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Thema: Abgehacktes Tuishou?

  1. #46
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    Der war's!
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  2. #47
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    Zitat Zitat von GilesTCC Beitrag anzeigen
    "Jazz isn't dead. It just smells funny" (Frank Zappa)

    Danke für den Vertrauensvorschuss. ...Es gibt auf jeden Fall einige hier im Forum, die ebenfalls mit Tai Chi wirklich solide Sachen machen. Und ob Yang, Chen, Wu oder sonstwas - wenn die Prinzipien mehr oder weniger stimmen und ein bisschen Stresstesting durchmachen, dann schon gut.
    Ich schreibe ja nicht über TJQ allgemein, (wie könnte ich auch?) sondern über eine spezifische Organisation.
    Kein Vertrauensvorschuss, du beschreibst ja hier Sachen aus deiner Praxis heraus, nicht aus theoretischem sinnieren. - Auch, gerade eben in diesem Faden. Das merkt man beim Lesen.
    Ich stimme dir auch zu, das es in erster Linie ein Frage des Trainings ist, und nicht des Stils oder Substils.

    Liebe Grüße
    DatOlli
    Geändert von DatOlli (09-02-2020 um 09:19 Uhr) Grund: Korrektur

  3. #48
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    Zitat Zitat von GilesTCC Beitrag anzeigen
    @ Pansapiens
    “Kraft”, “Energie” im physikalischen Sinne, “Schmackes”, die Termen sind egal, finde ich.
    Wenn ein Term eine Bewegung impliziert und ein anderer nicht, sind die nicht egal, wenn es um die Frage geht, ob man sich ständig bewegen müsse.

    Zitat Zitat von GilesTCC Beitrag anzeigen
    Es gibt jedenfalls zwei unterschiedlich ‘an der Hand liegenden’ Aktionen, die beide vom Anfang an ein ‘no-no’ sind, und die beide, wenn’s ein bisschen bunter wird, einen sofort in die Bredouille bringen:

    1. Sich einfach zurückziehen. Wenn man das macht, braucht der Angreifer nur nachzusetzen, bzw. einen Schritt zu machen, und du bist schon am Fliehen. Und das ist eigentlich schon Ende Gelände.

    2. Den angreifenden Arm, oder die Hand, mit der eigenen Hand zur Seite schieben. Also nur mit der Hand/dem Arm zu agieren, nicht mit dem ganzen Körper. Was quasi blocken bedeutet. Damit kriegst du, eventuell, den angreifenden Arm vorläufig weg aber die Mitte des Gegners bleibt auf Kurs. Auf dich zu. Und dann jeder, der ein bisschen vom Infight oder Trapping usw. versteht, oder der einfach schon genug Impuls aufgebaut hat, ist dabei, dich zu überlaufen.

    Die gezeigte Massenübung bringt den Leuten genau diese beiden Aktionen bei.
    Mal ohne darauf einzugehen, ob ich Dir bezüglich des No-No zustimme: wieso sollte die Massenübung genau diese beiden Aktionen beibringen?
    Ich kann jetzt nicht sehen, ob sich da einer "einfach so" zurückbewegt. Zumindest sehe ich nirgends den Kontakt abreisen.
    Dass da einige einfach nur den Arm bewegen, kann man nur dann dem Unterricht anlasten, wenn die explizit angewiesen wären, das zu tun. Das hab ich nun aber nicht gehört. Einige tun es auch nicht. Welches Verhalten ist nun auf den Unterricht zurückzuführen?
    Darüber hinaus gibt es in vielen TJQ-Stilen nicht nur Partnerübungen, sondern auch Formen.
    Dort sollte man lernen, sich aus dem Dantian heraus zu bewegen.

    Zitat Zitat von GilesTCC Beitrag anzeigen
    Und erfahrungsgemäß: Jede Minute, in der du Menschen diese Aktionen beibringst (die für einen Unbedarften immerhin ‘logisch’ erscheinen können) erfordert dann 10 Minuten extra, um diese Reaktionen wieder aufzulösen und das Korrekte wieder im Kopf und vor allem im Körper wieder wachsen zu lassen.
    Diese Erfahrung habe ich nicht. Allerdings habe ich auch noch keine Zeit darauf verwendet, Menschen diese Aktionen explizit beizubringen.

    Zitat Zitat von GilesTCC Beitrag anzeigen
    Das Video mit CXW (gefällt mir gut) beinhaltet zwar Stopps, um bestimmte Phasen klarer zu zeigen oder zu üben, aber grundsätzlich sind die beidem im Flow. Man sieht klar, wie jedes Ableiten, und auch die meisten Schritte, aus dem ganzen ‘absorbierenden’ Körper entstehen.
    Na also, offensichtlich kann man sich auch mit Stopps vernünftig bewegen.
    Es geht ja auch nicht darum, die ganze Zeit so zu arbeiten, sondern nur um den äußeren Rahmen für das eigentliche Üben zu schaffen.

  4. #49
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Wenn ein Term eine Bewegung impliziert und ein anderer nicht, sind die nicht egal, wenn es um die Frage geht, ob man sich ständig bewegen müsse.
    Ja, kann sein, aber für mich entfernt es sich hier von der Praxis und der Materie und geht mehr Richtung Semantik. Was mich an sich auch interessiert, aber nicht hier im Forum.


    Mal ohne darauf einzugehen, ob ich Dir bezüglich des No-No zustimme: wieso sollte die Massenübung genau diese beiden Aktionen beibringen?
    Ich kann jetzt nicht sehen, ob sich da einer "einfach so" zurückbewegt. Zumindest sehe ich nirgends den Kontakt abreisen.
    Dass da einige einfach nur den Arm bewegen, kann man nur dann dem Unterricht anlasten, wenn die explizit angewiesen wären, das zu tun. Das hab ich nun aber nicht gehört. Einige tun es auch nicht. Welches Verhalten ist nun auf den Unterricht zurückzuführen?
    Ich habe mir das Video nochmal angeschaut. Ich habe nie etwas gegen Massenübungen an sich gesagt (obwohl die natürlich nicht optimal sind). In dieser Massenübung wird offensichtlich genau das den Teilnehmern beigebracht. Man hört auch die Kommando's: "Zurück, drehen, zurück, drehen". Der Kontakt zwischen den Händen reißt nicht ab, was schon gut ist, aber (fast) alle Teilnehmer bewegen sich, als Reaktion auf den Push, tatsächlich genau rückwärts. Ihre Bewegungsrichtung, im Körper und vor allem im Geiste (Yi), ist horizontal rückwarts, oft sogar zuerst etwas nach oben und dann wieder herab Richtung hinterem Fuß. Was sie nicht tun, und wozu sie hier nicht angespornt/geholfen werden, ist als erste ihr Körpergewicht nach unten sinken zu lassen und daraus eine Bewegung (weiter 'sinkend') in den hinteren Fuß. Ebenfalls mit dem 'Drehen', was meistens gar nicht im Körper stattfindet und wenn doch (immerhin ) dann ebenfalls ohne das wichtige 'senkrechte' Element.

    Ich kann natürlich nur auf das reagieren, was ich sehe. Ich kann nicht ausschliessen, dass die Teilnehmer später aufgefordert/geholfen werden, genau anders zu reagieren. Aber wenn genau diese Abschnitte ausgewählt werden, gehe ich eher davon aus, dass es als "gutes Beispiel" für den Unterricht dienen sollte. Und wie gesagt, hier werden einige Basisfehler bzw. -missverständnisse im Tuishou den Leuten beigebracht. -- Ich sehe hier davon ab, Sachen zu wiederholen, die ich im Thread schon geschrieben habe --

    Darüber hinaus gibt es in vielen TJQ-Stilen nicht nur Partnerübungen, sondern auch Formen.
    Dort sollte man lernen, sich aus dem Dantian heraus zu bewegen.
    Ich würde sagen, dass wenn man mit dem "Dantien"-Modell arbeitet, dies genauso auf Tuishou-Unterricht zutreffen sollte.



    Na also, offensichtlich kann man sich auch mit Stopps vernünftig bewegen.
    Es geht ja auch nicht darum, die ganze Zeit so zu arbeiten, sondern nur um den äußeren Rahmen für das eigentliche Üben zu schaffen.
    Wie ich schon versuchte auszudrucken, es geht nicht darum, ob man auch Stopps in einer Tuishou-Übung hat, sondern ob dazwischen ein Flow, Sinken, im Körper aufnehmen usw. stattfindet. Wenn nicht, wenn es tatsächlich abgehackt von Stopp zu Stopp geht, dann (erst) wird es problematisch.
    Tai Chi Chuan in Neukölln, Berlin: taichi-reuterkiez.de

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