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Thema: Impfung gegen Corona & Kampfsport - Diskriminierung & Bevorteilung

  1. #12046
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Wenn ich hier mal einhaken darf: Was verstehst du bei dieser Logik nicht? Es ist doch allgemein bekannt, dass nur die wenigsten wirklich schwer krank werden. Ergo kommen die meisten ohne große Probleme durch die Infekton hindurch, speziell jetzt bei Omikron. Dass die natürliche Immunität der Impfimmunität überlegen ist, ist doch schon länger klar.
    Die Politik hat ja nun nicht die Aufgabe, Politik für die Gesunden und Starken zu machen. Es geht zwangsläufig um die, die schwer erkranken. Da man im Vorfeld nicht herausfinden kann, ob Person A einen schweren Covid-Verlauf haben wird, Person B gleichen Alters nicht, Person C höheren Alters auch nicht, dafür jugendliche Person D … etc., geht´s nur statistisch. Da werden, um die unbekannte Person A und D zu schützen, Person B und C mit ins Impfboot geholt. Die hätten vielleicht tatsächlich mehr von einer Immunität nach Infektion. Nur könnten Person B und C auch Person A oder D sein, weiß man eben nicht.

    Freilich könnte man aber (m.E.) eine Impfung meinetwegen erst ab 50/60 Jahren und Risikopersonen schwerstens empfehlen oder anordnen. Oder bei Omikron noch später. Aber ab einem bestimmten Alter ist´s nun mal statistisch angezeigt, alle zu impfen.

    Ist doch aber banal?

  2. #12047
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Ich habe echt keine Lust dir hier was über Myokarditis beizubringen.
    Damit würdest Du auch eine wunderbare Erklärung an mich verschwenden, zumal ich in meinem Job damit eh nichts anfangen kann.

    Gruß

    Alef

  3. #12048
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    Edit, bringt nix.
    Geändert von kanken (12-01-2022 um 21:59 Uhr)

  4. #12049
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    Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    ... ich finde es ehrlich gesagt schlimm dass sich schlaue Menschen wie du anmaßen es besser meinen zu wissen…
    Ja.
    Dieses Phänomen ist letztlicher besorgniserregender als die medizinischen Aspekt der Pandemie.
    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Was kann denn dabei passieren ?
    Weißt Du nicht, was mit der Kirche im Zuge der Aufklärung passiert ist?
    Geändert von Pansapiens (13-01-2022 um 04:09 Uhr)
    Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,
    Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.


  5. #12050
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    2) Es fehlt jetzt noch der Vergleich mit einer Coronainfektion. Ich würde auch mal behaupten, dass der Großteil der Corona-Myokarditen auch mit konservativer Behandlung weggeht.
    Da stellt sich die Frage, wie genau man diagnostiziert.

    The use of CMR led to a 7.4-fold increase in the detection of myocarditis cases; only 0.31% of cases would have been detected without CMR. “The role of CMR in routine screening for athletes safe return to play should be explored further,” the authors concluded.2
    [...]
    Dr Rajpal: We have learned that about 2-3% athletes can get myocarditis post-COVID-19. We also know that in an overwhelming majority, these cases are mild and resolve after a few weeks of rest, and adverse events have been rare, especially in the short term. We still do not know the long-term consequences of myocarditis in this population. However, there have been more rare severe cases.

    https://www.thecardiologyadvisor.com...n-in-athletes/

    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Trööööt, nein.
    Konservativ bedeutet in der Medizin "ohne Operation" sowie im weiteren Sinne "durch schonende, erhaltende Operation".

    https://flexikon.doccheck.com/de/Konservativ

    Der Großteil der durch Corona-Myokarditen muss chirurgisch behandelt werden oder bleibt?
    Oder ist hier mit "konservativer Behandlung" was anderes gemeint?
    Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,
    Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.


  6. #12051
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    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Wenn Impfungen empfohlen werden, gehe ich davon aus, dass die ihren Sinn haben, nehme sie üblicherweise mit und kümmere mich nicht weiter darum.
    Alter, bist du ein krasses Schlafschaf! Und wenn die Regierung sagt "spring von der Brücke, springst du"?!


    Aber im Ernst, so sieht's doch aus.
    Wie schon oft gesagt, halte ich große Teile des politischen Systems und ihrer Vertreter auch für verblödet oder egomanisch.

    Aber die Annahme, dass der kompletten Bevölkerung (leichtfertig oder absichtlich) halbgare Impfungen aufgedrängt werden, finde auch ich enorm abwegig. Nicht zuletzt weil ich einfach noch keinen auch nur halbwegs vernünftigen Grund gehört habe, warum/wozu man das machen sollte.
    Das Leben ist groß.

  7. #12052
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Das Fallbeispiel-Pingpong spiele ich mit dir nicht, denn es geht mir gerade nicht um Fallbeispiele, sondern um statistische Aussagen. Bei einem Bier, so es denn mal wieder für mich möglich sein sollte, ansonsten gerne.
    Es geht weder um Fallbeispiel noch um Ping-Pong. Es geht darum das eine vollständige Risikobewertung alle bereits bekannten, relevanten Risiken umfassen muss und nach dem was ich an Berichten bzgl. Häufigkeit und Schwere andere Folgen (keine Fallbeispiele sondern Untersuchungen zu direkten Folgen von Covid19) so gelesen habe, ist für mich deine Bewertung für die Impfung u40 einfach nicht schlüssig. Aktuell sprechen wir nur über die persönlichen Risiken und noch nicht einmal über den Nutzen der natürlich in die individuelle Entscheidungen auch mit eingehen sollte.

    Bei einem Bier besprechen gerne, geht hoffentlich bald mal wieder (wobei ich dort dann sicher keine genauen Zahlen oder gar Links parat habe - da fehlt mir die notwendige technische Ausstattung ;-)).

    @Julian: 1+
    Geändert von ThomasL (13-01-2022 um 07:16 Uhr)
    Viele Grüße
    Thomas

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  8. #12053
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    Zitat Zitat von Julian Braun Beitrag anzeigen
    Aber die Annahme, dass der kompletten Bevölkerung (leichtfertig oder absichtlich) halbgare Impfungen aufgedrängt werden, finde auch ich enorm abwegig. Nicht zuletzt weil ich einfach noch keinen auch nur halbwegs vernünftigen Grund gehört habe, warum/wozu man das machen sollte.
    Das ist doch des Pudels Kern. Die Begründungen dazu lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen:

    1. Kontrolle (man will die Bevölkerung kontrollieren, im Extremfall bis zum sog. great reset)
    2. Geld ("die da Oben" und Big Pharma wollen Kohle machen)

    1. Finde ich aus verschiedensten Gründen abwegig, vor allem auch schon in der Größenordnung, die oft unterstellt wird.
    2. Ja natürlich wird hier Geld verdient und es gab auch Skandale wie die Maskendeals. Wer aber glaubt, dass noch nicht mal eine handvoll Pharmaunternehmen gegen das Interesse anderer Großindustrien weltweit die Regierungen derart in Geiselhaft nehmen können, der irrt.

    Und noch 3. wir sind ja hier nicht alleine auf weiter Flur, sondern die Regierungen und medizinischen Institutionen ziehen weltweit überwiegend an einem Strang (in unterschiedlichen Ausprägungen). Wenn also RKI, CDC, die Engländer, die Schweden, die Chinesen etc. etc. aussagen, dass Impfungen sinnvoll sind, halte ich das schon mal für wahrscheinlich zutreffender, als Leute die sich selbst auf alternativen Kanälen informieren oder ohne Sachkenntnis wild irgendwas interpretieren.

    Man wird immer einzelne Punkte kritisieren können und Skandale finden aber die Marschrichtung ist klar und ich weiß nicht, warum der "kritische Denker" da eher im Recht sein sollte.

  9. #12054
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    @egonolson

    aus einem älteren Beitrag hier - das ist keine Studie, geht aber auf den Unterschied einer Impfmyokarditis und einer viralen Myokarditis ein:

    Among people age 29 and under, there were 484 preliminary reports of myocarditis or pericarditis through June 11. Of these, 323 met the CDC's working case definition of the condition, and 148 were still under review.

    Of the 323 cases, 309 went to the hospital and the vast majority (295) were discharged; 79% had fully recovered, while nine remained hospitalized and two were in the ICU.
    ...
    Vaccine Safety Datalink findings in 12- to 39-year-olds revealed an overall myocarditis rate of 12.6 cases per million in the 3 weeks after the second dose, though most occurred within 5 days of vaccination, Shimabukuro reported.

    He concluded that overall the condition was highly treatable and most patients recovered well.

    That's very different from when myocarditis is caused by a viral infection, Paul Offit, MD, of Children's Hospital Philadelphia (CHOP), told STAT News. When myocarditis is caused by coxsackie or parvovirus, for instance, "it's a serious disease, often involving ICU admission, and occasionally fatal. It can require a heart transplant. That's not this. This is often transient, lasting 2 or 3 days, and resolves on its own for the most part or can be treated with anti-inflammatories."
    https://www.medpagetoday.com/special...clusives/93265

  10. #12055
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Und noch 3. wir sind ja hier nicht alleine auf weiter Flur, sondern die Regierungen und medizinischen Institutionen ziehen weltweit überwiegend an einem Strang (in unterschiedlichen Ausprägungen). Wenn also RKI, CDC, die Engländer, die Schweden, die Chinesen etc. etc. aussagen, dass Impfungen sinnvoll sind,
    Verdammt, die Sache ist noch größer als ich befürchtet habe. ;-)
    Viele Grüße
    Thomas

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  11. #12056
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    Zitat Zitat von Julian Braun Beitrag anzeigen
    Aber die Annahme, dass der kompletten Bevölkerung (leichtfertig oder absichtlich) halbgare Impfungen aufgedrängt werden, finde auch ich enorm abwegig. Nicht zuletzt weil ich einfach noch keinen auch nur halbwegs vernünftigen Grund gehört habe, warum/wozu man das machen sollte.
    Wir machen mal eine Zeitreise:

    Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Schweinegrippe zur weltweiten Seuche erklärt hatte, aktivierten die Behörden rund um den Globus ihre Notfallpläne. Ein Schweinegrippe-Impfstoff musste her, in kürzester Zeit, für Millionen Menschen. Nur so, das war der Gedanke dahinter, könne der Mensch die Macht über die Verbreitung des Virus zurückgewinnen.
    Schon damals kritisierten viele, dass aufgrund der Eile die Standards zu stark heruntergesetzt wurden. Ein aktueller Bericht in der Fachzeitschrift "British Medical Journal" bestärkt nun, dass der Impfstoff-Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) schon früh brisante Informationen zu Nebenwirkungen des in Europa eingesetzten Impfstoffs Pandemrix hatte, die Warnzeichen aber ignorierte.
    Dabei bezieht sich das Fachjournal auf Daten, die in vier internen Berichten zu Nebenwirkungen zwischen Dezember 2009 und März 2010 bei GSK kursierten. Auszüge daraus wurden jetzt, im Zusammenhang mit Nebenwirkungs-Klagen, von einem Anwalt offengelegt. Das zugehörige Dokument liegt auch dem SPIEGEL vor.
    "Die Zahlen zu Nebenwirkungen von Pandemrix überraschen mich überhaupt nicht", sagt Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des pharmakritischen "Arznei-Telegramms". "Ich habe schon damals gesagt, dass die Schweinegrippe benutzt wird, um in Deutschland ein Großexperiment zu starten mit einem Impfstoff, der nicht ausreichend getestet und daher für eine Massenimpfung ungeeignet ist."

    Dem Bericht zufolge summierte sich die Zahl der gemeldeten schweren Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Pandemrix bis Ende 2018 auf mehr als 5000. Schätzungen gehen davon aus, dass nur rund zehn Prozent der Nebenwirkungen von Arzneimitteln dokumentiert werden - die Zahl der tatsächlich aufgetretenen schweren Nebenwirkungen dürfte also noch deutlich höher liegen.
    Jetzt der Teil der auf dein Argument eingeht:

    Das verdeutliche, wie riskant die Impfkampagne war, sagt Becker-Brüser. "Meines Erachtens wurde das Risiko von den zuständigen Behörden negiert. Man wollte impfen, man wollte den Impfstoff loswerden, den man gekauft hatte." Zumindest von der irischen Regierung ist laut "British Medical Journal" bekannt, dass den zuständigen Behörden die internen Nebenwirkungs-Berichte von GlaxoSmithKline vorlagen. Dennoch lief die Impfkampagne in Irland uneingeschränkt weiter.
    https://www.spiegel.de/gesundheit/di...a-1229144.html

    Heute würde man sowas wohl als Schwurbelei, oder den Fiebertraum eines durchgeknallten Verschwörungstheoretikers, bezeichnen.

    Mal ein wenig was aus dem Bereich Atomkraft und Endlagerung, passt aber irgendwie auch zum Thema:

    Mai 1983: Manipulierte Gutachten

    In Gorleben startete die Erkundung des Salzstocks 1979. Die Federführung lag bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) mit Sitz in Braunschweig. Sie wertete die vorhandenen Bodendaten aus, machte seismische Messungen, führte Tiefbohrungen durch, die erste im Jahr 1980.
    Drei Jahre später, 1982, wies der Bund die Experten an, in einem Gutachten eine Bilanz der "oberirdischen Erkundung" zu ziehen. Damit begann das zweite Kapitel der Endlager-Saga, Titel: Wie Gorleben durchgedrückt wurde.
    Die PTB-Forscher bereiteten das Papier vor, sie schickten Kopien des Entwurfs an Fachkollegen. Dann wollten sie die Ergebnisse mit den Experten der anderen beteiligten Behörden besprechen. Passieren sollte das auf einem Treffen in Hannover, im Gebäude der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).

    Der für die Atom-Endlagerung zuständige PTB-Abteilungsleiter Professor Helmut Röthemeyer staunte, als er dort ankam. Es tauchten auch Vertreter des Bundeskanzleramts sowie des Innen- und des Forschungsministeriums der damals neuen Regierung unter Helmut Kohl (CDU) auf, unerwartet, ohne Einladung. Sie mischten sich ein, sie forderten die PTB auf, das Gutachten zu ändern, das eine Reihe kritischer Aussagen zu Gorleben enthielt - etwa die, dass das zerklüftete Deckgebirge über dem Salzstock nicht dafür geeignet wäre, "Kontaminationen auf Dauer von der Biosphäre fern zu halten". Röthemeyer erinnerte sich im Frühjahr dieses Jahres in der taz: "Es gab nichts Schriftliches, keine schriftliche Weisung, aber wir mussten das Gespräch klar als Weisung auffassen."
    Die Bombe platzte kürzlich - mit 26 Jahren Verspätung. Anhand von verschiedenen Fassungen aus den Akten von 1983, die unlängst zuerst in der FR veröffentlicht wurden, konnte die Manipulation des PTB-Gutachtens vom vorsichtig abwägenden wissenschaftlichen Papier zu einem politisch gesteuerten Bericht aufgezeigt werden. Die Endfassung schließt wunschgemäß mit dem Absatz: "Abschließend wird festgestellt: Die bestätigte Eignungshöffigkeit des Salzstocks für die Endlagerung der vorgesehenen radioaktiven Abfälle rechtfertigt das Abteufen von Schächten und die Erkundung des Salzstockinneren."

    Der Begriff "Eignungshöffigkeit" war den Experten dringend nahegelegt worden. Er bedeutet in der Bergbau-Fachsprache: Es spricht nichts dagegen, dass das Bergwerk und die Einlagerung sicher durchgeführt werden können. Er sollte später noch eine große Rolle in der Gorleben-Debatte spielen.

    Das Kanzleramt vertrat damals ein junger Oberregierungsrat namens August Hanning, der später die Karriereleiter weit hinauf stieg. Hanning wurde Präsident des Bundesnachrichtendienstes, heute ist er parteiloser Staatssekretär im Bundesinnenministerium von Wolfgang Schäuble (CDU). Er und die beiden Kollegen aus den Bonner Ministerien brachten eine ganz Reihe Änderungswünsche vor. Dass Hanning, heute 63, damals der Kanzleramts-Emissär gewesen war, bestätigte ein Ministeriumssprecher der FR. Doch Hanning kann sich angeblich nicht mehr erinnern, was er von den Wissenschaftlern forderte. "Ich habe das nicht mehr transparent vor Augen", ließ er dem Spiegel mitteilen.
    Wie die Bundesregierung Einfluss nahm, dokumentiert auch ein Brief des Referatsleiters aus dem Forschungsministerium, Ziegler, an die PTB, ein Brief, dessen Inhalt ebenfalls erst seit kurzem bekannt ist. Darin schreibt der Mitarbeiter des Bundesministers: "Im übrigen bitte ich, den vermutlich hypothetischen Störfall des Wasser- und Laugenzutritts (…), der an mehreren Stellen die am 11. 5. 1983 diskutierte Zusammenfassung und Bewertung bestimmt, etwas weiter vom Zentrum der Betrachtung wegzurücken." Im Klartext: Einer der wichtigsten Einwände gegen Gorleben sollte als Nebensache im Text versteckt werden.
    https://www.fr.de/wirtschaft/gorlebe...-11536215.html

    Die damaligen Kritiker wurden auch als Spinner dargestellt, heute würde man sie wohl Schwurbler nennen, es ging ja hier nicht nur um Gorleben.

    Es ist also nicht so, dass es niemals Skandale in diese Richtung gab, gibt, oder je geben wird!

    Gruß

    Alef
    Geändert von Alephthau (13-01-2022 um 12:47 Uhr)

  12. #12057
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    im gegensatz dazu die millionen fälle , wo wissenschaftliche gutachten sich bewahrheitet haben. ........


    wer nach den milliarden von impfungen immer noch etwas befürchtet, was nicht bekannt ist , sollte sich auch fürchten, möglicherweise jeden tag von einen lkw überrollt zu werden.
    Geändert von marq (13-01-2022 um 12:58 Uhr)

  13. #12058
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    Alef: Heute würde man sowas wohl als Schwurbelei, oder den Fiebertraum eines durchgeknallten Verschwörungstheoretikers, bezeichnen.
    Nö, nur wenn man alles über einen Kamm schert und die Opferrolle bemühen möchte.
    Viele Grüße
    Thomas

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  14. #12059
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    @Alef - ich weiß nicht so Recht, was das aussagen soll? Es wird immer wieder Fälle von politischem Missmanagement, Einflussnahme, Bestechung, Verschleierung, Kriminalität, Skandale etc. geben. Das kann man dann auf alle möglichen Fälle anwenden, wo dann einer sagt "hab ich's doch gewusst." Wenn ich so denke, schließe ich mich am besten zu Hause ein und ernähre mich von selbstangebauter Hirse und Quellwasser, weil die Nahrungsmittelindustrie halt verschleiert, Einfluss nimmt, Geld verdienen will, nicht alles transparent etikettiert, Risiken bestehen etc. und irgendwo ein Baby an verunreinigtem Milchpulver stirbt. Irgendeiner hat's dann schon immer gewusst.

  15. #12060
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Nö, nur wenn man alles über einen Kamm schert und die Opferrolle bemühen möchte.
    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    @Alef - ich weiß nicht so Recht, was das aussagen soll? Es wird immer wieder Fälle von politischem Missmanagement, Einflussnahme, Bestechung, Verschleierung, Kriminalität, Skandale etc. geben. Das kann man dann auf alle möglichen Fälle anwenden, .
    Ich meine Alef hat völlig recht . Aber es gibt nicht "immer wieder Fällte" sondern das ist ein Grundprinzip dieses Gesellschaftssystems wo ejder versuchen muss wie er am besten mit der Ar*** an die Wand kommt. Nur die vorraussetzungen sind eben für jeden andere mit ein paar hundert Mille Kapital im Rücken tut man sich leider . Auch wenn mal mal den einen oder anderen in der Politik oder der Verwaltung "überzeugen " möchte. Nur die Fälle von Korruption die in de r Zeitung stehen sollten eigentlich reichen dass man ahnen kann wie viel da unter dem Teppich vorkommt wenn man ihn mal anhebt.

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