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Thema: Coronavirus - es wird langfristig einen Engpass bei Gesichtsmasken geben

  1. #2101
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    Noch kurz was zum Diskussionsstil hier:

    Wer feststellt, dass die Zahlen nicht verlässlich sind und man deshalb aus ihnen keine Schlüsse ziehen kann, die der eigenen Ansicht widersprechen, hat im gleichen Atemzug ausgedrückt, dass man auch keine Schlüsse aus ihnen ziehen darf, die der eigenen Ansicht dienlich sind.


    Für diese Einsicht muss man nichtmal studiert haben. Das lernt man idealerweise in der Schule. Konsistente Argumentationsketten und ein Arbeiten Richtung Wahrheit beeindrucken mich persönlich auch mehr, als eine ständige Erwähnung der eigenen Kompetenz.
    Geändert von Pflöte (25-03-2020 um 06:35 Uhr)

  2. #2102
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    Die große Welle soll uns angeblich in Kürze erreichen. https://www.t-online.de/nachrichten/...ona-welle.html

  3. #2103
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    Zitat Zitat von Kannix Beitrag anzeigen
    Was ist Deine Botschaft? Der Untergang ist nah?
    Da hier schon Ursachforschung in anderen Ländern betrieben wird (Luftverschmutzung usw.) habe ich einfach die aktuellen Zahllen mal eingegeben, denn wir sind hier noch lange nicht über dem Berg.


    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    ...
    Sollte sich herausstellen, dass in Italien einiges anderes schiefgegangen ist und nicht der Virus so ausschlaggebend war und der Weg der Schweden erfolgreich war werden einige Regierungen plus Virologen mit dem nassem Fetzen davon gejagt werden.
    Aber ich merk schon, sollten die Maßnahmen, die Weltweit in den verschiedenen Staaten vorgenommen wurden, zumindest hier erfolgreich sein, dann würdne die ganzen Abwiegeler, Aluhutwerfer und "Hysterie"-Krakeler aus ihren Deckung kommen wieder versuche, die Deutungshoheit zu gewinnen Aber ok, damit muss man rechnen und ist immer noch besser als Zustände wie in Italien...

  4. #2104
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    Hallo @TREiBERtheDRiVER,
    danke für deine ausführliche Antwort und darstllung deiner Meinung. Ich weiche teilweise davon ab. Ich antworte etwas kürzer, sonst wirds zu lange.

    Ich bin immer noch der Meinung, dass der Gesundheitsfürsorge für das Amt des Bundeskanzlers in so einer Krise soetwas nicht unterlaufen darf.

    Europa stürzt im Moment komplett ab, China hat es vorerst geschafft. Weiterer Unterschied: China wurde überrascht, wir hatten 2 Monate Vorwarnzeit, die hauptsächlich dafür genutzt wurde, Abzuwiegeln, sich in Talkshows zu präsentieren und Leuten Hysterie vorzuwerfen.
    Seit drei Wochen seien die Kliniken damit beschäftigt sich auf die Krisenlage einzustellen,
    t-online Seit 3 Wochen, das kann ja wohl nicht wahr sein!!!!

    Außer den 2 Monaten Vorwarnzeit gabe es schon längst eine Studie für eine Pandemie, es gab die Schweinegrippe, SARS usw. Ich erkenne hier aber keinerlein Vorbereitungen/Absicherungen. Im Moment gibt es da nur Fragen von den potentiell vom Virus betroffenen Menschen. Du kannst dir aber sicher sein, falls wir wider zu einer Normalität zurückkehren, wird es da auch Fragen aus der Industrie/Wirtschaft geben, der Shutdown trifft die an ihrer Geldbörse...

    Zum Thema Arbeitssicherheit: Die ganzen Regelungen, die im Moment stattfinden, lassen eine bestimmte Gruppe von arbeitenden Menschen ins Messer laufen. Diejenigen die nicht im eigenen Auto, sondern mit den Öffentlichen fahren müssen. Leuten die ihrer Arbeit kein "Social Distancin " durchführen könne und dann nicht mal genügend Desinfektionsmittel oder Schutzkleidung haben... (zähle ich mich übrigens auch dazu). Andere bleiben einfach daheim, schützen sich und machen Home-Office.

    Grüeß
    Geändert von MichaelII (25-03-2020 um 07:14 Uhr)

  5. #2105
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    ...

    Insofern ist eher eine langsame Abflachung zu erwarten.

    Und nun? Könnte man zu dem Schluss kommen, dass da ein Journalist mal wieder viel heiße Luft abgehustet hat...
    Dein Wort in Gottes Ohren!

  6. #2106
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    Hier wieder eine Frage von mir:
    Es wird danach gefragt, warum es in Italien soviele Tote gibt, auch im Netz gibt es zwischenzeitlich Artikel dazu.
    Nach der Nachrichtenlage trifft es aber genauso als nächstes Spanien und dann Frankreich.
    Aktuelle Zustände in Spanien:
    https://twitter.com/AidaMarci/status...83787672702976
    https://twitter.com/_esther_sanz/sta...66333192798208
    In Madrid werden zwischenzeitlich die Leichen in der Eissporthalle aufbewahrt.



    Wir hier in Deutschland sitzen herum und beobachten im Moment alles.
    Im Moment ca. 32.000 Infizierte. Nur 159 Tote.
    Frankreich hat heute bei ca. 22.000 Infizierten bereits 1,100 Tote.
    Spanien bei ca. 40.000 bereits 3.000 Tote.
    Italien hatte am 17 März ca. 30.000 Infizierte. Zu diesem Zeitpunkt bereits 2.500 Tote

    Wieso gibt es bei uns keine entsprechende Corona-Toten- Anzahl? Und besteht die Hoffnung, dass das so bleibt?

  7. #2107
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    Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
    Bedenkst du dabei auch, dass Italien weniger Einwohner hat? Google hat jetzt gerade für 2018 60,5Mio für Italien und 82,8Mio für Deutschland angegeben. Was die Bevölkerungsverhältnisse angeht entsprechen die 24k Infizierten in Italien
    rund 33k Infizierten in Deutschland. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die Infrastruktur auf die Größe der Bevölkerung ausgelegt ist, dann würde Deutschland ein paar Tage mehr hinterher hängen.
    Nein, weil das für mich keine Rolle spielt. Ich habe, sehr vereinfacht, zugegeben, nur nach der Anzahl der Infizierten geschaut und mein Interesse war da vor allem für mich selbst zu schauen, wie es sich mit der Vorhersagbarkeit des Zuwachs von Infizierten verhält. Keine Frage, du hast recht, Italien hat weniger Einwohner, entscheidend ist aber die Frage nach der Anzahl der nutzbaren Beatmungsplätze (inkl Personal) pro 100.000 Einwohner. Die von dir errechneten 33.000 gemeldeten Infizierten haben wir heute, Stand jetzt.
    Im Moment ist alles okay, soweit und wir haben die Möglichkeit Erkrankte aus Nachbarländern bei uns zu versorgen, was mich wirklich ehrlich freut.
    Und so, wie mich das freut, bin ich wirklich erschüttert, wenn ich lesen muss, dass Lieferungen von Beatmungsgeräten aus China an Italien an irgendwelchen innereuropäischen Grenzen aufgehalten werden und dort dann "verschwinden". Das ist mehr als nur ein Skandal, wenn das stimmen sollte. Sowas ist durch nichts in der Welt wieder gut zu machen.
    Bei uns liegen im Moment etwa 20 Covid-19 Erkrankte, 7 invasiv beatmet, 1 an ECMO. Der Jüngste an Beatmung ist im frühen 4ten Lebensjahrzehnt, nicht vorerkrankt, dies als mahnender Hinweis, falls es hier noch Leute geben sollte, die der Meinung sind, schwere Verläufe würden fast ausschließlich ältere Menschen betreffen. Auch der Mensch an ECMO ist verhältnismäßig jung und die Aussichten sind eher so lala. Etwas Sorge macht mir die bisherige Erfahrung, dass die Entwöhnung von der Beatmung sich bei dieser Erkrankung als etwas schwierig darstellt. Das ist blöd, zumindest, wenn sich das im Verlauf weiter bestätigen sollte, weil das den Durchlauf von Patienten bremst. Im Moment ist das noch kein Problem, weil wir, wenn auch mit Mühe über 200 Leute beatmen können, wenn wir müssten.

    Ach so, nochmal zu Italien: Neben der Versorgungsproblematik, die es sicher dort gibt, kann sich die hohe Rate an Toten zum Teil auch über eine entsprechend hohe Dunkelziffer erklären. Nicht nur dadurch, aber ist sicherlich ein Faktor.

    ===========================

    Zu dem kurzen Gespräch über diese unsägliche Bertelsmannnstiftung und deren Vorschlag 800 von 1400 Kliniken zu schließen:

    Es ist sicher richtig, dass das nicht mit einer Reduzierung der Bettenzahlt einhergehen muss. Praktisch wird das aber der Fall sein, zudem wird ein solches System in sich anfälliger, weil es sich auf weniger, aber dafür größere Akteure stützt.
    Wir Leben in Zeiten, wo Computerviren dafür sorgen, dass ganze Kliniken plötzlich nicht mehr richtig arbeiten können. Das hat es allein im letzten Jahr mehrmals gegeben. Es kann zu sonstigen Unvorhersehbarkeiten kommen, z.B. ein Brand größeren Ausmaßes, der dann einen größeren Einfluss auf das Gesamtsystem hat. Die Anfahrwege für Notfälle werden länger und.... das ist zwar nur meine persönliche Erfahrung, aber immerhin: Ich kenne eine Menge kleiner Kliniken, die phantastisch gute Medizin machen. Die bieten ein begrenztes Spektrum, aber was sie machen ist häufig wirklich prima. Sowas liegt auch daran, dass da bestimmte Strukturen gewachsen sind. Sowas lässt sich nicht immer ohne weiteres übertragen. Ich persönlich habe eine ganze Reihe von Kliniken im Kopf, wo ich weiß, sollte ich X haben, dann gehe ich dort hin und sollte ich Y haben, dann da hin.... Da sind ne ganze Reihe kleinerer Kliniken dabei.
    Natürlich muss man sich aber auch darüber unterhalten, ob ne kleine Klinik hinter 7 Bergen Stents an Herzen setzen dürfen sollte, wenn sie nicht in der Lage ist mögliche Komplikationen auch zu handeln.

  8. #2108
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    Zitat Zitat von Alephthau Beitrag anzeigen
    Das Leute wie Prof Dr Bhakdi hier als Spinner dargestellt werden und alleine dastehen würden?

    Ich kann gerne einmal die Spezialisten hier nochmal zitieren, die ihn als Spinner ohne Ahnung dargestellt haben!


    Gruß


    Alef
    moin,

    Bhakdi mag mit seinen Fakten durchaus nicht falsch liegen. Aber er zieht m.E. die falschen Schlüsse.
    Mag ja sein, dass Italien es (u.a.) wegen der Luftverschmutzung besonders hart getroffen hat. Aber es ist m.E. fahrlässig, daraus zu schlussfolgern es gebe keine Gefahr für D.

    Natürlich sind unsere Todesfälle (zum Glück) noch sehr überschaubar, gerade in Relatio zu den Fallzahlen. Woran das auch immer liegen mag, ich hoffe, es bleibt so.

    Aber es trifft ja nicht "nur" Italien hart. Viele andere Länder (ich nenne exemplarisch Spanien, Frankreich, Iran, Großbritannien und Schweiz) haben gemessen an den Fallzahlen höhere Sterblichkeiten.
    Und selbst wenn wir das mal mit unterschiedlichen Messverhalten erklären, haben die auch in absoluten Zahlen deutlich höhere Verluste als wir (ok, die Schweiz ist etwas zurück, aber die haben ja auch viel weniger Bevölkerung).

    Ich bin ehrlich gesagt skeptisch, ob wir das alles mit schlechter Luft erklären und uns dafür zurücklehnen können bzw. sollten...

    und zu der Frage, ob man wirklich an Corona stirbt.... ja auch da wirds einige Fälle geben, die das "nur" als Begleiterkrankung hatten. Haben wir grade ganz aktuell hier bei uns in der Stadt. Finde ich auch etwas fragwürdig, das als Corona-Toten zu zählen. Aber solange mir niemand das Gegenteil nachweist, würde ich erst mal nicht annehmen, dass dies in der Mehrzahl der Fälle so ist.

    Wissen wird mans natürlich in der Tat erst hinterher.

    Grüße

    Münsterländer
    Geändert von Münsterländer (25-03-2020 um 07:43 Uhr)
    I'm going through changes

  9. #2109
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    Zitat Zitat von MichaelII Beitrag anzeigen
    Hier wieder eine Frage von mir:
    Es wird danach gefragt, warum es in Italien soviele Tote gibt, auch im Netz gibt es zwischenzeitlich Artikel dazu.
    Nach der Nachrichtenlage trifft es aber genauso als nächstes Spanien und dann Frankreich.
    Aktuelle Zustände in Spanien:
    https://twitter.com/AidaMarci/status...83787672702976
    https://twitter.com/_esther_sanz/sta...66333192798208
    In Madrid werden zwischenzeitlich die Leichen in der Eissporthalle aufbewahrt.



    Wir hier in Deutschland sitzen herum und beobachten im Moment alles.
    Im Moment ca. 32.000 Infizierte. Nur 159 Tote.
    Frankreich hat heute bei ca. 22.000 Infizierten bereits 1,100 Tote.
    Spanien bei ca. 40.000 bereits 3.000 Tote.
    Italien hatte am 17 März ca. 30.000 Infizierte. Zu diesem Zeitpunkt bereits 2.500 Tote

    Wieso gibt es bei uns keine entsprechende Corona-Toten- Anzahl? Und besteht die Hoffnung, dass das so bleibt?
    Wie schlimm es uns treffen wird können wir im Moment nicht sagen - ich kann es jedenfalls nicht und auch keiner meiner direkten Kollegen.
    Wie gesagt, diese hohen Zahlen sind auch ein Indiz für eine hohe Dunkelziffer. Genaueres kann man hinterher sagen.
    Die Zahl der Toten wird bei uns auch steigen. Das ergibt sich schon daraus, dass letzte Woche täglich vllt 2000 - 3000 neue Fälle hinzugekommen sind und im Moment eher so 4000+ Fälle täglich hinzukommen.
    Entsprechend wird auch die Zahl der daran Versterbenden nicht linear steigen.

  10. #2110
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Die Sachbotschaft ist:
    "Deutschland hat heut die 30.000 Infizierten überschritten."
    genauer: "gemeldete Fälle"
    Ich meine, (hab jetzt nicht nachgeguckt) der Lesch hat gesagt, ab 40.000 wird's kritisch für das Gesundheitssystem.
    Zusammen mit dieser Information könnte man rauslesen: "Die Belastungsgrenze des Gesundheitssystems ist nah"
    Nicht ganz. Prof. Lesch sprach davon, dass nach seiner Schätzung die Belastungsgrenze des deutschen Gesundheitssystems bei ca. 40.000 Neuinfektionen pro Tag liegt.
    Er hat dazu die Anzahl der verfügbaren ICU-Plätze mit Beatmung geschätzt, ist von einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von 1 Woche ausgegangen und hat die 5%
    schweren Verläufe als Grundlage genommen.

    Aktuell haben wir so irgendwo um die 4.000 Neuinfektionen pro Tag - selbst wenn ich die Schätzung von Lesch um Faktor 2 oder 3 anzweifle, ist das deutsche Gesundheitssystem
    immer noch weit im grünen Bereich - oder zumindest deutlich besser aufgestellt als das von manch europäischem Nachbarn.

    Auch deswegen empfinde ich es als eine Schande, dass wir unseren Nachbarn nur in homöopathischen Dosen helfen.

    Für Deutschland sehe ich die Gefahr gebannt, die Politik hat doch noch rechtzeitig mit beherzten Maßnahmen die Lage in den Griff bekommen.
    Es wird hier kein exponentielles Wachstum geben, eine Überforderung des Gesundheitssystems sehe ich hier nicht.

    Global gesehen aber zeigt der Virus, was exponentielle Verbreitung bedeutet:

    Um die Zahl von 100.000 Infizierten zu erreichen, brauchte es 67 Tage.
    Die Zahl 200.000 war nach 11 Tagen erreicht.
    Weitere 4 Tage hat es bis zur 300.000 gebraucht.
    Gestern haben wir die 400.000 Marke geknackt.

    75% der Deutschen sind mit dem Krisenmanagement der Regierung zufrieden, 95% unterstützen gar komplett deren Maßnahmen.
    Nur wenige Länder sind aktuell so gut aufgestellt wie Deutschland, gerade in den USA kippt gerade die Stimmung und Deutschland wird
    als leuchtendes Beispiel für Krisenmanagement wahrgenommen. Die niedrigen Mortalitätsquoten beeindrucken die Leute schwer.
    Eine ganze Reihe von Medien berichten von Merkel als "real leader" und loben sie für ihre "no-nonsense manner" - im Gegensatz zu dem eigenen Präsidenten, bei dem
    der Fremdschäm-Faktor fast nicht mehr auszuhalten ist.

    Ehrlich gesagt wüsste ich aktuell kein Land, wo ich in der Corona Krise lieber wäre als in D.
    Die Fallzahlen sind auf einem "entspannten" Niveau, die Regierung hat Unsummen für die Bekämpfung der Folgen bereitgestellt, die Mortalitätszahlen niedrig.

    Ich würde mir nur wünschen, dass wir endlich massiv unsere geplagten Nachbarn unterstützen - ich würde nur ungern in meinem nächsten Urlaub mit Papiertüte auf dem Kopf durch die Straßen laufen.

  11. #2111
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    Zitat Zitat von Alephthau Beitrag anzeigen
    Hi,

    Nur um Dr. Wolfgang Wodarg, bei dem gerne ignoriert wird, dass er auch Epidemiologe ist, noch mal besser einzuordnen:

    Erinnert sich noch jemand an die große H1N1-Pandemie von 2009?

    https://www.zeit.de/politik/2009-12/...egrippe-europa

    https://healthcare-in-europe.com/en/...c-scandal.html

    https://www.theguardian.com/world/20...vaccine-europe








    https://www.fr.de/wissen/panikmache-...-11692544.html


    Zitat von ihm damals (2009) zu H1N1 obwohl WHO und RKI was anderes gesagt haben:



    https://www.deutsche-apotheker-zeitu...tate-der-woche


    Gruß

    Alef
    Dennoch muss man sich die Frage stellen, warum Leute wie er, youtubevideos machen, statt sich an die Fachwelt zu wenden, was ja eigentlich der normale Weg wäre....

    https://www.youtube.com/watch?v=gQAnb4F5Hxw

  12. #2112
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    Insgesamt IMHO ein guter Artikel, Danke!
    Zitat Zitat von TREiBERtheDRiVER Beitrag anzeigen
    .....Wenn die Leute auf ihren Balkonen klatschen, ist das eine Kundgebung von sozialem Zusammenhalt. Eine Krankenschwester oder ein Arzt kann davon seine Miete nicht bezahlen. Wahrscheinlich hört das medizinische Personal davon nichts, weil sie schlafen. Vielleicht fühlen sie sich dadurch auch gestört. Schwierig wird es, wenn das Klatschen aufhört.....
    Einzig bei dem Klatsch-Punkt - und auch wirklich nur aus meiner kleinen Sicht hier am Rande der Welt,# - kann ich sagen: Schön wär's, wenn's so wäre; ist (zumindest in unserem kleinen Rand-Winkel der Welt) aber nicht der Fall. Ich wohne im Einzugsbereich einer Universität, und weil die Wohnungen hier im Außenbezirk für Kölner Verhältnisse noch bezahlbar sind, wohnen hier eben auch viele Studenten. Und die "Balkon-Parties" (anders kann man es leider nicht nennen) die hier gefeiert werden, haben leider 0,nix mit "sozialem Zusammenhalt" (zumindest nicht im global-deutschen Sinne) zu tun. Es sind schlicht und ergreifend Studentenparties in Köln (und wer Köln kennt weiß, dass "dem Kölner an sich eh jede Gelegenheit willkommen ist, zu feiern; Karneval 24/7).
    Mal davon ab, dass wir meilenweit (!) von Stadtzentren, Krankenhäusern etc. weg sind, wo die eventuelle Zielgruppe es hören könnte; was also passiert hier. Man/frau trifft sich, in Grüppchen (!) (nix von wegen sozialer Distanz), spielt kölsche Lieder, schunkelt Arm in Arm auf dem Balkon dazu - und klatscht und trötet halt auch dazu. Gibt Stimmung, macht Laune, schweißt zusammen; ist ja nett. Nicht zulange, weil die Nächte kühl sind im Moment - bzw. wenn's richtig kalt ist, fällt's halt auch schon mal aus (man gibt ja schließlich auf sich acht in diesen Zeiten). Ansonsten aber schlichtweg: Gruppenparties seit 5 Tagen, nicht mehr.
    Anmerkung ohne Hintergedanken: Für's Lebensgefühl vielleicht gut. Anmerkung mit Hintergedanken: Für die "Volksgesundheit" (ok, ein bemühter Begriff) aber schlecht. IMHO ganz schlecht.

    P.S.: Hab gestern gehört, dass "unser Landesvater" sich rühmt, als erstes Bundesland einen Bußgeldkatalog für CoV-Verstöße eingeführt zu haben. Wer weiß, vielleicht bringt's ja was; DAS (und IMHO nix anderes!) greift vielen Menschen hierzulande in's Bewusstsein: Der Griff in's Portemonnaie. Nothing but.
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  13. #2113
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    P.S.: Hab gestern gehört, dass "unser Landesvater" sich rühmt, als erstes Bundesland einen Bußgeldkatalog für CoV-Verstöße eingeführt zu haben. Wer weiß, vielleicht bringt's ja was; DAS (und IMHO nix anderes!) greift vielen Menschen hierzulande in's Bewusstsein: Der Griff in's Portemonnaie. Nothing but.
    Ich kann nur für mein Umfeld sprechen und da habe ich zumindest den Eindruck, dass die große Mehrheit die Regeln und Auflagen versteht und akzeptiert.
    Als ich gestern Mittag mir was zu Essen geholt habe, sah ich im Kaufland einen älteren Herrn, der seine Einkäufe in sein Auto stopfte. Danach hat der den Einkaufswagen zurückgebracht - und die Griffe desinfiziert.
    Auch so etwas gibt es.

  14. #2114
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    Zitat Zitat von Pflöte Beitrag anzeigen
    Es ist doch klar, dass die ganzen Zahlen hinten und vorne nicht stimmen. Zumal zusätzlich in unterschiedlichen Ländern auch unterschiedlich getestet und eingeordnet wird, es also international sehr schwer zu vergleichen ist.

    Eine Vergleichbarkeit für die Schwere stellt vllt. einfach das Verhältnis zwischen intensivmedizinisch zu betreuenden Patienten und der Gesamtbevölkerung dar. Das dann innerhalb eines bestimmten Zeitraumes.
    Da bin ich doch inhaltlich komplett bei dir.

    Das Problem ist aber, dass ständig so *getan* wird, als kennte man die Zahlen!

    Sämtliche Medien sprechen wieder und wieder von "Infizierten", wenn de facto lediglich die *erfassten und dokumentierten* Infizierten gemeint sind.

    Und eine Ratio ICU-betreute Corona Fälle zu Wohnbevölkerung wäre natürlich auf den ersten Blick eine charmante, weil relativ einfach zu erfassende Größe.

    Birgt nur zwei Probleme:
    a) kann man das methodisch sauber erst ex post facto erfassen (also NACHDEM die Welle komplett durch ist); das ist aber dann für die politische Entscheidungsfindung bisschen spät,
    b) und hier liegt ein anderes Problem auch der Ländervergleichbarkeit - ist das abhängig von der Zahl der zur VERFÜGUNG stehenden (Material, Manpower) ICU-Betten. Wer aufm Gang stirbt, hat die ICU ja nie von innen gesehen.
    (Ich vermute, weiß es aber nicht sicher, dass das ein Teil der Antwort auf die Frage nach den vielen Toten in Italien ist: Schon VOR Corona voll ausgelastete Kapazitäten.)

    Tja ...


    Zitat Zitat von Pflöte Beitrag anzeigen
    Noch kurz was zum Diskussionsstil hier:

    Wer feststellt, dass die Zahlen nicht verlässlich sind und man deshalb aus ihnen keine Schlüsse ziehen kann, die der eigenen Ansicht widersprechen, hat im gleichen Atemzug ausgedrückt, dass man auch keine Schlüsse aus ihnen ziehen darf, die der eigenen Ansicht dienlich sind.
    Auch da bin ich bei dir.
    So rum wie so rum.

    Erinnere dich: Genau aus diesem Grunde - mangelnde, nein, nicht vorhandene Verlässlichkeit der Daten - habe ich ein Problem mit den getroffenen, massiv in Wirtschaft, Gesellschaft, Grundrechte eingreifenden politischen Entscheidungen.

    Und nu?


    So, jetzt noch zu ...
    @Kusagras.
    Ja, ich nehme einen Zusammenhang, sogar einen kausalen Zusammenhang an zwischen vorbestehenden Lungenschäden und einem schweren Verlauf von Covid-19.
    Egal, ob die Lungen durch miese Luftqualität, Rauchen oder sonstige Vorerkrankungen vorbelastet sind.

    So, und jetzt kannste gern mit dem 30jährigen ohne Vorerkrankungen um die Ecke kommen, der einen schweren Verlauf hat, ggf. dran stirbt. Da sag ich dann nur: Jo, die gibt's auch.

  15. #2115
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    hinter den Bergen bei den ...
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    mit dem Messer um das Messer messern
    Völkerrecht für alle: Jedem Volk seinen Volker.

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