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Thema: Der Coranavirus breitet sich jetzt wieder aus.......

  1. #6811
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    Zitat Zitat von Esse quam videri Beitrag anzeigen
    sicherlich würde er das. Wäre ich in der Lage, würde ich sehe, dass ich
    durch vernünftigen Eigenschutz nahe an die 100% rankomme (und das sollte finanziell unterstützt werden)
    und meinen Schutz nicht primär von anderen prophelaktisch verlangen.
    Ich sehe mein Risiko für einen schweren Verlauf eher gering an.
    Mein Risiko, dass ich bei einem Risikokontakt oder einem positiven Test in Quarantäne muss, ist aber nicht so klein.
    Das hätte auch Auswirkungen auf meine Kontaktpersonen, meinen Arbeitgeber, meine Kollegen.
    Daher halte ich mich an die Vorschriften, mache eventuell etwas mehr, als vorgegeben, sehe aber nicht ein, dass ich versuche eine 100%-Wahrscheinlichkeit mich nicht anzustecken erreiche.
    Dann müsste ich im öffentlichen Verkehr eine Sauerstoffmaske tragen, da ja eine Aerosolübertragung trotz FFP-Maske nicht ganz ausgeschlossen werden kann und mich zu Hause erst mal dekontaminieren.
    Es gibt ja das Paretroprinzip.
    Die letzten % rauszuholen erfordern einen vergleichsweise hohen Aufwand gegenüber den ersten %.
    Ich denke, wenn ich eine KN95/FFP2-Maske trage, Abstand halte und die anderen tun das auch (normale MNB reicht mir diesbezpüglich), bin ich und andere einigermaßen geschützt, natürlich mit einer gewissen Unsicherheit.
    Etwas erhöhen könnte ich das noch leicht, wenn eine Schutzbrille trüge.
    Wenn ich irgendwo jemanden sehe der eher alt ist oder nicht so ganz gesund aussieht, dann ist das für mich kein großer Aufwand, da ein wenig Rücksicht zu nehmen.

    Zitat Zitat von Esse quam videri Beitrag anzeigen
    Durch das tragen von Masken in der Öffentlichkeit und Abstandhalten, sehe ich ja auch keine grosse indivuelle Einschränkung gegeben.
    Na also.
    Das ist alles, was ich von anderen Verlange: sich einfach an diese simplen Regeln halten.
    Das sollte doch möglich sein.
    Da einige aber schon mit Abstand halten überfordert sind, begrüße ich die Maskenpflicht, da dann wenigstens bei Tröpfchen die Virenlast reduziert wird.

    Zitat Zitat von Esse quam videri Beitrag anzeigen
    Dann aber bitte konsequent und jeden Winter.
    Ich kann mir durchaus vorstellen, einige der Verhaltensweisen auch nach Corona beizubehalten, z.B. Maske tragen bei respiratorischen Erkrankungen oder gleich zu Hause bleiben.
    Das in der Strenge beizubehalten, nur weil es "konsequent" ist, ohne dass die Lage gleich ist, finde ich nicht sinnvoll.
    Bei einer normalen Grippe komm ich nicht in Quarantäne, und es gibt eine Impfung (die für mich nicht empfohlen ist) da würde ich von meinen Mitmenschen nicht verlangen, dass die alle Maske tragen.

    Zitat Zitat von Esse quam videri Beitrag anzeigen
    Wer das Risiko bewusst eingehen will, seinen eigenen Schutz nicht so kritisch sieht, soll nach eigenem Gutdünken verfahren und muss dann auch die eventuellen Konsequenzen tragen.
    Diese Konsequenzen trägt er aber eben nicht allein, sondern alle.

    Zitat Zitat von Esse quam videri Beitrag anzeigen
    auch ne Anekdote:
    Ich habe im Welt Forum im März mit jemanden diskutiert, der war/ist 3 fach vorbelastet-meine durch das Immunsystem und weitere Erkrankungen. Er verlangte von der Politik einen Lockdown (bzw. er hat darauf gewartet), damit er geschützt ist. Er geht aber weiterhin zur Arbeit, seine Kinder weiterhin auf die Uni, Frau einkaufen etc. Statt selbst dafür zu sorgen, dass sein engstes Umfeld die Aussenkontakte reduziert und die Gefahr einer Ansteckung verringert, er sich isoliert, wartet er darauf, dass ein Lockdown kommt und ihn so schützt.
    Das ist ein Verhalten, das ich nicht verstehe. Habe ich Angst um meine Gesundheit, mache ich was dafür bzw. dagegen und lagere das nicht an andere aus.
    Das scheint mir - in dieser Darstellung - etwas dumm.
    Wenn ein Lockdwon kommt, muss er ja auch seine Kontakte reduzieren.

    Zitat Zitat von Esse quam videri Beitrag anzeigen
    Das ist ein Verhalten, das ich nicht verstehe. Habe ich Angst um meine Gesundheit, mache ich was dafür bzw. dagegen und lagere das nicht an andere aus.
    Das ist ja schön. Wenn das aber im Unkehrschluss dazu führte, dass Du auch nicht bereit bist, für die Unterstützung des Schutzes der anderen oder eben der Gemeinschaft bei Dir Abstriche zu machen, dann habe ich dafür weniger Verständnis.
    Du sendest da unterschiedliche Botschaften:
    Einerseits sagst Du dass für Dich die die Maßnahmen keine große Belastung darstellen, anderseits sagst Du, dass sich die Riskogruppen halt selbst schützen sollen.
    Ringe nie mit einem Schwein - ihr werdet beide schmutzig, aber das Schwein mag es.

  2. #6812
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    ................ vor Wut über eine narzisstische Kränkung ein Stück von seinem Schreibtisch rausgebissen hat...
    nein diese leute machen dann ein kkb drama draus und alle anderen machen mit und geben die ehre , obwohl gesagt wird alle diskussionen seien nicht erhellend für diesen klugen geist

  3. #6813
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    So jemand wie ich also?
    Keine Ahnung wie alt und vorerkrankt Du bist

    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Tja, muss dich enttäuschen.
    MEINE Patienten-Verfügung steht. Und sie widerspricht sehr klar deiner "opinion".
    Da steht drin, dass Du einer invasiven Beatmung oder gar ECMO im Falle eines schweren Verlaufs von CoViD19 ausdrücklich widersprichst?
    Mal abgesehen davon, das ich Zweifel habe, dass man das so reinschreiben kann...meinetwegen.
    Ich kenne Leute, die haben sich nach Krebs, Schlaganfällen, Herzinfarkten wieder in das Leben zurück gekämpft, die würden sicherlich auch eine Phase invasiver Beatmung incl. Reha in Kauf nehmen, um danach noch eine Weile auf dieser Erde im Kreise ihrer Angehörigen und Freunde zu verbringen.
    Und die meisten Leute hängen, wenn es eng wird dann doch stärker am Leben als gedacht. Aber gut, ich lerne gerne dazu.
    Geändert von Pansapiens (21-11-2020 um 22:24 Uhr)
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  4. #6814
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    wenn die ältere bevölkerung nicht gut auf sich achten würde, wären die todeszahlen ganz andere....... trotzdem sollte dies bevölkerung nicht vom gesellschaftlichen leben völlig ausgeschlossen werden und von den kräftigen gesunden separiert werden.

  5. #6815
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    Standard Der Coranavirus breitet sich jetzt wieder aus.......

    Unerkannte Risikopersonen?

    Bei folgenden Personengruppen werden schwere Krankheitsverläufe häufiger beobachtet:

    - ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für einen schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 85% der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter [Altersmedian: 82 Jahre])

    Alter sollte bekannt sein

    - männliches Geschlecht (65, 66)

    Wenn man jetzt mal von „divers“ absieht geht es ja wohl eher um das biologische Geschlecht

    - Raucher (26, 168, 169) (schwache Evidenz)

    Wer jetzt nicht gerade als Schlafwandler raucht sollte das wissen können.

    - stark adipöse Menschen

    Ein Blick auf die Wage verschafft hier Klarheit.

    Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, ohne Rangfolge (118, 170, 171):

    - des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)

    Sollte man abklären (lassen) - ist aber auch ohne Corona unerkannt nicht unproblematisch.

    - chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD)

    - chronische Nieren- und Lebererkrankungen

    Unwahrscheinlich das nicht zu merken.


    - Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

    Unerkannt und unbehandelt auch ohne Corona höchst problematisch bis tödlich

    - Patienten mit einer Krebserkrankung

    Gerade hier haben die Maßnahmen nicht unbedingt positives bewirkt.

    https://mobil.ksta.de/koeln/koelner-...=1605993965253


    - Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)

    Sollte bekannt sein, ob man täglich Pillen schluckt.


    Insofern wird es wohl Personen mit Risikofaktoren geben die sie (noch) nicht kennen, es dürften dann aber wohl nicht hunderttausende oder mehr sein.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  6. #6816
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    Unerkannte Risikopersonen?
    Ab 35 ist man nicht gesund, sondern nur nicht richtig untersucht.
    Es gibt Leute, die kriegen überraschend Herzinfarkte oder Schlaganfälle.
    Und der hamburger Pathologe, der davon berichtete, dass alle von ihm obduzierten Vorerkrankungen hatten, sagte dazu, dass das nicht bedeutet, dass das denen das bewusst war
    Geändert von Pansapiens (21-11-2020 um 22:37 Uhr)
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  7. #6817
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    Jedenfalls scheint die Sache mit den Masken der Bundesregierung sooo dringend auch wieder nicht gewesen sein, wenn man diesem Bericht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Glauben schenken darf.

  8. #6818
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Jedenfalls scheint die Sache mit den Masken der Bundesregierung sooo dringend auch wieder nicht gewesen sein, wenn man diesem Bericht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Glauben schenken darf.
    Tja, Steuerhinterziehung ist ein Kapitalverbrechen, Steuergeldverschwendung ist straffrei...
    IMO wir es Zeit, dass Frau Merkel dem Spahn ihre volles Vertrauen ausspricht...



    Kann ich da jetzt billig Masken kriegen?
    Geändert von Pansapiens (21-11-2020 um 22:52 Uhr)
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  9. #6819
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    Das Ganze wird wahrscheinlich von der rechtlichen Seite noch interessant werden.
    Aktuelles Interview mit Rechtsanwalt Dr. Rainer Fuellmich.
    .


    Gruß
    Nohands
    .
    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“

  10. #6820
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Ich sehe mein Risiko für einen schweren Verlauf eher gering an.
    Mein Risiko, dass ich bei einem Risikokontakt oder einem positiven Test in Quarantäne muss, ist aber nicht so klein.
    Das hätte auch Auswirkungen auf meine Kontaktpersonen, meinen Arbeitgeber, meine Kollegen.
    Daher halte ich mich an die Vorschriften, mache eventuell etwas mehr, als vorgegeben, sehe aber nicht ein, dass ich versuche eine 100%-Wahrscheinlichkeit mich nicht anzustecken erreiche.
    Dann müsste ich im öffentlichen Verkehr eine Sauerstoffmaske tragen, da ja eine Aerosolübertragung trotz FFP-Maske nicht ganz ausgeschlossen werden kann und mich zu Hause erst mal dekontaminieren.
    Es gibt ja das Paretroprinzip.
    Die letzten % rauszuholen erfordern einen vergleichsweise hohen Aufwand gegenüber den ersten %.
    Ich denke, wenn ich eine KN95/FFP2-Maske trage, Abstand halte und die anderen tun das auch (normale MNB reicht mir diesbezpüglich), bin ich und andere einigermaßen geschützt, natürlich mit einer gewissen Unsicherheit.
    Etwas erhöhen könnte ich das noch leicht, wenn eine Schutzbrille trüge.
    Wenn ich irgendwo jemanden sehe der eher alt ist oder nicht so ganz gesund aussieht, dann ist das für mich kein großer Aufwand, da ein wenig Rücksicht zu nehmen.
    ich schrieb ja auch nahe an die 100%.
    mir reicht z.B. die MNB nicht mehr-das Frühjahr ist rum, es gibt anständiger Masken, die besser als ein Schal o.ä. schützen.
    Um die Alten mache ich auch einen großen Bogen, wenn möglich.

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Ich kann mir durchaus vorstellen, einige der Verhaltensweisen auch nach Corona beizubehalten, z.B. Maske tragen bei respiratorischen Erkrankungen oder gleich zu Hause bleiben.
    Das in der Strenge beizubehalten, nur weil es "konsequent" ist, ohne dass die Lage gleich ist, finde ich nicht sinnvoll.
    Bei einer normalen Grippe komm ich nicht in Quarantäne, und es gibt eine Impfung (die für mich nicht empfohlen ist) da würde ich von meinen Mitmenschen nicht verlangen, dass die alle Maske tragen.
    Du vielleicht nicht, aber für Dein Gegenüber kann eine Ansteckung vielleicht Ernsthafte Konsequenzen haben. Die Schutzwirkung bei der Grippeschutzimpfung lag im 10 Jahresdurchschnitt bei ca. 50%(hab die genaue Zahl nicht im Kopf). Für viele Risikoler kann die Grippe tödlich sein, diese Menschen könnte das Maskentragen von ihren Mitmenschen verlangen.

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Diese Konsequenzen trägt er aber eben nicht allein, sondern alle.
    bischen übertrieben...


    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Das scheint mir - in dieser Darstellung - etwas dumm.
    Wenn ein Lockdwon kommt, muss er ja auch seine Kontakte reduzieren.
    keine Ahnung warum er sich so verhalten hat.

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Das ist ja schön. Wenn das aber im Unkehrschluss dazu führte, dass Du auch nicht bereit bist, für die Unterstützung des Schutzes der anderen oder eben der Gemeinschaft bei Dir Abstriche zu machen, dann habe ich dafür weniger Verständnis.
    Du sendest da unterschiedliche Botschaften:
    Einerseits sagst Du dass für Dich die die Maßnahmen keine große Belastung darstellen, anderseits sagst Du, dass sich die Riskogruppen halt selbst schützen sollen.
    Ich sehe da keine Diskrepanz. Ich bin bereit pers. Abstriche zu machen, die mein Leben nicht groß beeinträchtigen. Ich habe dieses Jahr über kaum Kontakte ausserhalb meiner Blase gehabt. Sport in einer Kleingruppe, 2 mal im Sommer zu kl. und ganz kl. Sportevents gereist. Ansonsten nur gearbeitet. Ich würde mich aber zum Beispiel nicht für 14 Tage quarantänisieren, wenn der Gesetzgeber es mir vorschreibt, auch bei bekannter Coronainfektion nicht, da ich selbstständig bin und mir das beruflich gar nicht leisten kann. Da ist mir mein eigenes Wohlergehen wichtiger. Aber selbst als Infizierter würde ich niemanden gefährden, da ich quasi in einer 2 Pers. Blase lebe und arbeite. Meine Kontakte ausserhalb meiner Blase würde ich von derzeit vielleicht 5 auf 0 reduzieren.
    Trotz allem ist jeder für seine Gesundheit und den Schutz derselbe in erster Linie Eigenverantwortlich. So wie in Vor-Corona Zeiten.




    gruss
    hallosaurus: Seid ihr eine kriminelle Vereinigung oder wie soll man das interpretieren, wenn ihr euch regelmäßig als Gruppe trefft um gemeinsam eine Straftat zu begehen?

  11. #6821
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    Zitat Zitat von Esse quam videri Beitrag anzeigen
    ich schrieb ja auch nahe an die 100%.
    mir reicht z.B. die MNB nicht mehr-das Frühjahr ist rum, es gibt anständiger Masken, die besser als ein Schal o.ä. schützen.
    ja
    Im öffentlichen Verkehr sehe ich hauptsächlich Leute mit OP-Masken. Schals oder gar nix eher selten.

    Zitat Zitat von Esse quam videri Beitrag anzeigen
    Du vielleicht nicht, aber für Dein Gegenüber kann eine Ansteckung vielleicht Ernsthafte Konsequenzen haben. Die Schutzwirkung bei der Grippeschutzimpfung lag im 10 Jahresdurchschnitt bei ca. 50%(hab die genaue Zahl nicht im Kopf). Für viele Risikoler kann die Grippe tödlich sein, diese Menschen könnte das Maskentragen von ihren Mitmenschen verlangen.
    Das hatte ich so vor Corona nicht auf dem Schirm.
    Das ist ja ein Nebeneffekt, dass dergleichen auch in das Bewusstsein gerückt wird.
    Ist man bei Grippe auch schon vor den Symptomen ansteckend, wie bei CoViD19?

    Zitat Zitat von Esse quam videri Beitrag anzeigen
    Ich würde mich aber zum Beispiel nicht für 14 Tage quarantänisieren, wenn der Gesetzgeber es mir vorschreibt, auch bei bekannter Coronainfektion nicht, da ich selbstständig bin und mir das beruflich gar nicht leisten kann. Da ist mir mein eigenes Wohlergehen wichtiger. Aber selbst als Infizierter würde ich niemanden gefährden, da ich quasi in einer 2 Pers. Blase lebe und arbeite. Meine Kontakte ausserhalb meiner Blase würde ich von derzeit vielleicht 5 auf 0 reduzieren.
    Wo ist da der Unterschied zu einer Qurantäne?
    Oder ist die andere Person aus einem anderen Haushalt?
    Ringe nie mit einem Schwein - ihr werdet beide schmutzig, aber das Schwein mag es.

  12. #6822
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    Standard Der Coranavirus breitet sich jetzt wieder aus.......

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    ja
    Wo ist da der Unterschied zu einer Qurantäne?
    Z.B. das man an die frische Luft bzw. vor die Tür geht wenn man niemanden dadurch gefährdet?


    In dem jüngst beschriebenen Fall mit dem GS-Kind darf das offiziell nicht mal vor der Haustür allein draußen spielen.


    Und nein - wenn man anderen beim Waldspaziergang oder der Radtour aus dem Weg geht ist das keine ernsthafte Gefahr für andere.
    Geändert von Little Green Dragon (21-11-2020 um 23:43 Uhr)
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  13. #6823
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    hinter den Bergen bei den ...
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen



    Wo ist da der Unterschied zu einer Qurantäne?
    Oder ist die andere Person aus einem anderen Haushalt?
    bei einer Quarantäne darf ich meinen Wohnraum ja eigentlich nicht verlassen.
    nein.

    gruss
    hallosaurus: Seid ihr eine kriminelle Vereinigung oder wie soll man das interpretieren, wenn ihr euch regelmäßig als Gruppe trefft um gemeinsam eine Straftat zu begehen?

  14. #6824
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Dem stimme ich zu.

    Dennoch möchte ich an dieser Stelle meinen Statistik-Monk kurz raushängen lassen und korrigierend einwerfen, dass die *Grundgesamtheit*, anders als von dir formuliert, stets *dieselbe* ist.
    Dass vielmehr die in den letzten 9 Monaten gezogenen *Stichproben* (also die Gruppe derer, die getestet werden) andauernd in Größe und Zusammensetzung verändert werden.

    Und dass somit aus den in den (unterschiedlichen, nach wie vor nicht repräsentativen) Stichproben vorgefundenen Positivenzahlen eben keinerlei Rückschluss auf das Infektionsgeschehen in der (richtig, dahinter stehenden) Grundgesamtheit gezogen werden kann noch darf.

    Was dann wiederum zwar nicht die ganze Testerei per se ad abdsurdum führt (die Positiven isoliert man bzw. schickt man dann halt in Quarantäne). Was aber definitiv die allabendliche Ziehung der Lottozahlen, Verzeihung, das Verkünden der "Infiziertenzahlen" zu einer reinen Farce werden lässt, die keinen anderen Zweck hat, als "Schock and Awe" zu verbreiten.
    Das ist natürlich vollkommen korrekt. Ich habe mir diese schlampige Verkürzung erlaubt, weil dieses Argument hier ja ohnehin beharrlich ignoriert wird.

  15. #6825
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Mit "denen, die sich damit auskennen" meine ich Leute an einschlägigen Fakultäten an Universitäten und Forschungsreinrichtungen, die mittels komplexer Modellrechnungen versuchen, den Einfluss der verschiedenen Faktoren zu bestimmen.
    Das ist schwierig genug und natürlich mit Einschränkungen zu betrachten.
    Das übersteigt meine aktuellen Möglichkeiten deutlich, aber ich bin wenigstens fähig, zu erkennen, dass man durch reinen Augenschein von Zahlen dazu so gut wie keine Aussage machen kann, die jetzt über die simple Feststellung hinausgeht, dass eine Maßnahme in unserer Lebenswirklichkeit nicht unmittelbar (mittelbar durchaus) vor dem Zeitpunkt, an dem sie eingeführt wurde, wirken kann.
    Siehst du, und ich bin in der Lage, weil ich dazu über Erfahrungen verfüge, zu verstehen, warum diese Modelle nicht zu exakten Prognosen, die über die Modellierung abstrakter Zusammenhänge hinausgehen in der Lage sind, angesichts laufend wechselnder Parameter und Beobachtungshintergründe während einer laufenden Pandemie,

    Dann frage ich mich, wie Du anhand eben dieser Zahlen meinst, eine Aussage treffen zu können (siehe oben)
    Ich habe keine Aussage getroffen, sondern eine Korrelation festgestellt, mein lieber Faktenchecker.

    Es war aber zur Zeitpunkt des Beschlusses zum Lockdown ein exponentielles Wachstum zu erkennen.
    Nein! Bestenfalls zu befürchten.

    Aber wenn ich mich erinnere warst Du gegen Maskenpflicht im Freien (was auch Bahnsteige betreffen würde)
    Richtig! Was dich nicht daran hindern sollte, eine zu tragen, wenn du Angst hast, dass dich jemand anrotzt. Über den Fremdschutz einer FFP2-Maske muss man sich dann ja wohl keine Gedanken machen.

    und hattest die Hypothese, dass Masken im öffentlichen Verkehr wenig nützen (?)
    Falsch! Da habe ich sie schon immer befürwortet, mir allerdings erlaubt, anzumerken, dass sie nach 15 Minuten bei geschlossenen Fenstern auch nichts mehr nutzen.

    Zum Rest: Man wird ja offensichtlich durch die Schließungen nicht der Partys oder der Ansteckungen in den diversen Heimen Herr, sondern man verhindert nur das, im Gegensatz dazu eher geringe, Infektionsgeschehen außerhalb davon. Das ist mMn keine tragfähige langfristige Strategie, weil sie zu lange und zu viele Lockdowns auch in der Zukunft erfordern wird und kaum bis gar nicht die Superspreader erreicht. Statt dessen sollte man sich imho auf die wirklich problematischen Fälle konzentrieren, d.h. „focussed protection“ und effizientere Nachverfolgung von Fehlverhalten, was die einfachen und (vermutlich) effizientesten Maßnahmen betrifft

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