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Thema: Kernspechts Gefuchtel

  1. #1
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    Standard Kernspechts Gefuchtel

    ... und was es fürs Kämpfen bringt. Er erklärt es selber: Chisao ist wie der Clinch beim Boxen. Was sagen die Spezialisten unter Euch dazu?

    https://m.youtube.com/watch?feature=...&v=QgOnmYT7ES0

    _

  2. #2
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    Chi Sao ist eine Übung, bei der es darum geht, gewisse physische Voraussetzungen zu schaffen und hat nichts mit einer Anwendung im Kampf zu tun.

  3. #3
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    Sicher. Jedenfalls bei den Leuten die das nicht umsetzen können. Mach das mal mit einem Lo Man Kam selbst jetzt noch als Methusalem oder früher bei Gary Lam vor seinem Unfall, und erzähl dann das hätte nichts mit Kampf zu tun. Oder bei irgendeinem anderen kompetenten Wing-Chun-Player.

    Wenn man es richtig lernt dann IST Chisao eine Form von Clinch-Verhinderung im Nahbereich um weiter schlagen oder treten zu können, oder Öffnungen zu forcieren. Bekommt irgendjemand das nicht hin, dann ist entweder er selbst schlecht, oder sein "System".
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  4. #4
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    Ach, es gibt ein Buch ... ^^

  5. #5
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    Ich mag seine Abhandlungen mittlerweile.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Sicher. Jedenfalls bei den Leuten die das nicht umsetzen können. Mach das mal mit einem Lo Man Kam selbst jetzt noch als Methusalem oder früher bei Gary Lam vor seinem Unfall, und erzähl dann das hätte nichts mit Kampf zu tun. Oder bei irgendeinem anderen kompetenten Wing-Chun-Player.

    Wenn man es richtig lernt dann IST Chisao eine Form von Clinch-Verhinderung im Nahbereich um weiter schlagen oder treten zu können, oder Öffnungen zu forcieren. Bekommt irgendjemand das nicht hin, dann ist entweder er selbst schlecht, oder sein "System".
    Was man in der Clinch Verhinderung allenfalls verwenden kann, ist das, was man durch das Üben von Chi Sao entwickelt hat. Chi-Sao selber ist eine Übung. Wie Tui Shou im Tai Ji auch eine Übung ist und keine Kampfanwendung oder Kampftechnik.

    Statt ein Buch zu schreiben, wie man mit Chi Sao kämpfen können soll, hätte er viel lieber ein Buch darüber geschrieben, wie man Chi Sao korrekt trainiert, worauf man alles achten muss und was genau man alles aus dem Chi Sao lernen kann und was für Entwicklungen der Körper macht, wenn man über längeren Zeitraum Chi Sao korrekt trainiert. Das wäre ein wertvolles Buch.

  7. #7
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    Natürlich ist das eine Übung. Die erzeugt aber nicht nur Attribute, sondern auch Bewegungsmuster, und die setzt man wenn man das richtig lernt 1:1 um. Genau wie die 13 festen Tuishou-Techniken im Wu-Stil, oder die Pendante im Chen. Da geht man exakt so vor wie in der Übung, nur dass man in der Übung 20 mal im Kreis kurbelt, und im Realfall nur einmal, an der richtigen Stelle. Nur miese Leute fangen dann im Realfall an mit miesem Kickboxen, oder improvisiertem Hauruck.
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  8. #8
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Natürlich ist das eine Übung. Die erzeugt aber nicht nur Attribute, sondern auch Bewegungsmuster, und die setzt man wenn man das richtig lernt 1:1 um. Genau wie die 13 festen Tuishou-Techniken im Wu-Stil, oder die Pendante im Chen. Da geht man exakt so vor wie in der Übung, nur dass man in der Übung 20 mal im Kreis kurbelt, und im Realfall nur einmal, an der richtigen Stelle. Nur miese Leute fangen dann im Realfall an mit miesem Kickboxen, oder improvisiertem Hauruck.
    So kann ich der Aussage zustimmen.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Rene Beitrag anzeigen
    Ach, es gibt ein Buch ... ^^

  10. #10
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    Zitat Zitat von Dr. Mabuse Beitrag anzeigen
    So kann ich der Aussage zustimmen.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  11. #11
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    Zitat Zitat von openmind Beitrag anzeigen
    Chisao ist wie der Clinch beim Boxen.
    Im Grunde ist es nicht mehr als das. Wie schaffe ich es, mich von einem Gegner zu befreien, der meinen Angriff blockiert?

    Deswegen startet man beim Chi-Sao in der Position, bei der sich beide Partner mit Bong, Fook und Tan gegenseitig blockieren. Aus der Position sucht man Wege und Lücken. Anfangs wehrt man Fauststöße mit Bong-Sao/Wendung ab (was man im realen Kampf niemals macht). Über Dan-Chi, Lat-Sao und Chi-Sao geht es weiter, bis man letztlich an der Holzpuppe lernt, sich selbst unter hohem Druck am und um den Gegner zu bewegen.

    Ohne Kontakt und Blockieren gibt es kein Chi-Sao. Ist der Weg frei - haue ich meinem Gegner eine rein. Warum soll ich mich mit dessen Armen beschäftigen, wenn ich das nicht muss?

    Das Grundprinzip des *ing*und ist supersimpel und straight. Chi-Sao ist etwas, was total überbewertet ist. Und unnötig mystifiziert wird.

  12. #12
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    der Meeting Point, also der Kontaktpunkt, ist eine interessante Beschreibung. Was passiert am Meeting Point, wie kommt es zum Meeting Point? usw. Ist ein guter Ansatz für die weitere Didaktik.

    Wie ich es immer propagiert habe, es gibt zwei Möglichkeiten, Druck oder Zug. Und da geht man dagegen !


    Hehehehe ... der Kernie, der alte Schwerenöter, mit der gefühlt hundertsten Ausgabe dieses Dackels ... köstlich, das video ...


    greetz

    m

  13. #13
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    Zitat Zitat von SalvaMea Beitrag anzeigen
    Im Grunde ist es nicht mehr als das. Wie schaffe ich es, mich von einem Gegner zu befreien, der meinen Angriff blockiert?

    Deswegen startet man beim Chi-Sao in der Position, bei der sich beide Partner mit Bong, Fook und Tan gegenseitig blockieren. Aus der Position sucht man Wege und Lücken. Anfangs wehrt man Fauststöße mit Bong-Sao/Wendung ab (was man im realen Kampf niemals macht). Über Dan-Chi, Lat-Sao und Chi-Sao geht es weiter, bis man letztlich an der Holzpuppe lernt, sich selbst unter hohem Druck am und um den Gegner zu bewegen.

    Ohne Kontakt und Blockieren gibt es kein Chi-Sao. Ist der Weg frei - haue ich meinem Gegner eine rein. Warum soll ich mich mit dessen Armen beschäftigen, wenn ich das nicht muss?

    Das Grundprinzip des *ing*und ist supersimpel und straight. Chi-Sao ist etwas, was total überbewertet ist. Und unnötig mystifiziert wird.
    guter beitrag ...


    greetz

    m

  14. #14
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    salva mea:


    Ohne Kontakt und Blockieren gibt es kein Chi-Sao. Ist der Weg frei - haue ich meinem Gegner eine rein. Warum soll ich mich mit dessen Armen beschäftigen, wenn ich das nicht muss?

    Das Grundprinzip des *ing*und ist supersimpel und straight. Chi-Sao ist etwas, was total überbewertet ist. Und unnötig mystifiziert wird.
    gerade Chi sao lehrt einen, wo die Lücken sind. die eigenen wie die gegnerischen.

    man klebt ja nicht an den Arnen, weil man sich mit denen beschäftigen will, sondern weil die den Weg zum eigentlichen Ziel ( der Achse / Wirbelsäule) versperren, weil man die Struktur des Gegners stören will.

    gut gemachtes Chi sao kann man gar nicht überbewerten, allerdings, Mystik braucht es auch nicht, es ist pure Physik.

    dass Chi Sao oft auf wenig sinnvolle Art geùbt wird, ist leider auch wahr :-(, aber das sollte niemand dran hindern, es richtig zu üben
    unorthodox

  15. #15
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    @discipula:
    Hört sich gut an. Die WT-Realität zeigt aber was anderes.

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