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Thema: Tonfas schwingen Erfahrung?

  1. #1
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    Standard Tonfas schwingen Erfahrung?

    Hallo.
    Ich habe vor Monaten einen Lehrgang über die DWF gemacht. Es ging um Tonfas allgemein. Kaufte mir ein paar Tonfas aus Holz bei Budoten, habe daran echt großen Spaß bekommen. Lerne schon Form und Techniken.

    Das Problem ist, wenn die Hände verschwitzt sind, lässt das sich nicht mehr schwingen. Habe den Lack komplett abgeschliffen, Hartöl, Lensamenöl und Olivenöl ausprobiert. Keine Besserung. Hat jemand dazu eine Idee?

  2. #2
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    Aufrauen bzw. mit Bürsten strukturieren, und dann eben roh lassen. NICHT versiegeln, davon wird es komplett glatt. Ich habe hier zig Schwertscheiden liegen die alle mit Parkettöl versiegelt sind, die sind glatt wie Hund. Die unbehandelten nicht glattgeschliffenen sind griffig.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  3. #3
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    DWF = Deutsche Wushu Federation?

    Wer war der Lehrgangs Leiter/Lehrer, hat er euch nicht erklärt welche Tuifa... ihr kaufen sollt?

    Schließe mich Klaus an!


    Hier wird alles genau erläutert:



    Tonfa/Tuifa... ähliche Waffen gibt es auch in einigen Gong Fu , Silat , Escrima etc. Stilen.
    Geändert von Huangshan (30-06-2020 um 15:24 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von suniperu Beitrag anzeigen
    Hallo.

    Das Problem ist, wenn die Hände verschwitzt sind, lässt das sich nicht mehr schwingen. Habe den Lack komplett abgeschliffen, Hartöl, Lensamenöl und Olivenöl ausprobiert. Keine Besserung. Hat jemand dazu eine Idee?
    ???

    Grade wenn die Hände verschwitzt sind rutscht es doch wie T´sau! Da ist doch eher das Problem, dass man die Wirbel nicht gestoppt bekommt!

    Wir haben damals die Dinger in der Drechslerei bauen lassen, weil die, die es bei den üblichen Verdächtigen zu kaufen gab, einfach nicht taugten. Die haben ne andere Gewichtung und vor allem einen anderen Griff.

    Wenn ich also der Meinung wäre, dass es sich hier um eine ernsthafte Frage handelt, (und vor allem um einen ernsthaften Fragesteller), dann würd ich antworten: PM an mich, und ich schau mal, ob ich die Zeichnung noch finde.

  5. #5
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    wie wäre Griffband wie beim Tennis o.ä. Sportarten?


    gruss
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Esse quam videri Beitrag anzeigen
    wie wäre Griffband wie beim Tennis o.ä. Sportarten?

    gruss
    Wenn du wirbeln willst, darf der Griff nicht zu "griffig" sein. Wenn du die Bewegung stoppen willst, muß er "griffig" sein. Das geht alles mit Holz, wenn die Griffe die richtige Form haben.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen

    Wir haben damals die Dinger in der Drechslerei bauen lassen, weil die, die es bei den üblichen Verdächtigen zu kaufen gab, einfach nicht taugten. Die haben ne andere Gewichtung und vor allem einen anderen Griff.
    Vor allem sollten die Griffe an die Größe der Hände angepasst sein.

  8. #8
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    Bei Budoten sind die alle lackiert, habe ich gerade nochmal geschaut und steht in ganz klein, für den Gebrauch ungeeignet. Was meinst du mit aufrauen bzw. Bürsten?

  9. #9
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    Bürsten ist in diesem Fall das drehende oder ziehende Bewegen einer Metallbürste oder eines Schleifklotzes mit Schleifpapier bespannt über die Oberfläche, mit dem Ergebnis von Abtragen von Oberflächenpartikeln und Hinterlassen einer rauen Oberfläche.

    Mit feinem Schleifpapier glättet man, mit grobem raut man auf (z.B. Körnung 40 oder 60): https://www.hausjournal.net/holz-aufrauen
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Wenn du wirbeln willst, darf der Griff nicht zu "griffig" sein. Wenn du die Bewegung stoppen willst, muß er "griffig" sein. Das geht alles mit Holz, wenn die Griffe die richtige Form haben.
    jetzt weiss ich wieder, warum ich die DInger nicht mag und eher Mae Sok zuneige.

    gruss
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  11. #11
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    Danke. Hatte den Griff immer mit feinem Schleifpapier geschlieffen. Dann blieb das Schwingen immer hängen, sobald der Schweiß drauf kam, im Schweiß ist ja Salz

  12. #12
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    Zitat Zitat von suniperu Beitrag anzeigen
    Danke. Hatte den Griff immer mit feinem Schleifpapier geschlieffen. Dann blieb das Schwingen immer hängen, sobald der Schweiß drauf kam, im Schweiß ist ja Salz


    Alles klar.

  13. #13
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    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Vor allem sollten die Griffe an die Größe der Hände angepasst sein.
    Ich habe lange überlegt, an welcher Stelle ich antworte.
    Mein Ansatz ist ein anderer. Nicht die Waffe ist das Problem, sondern der Träger.
    Wenn Euch die Teile zwischen den Händen wegrutschen, dann fehlt es einfach nur an Griffkraft. Weiterhin solltet ihr beim Üben darauf zu achten, die Geschwindigkeit nicht zu schnell zu erhöhen. Zuerst immer kontrollieren, ob ihr bei langsamer Bewegung, Drehungen der Geräte, diese auch noch Halten könnt. Wenn diese langsamen Bewegungen sitzen, dann Geschwindigkeit steigern. Zu diesen Übungen mach ihr Greiftraining. Also die Griffkraft der Hände erhöhen.
    Einschlägige Videos dazu gibt es genügend. Das Schwingen der Steinhammer zum Beispiel, oder das Tragen der Vasen, alles trägt dazu bei auch glatte Waffen sicher zu halten.
    Viel Spaß und Übungsfortschritt weiterhin ...

    Yamazuki

  14. #14
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    Zitat Zitat von Yamazuki Beitrag anzeigen
    Ich habe lange überlegt, an welcher Stelle ich antworte.
    Mein Ansatz ist ein anderer. Nicht die Waffe ist das Problem, sondern der Träger.
    Wenn Euch die Teile zwischen den Händen wegrutschen, dann fehlt es einfach nur an Griffkraft. Weiterhin solltet ihr beim Üben darauf zu achten, die Geschwindigkeit nicht zu schnell zu erhöhen. Zuerst immer kontrollieren, ob ihr bei langsamer Bewegung, Drehungen der Geräte, diese auch noch Halten könnt. Wenn diese langsamen Bewegungen sitzen, dann Geschwindigkeit steigern. Zu diesen Übungen mach ihr Greiftraining. Also die Griffkraft der Hände erhöhen.
    Einschlägige Videos dazu gibt es genügend. Das Schwingen der Steinhammer zum Beispiel, oder das Tragen der Vasen, alles trägt dazu bei auch glatte Waffen sicher zu halten.
    Viel Spaß und Übungsfortschritt weiterhin ...

    Yamazuki
    Vor zwei Jahren hast du hier diese Frage gestellt, und jetzt belehrst du uns über die Handhabung von Tonfa?

  15. #15
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    Hallo,
    wenn die Griffgröße passt sollte es mit gekauften 08/15-Tonfa kein Problem sein: lackierte Griffe abschleifen, d.h. Lack entfernen. Ich umwickle dafür einfach den Griff mit Schleifpapier, mit der Handumfassen und dann Tonfa rotieren. Meine Erfahrung ist, das rohes (glatt geschliffenes) Holz plus regelmäßiges Üben per Handschweiß und Reibung die "richtige" Oberfläche gibt. Leinöl oder Olivenöl kurz einziehen lassen, mit Lappen umwickeln und rotieren kann man auch noch machen, gibt auch eine "angenehme" Oberfläche.

    Viele Grüße, Sascha

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