt man halt offenbar keine Klicks...
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  9. #9
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    Zitat Zitat von Capella Beitrag anzeigen
    Klar, jeder Todesfall im Sport ist tragisch und einer zu viel. Aber es sterben z.B. auch Männer auf dem Fußballfeld an Herzversagen.
    Ob ein Mensch an einer Erkrankung stirbt oder vor grölendem Publikum totgeprügelt wird macht keinen Unterschied?

  10. #10
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    Es macht hier einen Unterschied, ob die Dame an einer Vorerkrankung wie Aneurisma verstorben ist die sich durch die Kopfbelastung manifestiert hat, durch erlaubte viel zu gefährliche Aktionen die vom Regelwerk geduldet werden, oder durch viel zu späten Abbruch um dem Publikum noch ein bischen GnP zu bieten mit einer schon bewusstlosen Kombattantin.

    Hier also die Frage, war es GnP auf jemanden der schon weg war, mit diversen Aufprallen des Schädels auf den Boden bei nicht mehr vorhandenen Reflexen. Oder ein Spike/Slam auf den Kopf. Oder sowas wie ein beidbeiniger Sprung auf den Kopf am Boden. Oder halt ein Aneurisma oder ähnliches, z.B. Vorverletzung von einem Motorradunfall wie bei Michael Schumacher.
    Geändert von Klaus (21-11-2019 um 10:59 Uhr)
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  11. #11
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Ob ein Mensch an einer Erkrankung stirbt oder vor grölendem Publikum totgeprügelt wird macht keinen Unterschied?
    Also, was das gröhlende Publikum angeht, ist Fußball doch jetzt mal wirklich um keinen Deut besser. Und erzähl mir jetzt nicht, die sind alle da, weil die die tolle Dribbling-Technik bewundern. Und wenn es im Spiel zu wenig Action gab, um die Adrenalinsucht durch zuschauen zu befriedigen, dann hauen die Fans sich anschließend noch ein bisschen gegenseitig auf die Schnauze. Ritualkampf ist Ritualkampf, egal, ob er mit Fäusten, einem Ball oder mit Kampfhahn ausgetragen wird. Aber darum ging es in meinem Post auch nicht. Es ging um die Aussage von El Greco, dass Frauen keine MMA-Kämpfe kämpfen sollen, weil sie weniger aushalten als Männer, nicht darum, ob MMA-Kämpfe generell zu brutal sind. Und das ist halt Schwachsinn.

  12. #12
    SalvaMea Gast

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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    totgeprügelt
    Die obsessive Verwendung dieser Formulierung ist echt gruselig

  13. #13
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    Angesichts der Tatsache, dass die Kampfsportszene häufig bagatellisiert, umschreibt etc, halte ich es für durchaus sinnvoll, sozusagen als "Gegengewicht" zu deren Rhetorik das Kind beim Namen zu nennen.

    Wenn du mal drauf achtest wirst du feststellen, dass sich im Kampfsportsprech die betroffenen Leute sozusagen immer selbst verletzt oder getötet haben.
    (X zog sich eine schwere Verletzung zu, X hat sich im im Kampf blablub verletzt etc...)

    Es gibt zweifelsohne Situationen oder Sportarten, wo das so ist - in einer VK Sportart werden die Leute aber typischerweise von ihrem Gegner verletzt oder getötet.
    Und das auf eine ziemlich brutale Art und Weise.

  14. #14
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    Zitat Zitat von Capella Beitrag anzeigen
    Es ging um die Aussage von El Greco, dass Frauen keine MMA-Kämpfe kämpfen sollen, weil sie weniger aushalten als Männer, nicht darum, ob MMA-Kämpfe generell zu brutal sind. Und das ist halt Schwachsinn.
    Natürlich halten Frauen weniger aus als Männer. Männer sind deutlich robuster konstruiert, haben einen höheren Muskelanteil, der aktiv vor Verletzungen schützt.
    Wie weltfremd ist die Annahme, dass eine Frau Schläge auf den Kopf genauso wegsteckt wie irgendein Stiernacken?

  15. #15
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Wie weltfremd ist die Annahme, dass eine Frau Schläge auf den Kopf genauso wegsteckt wie irgendein Stiernacken?
    Das Gefährliche ist nicht die Gesamt-Bewegungsamplitude, die ein Kopf nach einem Treffer vollführt, sondern die durch den Treffer auf Kopf und damit auch aufs Gehirn wirkende Initialbeschleunigung!
    Wir erinnern uns: Das Gehirn schwimmt einfach so in der Kalotte herum. Nix mit Muskeln an dieser Stelle! Wird der Kopf nun durch Stoß oder Schlag beschleunigt, überträgt sich diese Beschleunigung auch aufs Gehirn. Muskulatur oder ein externes Hindernis begrenzen dann die Bewegung, die der Kopf vollführt bzw. verzögern diese Bewegung wieder. Mehr oder weniger abrupt.
    Das Gehirn aber behält die durch die ursprüngliche Beschleunigung ausgelöste Bewegung bei, bis es an die der initialen Auftreffstelle entgegengesetzten Stelle gegen die Schädelkalotte knallt. Und da knallt es nun mal dagegen, wenn anfänglich genügend Wums eingewirkt hat. Und DAS ist das Gefährlich bei stumpfen Einwirkungen auf den Kopf. (Hammer, Eispickel oder sonstige direkte invasive Noxen sind was anderes.)

    Wo also soll maskuline Muskulatur da was ausrichten?

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