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Thema: MMA Einsteigerfragen

  1. #31
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    Zitat Zitat von Banger Beitrag anzeigen
    Wenn er jetzt 20 gewesen wäre und wollte Wettkampf machen, dann hätte ich gesagt mach das.
    Nur ist man mit 30 halt kein Jungspund mehr.
    Ich habe mit 20 5 mal die Woche Boxen und Thaiboxen gemacht und bin 3 mal die Woche ins Fitnesscenter gegangen.
    Ich bin froh das ich 2 mal die Woche ins Boxtraining geh und 1 mal die Woche ins Gym mit 40.
    Der Körper macht das beim Kampfsport nicht mehr so mit im Alter.
    Ich wollte es ja nicht glauben.... aber jetzt hast Du mir wieder voll die Realität in die F..... gehauen.
    Allerdings habe ich schon jemanden mit Anfang 30 ins Training kommen sehen und mit 35 nun im Mittelfeld der UFC. Allerdings wird wohl aufgrund der Verletzungsanfälligkeit und der längeren Regenerationsphasen der "Spaß" wohl beendet sein, bevor die Karriere so richtig startet.
    Ich habe in den 20ern irgendwie auch mehr Pfeffer gehabt und zu der Zeit gar nicht glauben können wie schnell man die 40 erreicht. Hatte neulich erst so ein Schlüsselerlebnis: Hatte einen hervorragenden Punch gelandet, Gegner maschiert 4 Meter rückwärts, fällt um und bleibt liegen. Vier Tage lang habe ich gedacht ich brauche eine neue Schulter und irgendwie hat es in der Muskulatur fies gezippt. Ist mir in jüngeren Jahren nie passiert, außer man hat den Schlag nicht korrekt ausgeführt. Beim MMA merkt man nun jeden Hebel im Nachgang, selbst die eigen angesetzten. Profi oder Semi über 40 ist echt kein Spaß... Da hilft nur der Ausgleich bzgl Erfahrung, allerdings hat jeder 30 jährige dann die Erfahrung die man mit 40 hat, wenn man so spät einsteigt aber ich finde die Zielsetzung des TE schon mal recht ansprechend und kernig. Heutzutage eher die Ausnahme und daher DAUMEN HOCH!

  2. #32
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    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Im Grunde ist es natürlich am besten direkt auf MMA zu gehen. Man lernt sofort die volle Pallette.
    Das Problem ist nur dass man am Anfang mit der Vielzahl an Reizen nicht fertig wird.
    Warum ist MMA so schwer / am interessantesten ? Wegen der Menge an Möglichkeiten.

    Deswegen würde ich erstmal 3-4 Jahre mich auf die einzelnen Bereiche konzentrieren und erst ein wenig später "verbinden".
    Hi, ich finde Deine Ambitionen schon recht weit gesteckt aber halte es für praktikabel, wenn Du denn Biss und die Lust dazu hast.
    Natürlich ist es schon ziemlich erfolgsorientiert die einzelnen Bereiche konzentriert zu trainieren und dann später bei der Verbindung in allen Bereichen Top zu sein, allerdings werden im MMA auch die einzelnen Bereiche trainiert, natürlich dann nicht so speziell gefeilt aber wenn Du direkt über fünf Jahre MMA trainierst, dann hast Du die Basics auf jeden Fall drauf und könntest neben dem Training noch gezielt die einzelnen Bereiche trainieren in denen Du besser sein möchtest oder eben Schwächen ausgleichen.
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg und alles Gute auf Deinen Weg.
    Liebe Grüße und Sport frei!

  3. #33
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    Du zäumst hier an einigen Stellen kräftig das Pferd von hinten auf.


    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    was den Boden betrifft werde ich dann wohl doch eher auf Judo gehen denke ich.
    Judo ist ebensowenig geeignet um den Bodenkampf fürs MMA zu lernen wie Ringen. Auch im Judo ist der Fokus ganz klar auf dem Standkampf. Der Bodenkampf im Judo ist weitgehend auf einem jämmerlichen Niveau. Das wurde auch schon oft hier im Forum diskutiert.

    Den Bodenkampf fürs MMA lernst du beim BJJ. Punkt.

    Theoretisch zwar genauso gut bei Exoten wie Luta Livre, Catch Wrestling oder (mit Abstrichen) Sambo. Da sind wir aber schon beim nächsten Punkt.

    Du hast geschrieben:
    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Nur würde ich nach einer Weile zum Sambo übergehen.
    Weiter oben allerdings auch:
    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Jaaa Sambo wäre es, aber da gibt es hier absolut nichts.
    und da sind wir bei der Crux bei diesen Exoten. Die gibts schlicht und einfach nur sehr vereinzelt und wenn man kein gutes(!) Sambo Gym in der Nähe hat, dann kann man auch kein Sambo lernen.

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Eigentlich sehe ich dieses "Gegürtle" nur als Geldverbrennung (man zahlt den Gürtel und die Prüfung (???)). Ist es beim Judo wirklich wichtig Gürtel zu "machen" ?
    man kann am Konzept der Kampfsportgürtel und der Vergabepraxis in den einzelnen Disziplinen sicher einiges kritisieren. Aber grundsätzlich erfüllen die einen sehr wichtigen Zweck. Genau den nämlich um den es hier ging. Die sind ein auf den ersten Blick sichtbares Signal um einen unbekannten Trainingspartner einschätzen zu können.
    Wenn ich beim Judo einen Weiß- oder Gelbgurt im Randori gegenüber habe, dann greife ich nicht mit anspruchsvollen Techniken an, insbesondere nicht mit Würfen bei denen der Geworfene wissen muss wie er fallen muss um Verletzungen zu vermeiden. (Nur) dazu sind die Gürtel ja auch ursprünglich erfunden worden.

    BJJ ist für Laien nicht besonders interessant anzuschauen. Vieles von dem was passiert ist der Kampf um Positionen, Griffe und Winkel. Das ist aber für Laien schlicht nicht sichtbar und selbst für weniger enthusiastische BJJler selten spektakulär.
    BJJ ist aber ein Sport der beim ausüben viel, viel mehr Spaß macht als beim zuschauen. Auch und gerade für Anfänger.

    Generell muss ich sagen schmiedest Du sehr viele Pläne und stellst sehr viele Fragen die mit 2-3 Trainingseinheiten im MMA, Ringen oder BJJ beantwortet wären, die Du aber online nie sinnvoll ergründen können wirst.

  4. #34
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    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Perfekt aber was den Boden betrifft werde ich dann wohl doch eher auf Judo gehen denke ich.
    Hier würde ich wieder etwas aufpassen: Judo hat zwar durchaus einen grossen Teil der Bodentechniken aus dem BJJ im Programm (ebenso wie Sambo, wenn auch nicht die gleiche Schnittmenge), durch die Zeitbegrenzung am Boden im Wettkampf ist die Dynamik aber eine andere. Es geht ums "schnelle Finish" oder die "schnelle Verteidigung", nicht ums Überleben und Kontern über 5 Minuten, während man verprügelt wird. Ich sollte anmerken, dass das sehr stark von Verein zu Verein abhängen kann, und auch im Judo gibt es hin und wieder ausgesprochene Newaza Spezialisten unter den Topleuten. Die wird man aber v.a. in Leistungszentren antreffen oder wenn jemand auch BJJ macht, im Breitensportverein ist das weniger wahrscheinlich.

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Nur würde ich nach einer Weile zum Sambo übergehen. Darauf bist du mir nun ein wenig zu kurz eingegangen. Du meintest ja dass BJJ und Sambo völlig unterschiedlich sind und ein "Übergang" zu Sambo eher über Ringen (sinnlos) oder Judo machbar wäre. In deinem Profil lese ich dass du auch mit Sambo Erfahrung hast. Was ist bei diesem Übergang deiner Meinung nach am wichtigsten? Also wenn man schon Judo trainiert ? Wie kann ich mit einem Judo training schon geistig in Richtung Sambo gehen ?
    Im Sport-Sambo kommen zu den Judo-Würfen noch Beinangriffe und Beinhebel dazu (dafür die Würgegriffe weg), im Combat Sambo sind die Würgegriffe drin und auch Schläge und Tritte. Auf das etwas andere Technikrepertoire muss man sich dann halt einstellen, die Kampfstellung wird vermutlich etwas tiefer werden usw. Das kann aber auch primär passiv sein - diverse Judokas haben in Sambo-Wettkämpfen schon aufgeräumt, nachdem sie gelernt haben wie sie diese Angriffe kontern, aber ihr Judo-Repertoire primär beibehalten.
    Die "Trainingskultur" ist z.T. auch eine andere - ich kann nur für die Vereine sprechen, die ich kenne, aber im Judo gibts halt hin und wieder einen Russen, Ukrainer, Usbeken, Tadschiken usw., im Sambo kann es sein, dass mit ein, zwei Ausnahmen alle einen russischen Hintergrund haben. Das heisst, es wird auf russisch gezählt, die Kommandos sind russisch etc. Wenn Du Dir schnell Freunde machen willst, lern im Vorfeld ein bisschen russisch Japanische Techniknamen kennt man dort in der Regel aber nicht. Ansonsten ist Sambo meiner Erfahrung nach weniger förmlich, dafür werden Athletik und Kampfeswillen stärker bewertet.

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Hmh. Diesen Gürtelwahn habe ich im Grunde nie verstanden. Eigentlich sehe ich dieses "Gegürtle" nur als Geldverbrennung (man zahlt den Gürtel und die Prüfung (???)). Ist es beim Judo wirklich wichtig Gürtel zu "machen"?
    Ich bin auch kein Fan von Gürteln und noch weniger von Gürtel-Ego, aber um ein paar Dinge kommt man im Judo nicht herum. Zuerst braucht man einen Farbgürtel, um auf Wettkämpfe zu dürfen (ich glaube, gelb oder gelb-orange, bin mir da aber nicht sicher). Zum anderen ist es für die anderen Trainierenden einfacher, Dich einzuschätzen und entsprechend zu behandeln, wenn Du den korrekten Gürtel trägst, sie dienen also gewissermassen Deinem Schutz. Das gilt dann weniger, wenn Du mit anständig Vorerfahrung aus einer anderen Grapplingdisziplin kommst, weil Du dann "überleben" kannst, auch wenn man Dich ggf. schief anschaut (der eine Trainer im Judo-Leistungszentrum war extrem wenig angetan von meinen "dreckigen" Sambo-Technikvarianten mit allen möglichen schrägen Fassarten). Ich habe in der deutschen Judo-Bundesliga auch schon mal einen Legionär gesehen, der einen niedrigen Farbgurt hatte (orange-grün, glaube ich) und wo ich wetten würde, dass der aus dem Sambo gekommen ist.
    Zu den Kosten bei Gürtelprüfungen - ich hatte da kürzlich mal eine Diskussion dazu. Generell ist es halt so, dass die Mitgliedsbeiträge in Vereinen so tief wie möglich gehalten werden. Das hat den Grund, dass sich Vereine in den olympischen Disziplinen mehrheitlich über Ehrenamt und Verbandsbeiträge finanzieren, somit auf Mitgliederzahlen angewiesen sind. Davon sind immer eine gewisse Anzahl "Passivmitglieder" (Eltern von Judo-Kindern usw.). Somit ist es nicht nur sinnvoll, sondern aus meiner Sicht auch irgendwo fair, wenn Mehrkosten auf die besonders aktiven Mitglieder abgewälzt werden. Und soweit ich die Anschlagtafel im Leistungszentrum im Hinterkopf habe, ist so eine Gürtelprüfung nicht mega-teuer. Auch wenn man zwei Gürtel pro Jahr machen sollte, ist das immer noch günstiger als ein paar Monate BJJ mit den üblichen Monatsbeiträgen dort (anderes Geschäftsmodell, kaum Zuschüsse usw.).

    Beste Grüsse
    Period.
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  5. #35
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    Zitat Zitat von Kaugummi Beitrag anzeigen
    Ich wollte es ja nicht glauben.... aber jetzt hast Du mir wieder voll die Realität in die F..... gehauen.
    Allerdings habe ich schon jemanden mit Anfang 30 ins Training kommen sehen und mit 35 nun im Mittelfeld der UFC. Allerdings wird wohl aufgrund der Verletzungsanfälligkeit und der längeren Regenerationsphasen der "Spaß" wohl beendet sein, bevor die Karriere so richtig startet.
    Ich habe in den 20ern irgendwie auch mehr Pfeffer gehabt und zu der Zeit gar nicht glauben können wie schnell man die 40 erreicht. Hatte neulich erst so ein Schlüsselerlebnis: Hatte einen hervorragenden Punch gelandet, Gegner maschiert 4 Meter rückwärts, fällt um und bleibt liegen. Vier Tage lang habe ich gedacht ich brauche eine neue Schulter und irgendwie hat es in der Muskulatur fies gezippt. Ist mir in jüngeren Jahren nie passiert, außer man hat den Schlag nicht korrekt ausgeführt. Beim MMA merkt man nun jeden Hebel im Nachgang, selbst die eigen angesetzten. Profi oder Semi über 40 ist echt kein Spaß... Da hilft nur der Ausgleich bzgl Erfahrung, allerdings hat jeder 30 jährige dann die Erfahrung die man mit 40 hat, wenn man so spät einsteigt aber ich finde die Zielsetzung des TE schon mal recht ansprechend und kernig. Heutzutage eher die Ausnahme und daher DAUMEN HOCH!
    Ich spreche aus Erfahrung!
    Zur Ausnahme mit dem 30 jährigen kann ich nur sagen das MMA noch eine andere Hausnummer ist als Boxen.
    Wenn die Athletik da ist kann man sicher mit 30 noch Box-Wettkämpfe machen, aber Thaiboxen und MMA
    sind da noch eine andere Hausnummer.

  6. #36
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    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Leider bin ich mir mit meinem Plan / meiner Idee, die ich bis jetzt ausgearbeitet habe noch nicht zu 100% sicher und wäre dankbar, vielleicht noch ein wenig „konstruktive“ Kritik bekommen zu können.
    Gerne.

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Ich bin 31 Jahre alt, 172 Zentimeter und im Raum Augsburg zuhause. [...] Mein Gewicht liegt bei so ca. 78 kg
    Alles solide Daten. Wunderbar.

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    2007 - 2009 habe ich mal 2 - 2,5 Jahre Muay Thai gemacht. [...] Ich glaube sogar die könnte ich in wenigen Monaten wieder haben.
    Das Level wirst du nie wieder erreichen.
    Schon gar nicht in ein paar Monaten.
    Damals warst du 18 bis 20 Jahre alt.
    Du bist jetzt 31 Jahre alt.

    Dein Beitrag impliziert nun, das du den Unterschied zwischen einem 18-20 jährigen Mann und einem 31 jährigen Mann nicht wirklich kennst. Also, hinsichtlich der sportlichen Leistungsfähigkeit in Relation setzen kannst. Das wiederum bedeutet, das du die letzten 11 Jahre eher keinen Sport mehr wirklich/ernsthaft betrieben hast, denn ansonsten würdest du vom Abfall der Leistungsfähigkeit wissen.


    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Highkicks gingen zum Ende hin auch (194 Zentimeter rum habe ich problemlos erwischt).
    Es interessiert nicht, wie gut du mal vor 11 Jahren warst. Es reicht das du mal MT mit 18-20 betrieben hast. Denn das Training oder deine Adaption war wohl "schlecht(er)":

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Die Kopfarbeit, die man so wirklich erst im Sparring lernt kam aber leider viel zu kurz.
    Also, wurde vor 11 Jahren eher nicht so wirklich Sparring/Vollkontakt trainiert. Ist kein Problem, alles gut. Du hast dennoch in einem genetisch wichtigen Zeitraum, deinen Körper etwas motorisch lernen lassen. Aber ...

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Und genau deshalb meine ich dürfte bei mir ein 5-6 Jahres Plan helfen:
    Ein (5 Jahres) Plan ändert sich. Immer.

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    In meinem Fall sollte ich wohl den Schwerpunkt auf den Bodenkampf + Boxen/Ellbogen legen. Bedeutet MuayThai + Ringen am Anfang und beides im späteren Verlauf durch Boxen + Sambo „scharf stellen“.
    Ganz genau bedeutet das:

    In den ersten 2 Jahren 2 Tage Muay Thai + 2 Tage Ringen (besser 3) die Woche.
    Ich würde mich beim MT Training als totaler Vollnoob hinstellen und voll auf Rechtsauslage (trotz Rechtshänder) gehen.
    Du bist in KK/KS ein Vollnoob, weil du nur mal pauschal 2,5 Jahre MT trainiert hast, und seit mindestens 11 Jahren nix mehr. Zumal das Training damals laut deiner Aussage eh nicht so "optimal gewesen war". Kein #Hate oder so, aber du kannst nach 11 Jahren nicht ankommen und sagen "Ich hab damals, und deswegen werd ich jetzt easy!". Zumal es sich hier um 11 Jahre handelt! Auf Youtube sich Videos anzuschauen und "Dinge" zu sehen, und die "kann man ja auch weil damals gelernt", ist was ganz anderes, als wenn dich dann heutzutage jemand angreift. Dann kicken doch die 11 Jahre "nicht-Training" und die 31 Jahre Alter plötzlich ganz heftig rein.

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Nach 2 Jahren beide Vereine wechseln, [...] Leider gibt es in Augsburg dafür keine Vereine, aber diesen (kleinen ergänzenden) Part kann man sich selbst aneignen. [...] Nach 4 Jahren würde ich MT zu Boxen machen (wenn nicht schon passiert). Aus Ringen/Sambo würde ich MMA machen wenn die Bodenarbeit stimmt.
    Wobei man nach 4 Jahre noch kein Bodenkämpfer ist meine ich…ab 5 schon eher ...
    Also mit 36 Jahren wärst du laut deinem Plan dann "soweit".

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Jo, und nun sind da eben einige Unklarheiten:
    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    2. Habe ich etwas wichtiges vergessen / nicht bedacht ?
    Ja, das du für 5 Jahre im Voraus planst, bisher aber erst eine KK/KS gemacht hast, die du aber nur die Hälfte von den 5 Jahren durchgehalten hast, und dann eben 11+ Jahre pausiert hast.

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    4. Wie oben schon beschrieben ist die Kopfarbeit der eigentliche Reiz. Ich denke auch dass das Training erst beginnt richtig Spass zu machen wenn es „Klick“ macht (so bescheuert das auch klingen mag). Was kann man tun, um diesen „Klickmoment“ zu provozieren/herbeizuführen?
    Du hast den "Klickmoment" schon verpasst.

    Um den zu bekommen, musst du es wirklich wollen. Du entscheidest dich den Weg zu gehen, egal was da auch kommen mag. Ab jetzt, heute, in dem Moment wo du das liest. Dann machst du das einfach, weil es dir schon immer ein innigstes Bedürfnis war, dies zu tun. Jedes mal wenn du nicht beim Training warst, oder wenn du außerhalb des Training keinen Kraftsport/Ausdauersport oder Ernährung bis Regeneration machst, fühlst du dich schlecht. Du musst das tun, weil nur so geht es dir gut. Das ist der "Klickmoment". Den kannst du nur bekommen, wenn du hingehst und merkst das du adaptierst. Diesen Moment hattest du vor 11 Jahren nicht. Vielleicht findest du ihn jetzt. Die einzige Möglichkeit ihn auszulösen, ist einfach zu machen, und dann zu schauen, ob du adaptierst.

    Erinnere dich an deine Schulzeit.
    In welchem Fach hat es "klick" gemacht? Chemie, Mathe, Deutsch, Englisch, Physik usw.? Woran lag es? Am Fach und/oder dem Lehrer? Warum hat es in einem Fach "klick" gemacht? Naja, du bist grundsätzlich erstmal hingegangen. Einen 5 Jahres Plan zu entwerfen, weil man besonders gut das Abitur in zB Mathe und Physik abzuschließen möchte, wird wohl nix, wenn du einfach nicht der Typ dafür bist. Du kannst das natürlich künstlich "puschen", aber du wirst wenn dir das Fach nicht liegt, dann schlussendlich bestimmt nicht auf Lehramt in Physik & Mathe studieren (vereinfacht gesagt).

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    5. Ich habe irgendwo gelesen dass ein langjähriger Konsument durch seine Beobachtungen schon sehr viel mit bringt. Ich bin mir da nicht so sicher ...Theorie ist nicht gleich Praxis. Was sagt ihr dazu ?
    Ich habe irgendwo sehr oft gelesen, das Leute mit ganz bestimmten Plänen über 5+ Jahre lang, diese nicht durchhalten und am Ende alles ganz anders kommt. Ich sehe das auch jedes Neujahr immer wieder im zB Fitnesstudio (#Neujahrsvorsätze). Gute Vorsätze, lange Planung für das ganze Jahr ...

    Dennoch viel Erfolg. Zieh durch.

    Aber fang halt irgendwo an und lösch diese ganzen Pläne mal aus deinem Kopf. Das erste Ziel sollte sein zum Training zu gehen. Wenn du das geschafft hast, ist das zweite Ziel nochmal zum Training zu gehen. Wenn du auch das geschafft hast, fängst du wieder beim ersten Ziel an. Nach 5 Jahren, kannst du dann zurückblicken.

    lg

  7. #37
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    Zitat Zitat von Kaugummi Beitrag anzeigen
    Ich wollte es ja nicht glauben.... aber jetzt hast Du mir wieder voll die Realität in die F..... gehauen.
    Allerdings habe ich schon jemanden mit Anfang 30 ins Training kommen sehen und mit 35 nun im Mittelfeld der UFC. Allerdings wird wohl aufgrund der Verletzungsanfälligkeit und der längeren Regenerationsphasen der "Spaß" wohl beendet sein, bevor die Karriere so richtig startet.
    Ich habe in den 20ern irgendwie auch mehr Pfeffer gehabt und zu der Zeit gar nicht glauben können wie schnell man die 40 erreicht. Hatte neulich erst so ein Schlüsselerlebnis: Hatte einen hervorragenden Punch gelandet, Gegner maschiert 4 Meter rückwärts, fällt um und bleibt liegen. Vier Tage lang habe ich gedacht ich brauche eine neue Schulter und irgendwie hat es in der Muskulatur fies gezippt. Ist mir in jüngeren Jahren nie passiert, außer man hat den Schlag nicht korrekt ausgeführt. Beim MMA merkt man nun jeden Hebel im Nachgang, selbst die eigen angesetzten. Profi oder Semi über 40 ist echt kein Spaß... Da hilft nur der Ausgleich bzgl Erfahrung, allerdings hat jeder 30 jährige dann die Erfahrung die man mit 40 hat, wenn man so spät einsteigt aber ich finde die Zielsetzung des TE schon mal recht ansprechend und kernig. Heutzutage eher die Ausnahme und daher DAUMEN HOCH!
    Vielen Dank dir auch wenn du mein Ziel nicht zu 100% verstanden hast.
    Es geht mir nicht um Wettkämpfe oder den großen Erfolg.

  8. #38
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    Zitat Zitat von Kaugummi Beitrag anzeigen
    Hi, ich finde Deine Ambitionen schon recht weit gesteckt aber halte es für praktikabel, wenn Du denn Biss und die Lust dazu hast.
    Natürlich ist es schon ziemlich erfolgsorientiert die einzelnen Bereiche konzentriert zu trainieren und dann später bei der Verbindung in allen Bereichen Top zu sein, allerdings werden im MMA auch die einzelnen Bereiche trainiert, natürlich dann nicht so speziell gefeilt aber wenn Du direkt über fünf Jahre MMA trainierst, dann hast Du die Basics auf jeden Fall drauf und könntest neben dem Training noch gezielt die einzelnen Bereiche trainieren in denen Du besser sein möchtest oder eben Schwächen ausgleichen.
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg und alles Gute auf Deinen Weg.
    Liebe Grüße und Sport frei!
    Der Ansatz ist auch sehr gut. Aber so vor zu gehen denke ich wird zu viel.
    Habe nun ja bereits mal mit MT angefangen ....BJJ und MMA ist auch möglich ... mal sehen wie es sich ergibt
    Denke aber ich werde es "getrennt" behandeln. Denn auch wenn man beim MMA sehr individuell trainieren könnte scheint dieses Training dort zu allgemein.

  9. #39
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    Zitat Zitat von VincentPrice Beitrag anzeigen

    Den Bodenkampf fürs MMA lernst du beim BJJ. Punkt.

    BJJ ist für Laien nicht besonders interessant anzuschauen. Vieles von dem was passiert ist der Kampf um Positionen, Griffe und Winkel. Das ist aber für Laien schlicht nicht sichtbar und selbst für weniger enthusiastische BJJler selten spektakulär.
    BJJ ist aber ein Sport der beim ausüben viel, viel mehr Spaß macht als beim zuschauen. Auch und gerade für Anfänger.
    Ich habe es ja verstanden
    Ich werde mir BJJ in Kürze antun. Das steht fest.
    Aber wenn es halt wirklich nichts sein sollte wäre ne Alternative nicht schlecht.
    Habe ja bereits wieder mit MT begonnen und sehe daher "gezwungenermaßen" die BJJ ler. Eventuell wird mich das in 2-4 Wochen sensibilisiert haben.

  10. #40
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Hier würde ich wieder etwas aufpassen: Judo hat zwar durchaus einen grossen Teil der Bodentechniken aus dem BJJ im Programm (ebenso wie Sambo, wenn auch nicht die gleiche Schnittmenge), durch die Zeitbegrenzung am Boden im Wettkampf ist die Dynamik aber eine andere. Es geht ums "schnelle Finish" oder die "schnelle Verteidigung", nicht ums Überleben und Kontern über 5 Minuten, während man verprügelt wird. Ich sollte anmerken, dass das sehr stark von Verein zu Verein abhängen kann, und auch im Judo gibt es hin und wieder ausgesprochene Newaza Spezialisten unter den Topleuten. Die wird man aber v.a. in Leistungszentren antreffen oder wenn jemand auch BJJ macht, im Breitensportverein ist das weniger wahrscheinlich.

    Im Sport-Sambo kommen zu den Judo-Würfen noch Beinangriffe und Beinhebel dazu (dafür die Würgegriffe weg), im Combat Sambo sind die Würgegriffe drin und auch Schläge und Tritte.
    Die "Trainingskultur" ist z.T. auch eine andere - ich kann nur für die Vereine sprechen, die ich kenne, aber im Judo gibts halt hin und wieder einen Russen, Ukrainer, Usbeken, Tadschiken usw., im Sambo kann es sein, dass mit ein, zwei Ausnahmen alle einen russischen Hintergrund haben. Das heisst, es wird auf russisch gezählt, die Kommandos sind russisch etc. Wenn Du Dir schnell Freunde machen willst, lern im Vorfeld ein bisschen russisch Japanische Techniknamen kennt man dort in der Regel aber nicht. Ansonsten ist Sambo meiner Erfahrung nach weniger förmlich, dafür werden Athletik und Kampfeswillen stärker bewertet.

    Ich bin auch kein Fan von Gürteln und noch weniger von Gürtel-Ego, aber um ein paar Dinge kommt man im Judo nicht herum. Zuerst braucht man einen Farbgürtel, um auf Wettkämpfe zu dürfen (ich glaube, gelb oder gelb-orange, bin mir da aber nicht sicher). Zum anderen ist es für die anderen Trainierenden einfacher, Dich einzuschätzen und entsprechend zu behandeln, wenn Du den korrekten Gürtel trägst, sie dienen also gewissermassen Deinem Schutz. Das gilt dann weniger, wenn Du mit anständig Vorerfahrung aus einer anderen Grapplingdisziplin kommst, weil Du dann "überleben" kannst, auch wenn man Dich ggf. schief anschaut (der eine Trainer im Judo-Leistungszentrum war extrem wenig angetan von meinen "dreckigen" Sambo-Technikvarianten mit allen möglichen schrägen Fassarten). Ich habe in der deutschen Judo-Bundesliga auch schon mal einen Legionär gesehen, der einen niedrigen Farbgurt hatte (orange-grün, glaube ich) und wo ich wetten würde, dass der aus dem Sambo gekommen ist.

    Beste Grüsse
    Period.
    Zum 1 Punkt: Joar ....genau das hat mir vor wenigen Tagen auch jemand geraten. Also als "Notlösung" einen Judoka mit BJJ Fähigkeiten. Im Idealfall mit OstEU Hintergrund.

    Zu 2: Ich würde ganz klar auf CS gehen. Gerade wenn man dazwischen MT mit trainiert hat wäre das doch der schnellste, wenn auch rudimentärste Weg ?
    Es geht ja (wie du scheinbar als einziger wirklich 100% verstanden hast) um den Spass und das Kopfspiel. CS denke ich ist da mehr als ideal. Zumindest wenn ich mich wirklich nicht (ich habe es ja verstanden ) mit BJJ anfreunden kann. Klar ist das Limit ein Problem. Aber für den Anfang ?

    Und 3 : Gut, das mit der Gesundheit ist ein Argument...! Hei eiei. Da hätte ich selbst darauf kommen können. Nicht mitgedacht, da ist Geld 2 natürlich rangig ...
    Hehe, "dreckige" Sambo-Technikvaianten. Leider ist eben genau das so schön daran ...:-/ es ist einfach, dreckig und effektiv.
    Nun wo du auf diese Wettkämpfe eingehst. Wie wichtig sind diese ? Eigentlich will ich diese ja eher nicht

  11. #41
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    Zitat Zitat von TREiBERtheDRiVER Beitrag anzeigen

    Du hast den "Klickmoment" schon verpasst.

    Um den zu bekommen, musst du es wirklich wollen. Du entscheidest dich den Weg zu gehen, egal was da auch kommen mag. Ab jetzt, heute, in dem Moment wo du das liest. Dann machst du das einfach, weil es dir schon immer ein innigstes Bedürfnis war, dies zu tun. Jedes mal wenn du nicht beim Training warst, oder wenn du außerhalb des Training keinen Kraftsport/Ausdauersport oder Ernährung bis Regeneration machst, fühlst du dich schlecht. Du musst das tun, weil nur so geht es dir gut. Das ist der "Klickmoment". Den kannst du nur bekommen, wenn du hingehst und merkst das du adaptierst. Diesen Moment hattest du vor 11 Jahren nicht. Vielleicht findest du ihn jetzt. Die einzige Möglichkeit ihn auszulösen, ist einfach zu machen, und dann zu schauen, ob du adaptierst.

    Erinnere dich an deine Schulzeit.
    In welchem Fach hat es "klick" gemacht? Chemie, Mathe, Deutsch, Englisch, Physik usw.? Woran lag es? Am Fach und/oder dem Lehrer? Warum hat es in einem Fach "klick" gemacht? Naja, du bist grundsätzlich erstmal hingegangen. Einen 5 Jahres Plan zu entwerfen, weil man besonders gut das Abitur in zB Mathe und Physik abzuschließen möchte, wird wohl nix, wenn du einfach nicht der Typ dafür bist. Du kannst das natürlich künstlich "puschen", aber du wirst wenn dir das Fach nicht liegt, dann schlussendlich bestimmt nicht auf Lehramt in Physik & Mathe studieren (vereinfacht gesagt).


    Ich habe irgendwo sehr oft gelesen, das Leute mit ganz bestimmten Plänen über 5+ Jahre lang, diese nicht durchhalten und am Ende alles ganz anders kommt. Ich sehe das auch jedes Neujahr immer wieder im zB Fitnesstudio (#Neujahrsvorsätze). Gute Vorsätze, lange Planung für das ganze Jahr ...
    Aber fang halt irgendwo an und lösch diese ganzen Pläne mal aus deinem Kopf. Das erste Ziel sollte sein zum Training zu gehen. Wenn du das geschafft hast, ist das zweite Ziel nochmal zum Training zu gehen. Wenn du auch das geschafft hast, fängst du wieder beim ersten Ziel an. Nach 5 Jahren, kannst du dann zurückblicken.

    lg
    Das mit dem Klickmoment hättest du besser nicht ausdrücken können. Du hast eine stechend präzise Art der Beschreibung. Top. Allerdings hast du meine "Ziele" nicht richtig gelesen.
    Etwas großes habe ich nicht vor. Absolut nicht. Und es gibt einige Personen die nach 5 Jahren den "Klickmoment" erreicht haben. Ich meinte mit diesem Moment eher den Zeitpunkt zu dem man das erlernte wirklich anwenden kann. Ich meine, die erste Zeit ist alles ja nur unbrauchbares Gestolpere. Aber jetzt nach deiner Ausführung frage ich mich ob du dein Klickmoment (und hier meine ich genau dieses von dem du geschrieben hast) gefunden hast? Du scheinst sehr gut zu sein dieses finden zu können ?!

    Die ersten 4 Trainings habe ich doch schon hinter mir. Aber du hast natürlich völlig Recht mit deiner Aussage bzgl eines Plans. Ich muss dazu aber sagen dass ich in meinem 1.Beitrag statt Plan eher Richtung hätte schreiben sollen. Das habe ich ursprünglich aber so gemeint. Es ist natürlich absolut unmöglich irgendetwas zu planen. Wer weiß was nächste Woche ist? Ob man in 1 Jahr noch lebt wo man lebt, der Job gleich sein wird usw usw usw.
    Gut, ich denke auf meine "Richtung" brauchst du nun nicht mehr eingehen. Da haben bereits einige sehr hilfsbereite Köpfe geschrieben.
    Wobei du natürlich gerne etwas dazu schreiben darfst wenn du möchtest. Du gehst sehr ins Detail, das ist selten. Ich bin mir sicher du könntest noch eine Inspiration bieten... oder eben nicht.

    Aber herzlichsten Dank für deine Zeit

  12. #42
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    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Zu 2: Ich würde ganz klar auf CS gehen. Gerade wenn man dazwischen MT mit trainiert hat wäre das doch der schnellste, wenn auch rudimentärste Weg ?
    Wenn Combat Sambo für Deine Bedürfnisse genug MMA ist, dann ja. Ansonsten ist es u.U. halt ein weiterer Umweg von ca. einem Jahr oder mehr. Was nicht heissen muss, dass manche Umwege den Weg nicht wert wären. Ich hab mich sehr wohl gefühlt mit den Sambo-jungs und möchte die Zeit dort nicht missen.

    Zitat Zitat von Neuling Beitrag anzeigen
    Nun wo du auf diese Wettkämpfe eingehst. Wie wichtig sind diese ? Eigentlich will ich diese ja eher nicht
    Die Frage ist pauschal schwer zu beantworten. Für mich waren die Kämpfe das, was die halbe Miete ausgemacht hat, und aus Erfahrung wird man als Wettkämpfer auch im Verein stärker gefördert usw. Ich bin nicht sicher, inwieweit ich Deine Motivation kenne; wenn es Dir darum gehen sollte, zu sehen, wie ein MMA-Kämpfer Konfrontationen wahrnimmt, brauchst Du Wettkämpfe, und davon viele. Die meisten haben ja Amateur-Hintergrund und daher 50-100+ Kämpfe, bevor sie den ersten MMA-Kampf machen. Wenn Du einfach nur die Einzeldisziplinen trainieren und dann Sparring machen willst, sind die Kämpfe nicht so wichtig - allerdings würdest Du Sparringskämpfe in ganz anderem Licht sehen, wenn Du Wettkämpfe machst usw.

    Beste Grüsse
    Period.
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  13. #43
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Wenn Combat Sambo für Deine Bedürfnisse genug MMA ist, dann ja. Ansonsten ist es u.U. halt ein weiterer Umweg von ca. einem Jahr oder mehr. Was nicht heissen muss, dass manche Umwege den Weg nicht wert wären. Ich hab mich sehr wohl gefühlt mit den Sambo-jungs und möchte die Zeit dort nicht missen.



    Die Frage ist pauschal schwer zu beantworten. Für mich waren die Kämpfe das, was die halbe Miete ausgemacht hat, und aus Erfahrung wird man als Wettkämpfer auch im Verein stärker gefördert usw. Ich bin nicht sicher, inwieweit ich Deine Motivation kenne; wenn es Dir darum gehen sollte, zu sehen, wie ein MMA-Kämpfer Konfrontationen wahrnimmt, brauchst Du Wettkämpfe, und davon viele. Die meisten haben ja Amateur-Hintergrund und daher 50-100+ Kämpfe, bevor sie den ersten MMA-Kampf machen. Wenn Du einfach nur die Einzeldisziplinen trainieren und dann Sparring machen willst, sind die Kämpfe nicht so wichtig - allerdings würdest Du Sparringskämpfe in ganz anderem Licht sehen, wenn Du Wettkämpfe machst usw.

    Beste Grüsse
    Period.
    Ich kenne Leute die MMA zur SV trainieren und das als Türsteher oder Security und die machen keinen Wettkampf und sind
    beim Sparring auch Feuer und Flamme. Ich würde das nicht unbedingt kleinreden.
    Desweiteren gibt es im MMA auch nicht soviele Wettkämpfe , wie jetzt im Vergleich zum Boxen oder Kickboxen,
    da MMA doch ein Randsport ist im Vergleich zum Boxen oder Kickboxen.

  14. #44
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    Zitat Zitat von Banger Beitrag anzeigen
    Ich kenne Leute die MMA zur SV trainieren und das als Türsteher oder Security und die machen keinen Wettkampf und sind
    beim Sparring auch Feuer und Flamme. Ich würde das nicht unbedingt kleinreden.
    Desweiteren gibt es im MMA auch nicht soviele Wettkämpfe , wie jetzt im Vergleich zum Boxen oder Kickboxen,
    da MMA doch ein Randsport ist im Vergleich zum Boxen oder Kickboxen.
    Bitte nicht falsch verstehen - ich möchte das nicht-wettkampfmässige Ausüben von egal welcher KS nicht kleinreden, und das war auch nicht die Intention meines obigen Posts, der auch nicht so klingen sollte. Es ging mir tatsächlich darum, meine eigene Perspektive (= Motivation) darzustellen und habe den TE implizit aufgefordert, klar auszudrücken, worum es ihm geht (und weniger um was es ihm nicht geht).
    Was ich mit dem "Sparring in anderem Licht sehen" meine ist, dass gerade Nicht-Wettkämpfer oft der Meinung zu sein scheinen, dass Sparring psychologisch und physisch ein grosser Druck ist, gerade weil sie selbst nicht selten verkrampfen dabei. Bei Wettkämpfern ändert sich das schnell. Was ich mit Förderung meine, ist persönliche Betreuung durch Trainer und Teamkollegen. Das kann stark Gym-abhängig sein, aber bei die meisten in denen ich so war würde ich das so sehen. Man kommt einfach nicht "so tief" in den Sport hinein ohne die Wettkampfkomponente - meiner Meinung nach.
    Aber wenn jemand MMA oder was auch immer als reines Hobby ohne Wettkampfabitionen macht, kann er oder sie klar entscheiden, was wichtig ist und was nicht, und worin das Erlebnis besteht, und das meine ich völlig wertungsfrei.

    Beste Grüsse
    Period.
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

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