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Thema: Henning Wittwer: „Untersuchungen zu Funakoshi Gichins Einführung in das Karate“

  1. #46
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    War die Nakano (陸軍中野学校, Rikugun Nakano Gakkō) Schule nicht für die Ausbildung u.a. von Spionen zuständig ?

  2. #47
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    Hallo,

    ja, u. a. ging es an dieser Schule auch um Spionage. Wie geschrieben umreiße ich diese Hintergründe kurz in Band I. In G. Funakoshis "Einführung in das Karate" von 1943, um das es hier geht, wird diese Schule nicht thematisiert.

    Grüße,

    Henning Wittwer

  3. #48
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    gibukai:

    Danke für die Antwort, ein interessantes Thema das bereits von anderen dargestellt wurde.

    Inwieweit Karate als Nahkampf Ausbildung der Agenten gelehrt wurde?


    Fujita Seiko der sog. letzte Shinobi(Ninja) hat u.a. an der Schule gelehrt.
    Geändert von Huangshan (Heute um 08:21 Uhr)

  4. #49
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    @Huangshan im von mir verlinkten WW2 Karate Thread wurde die Ausbildung ja etwas erklärt. Denke aber das man dort eher Sabotage Einheiten ausbildet hat und keine klassische Agenten die im Feindesland verdeckt operieren und die Leute ausspionieren. Da gibt es eher darum auf de Schlachtfeld verborgen zu bleiben und dem Feind aus dem Hinterhalt zu attackieren.

    So schlecht war die Ausbildung wohl nicht, wenn man die Taten von einem Absolventen dieser Schule bedenkt.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Hiroo_Onoda


    PS: Das mit Fujita klingt ja spannend. Muss in der Richtung mal forschen, was der dort angeblich unterrichtet hat. Ueshiba sollte angeblich auch auf der Nakono Schule unterrichten, was aber nicht so geklappt hat.
    Geändert von karate_Fan (Heute um 08:54 Uhr)

  5. #50
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    Zitat Zitat von karate_Fan Beitrag anzeigen
    @Huangshan im von mir verlinkten WW2 Karate Thread wurde die Ausbildung ja etwas erklärt. Denke aber das man dort eher Sabotage Einheiten ausbildet hat und keine klassische Agenten die im Feindesland verdeckt operieren und die Leute ausspionieren. Da gibt es eher darum auf de Schlachtfeld verborgen zu bleiben und dem Feind aus dem Hinterhalt zu attackieren.

    So schlecht war die Ausbildung wohl nicht, wenn man die Taten von einem Absolventen dieser Schule bedenkt.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Hiroo_Onoda


    PS: Das mit Fujita klingt ja spannend. Muss in der Richtung mal forschen, was der dort angeblich unterrichtet hat. Ueshiba sollte angeblich auch auf der Nakono Schule unterrichten, was aber nicht so geklappt hat.
    Ich finde es bedenklich, das Figuren wie Onoda zu solchen "Helden" hochstilisiert werden. Stell Dir eine Geschichte über einen Offizier der Waffen-SS vor, der noch bis in die 70er Jahre "im Baltikum ausgehalten" hätte oder ähnliches.

  6. #51
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    Bedenklich? Nicht wirklich. Es wird über seine Taten berichtet und gut ist. Und warum sollte man seine Taten nicht erwähnen wenn es um die Nakano Schule geht das war doch recht einzigartig. Das zu verschweigen nur weil er auf der falschen Seite eines Krieges war finde ich nicht richtig.

    Die Amerikaner schämen sich auch nicht Typen wie Paul Tibbets und manche halten ihn für einen Helden. Tibetts ist wohl im Vegleich zu Oneda der größere Verbrecher, nur zufälligerweise war er auf der "richtigen" Seite des Krieges und daher ist nicht so schlimm, dass die Zivilbevölkerung von Nagasaki platt gemacht.

    Merke: Krieg ist sch*** und bringt Monster hervor. Wie einen die Nachwelt sieht hängt nur davon ab auf welcher Seite du stehst.


    Das hat angeblich sogar Curtis LeMay selbst gesagt. Das er als Kriegsverbrecher geendet wäre, hätten die Amerikaner den Krieg verloren.

    Aber das Thema sollte jetzt nicht zu politisch werden.

    @Mods Wenn der Post zu zweit gegangen ist, bitte löschen. Und bitte bereits im Vorfeld um Entschuldigung.

  7. #52
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    Zitat Zitat von karate_Fan Beitrag anzeigen
    War es nicht so, dass man sich ganz besonders in der Nakano Schule für Karate als Nahkampmethode interssiert hat, nachdem es vorher mit Aikido probiert hat was nicht besonders gut geklappt hat? Glaube Funakoshi Yoshitaka und Egami wurden da als Instruktoren eingesetzt?
    Okuyama Tadao, Shigeru Egami und ein dritter.
    Von Okuyama wird berichtet, dass er angeblich Karatetechiken an gefesselten Gefangengen getestet hat.

    Was Aikido angeht, so kann man wohl davon ausgehen dass das, was Ueshiba in der Nakano spyschool unterrichtet hat kein Aikido war, jedenfalls nicht was heute als Aikido bekannt ist.
    Ein ehemaliger Leiter der Schule der bei einer Aikido-Vorführung in den 50er Jahren zuschaute, meinte wohl, Ueshiba habe dort ganz was anderes unterrichtet:

    "Hmmm. So this is aikido? This is aikido? Hmmm." Upon asking the old man who he was, he replied that he was the former head of the school. When asked what Ueshiba taught, he replied that he would just grab people, smash them to the ground and then teach how to kill them quickly.

    (Zitat von Ellis Amdur, aus einem Interview mit Yoshio Kuroiwa)

  8. #53
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    Zitat Zitat von karate_Fan Beitrag anzeigen
    ...

    @Mods Wenn der Post zu zweit gegangen ist, bitte löschen. Und bitte bereits im Vorfeld um Entschuldigung.
    Bin kein Mod, aber das war, aus meiner Sicht, doch weder politisch noch zu weit.

    Liebe Grüße
    DatOlli

  9. #54
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    Kann ein Mod bitte ab Beitrag #39 den Faden teilen und ein neues Thema erstellen. Wir bewegen uns nämlich ziemlich weit weg vom ursprünglichen Thema.

  10. #55
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    Karate fan:
    Danke für die Info.

    Nun es gab einige jap. Kampfkünstler die sich während des II WK nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben.

    In republikanischen China gab es ähnliche Bemühungen Kampfkünste innerhalb des Militärs ,Milizen,Bevölkerung etc. zu lehren. (siehe Whampoa-Militärakademie,Chin Woo Vereinigung etc.)

    Man sollte solche Geschichten objektiv betrachten und sie nicht heroisieren aber auch nicht verschweigen.
    Geändert von Huangshan (Heute um 11:49 Uhr)

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