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Thema: Armbefreiungen aus dem wingh tsungh x

  1. #46
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    Zitat Zitat von 1789 Beitrag anzeigen
    Jetzt.

    Hab dazu mal ne clip gedreht, weil ich mich vor einigen Zeiten da mal weit aus dem fenster gelehnt hab, und gesagt hab, ich komm aus jedem Griff raus.
    Gruss1789

    P. S. Ich bleib da auch bei meiner Behauptung
    Meinend anhand der Motivationslosigkeit des "Greifenden" ? ...für mich daran erkennend , das sich Null von der Stelle bewegt wird , wenn einzig die Absicht besteht , dich mit aller Kraft festzuhalten , wird das nicht so "elegant" von statten gehen , wenn du dein Fokus auf einzig/ nur auf das "lösen von dem Griff" setzt ... aka "Technik".

    Zu meinen , das eigne Justieren würde existieren ohne das Nachjustieren des anderen .... Und genau das wird jede sogenannte Griffabwehr innehaben , die nur "Symptombekämpfung" betreibt statt der "Ursache" zu begegnen.

    Wie gesagt , das ist zu steril .... wenn der andere die Aufgabe hat sich festzuhalten , dann sollte er dies auch tun. ... und wirst sehen , das da nix mehr geht aus dem Stand heraus .
    Geändert von Schattengewächs (24-12-2019 um 01:49 Uhr)

  2. #47
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    P.s den "Man Geng Sao" innen lang , würde ich mir abgewöhnen ... die Seite ist nicht mehr zu handeln , wenn deine Hand am Nacken ist und dein Rücken abgewendet eben zu dieser "Seite" steht ...

  3. #48
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    Also bei uns im jiu war das auch das erste was wir gelernt haben.

    In dem judo Verein wo ich war (djb) wurden solche armbefreiungen allerdings nie trainiert. Vermutlich weil eh immer am gi gegriffen wurde und nicht am Arm. Ist aber nur meine Theorie. Ich bin aber davon überzeugt das es in klassischem Judo ( ich weiß der Begriff ist mit Vorsicht zu genießen) bekannt ist.

    Kurz zum Krav Maga, ich kann mir vorstellen das diese armbefreiungen dort nicht gezeigt werden ( te sagte das das da wohl auch einige nicht kannten?) weil der Angriff ( wenns ne schlechte Schule ist) nicht als ernsthafter Angriff wahrgenommen wird. Quasi zu vernachlässigen und nicht mit Folge Aktionen gerechnet. Ähnliche Meinungen habe ich auch schon über den Schlag von oben und Körper umklammerungen gehört.

    Ist jetzt aber alles viel Mutmaßung.

    Gruß
    Andi
    "It is much more impressive to beat an opponent with proper technique than with brutal force" - Jigoro Kano

  4. #49
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    wenn "armbefreiung" (vulgo das lösen eines griffs am arm) trainiert wird, dann wird ganz oft eine (hier schon angesprochene) sterile situation als ausgangspunkt vorausgesetzt.

    es wird kaum gefragt, WARUM der gegner den arm greift.
    ich hab in all meinen kloppereien (und wettkämpfen) nie erlebt, dass der arm einfach nur deshalb gegriffen wird, weil der gegner diesen arm so gern festhalten möchte.
    meiner erfahrung nach greift ein gegner den arm, weil dieser griff notwendig ist für das, was er danach vorhat: heranziehen und schlagen /kniestöße und / oder werfen.
    und genau das wird oftmals völlig außer acht gelassen, wenn man "armbefreiungen" übt.
    der gegner im ernstfall erstarrt nicht, nachdem er den arm / das handgelenk gegriffen hat.
    in der regel bewegt er sich dann sehr zielgerichtet weiter ...
    beim trainieren der "armbefreiungen" aber wird genau das oftmals ausgeklammert und es wird steril und ausschließlich das "lösen" des griffs geübt.
    folgebewegungen kann/darf/soll ausschließlich der "verteidiger" machen, der "angreifer" erstarrt planmäßig, und dann sehen die "armbefreiungen" auch schnell, elegant, fein und kunstvoll aus.
    hat meiner erfahrung nach mit der realität wenig bis nichts zu tun.

  5. #50
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    Man muss dazu aber sagen , dass man eben Prinzipien erstmal langsam runtergebrochen ohne feste Gegenwehr einüben muss bis sie in Fleisch und Blut übergegangen sind.
    Davor macht es keinen Sinn das mit viel Widerstand zu üben.

    Man sollte sich dessen nur bewusst sein , dass dies eben nur die 1 Stufe auf der Leiter ist und nicht die letzte
    -

  6. #51
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    Also erst mal vorneweg, ich finde es stark, sein eigenes Zeug hier in's Forum zu stellen. Die Qualität des Videos, fand ich Klasse, auch wie du die aus deiner Sicht relevanten Bereiche in den Fokus (b.z.w. Zomm) genommen hast, gefällt mir gut.

    Die gezeigten Sachen kannte ich so, aus dem "rahnschen-JJ" und aus dem Hapkido der ausklingenden 80ern und beginnenden 90ern. Beim hkd waren die Standsachen für'n Gelbgurt, danach wurde es sowohl bei den Angriffen wie auch bei den Befreiungen immer komplexer.
    Aus dem Sportjudo aus der Zeit kannte ich das nicht wirklich, aber das heißt ja auch nix.

    Liebe Grüße
    DatOlli

  7. #52
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    Ich finde Rambats Hinweis gut, dass die Gefahr von dem ausgeht was hinterher kommt, nicht vom Griff. Erst mal würde ich mir unmittelbar Sorgen um die andere Hand und einen Suckerpunch machen, also geht erst mal meine andere Hand hoch zum Kinn um abzufangen was kommen könnte. Das nächste wäre dann Eindrehen des Angreifers für einen Wurf, oder ein Abtauchen für nen Takedown, Slam usw. Da wäre meine Priorität nicht die Hand zu befreien, weil man die auch als Kontaktpunkt nutzt um selbst den Angreifer zu bewegen und zu manipulieren. Für die Manöver fragt man dann die Leute die sich von Haus aus damit überwiegend beschäftigen, Ringer, Grappler etc.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  8. #53
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    Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
    Also erst mal vorneweg, ich finde es stark, sein eigenes Zeug hier in's Forum zu stellen. Die Qualität des Videos, fand ich Klasse, auch wie du die aus deiner Sicht relevanten Bereiche in den Fokus (b.z.w. Zomm) genommen hast, gefällt mir gut.

    ...

    Liebe Grüße
    DatOlli

    Dem kann man nur zustimmen. Man weiß ja wie kritisch das Publikum ist, beondes wenn ?ing ?ung drin vorkommt.
    Im Bujinkan gehört das zur Grundschule, nennt sich das Tehodoki.

    Zitat Zitat von 1789 Beitrag anzeigen
    Das drehen des Handgelenks ist aber nicht das wirklich wichtige!!!!!
    Sondern die lockere Schulter, die einem die Möglichkeit gibt den Ellbogen ein Stück nach vorne zu bringen. Vorne! Das ist das Gegenteil von hinten!


    Gruss1789


    P. S Horst Wolf Judo selbstverteidigung von 1958 werde ich mir sofort zulegen.

    Da unser Bewegungsbild ein gänzlich anderes ist weiß ich auch, dass die Schulter für das was du machst wichtig sein mag, aber sicher nicht das wichtigste ist.

  9. #54
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    Diese Befreiungen habe ich auch in den 80ern als Anfängerübung beim WingTsun gelernt; in den 70ern beim Judo dagegen nicht. Wurde mir damals allerdings auch beim WT nicht als was "Neues" verkauft, sondern nur als Beispiele zum umsetzen der Prinzipien.

  10. #55
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    Ich habe die auch zuerst im WT (EWTO) gelernt (das ich vor Judo trainierte!). Im Sportjudo habe ich sie nicht gelernt, allerdings bin ich auch bei Orange-Grün schon gewechselt. Ob es später kommt, weiß ich nicht. Ich vermute in den neuen SV Programmen, die aber nicht jeder macht, ist es enthalten. Bei Frank im Judo ist der Umgang mit dem Griff des Gegners (nutzen für eigene Aktionen) aber Standard.
    Auf alle Fälle finde ich es gut, dass ihr Euch damit beschäftigt und den Mut habt es hier zu teilen!

  11. #56
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt weiss ich nicht ob man wirklich komplexe "Armbefreiungen" aus einhändigem Greifen braucht.
    Einhändiges Greifen ist auch wirklich kein Problem.
    In den jiujitsu/yawara Richtungen ist ja ursprünglich die Absicht gewesen die Waffenhand zu blockieren und dann selbst mit der anderen Hand eine Waffe zu benutzen.
    So zielen auch die Verteidigungstechniken nicht nur darauf ab die Hand zu befreien, sondern den Waffeneinsatz zu ermöglichen, dafür muss die Hand nichtmal unbedingt frei sein, der restliche Körper kan sich ja frei bewegen.
    Wird zweihändig gegriffen sieht es anders aus, wenn jemand gut halten kann ist die Befreiuung dann nicht mehr so einfach, und die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkter.
    Andererseits hat man eine Hand frei, während der Angreifer beide Hände besetzt hat.
    Daher ist auch bei zweihändigem Greifen auch nicht die Absicht einfach so dazustehen, sondern den gegriffenen sofort auf den Boden zu bringen.
    Mit anderen Worten, dieses Gegenüberstehen und rauswursteln der Hand oder des Arms ist ziemlich witzlos, wenn nicht klar ist was mit dem Greifen eigentlich beabsichtigt wird.
    Winkel und Positionierung spielen natürlich eine entscheidende Rolle.

  12. #57
    1789 Gast

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    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Einhändiges Greifen ist auch wirklich kein Problem.
    In den jiujitsu/yawara Richtungen ist ja ursprünglich die Absicht gewesen die Waffenhand zu blockieren und dann selbst mit der anderen Hand eine Waffe zu benutzen.
    So zielen auch die Verteidigungstechniken nicht nur darauf ab die Hand zu befreien, sondern den Waffeneinsatz zu ermöglichen, dafür muss die Hand nichtmal unbedingt frei sein, der restliche Körper kan sich ja frei bewegen.
    Wird zweihändig gegriffen sieht es anders aus, wenn jemand gut halten kann ist die Befreiuung dann nicht mehr so einfach, und die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkter.
    Andererseits hat man eine Hand frei, während der Angreifer beide Hände besetzt hat.
    Daher ist auch bei zweihändigem Greifen auch nicht die Absicht einfach so dazustehen, sondern den gegriffenen sofort auf den Boden zu bringen.
    Mit anderen Worten, dieses Gegenüberstehen und rauswursteln der Hand oder des Arms ist ziemlich witzlos, wenn nicht klar ist was mit dem Greifen eigentlich beabsichtigt wird.
    Winkel und Positionierung spielen natürlich eine entscheidende Rolle.
    Ich geb dir sogar recht.
    Allerdings muss man einen Anfänger mit diesem rauswursteln erst mal Fuehlen lassen, wie sein eigenes Gelenk im Verhältnis zum Griff des anderen steht... Und wie er sich jetzt da zu bewegen hat, um rauszukommen.
    Wenn druck und zug und Dynamik dazukommen, müssen erstmal diese Basics im muskelgedächtnis abgespeichert sein, um nicht sofort in Panik zu verfallen.
    Viele Frauen in SV Kursen z.b. sind vollkommen überfordert, wenn sie das erste mal spüren, wie extrem stark so ein Griff von einem Mann sein kann...

    Also erstmal langsam die Basics trainieren, um nicht gleich von vornherein geplättet und somit überfordert zu sein....

    Und dann wächst langsam das Vertrauen in die eigene Bewegung.


    Gruss1789

  13. #58
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    Ich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht, dass spielerisch anzugehen; Basic Grundbewegung mal kennenlernen und Dynamik erst mal nett über das Spielerische dazunehmen; ua. hier zu sehen:


  14. #59
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    Zitat Zitat von Pyriander Beitrag anzeigen
    Ich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht, dass spielerisch anzugehen; Basic Grundbewegung mal kennenlernen und Dynamik erst mal nett über das Spielerische dazunehmen; ua. hier zu sehen:

    Am Anfang musste ich laut lachen.
    ...Eine Geschichte voller Missverständnisee... *ROFL
    ist das nicht die OB Werbung oder sowas???

  15. #60
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    Zitat Zitat von Pyriander Beitrag anzeigen
    Ich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht, dass spielerisch anzugehen; Basic Grundbewegung mal kennenlernen und Dynamik erst mal nett über das Spielerische dazunehmen; ua. hier zu sehen:

    Habe mir jetzt tatsächlich das ganze Video angeschaut, das kommt nicht häufig vor. Aber ich finde du hast eine sehr sympatische Art und das was du zeigst und erzählst hat absolut Hand und Fuß. Wichtig finde ich auch dass du deutlich machst, dass die Befreiungen eine Bewegung aus dem ganzen Körper sind, so funktioniert das dann nämlich auch, wenn man keinen 50er Bizeps hat ;-) Man sieht auch deutlich, dass du gute Erfahrung im Grappling hast, nur evtl. einen Tipp: beim Gripfight solltet ihr schauen euren Kopf einzusetzen. So seid ihr sehr anfällig gegen Headbutts und Schläge... Ich weiß das ist nur eine Übung und dir ist das mit Sicherheit bewusst, ist mir hier nur aufgefallen.

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