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Thema: Coranavirus und Kampfkunst

  1. #1
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    Standard Coranavirus und Kampfkunst

    Hi Leute,

    auch wenn hier schon viele Thread bezüglich des Coronavirus besteht, habe ich dennoch die Frage, wie man im Kampfkunst / Kampfsportverein damit umgeht.

    Die Angst geht um, daß man sich ansteckt. Das geschieht ja nun per Kontakt bzw. Tröpfcheninfektion. In unseren Künsten haben wir ja zwangsläufig den Kontakt zu anderen Trainingskameraden.

    Wie bereitet ihr die Leute darauf vor. Sensibilisiert ihr sie oder macht ihr so weiter, wie bisher, oder gibt es gar Schließungen von Trainingsgruppen und Vereinen?

    Ich habe im Training die Leute darauf hingewiesen, nicht in Panik zu verfallen, aber auch die Hygienevorschriften oder Hinweise zu beachten. Habe aber auch zum Ausdruck gebracht, daß wenn jemand rumhustet und sonstiges dergleichen mitbringt, doch eher zu Hause bleiben soll und das beobachten soll.

    Aber sind manche wirklich so ehrlich und bleiben zu Hause, wenn bestimmte Symptome auftreten oder wenn bei ihnen wirklich die Gefahr besteht, daß sie infiziert sind. Gilt weiterhin auch für die anderen Lebensbereiche.

    Auch wenn ich die Panik noch nicht habe, werde ich doch nachdenklich, inwieweit man sich evtl. gefährdet, wenn man einfach weitermacht, wie bisher.

  2. #2
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    Bei uns läuft bis jetzt noch alles wie gehabt, allerdings kommen die "Einschläge" in Form von Schulschließungen etc. bei uns schon ziemlich nahe und ich denke mal, falls generell die Schulen in der Stadt geschlossen werden sollten, dann wird von dem Moment an bei uns auch kein Training mehr stattfinden. Wir haben ein Mitglied aus dem Kreis Heinsberg, der uns aber glaubhaft versichert, nicht Karneval gefeiert zu haben. Und bei Krankheit/Erkältung bleiben die Leute bei uns eigentlich eh immer zu Hause. Wir haben zur Zeit jahreszeitbedingt schon relativ viele Ausfälle und vielleicht bleibt auch der eine oder andere doch aus Corona-Angst weg, ohne es zuzugeben.

    Ansonsten wurde gerade ein Kyokushin-Turnier in Kroation abgesagt, zu dem sich zwei von unseren Leuten angemeldet hatten. Das war bisher die einzige direkte Auswirkung.

  3. #3
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    Bei uns kam heute vom Abteilungsvorstand eine Rundmail mit pdf-Anhang Hygienevorschriften; immerhin etwas.
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  4. #4
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    Hatte gerade im Hauptthema was dazu geschrieben:

    Im Endeffekt ist das alles sinnfrei - nur hat man dann halt ein besseres Gewissen. Es gibt genügend "Überträger" die selbst keine oder nur sehr schwache Symptome haben und trotzdem andere anstecken können. Da hilft es wenig bis gar nicht, wenn der mit dem Husten zu Hause bleibt, der "Nicht-"Huster aber dann trotzdem die Viren in die Halle trägt.

    Konsequent wäre nur den Laden für die nächsten 3 Monate dicht zu machen. Und auch dann wird sich das Virus nicht einfach in Luft aufgelöst haben, sondern mit schöner Regelmäßigkeit dann immer mal wieder auftauchen. (Vielleicht gibt es bis dahin dann einen Impfstoff, aber da wir ja nicht mal bei Masern eine flächendeckende Impfung hinbekommen ist es utopisch zu glauben damit das Virus ausrotten zu können.)
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  5. #5
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    H
    Konsequent wäre nur den Laden für die nächsten 3 Monate dicht zu machen. Und auch dann wird sich das Virus nicht einfach in Luft aufgelöst haben, sondern mit schöner Regelmäßigkeit dann immer mal wieder auftauchen. (Vielleicht gibt es bis dahin dann einen Impfstoff, aber da wir ja nicht mal bei Masern eine flächendeckende Impfung hinbekommen ist es utopisch zu glauben damit das Virus ausrotten zu können.)
    Eine Impfung wird es wohl nach Ansicht von Experten erst Anfang bis Mitte nächsten Jahres geben. So lange dauert es einfach, bis ein Impfstoff umfassend getestet und zugelassen wird. Solange müssen wir das Virus anderweitig abwettern. Und ich denke auch, dass es, ähnlich wie bei der Grippeimpfung, eine Impfung sein wird, die nicht für jeden empfohlen werden wird, sondern eben nur für Risikopatienten, also ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Bei den allermeisten Menschen und vor allem bei Kindern macht das neue Coronavirus ja nicht viel anderes als seine bei uns schon länger verbreiteten Verwandten, nämlich einen leichten Infekt der Atemwege, sprich: eine "Erkältung".

  7. #7
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Hatte gerade im Hauptthema was dazu geschrieben:

    Im Endeffekt ist das alles sinnfrei - nur hat man dann halt ein besseres Gewissen. Es gibt genügend "Überträger" die selbst keine oder nur sehr schwache Symptome haben und trotzdem andere anstecken können. Da hilft es wenig bis gar nicht, wenn der mit dem Husten zu Hause bleibt, der "Nicht-"Huster aber dann trotzdem die Viren in die Halle trägt.

    Konsequent wäre nur den Laden für die nächsten 3 Monate dicht zu machen. Und auch dann wird sich das Virus nicht einfach in Luft aufgelöst haben, sondern mit schöner Regelmäßigkeit dann immer mal wieder auftauchen. (Vielleicht gibt es bis dahin dann einen Impfstoff, aber da wir ja nicht mal bei Masern eine flächendeckende Impfung hinbekommen ist es utopisch zu glauben damit das Virus ausrotten zu können.)
    Mit der Einstellung kann man auch komplett aufhören oder im Winter immer eine winterpause einlegen.

    Am besten ist es, wenn man sich an die allgemeine übliche hygiene hält. Sprich nach dem draußen war sich die Hände ordentlich wäscht und Co. Dann ist schon mal ein gewisses teilrisiko entfernt.
    Shinkyokushin. Mehr braucht man nicht.
    https://www.youtube.com/watch?v=MaVNpWZPpY8

    OSU

  8. #8
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    Einfach zumachen. Dann wird halt mal 2 Monate oder gar ein halbes Jahr nicht trainiert, immer noch besser als nen neuen Cluster zu erschaffen weil irgendwelche Leute trainingssüchtig sind. Höhere Gewalt, da kann man nichts machen.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Dastin Beitrag anzeigen
    Mit der Einstellung kann man auch komplett aufhören oder im Winter immer eine winterpause einlegen.
    Eben - macht nur keiner, wäre ja auch ziemlich sinnfrei denn dann müsste man den Laden komplett dicht machen. 2 bis 4 (virale) Infekte sind für einen Erwachsenen im Jahr normal - nennt sich auch Schnupfen oder Erkältung und kommt "Überraschung" vorwiegend in der kalten Jahreszeit vor. Stört sonst auch niemanden, aber jetzt wo gerade der "neue" Virus aufgetaucht ist muss man ja dem allgemeinen Trend folgen und "Aktivität" zeigen.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  10. #10
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    Zitat Zitat von Spud Bencer Beitrag anzeigen
    Einfach zumachen. Dann wird halt mal 2 Monate oder gar ein halbes Jahr nicht trainiert, immer noch besser als nen neuen Cluster zu erschaffen weil irgendwelche Leute trainingssüchtig sind. Höhere Gewalt, da kann man nichts machen.
    Und was ist mit den Leuten, die von den Einnahmen des Gyms leben? Wir können doch jetzt nicht monatelang alle Bereiche des öffentlichen Lebens, wo mehr als zwei oder drei Menschen aufeinandertreffen könnten, schließen, nur weil da en überhyptes Erkältungvirus rumhüpfen könnte. Die Panik und die übertriebenen Reaktionen auf das Virus sind echt um ein vielfaches schlimmer als das Virus selbst. Was ist mit Schulen? Mit Firmen? Mit Kneipen und Rstaurants? Was ist mit Geschäften und Einkaufzentren? Was ist mit Bussen und Bahnen? Machen wir die jetzt auch alle dicht, weil da ja eventuell mal einer mit Coronavirus drin mitgefahren ist?

    Im Kreis Heinsberg sind die meisten Hausarztpraxen geschlossen, weil einfach kein Personal mehr da ist, was die offen halten könnte. Weil die mal jemanden von weitem gesehen haben der mal einen kannte der infiziert ist. Das ist echt beschissen für die Menschen, die wirklich schwer krank sind (ist ja jetzt nicht so, als würden Diabetes, Herzrhythmusstörungen oder Nierensteine Pause machen, weil gerade eben Corona die meiste Presse kriegt). Die können jetzt mit dem Bus nach gottweißwo fahren, wobei die Ansteckungswahrscheinlichkeit für alles von Grippe bis Norovirus wahrscheinlich zehnmal so hoch ist, wie in einer ordentlich geführten Arztpraxis.

    Die gescheiteste Maßnahme, von der ich bis jetzt gehört habe, kam vom Verlag Gruner und Jahr. Die haben ihre Mitarbeiter für die nächsten 6 Monate von der Pflicht befreit, für Infektionen einen Krankenschein bringen zu müssen. Das ist sinnvoll. Dann kann man nämlich, wenn man krank ist, zu Hause bleiben und muss nicht erst beim Artz ein Wartezimmer voll Leute anstecken gehen. Das entlastet die Hausarztpraxen und trägt wahrscheinlich auch zur schnelleren Genesung bei, weil man sich halt nicht halbtot durch die Stadt schleppen muss, sondern stattdessen im Bett bleiben kann.

  11. #11
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    Falscher Thread
    Geändert von ThomasL (03-03-2020 um 11:15 Uhr)

  12. #12
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Typisch deutsch, der Staat wird sich schon kümmern
    Das ist doch jetzt ein schlechter Witz, oder? Wenn mich der Staat einsperrt, dann hat der sich auch um meine Versorgung zu kümmern. Macht der bei JVA-Insassen ja auch. Und die sind im Gegesatz zu Infizierten selber an ihrer Situation Schuld.
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  13. #13
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    Hast Du alles gelesen?
    Falls ja hast Du da was nicht richtig verstanden. Kurz: Es ging um die Haltung nicht auch selbst sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen sondern sich immer und überall auf dem Staat oder andere zu verlassen. Darin ist keine Aussage enthalten, dass sich der Staat nicht kümmern soll.

    Nebenbei, man kann wenn man etwas nicht versteht auch einfach mal nachfragen, sonst ist es schnell ein Witz auf eigene Kosten.

  14. #14
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    Ja hab ich gelesen. Und meiner Meinung nach sind die Hamsterkäufe alles andere als sinnvoll. Ich sehe keine Katastrophe auf uns zukommen. Die Versorgungskette funktioniert wohl nach wie vor super und bei staatlich angeordneter Quarantäne ist selbstverständlich der Staat auch für die Versorgung zuständig.
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  15. #15
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    Hamsterkäufe ist doch auch nur ein Wort mit dem der Eindruck von Panik vermittelt werden soll, der bei den meisten gar nicht gegeben ist. Ich kenne jetzt auch keinen der davon ausgeht, dass die Versorgungskette zusammen bricht.
    Tyrdal
    und bei staatlich angeordneter Quarantäne ist selbstverständlich der Staat auch für die Versorgung zuständig.
    Ok, ist halt nicht mein Ansatz. Ich sorge dort wo es geht eben so gut wie möglich für mich selbst vor (egal in welchen Bereich) und stelle mich nicht hin und erwarte, dass mir schon geholfen wird. Das ist aber eine Mentalität (keine Ahnung ob es wirklich deine ist) die ich auch in den Bergen oft beobachte, da wird die Möglichkeit der Bergrettung schon fest mit eingeplant).

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