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Thema: Impfung gegen Corona & Kampfsport - Diskriminierung & Bevorteilung

  1. #14101
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    Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
    Nein.
    In meinem Arbeitsumfeld ist das die einhellige Empfehlung.
    Lauterbach ist lediglich "der Einzige", der damit in den Medien vorkommt.
    Israel Studie: Die 4. Impfung mit mRNA-Vakzin Comirnaty (Biontech) hat in Israel die Rate an Durchbruchinfektionen beim Gesundheitspersonal signifikant reduziert.
    https://www.aerzteblatt.de/nachricht...dheitspersona

  2. #14102
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Das stimmt sicherlich. Aber dass man ein Vertrauensproblem bekommt, wenn die Impfung einem gefühlt nicht sehr geholfen hat, ist, denke ich, auch verständlich. Und so wird es bei vielen sein (kenne auch ein paar doppelt Geimpfte, bei denen das so ist).
    natürlich. als normaler mensch denkt man, 2 fach impfung oder gar gar 3 fach und gut muss es sein .

    diese hoffnung hatte ich auch letztes jahr. wie das so immer ist, die wissenschaft schreitet voran und man muss neue erkenntnisse akzeptieren und daaus schlüsse ziehen und nicht geistig zumachen .....

  3. #14103
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    Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
    diese hoffnung hatte ich auch letztes jahr. wie das so immer ist, die wissenschaft schreitet voran und man muss neue erkenntnisse akzeptieren und daaus schlüsse ziehen und nicht geistig zumachen .....
    Und diese wissenschaftlichen Erkenntnisse kennst du genau, während die STIKO sie beharrlich ignoriert?
    Ceterum censeo Putin esse delendam.

  4. #14104
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    ich kenne sie nicht, versuche mir aber mir selbst einen reim darauf zu machen.

    prognose : die stiko wird im herbst, wenn neuer omi impfstoff vorhanden ist und der in usa oder israel wirkt, die 4. impfung nach 9 monaten empfehlen und die 5. für die vulnerblen gruppen , aber nicht für nicht genesene der letzten 6 monate.

  5. #14105
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    Das Problem wird schon mal sein, dass wir haufenweise Genesene haben, die nie bestätigt wurden...

    Gesendet von meinem SM-S901B mit Tapatalk
    Ceterum censeo Putin esse delendam.

  6. #14106
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    PS: Die Frau meint gerade, da sie es recht heftig hatte und die 3-fach Impfung sie nicht davor bewahrt hatte, wüsste sie nicht, warum sie einer 4. Impfung vertrauen sollte. Ich denke, diese Ansicht werden einige teilen.
    Der Verlauf der Erkrankung deiner Frau, soweit du ihn geschildert hast, entspricht dem, was man medizinisch als einen leichten "leichten Verlauf" einordnet.

    Das, was deine Frau als erlebt hat, das empfindet wahrscheinliche jede/r dem/der als "recht heftig", dem das widerfährt: Atemnot, Lungenschmerzen sind heftig! Ohne Vertun. Und nicht zuletzt auch psychisch stark belastend. Das setzt jedesmal einen kleinen Tupfen Todesangst, egal, wie gut die Betreuung drumrum ist. Der Körper will atmen.
    Ich kenne das Gefühl aus eigenem Erleben, wenn auch nicht aufgrund von Corona.
    Ich will das, was deine Frau durchgemacht hat, definitiv nicht kleinreden. Es ist heftig. Sehr. Punkt.

    Aber.

    Gemäß der medizinischen Einordnung, die ja auch benannt wird, wenn es es heißt, die Impfung(en) würden einen schweren Verlauf mit hoher Warhrscheinlichkeit verhindern, ist das was du beschreibst, noch kein schwerer Verlauf.
    Die untere Grenze eines schweren Verlaufs im medizinischen Sinne setzt frühestens dann ein, wenn der Hausarzt, der deine Frau abgehört hat, die Notwendigkeit sieh, sie einzuweisen, weil der Krankheitsverlauf in der häuslichen Umgebung nicht mehr sicher überwacht werden kann. Aber selbst die Hospitalisierung alleine macht noch keinen schweren Verlauf aus, sondern es spielen dann unerschiedliche Parameter hineien.

    Will sagen:
    Das, was deine Frau erlebt hat, gilt laut Textbook als der Gewinnn, den die Impfungen ihr geschenkt haben.
    Das, wovor sie bewahren sollen und deine Frau offensichtlich bewahrt haben, ist noch weitaus, weitaus heftiger, als das, was sie jetzt erleben mußte.

  7. #14107
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Das stimmt sicherlich. Aber dass man ein Vertrauensproblem bekommt, wenn die Impfung einem gefühlt nicht sehr geholfen hat, ist, denke ich, auch verständlich.
    Das ist schlicht ein Mißverständnis.

    Immer wenn ich höre, "schützen vor schwerem Verlauf", dann ist das, was deine Frau erlebt hat, davon noch sehr weit entfernt. In den Kategorien, mit denen wir - Fachwelt - arbeiten, hat die Impfung gehalten, was sie verspricht.
    Wohingegen ihr Krankheitsverlauf aus eurer Sicht "sehr heftig" war und subjektiv durch die Impfung hätte verhindert werden müssen. In den Kategarien, in denen du und vor allem deine Frau den Verlauf einordnet, hat die Impfung veragt.

    Ich bin immer noch nicht Stephen Hawking und ich habe immer noch kein Geheimwissen. Aber in a nutshell erkennst du, dass die Impfung ganz offenbar ihr Soll erfüllt hat, daran, dass deine Frau nicht hospitalisiert wurde.

    -------

    Ich hoffe sehr, es geht ihr inzwischen besser! Und Ihr alle erholt euch gut und könnt euren Urlaub geniessen!

  8. #14108
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Und diese wissenschaftlichen Erkenntnisse kennst du genau, während die STIKO sie beharrlich ignoriert?
    Es ist ne Risiko Abwägung, die im kleinen jede Einrichtung nachvollziehen muß:

    Bei uns hat die dritte Impfung im Oktober/November 2021 stattgefunden. (Mein Booster war am 29.10.21) Wir sind also deutlichst drüber.
    Ist die Frage:
    Angesichts der Dramatik von BA5 jetzt mit dem alten Stoff boostern?
    - Oder -
    Auf den angepassten, also besser wirksamen Impfstoff warten und die Implücke aussitzen?

    Die erste, gewissermaßen "lebenspraktisch orientierte" Position findest du grob bei Lauterbach.
    Die zweite, gewissermaßen "medizinisch klarere" Position findest du grob in der STIKO.

  9. #14109
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Das Problem wird schon mal sein, dass wir haufenweise Genesene haben, die nie bestätigt wurden...
    Ich denke das ist in der Tat der Fall.

    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    3-fach geimpft und genesen*. Ab jetzt können die mich. Nennt mich Impfverweigerer.

    * Die Älteren werden sich erinnern: Vor kurzem war das noch was, was von Drosten als bestens immunisiert bezeichnet wurde.

    PS: Die Frau meint gerade, da sie es recht heftig hatte und die 3-fach Impfung sie nicht davor bewahrt hatte, wüsste sie nicht, warum sie einer 4. Impfung vertrauen sollte. Ich denke, diese Ansicht werden einige teilen.
    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Das stimmt sicherlich. Aber dass man ein Vertrauensproblem bekommt, wenn die Impfung einem gefühlt nicht sehr geholfen hat, ist, denke ich, auch verständlich. Und so wird es bei vielen sein (kenne auch ein paar doppelt Geimpfte, bei denen das so ist).
    Ich denke das wird ebenfalls bei Vielen der Fall sein. Allerdings trifft dann imho das zu, was Du vor ein paar Tagen noch zu Todenhöfer geschrieben hast.

    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Ich stelle vollkommen nüchtern fest, dass er Schlüsse zieht, die sich nicht ziehen lassen, denn er weiß nicht, wie es ihm ohne Impfung ergangen wäre.
    Ich bin ja derzeit ebenfalls up to date - 3x geimpft und kürzlich erst genesen. Sehe daher für mich auch erstmal keinen Auffrischungsbedarf aber wenn das mehrheitlich empfohlen wird, werde ich es tun. Man wird ja auch sehen, wie andere Länder agieren - 3x Impfung hat ja bisher praktisch jeder empfohlen. Wenn ich merke die Mehrheit, auch international, geht auf 4, werde ich das mitgehen.

  10. #14110
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    Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
    Der Verlauf der Erkrankung deiner Frau, soweit du ihn geschildert hast, entspricht dem, was man medizinisch als einen leichten "leichten Verlauf" einordnet.

    Das, was deine Frau als erlebt hat, das empfindet wahrscheinliche jede/r dem/der als "recht heftig", dem das widerfährt: Atemnot, Lungenschmerzen sind heftig! Ohne Vertun. Und nicht zuletzt auch psychisch stark belastend. Das setzt jedesmal einen kleinen Tupfen Todesangst, egal, wie gut die Betreuung drumrum ist. Der Körper will atmen.
    Ich kenne das Gefühl aus eigenem Erleben, wenn auch nicht aufgrund von Corona.
    Ich will das, was deine Frau durchgemacht hat, definitiv nicht kleinreden. Es ist heftig. Sehr. Punkt.

    Aber.

    Gemäß der medizinischen Einordnung, die ja auch benannt wird, wenn es es heißt, die Impfung(en) würden einen schweren Verlauf mit hoher Warhrscheinlichkeit verhindern, ist das was du beschreibst, noch kein schwerer Verlauf.
    Die untere Grenze eines schweren Verlaufs im medizinischen Sinne setzt frühestens dann ein, wenn der Hausarzt, der deine Frau abgehört hat, die Notwendigkeit sieh, sie einzuweisen, weil der Krankheitsverlauf in der häuslichen Umgebung nicht mehr sicher überwacht werden kann. Aber selbst die Hospitalisierung alleine macht noch keinen schweren Verlauf aus, sondern es spielen dann unerschiedliche Parameter hineien.

    Will sagen:
    Das, was deine Frau erlebt hat, gilt laut Textbook als der Gewinnn, den die Impfungen ihr geschenkt haben.
    Das, wovor sie bewahren sollen und deine Frau offensichtlich bewahrt haben, ist noch weitaus, weitaus heftiger, als das, was sie jetzt erleben mußte.

  11. #14111
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    Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
    Der Verlauf der Erkrankung deiner Frau, soweit du ihn geschildert hast, entspricht dem, was man medizinisch als einen leichten "leichten Verlauf" einordnet.(…)
    Gemäß der medizinischen Einordnung, die ja auch benannt wird, wenn es es heißt, die Impfung(en) würden einen schweren Verlauf mit hoher Warhrscheinlichkeit verhindern, ist das was du beschreibst, noch kein schwerer Verlauf.
    Das ist uns schon klar.

    Das, was deine Frau erlebt hat, gilt laut Textbook als der Gewinnn, den die Impfungen ihr geschenkt haben.
    Das, wovor sie bewahren sollen und deine Frau offensichtlich bewahrt haben, ist noch weitaus, weitaus heftiger, als das, was sie jetzt erleben mußte.
    Das stimmt halt im statistischen Mittel. Ob es so war oder nicht, werden wir nie erfahren.

    Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
    Das ist schlicht ein Mißverständnis.

    Immer wenn ich höre, "schützen vor schwerem Verlauf", dann ist das, was deine Frau erlebt hat, davon noch sehr weit entfernt. In den Kategorien, mit denen wir - Fachwelt - arbeiten, hat die Impfung gehalten, was sie verspricht.
    Wenn es denn die Impfung verhindert hat, denn die Wahrscheinlichkeit für den erlebten Verlauf wäre auch ohne Impfung größer als die für einen schweren Verlauf. Nur weil Impfungen in der Mehrheit der Fälle helfen, müssen sie das nicht notwendigerweise im jedem Einzelfall. Und das macht es eben so schwierig. Wenn jemand sagt, ohne Impfung wäre er gestorben oder ohne Impfung wäre er genauso erkrankt, dann lässt sich das schlicht nicht beweisen. Es ist einfach Glaube.

    In den Kategarien, in denen du und vor allem deine Frau den Verlauf einordnet, hat die Impfung veragt.
    Wir ordnen den gar nciht als schwer ein in Relation zu anderen Covid-Verläufen. Sie ordnet es für sich als heftige Krankheit („Sowas hatte ich noch nie“) ein. Je nachdem, welche Erwartung man an die Impfung hatte, ist man dann halt enttäuscht. Und sie ist auch nicht die Einzige, die ich kenne, bei der dieses Missverständnis produziert wurde.

    Ich persönlich bin gewohnt (um nicht zu sagen, Profi darin), in Wahrscheinlichkeiten zu denken. Otto Normalverbraucher ist das nicht. Angesichts dessen, was da alles so populistisch u.a. vom Bundeskarlchen in die Gegend posaunt wurde, wundert mich dieses Missverständnis allerdings überhaupt nicht. Man hätte z.B. sagen können: Erwartet nicht zu viel von der Impfung aber immerhin bewahrt sie Euch sehr wahrscheinlich vor der Intensivstation oder Schlimmerem. Hat man aber nicht. Jedenfalls nicht konsequent.

    Wenn man dann aber ständig von dem x-ten Booster spricht, um die Verbreitung einzudämmen, oder das weitere Impfungen notwendig sind, um die Fallzahlen zu senken oder plötzlich die Quarantäne von Mitarbeitern im medizinischen Bereich zu kontrollieren oder was auch immer man gerade von den sich ständig ändernden postulierten Zielen heranzieht, ist es doch kein Wunder, wenn die Leute nicht verstehen, wofür das Ganze jetzt eigentlich da sein soll.

    Das Erwartungsmanagement und die Kommunikation unserer Regierenden war schlicht und einfach unterirdisch.

    Ich hoffe sehr, es geht ihr inzwischen besser! Und Ihr alle erholt euch gut und könnt euren Urlaub geniessen!
    Ja, es wird. Danke!

    Ist die Frage:
    Angesichts der Dramatik von BA5 jetzt mit dem alten Stoff boostern?
    - Oder -
    Auf den angepassten, also besser wirksamen Impfstoff warten und die Implücke aussitzen?

    Die erste, gewissermaßen "lebenspraktisch orientierte" Position findest du grob bei Lauterbach.
    Die zweite, gewissermaßen "medizinisch klarere" Position findest du grob in der STIKO.
    Du würdest also sagen, dass man als U60 mit 3 Impfungen noch immer ein materielles Risiko hat, von BA5 auf die ITS verfrachtet zu werden oder schlimmer? Und das der Booster das Risiko signifikant reduziert? Ich hab mir die Zahlen noch nicht angesehen, bin da aber angesichts der aktuellen Hospitalisierungs- und Sterberaten bezogen auf Nicht-Risikopatienten U60 extrem skeptisch (außer, man deklariert mal eben, wie hier neulich jemand, 30% der Bevölkerung zu Risikopatienten.

    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Allerdings trifft dann imho das zu, was Du vor ein paar Tagen noch zu Todenhöfer geschrieben hast.
    Ganz genau. Das trifft in beide Richtungen zu. Alles darüber hinaus ist Glaube.
    Ceterum censeo Putin esse delendam.

  12. #14112
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Außer, man deklariert mal eben, wie hier neulich jemand, 30% der Bevölkerung zu Risikopatienten.
    Das war ich. Ohne dass ich die Quellen jetzt nochmal raussuche war mein Kalkül in etwa so: Ca. 25% der Bevölkerung sind Ü60 (also in einem Alter mit erhöhtem Risiko). Ebenfalls ca. 25% der Bevölkerung leiden laut einem Bericht an Vorerkrankungen oder Beeinträchtigungen, die das Risiko durch Corona erhöhnen (darunter bspw. auch Adipositas), davon sind 2/3 auch Ü60. Zusammengenommen ist dann ca. 1/3 der Bevölkerung einem erhöhten Risiko ausgesetzt.

    Ganz genau. Das trifft in beide Richtungen zu. Alles darüber hinaus ist Glaube.
    Für den Einzelfall ja. Denn man wird nicht sicher sagen können, ob jetzt bei einer bestimmten Person X die Impfung den Verlauf abgeschwächt hat oder nicht. Bzgl. Wahrscheinlichkeit ist es aber wahrscheinlicher, dass es so ist, so lange noch überproportional viele Ungeimpfte hospitalisiert werden oder sterben. Edit: hast Du ja im Prinzip auch so beschrieben

  13. #14113
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Wenn es denn die Impfung verhindert hat, denn die Wahrscheinlichkeit für den erlebten Verlauf wäre auch ohne Impfung größer als die für einen schweren Verlauf. Nur weil Impfungen in der Mehrheit der Fälle helfen, müssen sie das nicht notwendigerweise im jedem Einzelfall. Und das macht es eben so schwierig. Wenn jemand sagt, ohne Impfung wäre er gestorben oder ohne Impfung wäre er genauso erkrankt, dann lässt sich das schlicht nicht beweisen. Es ist einfach Glaube.
    Meine Aussage ist nicht, dass oder wie die konkrete Impfung deiner Frau den Verlauf ihrer Erkrankung beeinflußt hat. Denn, da gebe ich dir vollkommen Recht, das kann niemand wissen.

    Meine Aussage ist lediglich, dass die Schwere der Erkrankung deiner Frau, nämlich ein sog. "leichter Verlauf", exakt dem entspricht, was nach den entstprechenden Imfpungen erwartet, bzw. erhofft wird.
    Da ist also nichts "trotz Impfung" geschehen. Sondern das Geschehen war "wie zu erwarten".

    Wir ordnen den gar nciht als schwer ein in Relation zu anderen Covid-Verläufen. Sie ordnet es für sich als heftige Krankheit („Sowas hatte ich noch nie“) ein. Je nachdem, welche Erwartung man an die Impfung hatte, ist man dann halt enttäuscht. Und sie ist auch nicht die Einzige, die ich kenne, bei der dieses Missverständnis produziert wurde.
    Wie gesagt: Diese subjektive Einordnung kann ich sehr gut nachvollziehen!

    Mir selber ist nicht klar, woher dieses Mißverständnis stammt. Was unter einem schweren Verlauf zu verstehen sei, wurde meines Wissens schon recht schnell ganz zu Beginn der Pandemie kategorisiert.
    Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen sich schlicht und einfach die Bedeutung, bzw. die Gefährlichkeit dieser neuartigen, systemischen Erkrankung nicht bewußt machen wollten. Und wenn Herr Lauterbach oder andere versucht haben, das deutlich zu machen, dann hat man sie "Panikmacher" gescholten.

    Das, was deine Frau erlebt hat, ist eben "nur" ein ganz typischer Verlauf.
    Das, was diese Erkrankung leider mit vielen Menschen macht, bei denen man von schweren Verläufen spricht, hat vollkommen andere Dimensionen. Und damit meine ich jetzt gar nicht mal die Lungeninsuffiziensen, die ja zumeist assoziiert werden.

    ... was da alles so populistisch u.a. vom Bundeskarlchen in die Gegend posaunt wurde ...
    Die fortwährende, Beleidigung einer derjenigen Personen, die in Bezug auf diese Erkrankung nun gerade eine hohe Kompetenz haben, vermittelt mir nicht den Eindruck, dass dir wirklich an Fakten gelegen ist.

    Man hätte z.B. sagen können: Erwartet nicht zu viel von der Impfung aber immerhin bewahrt sie Euch sehr wahrscheinlich vor der Intensivstation oder Schlimmerem. Hat man aber nicht. Jedenfalls nicht konsequent.
    Ääääähhh .... doch ... ganz genau so ist die Boosterimpfung propagiert worden ... und wird es bis heute ... ?!?

    Wenn man dann aber ständig von dem x-ten Booster spricht, um die Verbreitung einzudämmen, oder das weitere Impfungen notwendig sind, um die Fallzahlen zu senken oder plötzlich die Quarantäne von Mitarbeitern im medizinischen Bereich zu kontrollieren oder was auch immer man gerade von den sich ständig ändernden postulierten Zielen heranzieht, ist es doch kein Wunder, wenn die Leute nicht verstehen, wofür das Ganze jetzt eigentlich da sein soll.
    Die Impfungen vermindern die Übertragbarkeit und können daher die Fallzahlen senken. Is so. ... in Abhängigkeit von der Zeitaches und tideldum ...

    Wie behindern denn Aussagen über diesen systemischen Effekt jetzt die Aussagen über den Individualschutz?

    Du würdest also sagen, dass man als U60 mit 3 Impfungen noch immer ein materielles Risiko hat, von BA5 auf die ITS verfrachtet zu werden oder schlimmer? Und das der Booster das Risiko signifikant reduziert?
    Sofern die dritte Impfung länger als sechs Monate zurückliegt, ja.
    Das ist der fachliche Konsens, mit dem wir arbeiten.

    außer, man deklariert mal eben, wie hier neulich jemand, 30% der Bevölkerung zu Risikopatienten.
    In meinen beruflichen Kontexten wird von 30-40 Prozent der Bevölkerung ausgegangen.
    Geändert von carstenm (05-08-2022 um 17:04 Uhr)

  14. #14114
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    Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
    Meine Aussage ist nicht, dass oder wie die konkrete Impfung deiner Frau den Verlauf ihrer Erkrankung beeinflußt hat. Denn, da gebe ich dir vollkommen Recht, das kann niemand wissen.
    Hatte ich schon verstanden. Wollte es nur nochmal klarstellen, da es imho auch anders hätte verstanden werden können.

    Wie gesagt: Diese subjektive Einordnung kann ich sehr gut nachvollziehen!
    Es ging mir ja um selbige.

    Mir selber ist nicht klar, woher dieses Mißverständnis stammt. Was unter einem schweren Verlauf zu verstehen sei, wurde meines Wissens schon recht schnell ganz zu Beginn der Pandemie kategorisiert.
    Vielleicht in Medizinerkreisen. Angesichts der Kakophonie in der Öffentlichkeit, wundert mich nicht, wenn viele Menschen da intellektuell nicht mehr hinterherkommen.

    Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen sich schlicht und einfach die Bedeutung, bzw. die Gefährlichkeit dieser neuartigen, systemischen Erkrankung nicht bewußt machen wollten. Und wenn Herr Lauterbach oder andere versucht haben, das deutlich zu machen, dann hat man sie "Panikmacher" gescholten.
    Von sachlicher Kommunikation kann man da ja auch nicht ernsthaft sprechen, wenn von „Millionen Toten“ die Rede ist. Mich wundert eher, dass dich das wundert.

    Das, was diese Erkrankung leider mit vielen Menschen macht, bei denen man von schweren Verläufen spricht, hat vollkommen andere Dimensionen. Und damit meine ich jetzt gar nicht mal die Lungeninsuffiziensen, die ja zumeist assoziiert werden.
    Vielleicht sollten wir bei derlei Aussagen auch mal den Prozentsatz derjenigen welchen mit betrachten.

    Die fortwährende, Beleidigung einer derjenigen Personen, die in Bezug auf diese Erkrankung nun gerade eine hohe Kompetenz haben, vermittelt mir nicht den Eindruck, dass dir wirklich an Fakten gelegen ist.
    Nun ja... Ehrlich gesagt? Ich finde die Selbstdarstellung dieses Menschen absolut unerträglich. Ich habe, auch wenn das gewisse Menschenaffen hier immer wieder gerne anzweifeln, eine ziemlich solide wissenschaftliche Ausbildung in Mathematik und Statistik genossen. Weit mehr als die 1 oder 2 Vorlesungen, die Hr. Lauterbach, der sich in Public Health promoviert hat, in Epidemiologie belegt hatte. Aber wenn ich heutzutage mit unseren Quants rede, muss ich leider anerkennen, dass ich da mittlerweile Lichtjahre von der Wissenschaft entfernt bin. Und das, obwohl ich immer noch peripher mit solchen Sachen zu tun habe.

    Und nun will dieser Mensch mir einreden, dass er, obwohl seit 30 Jahren Politiker, da immer noch ganz vorne mitreden kann, weil er sich nachts dazu die Studien reinzieht. Das ist doch ne Megaverarsche. Und dann hat er noch die Chuzpe, so zu tun als stünde er auf einer Stufe mit Leitern von Forschungsinstituten, wie Streeck, Drosten oder anderen? Nee, der beleidigt meinen Intellekt dermaßen, da darf ich hemmungslos zurückbeleidigen. Und, noch ehrlicher gesagt, zweifle ich ernsthaft an jedermanns Kompetenz, der diesem Menschen selbige zubilligt (auch wenn sie höher sein mag als die des Bankkaufmanns)

    Wenn mir an Fakten gelegen ist, dann halte ich mich an Fakten und nicht an Populisten von Nahles Gnaden.

    Ääääähhh .... doch ... ganz genau so ist die Boosterimpfung propagiert worden ... und wird es bis heute ... ?!?
    Einheitlich? Von den politisch verantwortlichen Personen? Das muss auf einem anderen Planeten sein. Auf meinem Planeten wird die Zielsetzung nahezu täglich angepasst. Hauptsache Impfen. Grund finden wir schon.

    Wie behindern denn Aussagen über diesen systemischen Effekt jetzt die Aussagen über den Individualschutz?
    Hatte ich oben schon angemerkt. Da wird so viel durcheinander geschmissen, dass man schon sehr genau aufpassen muss, um das genau auseinander auseinanderklamüsern zu können. Wer glaubt, dass klein Fritzchen das hinbekommt oder sich auch einfach nur die Mühe dazu macht, der zieht seine Hosen mit der Kneifzange an.

    Sofern die dritte Impfung länger als sechs Monate zurückliegt, ja.
    Das ist der fachliche Konsens, mit dem wir arbeiten.
    Ok. Und dazu gibt es belastbare Zahlen bzw. Schätzungen (abseits von irgendwelchen SEIR-Modellen mit selbst zusammenfantasierten Annahmen)?

    In meinen beruflichen Kontexten wird von 30-40 Prozent der Bevölkerung ausgegangen.
    Die eine wie hohe Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf haben?
    Ceterum censeo Putin esse delendam.

  15. #14115
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    Veröffentlichung der Impfstoff-Verträge

    https://www.nzz.ch/schweiz/bund-vero...rzt-ld.1696335

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