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Thema: Eure Meinung zum Defend Fight Club

  1. #1
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    Standard Eure Meinung zum Defend Fight Club

    Moin in die Runde,

    mich würde mal eure Meinung zu dem YouTube-Format "Defend Fight Club" interessieren.

    Ich kann diesem Format eine Menge abgewinnen. Sportlich-fair, aufs Wesentliche reduziert und richtig gut produziert. Beim Referee ist noch Nachholbedarf, aber sonst finde ich es gut.

    Also aus reinem Interesse: Was haltet ihr von deren Arbeit?

    Grüße

    Nachtrag: Was mich stört, ist die nationalistische Aufladung. "Kurde gegen Tschetschene". Oft aber auch "Kickboxer vs. MMA". Einfach die Namen der Kämpfer, der Rest ist da überflüssig.
    Geändert von karla.schnikov (11-09-2020 um 20:55 Uhr) Grund: Nachtrag

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von karla.schnikov Beitrag anzeigen
    Moin in die Runde,

    mich würde mal eure Meinung zu dem YouTube-Format "Defend Fight Club" interessieren.

    Ich kann diesem Format eine Menge abgewinnen. Sportlich-fair, aufs Wesentliche reduziert und richtig gut produziert. Beim Referee ist noch Nachholbedarf, aber sonst finde ich es gut.

    Also aus reinem Interesse: Was haltet ihr von deren Arbeit?

    Grüße

    Nachtrag: Was mich stört, ist die nationalistische Aufladung. "Kurde gegen Tschetschene". Oft aber auch "Kickboxer vs. MMA". Einfach die Namen der Kämpfer, der Rest ist da überflüssig.
    so ne "aufladung" find ich oft auch doof, nur... im fall "tschetschene" macht es in deren "werbung" für den kampf durchaus sinn, denn dann denkt jeder: "oh, der kann bestimmt gut ringen" (klischee mit einem kern von wahrheit).
    ansonsten: nicht schlecht, aber auch nicht viel anders, als viele andere dieser sorte (auffallend die gute bildquali).
    "I prefer them to be awake when I severe their arms and beat them to death with it." Maul Mornie und sein Verhältnis zu k.o.s

  3. #3
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    Das Produktionslevel ist recht hoch..vor allem die Nachproduktion muss eine gute Summe und oder viel viel Zeit kosten. Frage ist wie lange sie das aushalten respektive wie gut die Sponsorenverträge sind - durch 12k Abos und im MIttel 20k Views werden sie da nicht viel einspielen.
    Nettes Format, erfrischende Kameraführung.

    VG,
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    www.silatkonstanz.de
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  4. #4
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    Kannte ich noch gar nicht, danke.
    Frank Burczynski

    HILTI BJJ Berlin
    https://www.hiltibjj.de


    http://www.jkdberlin.de

  5. #5
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    Um das mal kurz zusammenzufassen:

    Da veranstaltet ein ehemaliger (?) Fußballer und Unternehmer unter Verzicht auf elementare Sicherheitsmaßnahmen, Regeln und sportliche Grundwerte - aber in Zusammenarbeit mit 2 angegebenen Sponsoren (einer ist er selbst, der andere kommt immerhin aus New York, genauer 543 doula street, Tel: +(000) 111 222 333, Email: address@domain.com) - kostengünstig "professionelle" Kämpfe auf ner Wiese durch Einsatz überwiegend blutiger Anfänger aus diversen ehemaligen Sowjetrepubliken.

    Das ganze natürlich "hochprofessionell" auf Grundlage nicht näher bezeichneter "MMA rules", welche bei denen offensichtlich nicht mal Gewichtsklassen kennen.
    Der Einsatz einer Wiese anstelle eines Rings/Käfigs hat neben der Umgehung diverser Corona-Auflagen noch den Vorteil, dass man auch auf einen Notfallmediziner verzichten kann - schließlich nennt der sich ja Ringarzt und nicht Wiesenarzt.

    Das Ziel: ein paar Klicks und Abos auf YT oder Insta zu generieren.

    Kommentare hier im MMA-Forum:
    "Super Format, auf das Wesentliche reduziert. Hoher Produktionslevel beim Videoschnitt. Am Ref könnte man noch arbeiten."

    Kannste dir nicht ausdenken.
    Geändert von kelte (24-09-2020 um 06:57 Uhr)

  6. #6
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Um das mal kurz zusammenzufassen:

    Da veranstaltet ein ehemaliger (?) Fußballer und Unternehmer unter Verzicht auf elementare Sicherheitsmaßnahmen, Regeln und sportliche Grundwerte - aber in Zusammenarbeit mit 2 angegebenen Sponsoren (einer ist er selbst, der andere kommt immerhin aus New York, genauer 543 doula street, Tel: +(000) 111 222 333, Email: address@domain.com) - kostengünstig "professionelle" Kämpfe auf ner Wiese durch Einsatz überwiegend blutiger Anfänger aus diversen ehemaligen Sowjetrepubliken.

    Das ganze natürlich "hochprofessionell" auf Grundlage nicht näher bezeichneter "MMA rules", welche bei denen offensichtlich nicht mal Gewichtsklassen kennen.
    Der Einsatz einer Wiese anstelle eines Rings/Käfigs hat neben der Umgehung diverser Corona-Auflagen noch den Vorteil, dass man auch auf einen Notfallmediziner verzichten kann - schließlich nennt der sich ja Ringarzt und nicht Wiesenarzt.

    Das Ziel: ein paar Klicks und Abos auf YT oder Insta zu generieren.

    Kommentare hier im MMA-Forum:
    "Super Format, auf das Wesentliche reduziert. Hoher Produktionslevel beim Videoschnitt. Am Ref könnte man noch arbeiten."

    Kannste dir nicht ausdenken.

    Ich hätte es nicht gedacht, aber hier muss ich dir ausnahmsweise vollumfänglich zustimmen.

  7. #7
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    Zitat Zitat von StaySafe Beitrag anzeigen
    Ich hätte es nicht gedacht, aber hier muss ich dir ausnahmsweise vollumfänglich zustimmen.
    worin siehst du denn die unterschiede zur einer mma veranstaltung?

  8. #8
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    Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
    worin siehst du denn die unterschiede zur einer mma veranstaltung?
    Die Frage ist doch wohl hoffentlich nicht ernst gemeint oder?

  9. #9
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    natürlich. in dioesem bereich gibt es auch viele veranstaltungen ohne einen verantwortlichen verband, der allgemein anerkannt ist. die veranstaltungen dienen in erster linie komerziellen zwecken und auch sportlich unbedeuten veranstaltungen finden ihren weg über streaming in internet und werden komerziell vermarket!

    ich sehe nur unterschiede darin, dass der rahmen ein ander ist. wie es mit sicherheitsmassnahmen etc aussieht, kann ich nicht aufgrund von videos beurteilen.
    Geändert von marq (24-09-2020 um 10:19 Uhr)

  10. #10
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    Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
    natürlich. in dioesem bereich gibt es auch viele veranstaltungen ohne einen verantwortlichen verband, der allgemein anerkannt ist. die veranstaltungen dienen in erster linie komerziellen zwecken und auch sportlich unbedeuten veranstaltungen finden ihren weg über streaming in internet und werden komerziell vermarket!

    ich sehe nur unterschiede darin, dass der rahmen ein ander ist. wie es mit sicherheitsmassnahmen etc aussieht, kann ich nicht aufgrund von videos beurteilen.
    Vermarktung über Internetportale ist also der für dich entscheidende Faktor um diese Wiesenhauerei mit einer MMA Veranstaltung gleichzusetzen? Interessant.

    Nehmen wir einfach mal ein paar Stichpunkte die MMA Veranstaltungen von diesem Müll unterscheiden:

    - Feste Gewichtsklassen
    - Ein festes und nachvollziehbares Regelwerk
    - Ein Kampfgericht
    - Medical Check ups
    - Eine sichere Kampffläche
    - Medizinisches Personal wie Ringärzte, Cutmen, Sanitäter


    Mir will beim besten Willen nicht einleuchten, wie man diesen Schrott auch nur in irgendeiner Art und Weise gutheißen kann.
    Diese Wiesenklopperei schadet dem, ohnehin nicht guten, Ruf des MMA Sports genauso wie dieser Schrott aus Russland bei dem Hooligan Teams in einem MMA ähnlichen Rahmen gegeneinander antreten.

  11. #11
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    Ist gut gemacht aber ich find das ganze sehr steril. Macht mir nicht wirklich Spass, lieber Strelka.

  12. #12
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    Zitat Zitat von StaySafe Beitrag anzeigen
    Schrott aus Russland bei dem Hooligan Teams in einem MMA ähnlichen Rahmen gegeneinander antreten.
    Die sind aus der EU (Lettland), aber in Russland gibt es auch viel schräges MMA.

  13. #13
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    Zitat Zitat von StaySafe Beitrag anzeigen
    Vermarktung über Internetportale ist also der für dich entscheidende Faktor um diese Wiesenhauerei mit einer MMA Veranstaltung gleichzusetzen? Interessant.

    Nehmen wir einfach mal ein paar Stichpunkte die MMA Veranstaltungen von diesem Müll unterscheiden:

    - Feste Gewichtsklassen
    - Ein festes und nachvollziehbares Regelwerk
    - Ein Kampfgericht
    - Medical Check ups
    - Eine sichere Kampffläche
    - Medizinisches Personal wie Ringärzte, Cutmen, Sanitäter


    Mir will beim besten Willen nicht einleuchten, wie man diesen Schrott auch nur in irgendeiner Art und Weise gutheißen kann.
    Diese Wiesenklopperei schadet dem, ohnehin nicht guten, Ruf des MMA Sports genauso wie dieser Schrott aus Russland bei dem Hooligan Teams in einem MMA ähnlichen Rahmen gegeneinander antreten.
    Am meisten überrascht mich deren offensichtliche Annahme, dass dieses ausgelutschte Konzept von irgendwelchen "straßennahen" Kämpfen unter vorsätzlicher Verletzung diverser sportlicher und fairer Grundwerte
    ausgerechnet in D kommerziell erfolgreich sein könnte.

    Der Typ, der hier den Veranstalter macht, geht scheinbar wirklich davon aus, dass er im Havariefall schneller als die Polizei ist.
    Der organisiert hier eine kommerzielle Veranstaltung ohne reale ärztliche Betreuung, ohne echte Gesundheitschecks und verletzt dabei wissentlich die eigenen Regeln (Gewichtsklassen).
    Ich denke, hier muss ich nicht mehr mit einem Richter diskutieren, ob das jetzt bei einer schweren Verletzung vom Veranstalter fahrlässig oder grob fahrlässig war.

    Arzt gibt es gar keinen, der die Kämpfer checkt oder überwacht - der laut Selbstdarstellung "erfahrene Cutman" arbeitet schon seit Wochen für die Veranstaltung, hat aber erst vor ein paar Tagen seinen ein-Tages Lehrgang dafür beim DBV absolviert. Die "medizinische" Selbstauskunft der Kämpfer umfasst ein Feld mit einer Skala von 1-10, wo die Kämpfer ihre Gesundheit einschätzen sollen.

    Da kannste nicht darüber nachdenken.

    Die Veranstaltung ist aus meiner Sicht Clickbait in einer der skrupellosesten Erscheinungsformen in D.

    Rein interessenhalber würde mich auch interessieren, ob so eine kommerzielle Veranstaltung in der Öffentlichkeit aufgrund ihrer FSK16 Freigabe
    nicht genehmigungspflichtig wäre. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Genehmigung für einen Fußballplatz automatisch für öffentliche MMA-Veranstaltungen
    verwendet werden kann.
    Geändert von kelte (24-09-2020 um 11:34 Uhr)

  14. #14
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    Zitat Zitat von StaySafe Beitrag anzeigen
    Diese Wiesenklopperei schadet dem, ohnehin nicht guten, Ruf des MMA Sports genauso wie dieser Schrott aus Russland bei dem Hooligan Teams in einem MMA ähnlichen Rahmen gegeneinander antreten.
    Ich würde das zwar nicht mit kommerziellen Veranstaltungen gleich setzen aber sollen sie doch machen. Wenn Leute Bock haben sich auf einer Koppel ein paar auf die Nuss zu hauen, dann sollen sie es ruhig machen, so lange niemand gezwungen wird und keine Unbeteiligten geschädigt werden.
    Wirklich erfolgreich werden sie eh nicht werden. Es hat zwar irgendwie seinen Charme wenn sich Leute auf einer Wiese treffen und einfach kämpfen, aber die wenigsten Kämpfer werden sich drauf einlassen. Die gehen lieber zu kommerziellen Veranstaltungen mit Zuschauern und vor allem Sponsoren.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  15. #15
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    Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
    Ich würde das zwar nicht mit kommerziellen Veranstaltungen gleich setzen aber sollen sie doch machen. Wenn Leute Bock haben sich auf einer Koppel ein paar auf die Nuss zu hauen, dann sollen sie es ruhig machen, so lange niemand gezwungen wird und keine Unbeteiligten geschädigt werden.
    Wirklich erfolgreich werden sie eh nicht werden. Es hat zwar irgendwie seinen Charme wenn sich Leute auf einer Wiese treffen und einfach kämpfen, aber die wenigsten Kämpfer werden sich drauf einlassen. Die gehen lieber zu kommerziellen Veranstaltungen mit Zuschauern und vor allem Sponsoren.
    Klar, wer da Lust drauf hat, soll das machen. Ist ja ein freies Land.
    Aber von seriösen Kampfsportlern mit einem Mindestmaß an Verstand erwarte ich dann eigentlich deutliche Ablehnung, Klarstellung dass das eben nichts mit dem Gedanken des MMA Sports zu tun hat und klare Distanz zu diesem Mist.

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