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Thema: Hinführung zum Sparring in den TCMA

  1. #31
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    Ich finde die Herangehensweise sehr schlüssig und bedanke mich fürs Video. Im Ringen - wenn der Vergleich gestattet ist - gibt es eine gewisse Parallele der Lehrweise im Standkampf. Zuerst lernt man Stand un Bewegung, dann Aufziehen (pummeling) - also Griffkampf -, dann einfache Würfe aus dem Kontakt. Wurfeingänge aus grösserer Distanz gibts dann später im Curriculum. Mir liegt auch mindestens ein Ansatz vor (Briggs Hunt, Greco Roman Wrestling 1964) der dafür plädiert, zuerst Parterre zu enterrichten - also Bodenkampf -, wo die Nähe nochmal grösser und die Geschwindigkeit zumindest am Anfang geringer ist. Allerdings wird es nicht so gehandhabt, dass man einen Schritt perfektionieren muss, bevor der nächste kommt. Sobald jemand eine Idee vom Griffkampf hat und eine Handvoll Würfe leidlich beherrscht, wird auch locker gesparrt, in der Regel nach ein paar Monaten. Härteres Sparring dann so nach 9-12 Monaten.

    Beste Grüsse
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    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  2. #32
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Willst Du nicht erst mal auf meine Frage antworten bevor Du selbst welche stellst? Ich spreche nur für mich, hatte Dich ja bereits schon einmal eingeladen, kannst gerne vorbeikommen. Bei anderen sicher auch, aber für die kann ich nicht sprechen.
    Für die Einladung nochmals Danke; freundschaftliche Einladungen nehme ich übrigens immer sehr gerne an wenn es zeitlich und vor allem örtlich halt Sinn macht.

    Ich meine explizit halt eben den Yip- Man- Stil, was für mich halt auch Stile beinhaltet die aus dem Yip Man Stil hervorgegangen sind und eine "moderate" Veränderung durchlaufen haben; der Begriff ist naturgemäss etwas schwammig aber über Kleinigkeiten müssen wir uns jetzt nicht streiten (zum Beispiel würde ich EWTO WT gerade noch dazu zählen; Wing Tjun zB. jedoch nicht um jetzt was konkretes zu sagen).
    Übrigens suche ich wirklich keinen Streit - sorry wenn das so rüber kam -
    Wenn Du mir ein Video über ein Sinnvolles Sparring zwischen reinen WC'lern schicken würdest, würdest Du mich extrem überraschen.

    übrigens weiss ich nicht ob wir wieder mit dem *ing *ung Thema den Thread karpern sollten; der fing nämlich richtig gut an. Sorry kanken, war vielleicht meine Schuld

    ... vielleicht sollten wir dieses Thema eher in die streitlustige *ing *ung- Ecke verorten
    Des einen Geheimnis ist des anderen Fundament

  3. #33
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    Ok, danke für die Antwort. Hast recht, machen dann im WC-Forum weiter.

    Video habe ich jetzt keins parat.

  4. #34
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    ...
    Auch sehr interessant!

  5. #35
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    Danke für das Video Kanken. Sehr interssant.

    Ist die bisher beste Erklärung zu den Push Hands, (auch den unterschiedlichen Stufen) die ich bisher gefunden habe. War sogar für meinen Außenstehenden für mich verständlich. Das Trainigskonzept mit den Stufen macht auch Sinn und scheint auch sehr durchgedacht zu sein.
    Geändert von karate_Fan (06-08-2020 um 17:12 Uhr)

  6. #36
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    Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
    Sind 1-2 Jahre bis zum Sparring oder gar bis zu einer "Kampffähigkeit" denn allgemein lang in einer KK? Will jetzt nicht sagen manche bräuchten Jahrzehnte...

    1 Jahr bis zum Sparring halte ich persönlich, für jemanden der vorher nichts in der Art geübt hat, für recht schnell. Obwohl, vorstellen kann ich's mir schon, bei täglichem Training. - Spannend.

    Liebe Grüße
    DatOlli
    Es könnte sein, dass ich bisher immer Glück hatte, aber bisher war ich nur in den Vereinen, wo mit dem Sparring bereits nach der ersten erlernten Technik angefangen wurde. Dabei lag die Zeitspanne zwischen "beim ersten Training" und 2 Wochen.
    Damit wir uns nicht mißverstehen - in dem Kontext meine ich mit Sparring jedes freie Bewegen im Raum. Das fing meistens als lockeres, oft bedingtes Sparring an und war ziemlich holperig, aber die Fußarbeit war frei.

    Deshalb kommt mir 1-2 Jahre bis zum Sparring als ungewöhnlich lang vor.
    Abgesehen davon - das Konzept von Innen nach Außen zu gehen klingt ziemlich schlüssig. Ist quasi das Gegenteil vom Leon dem Profi
    Apropos Leon:
    Kanken, gibt es im Bagua eine Hierarchie i.S. Waffenausbildung? Also geht es von kurz zu lang (bzw. Nah- und Fernwirkung), oder umgekehrt? Oder läuft es auch individuell?

  7. #37
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    Ja, es gibt eine Hierarchie:

    Schwert, Speer, Hooks.

  8. #38
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    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    Es könnte sein, dass ich bisher immer Glück hatte, aber bisher war ich nur in den Vereinen, wo mit dem Sparring bereits nach der ersten erlernten Technik angefangen wurde. Dabei lag die Zeitspanne zwischen "beim ersten Training" und 2 Wochen.
    Damit wir uns nicht mißverstehen - in dem Kontext meine ich mit Sparring jedes freie Bewegen im Raum. Das fing meistens als lockeres, oft bedingtes Sparring an und war ziemlich holperig, aber die Fußarbeit war frei.
    Naja, wenn du DIE Definition anlegst, dann ist ja ringerisches Tuishou ja auch schon Sparring.
    Die Angabe von ein bis zwei Jahren bezog sich ja auf Sanshou

    Grüße

    Münsterländer
    I'm going through changes

  9. #39
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    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    Es könnte sein, dass ich bisher immer Glück hatte, aber bisher war ich nur in den Vereinen, wo mit dem Sparring bereits nach der ersten erlernten Technik angefangen wurde. Dabei lag die Zeitspanne zwischen "beim ersten Training" und 2 Wochen.
    Damit wir uns nicht mißverstehen - in dem Kontext meine ich mit Sparring jedes freie Bewegen im Raum. Das fing meistens als lockeres, oft bedingtes Sparring an und war ziemlich holperig, aber die Fußarbeit war frei.
    ...
    Alles klar,
    Ich hatte da ein anderes Bild zu "sparring" im Kopf. So wie oben kenne ich das und halte es für normal. Wäre in meinem Sprachgebrauch "Hinführung".

    Liebe Grüße
    DatOlli

  10. #40
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Ja, es gibt eine Hierarchie: Hooks.
    Hooks sind diese kleinen 'bathlets' nehme ich mal an? Die sehe ich zum ersten Mal! Im malayischen Kulturkreis (also auch Süd Philippinen) ist ja das 'Karambit' recht verbreitet, für das ein paar Besonderheiten gelten (für mich 1. Wahl gegen Messer, wenn die Grösse begrenzt ist).
    Sorry, ist wieder ein Themenwechsel aber von da her würden mich die 'Idee' hinter den Hooks und die Prinzipien brennend interessieren. Ich könnte mir vorstellen dass die sozusagen in der gleichen evolutionären Nische zuhause sind wie das Karambit

    Gruss
    Locke
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  11. #41
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    Zitat Zitat von Locke Beitrag anzeigen
    Hooks sind diese kleinen 'bathlets' nehme ich mal an? Die sehe ich zum ersten Mal! Im malayischen Kulturkreis (also auch Süd Philippinen) ist ja das 'Karambit' recht verbreitet, für das ein paar Besonderheiten gelten (für mich 1. Wahl gegen Messer, wenn die Grösse begrenzt ist).
    Sorry, ist wieder ein Themenwechsel aber von da her würden mich die 'Idee' hinter den Hooks und die Prinzipien brennend interessieren. Ich könnte mir vorstellen dass die sozusagen in der gleichen evolutionären Nische zuhause sind wie das Karambit

    Gruss
    Locke
    Ich würde die (ist für mich noch weit weit weg) eher für eine Mischung aus Glaive (der Speer mit dem Horizontalen "Spike" an der Spitze und einem Schwert halten (ähnlich wie ein chepesch)). Bin mal gespannt.

    Liebe Grüße
    DatOlli
    Geändert von DatOlli (07-08-2020 um 08:10 Uhr) Grund: )

  12. #42
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    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    Es könnte sein, dass ich bisher immer Glück hatte, aber bisher war ich nur in den Vereinen, wo mit dem Sparring bereits nach der ersten erlernten Technik angefangen wurde. Dabei lag die Zeitspanne zwischen "beim ersten Training" und 2 Wochen.
    Damit wir uns nicht mißverstehen - in dem Kontext meine ich mit Sparring jedes freie Bewegen im Raum. Das fing meistens als lockeres, oft bedingtes Sparring an und war ziemlich holperig, aber die Fußarbeit war frei.
    Es ist die Frage, ob man das wirklich Glück nennen sollte. Ich sage das deswegen, weil ich viele erfolgreiche Sportsysteme kenne, die mit dem Sparring dezidiert warten und es sehr dosiert einsetzen (was ich oben beschrieben habe, ist das im deutschen Sprachraum vorherrschende System). Z.B. hatte ich einen iranischen Boxtrainer, der mir erzählt hat, dass ihm am Anfang nur Schrittarbeit beigebracht wurde, ohne Schläge, für die ersten drei Monate. Das letzte Mal, als ich nachgeschaut habe, war deren Medaillenbilanz sehr gut, auch wenn ich nicht beschwören kann, dass das in allen Schulen so gehandhabt wird - aber meistens gibt es halt doch gemeinsame Tendenzen.
    Zu früh mit dem Sparring anzufangen birgt einige Risiken. Klar, es gibt einem das Gefühl schnell mal was "richtiges" gemacht zu haben, insbesondere als erwachsener (Quer-) Einsteiger. Wenn man aber in der Jugendarbeit langfristig plant, dann macht es nichts aus, ein halbes Jahr oder Jahr zu warten, bis die Techniken sauber eingeschliffen sind. Wann das der Fall ist, hängt von den koordinativen Fähigkeiten ab, und die sind nun mal in der Regel bei sportlichen 12-14jährigen bereits im Vorfeld besser ausgeprägt als bei der typischen Anfängern in den inneren KS in den 20ern und 30ern, mal abgesehen davon, dass das Verletzungrisiko bei letzteren halt grösser ist.

    Beste Grüsse
    Period.
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  13. #43
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    Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
    Ich würde die (ist für mich noch weit weit weg) eher für eine Mischung aus Glaive (der Speer mit dem Horizontalen "Spike" an der Spitze und einem Schwert halten (ähnlich wie ein chepesch)). Bin mal gespannt.

    Liebe Grüße
    DatOlli
    Ach soo diese 'Hooks', sorry, ich dachte an etwas vollkommen anderes. Im Video habe ich so kleine Dinger gesehen
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  14. #44
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    Zitat Zitat von Locke Beitrag anzeigen
    Ach soo diese 'Hooks', sorry, ich dachte an etwas vollkommen anderes. Im Video habe ich so kleine Dinger gesehen
    Ah, die, - die sind fies, richtig fies.

    Liebe Grüße
    DatOlli

  15. #45
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    PS: Im Sambo bin ich mit der Theorie konfrontiert worden, dass Erlebnisse (auch erfolgreiche bzw. gescheiterte Technikdurchführung) umso prägender sind, je höher der Erregungszustand in dem Moment ist. Aus meiner Erfahrung kann ich das soweit unterschreiben. Im sportlichen Kontext sind die Erregungsstufen in der Regel Solodrill < Partnerdrill < Sparring (leicht < hart) < Wettkampf. Wenn man nun zu früh mit dem Sparring beginnt - sofern das nicht für alle Beteiligten einen reinen Spielcharakter hat - läuft man Gefahr, nicht nur Fehler in die Technik einzuschleifen, sondern ggf. auch Misserfolge "abzuspeichern" ("Klappt ja eh nicht...").

    Beste Grüsse
    Period.
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