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Thema: Outdoor Werkzeug

  1. #241
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Was mir heute wieder aufgefallen ist, wenn man mitten im dichten Gestrüpp stehend oder halb im Baum hängend sägt ist eine reine Zugsäge nicht ideal. Ich hatte vor kurzem mit einer geliehenen Gartenhandsäge bei uns im Schützenhaus Rodungsarbeiten an einem Hang ausgeführt und damit fand ich es einfacher als mit der Felco heute im eigenen Garten. Es ist einfach von Vorteil, wenn man so wie man die Säge gerade ansetzen kann drauf los sägen kann. Mit der Felco war es im Garten aber trotzdem noch noch 1000x sicherer als wie in den Jahren zuvor mit der Stihl Motorsäge
    Ein interessanter Punkt - das Ansetzen des Schnittes mit einer Zugsäge ist tatsächlich etwas anders als mit einer konventionellen push-pull Säge. Ich muss gestehen, dass ich mir da bisher nur begrenzt Gedanken dazu gemacht habe - hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab, ob die Zähnung, die Blattlänge und der verwendete Zugweg zum Schneidgut passen beispielsweise -, aber ich werde in Zukunft darauf achten. Generell hätte ich gesagt, die Crux mit der Zugsäge ist, dass man idealerweise bereits mit dem ersten Zug einen hinreichend tiefen Schnitt anbringen muss, damit man das Sägeblatt in demselben wieder nach vorne führen kann, während bei der push-pull Säge der Schnittkanal auch beim nach-vorne-Führen weiter vertieft wird. Ich habe mit meiner Katanaboy schon die Erfahrung gemacht, dass die Probleme hat, wenn es Vibrationen gibt (sagen wir, Schneidgut nicht fest eingespannt sondern nur lose festgehalten), da springt das Blatt am Anfang gerne wieder mal aus dem Schnitt heraus. Dicke Baumstämme mag sie dagegen sehr
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  2. #242
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    Ich habe mit den Zugsägen meistens im Hobbybereich gearbeitet, also Bretter, Latten und Co. gesägt und da habe ich den ersten Schnitt immer mit einem lockeren Push gemacht. Das ging immer ganz gut war sogar notwendig, weil man ja bei Brettern immer an einer Kante anfängt und die Zähne beim ersten Zug die Holzfasern rausreißen würden.
    Mit der Silky habe ich das heute am Baumschnitt auch so gemacht, aber ich denke, dass es im reinen Zug auch unproblematisch wäre. Die Outback-Zahnung ist ja nur mittelgrob (feiner als Felco) und es gibt nicht viel Widerstand beim Zug.
    Geändert von Lugasch (20-11-2021 um 22:26 Uhr)

  3. #243
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    Generell hätte ich gesagt, die Crux mit der Zugsäge ist, dass man idealerweise bereits mit dem ersten Zug einen hinreichend tiefen Schnitt anbringen muss, damit man das Sägeblatt in demselben wieder nach vorne führen kann, während bei der push-pull Säge der Schnittkanal auch beim nach-vorne-Führen weiter vertieft wird.
    Das dürfte auch das größte Problem sein. Wenn Du mit der einen Hand dich festhalten musst um mit gestrecktem Arm einen biegsamen Ast zu sägen ist ein sauberer erster Schnitt schwierig. Bei der andere Säge hat man einfach so lange hin und her bewegt, bis man einen Ansatz gefunden hat (da war dann durchaus auch mal die Rinde um die Sägestelle etwas entfernt).

  4. #244
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    Genau dafür wären ja soweit ich weiss die konkav verlaufenden Blätter da... die Zugsägen, die als Astsägen beworben werden, haben die häufig. Allein durch die Form sollte sich beim ersten Zug schon ein recht ordentlicher, gekrümmter bis leicht V-förmiger Schnitt ergeben. Aber vor dem Test ist das graue Theorie
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  5. #245
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    Würde Sinn ergeben, aber letztlich komme ich auch mit der Felco hin, ist halt nur Übungssache und ab und zu mal mehrfach ansetzen. Immer noch weniger anstrengend als das gleiche mit der Motorsäge zu machen (und auch ein geringer Risiko den Darwin Award verliehen zu bekommen).

  6. #246
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    Andere Frage - hast Du mal eine Gertel ausprobiert? Der durchschnittliche Ast oder Strauch ist da nach ein, zwei Schlägen weg.
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  7. #247
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    Machete (nicht Gertel) und Handsense (dünne Äste im Garten) nutze ich auch gerne. Beides erfordert aber immer etwas Platz und der ist nicht immer vorhanden (gerade bei dünnen Ästen braucht man damit schon etwas Schwung). Bei Rodarbeiten im Wald habe ich oft ausschließlich damit gearbeitet (Spaß und Trainingsfaktor ist höher als mit der Baumschere).

  8. #248
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    Einer der Vorteile bei der Gertel ist, dass man weniger ausholen muss, ein knapper halber Meter reicht. Falls Du mal dreissig Euro in der Sparbüchse übrig haben solltest - macht Laune, ist bei Holzarbeiten vielseitig einsetzbar (zum Heranziehen von Hölzern, zum Batonieren, auch als Zugmesser-Ersatz, einige Bushcrafter haben sogar schon zu Protokoll gegeben, dass sie die Gertel der Axt vorziehen würden, und ich würde ihr bei der hiesigen Vegetation gegenüber meinem Kukri den Vorzug geben), und spätestens bei der Zombie-Apokalypse rechnet sich die Investition.
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  9. #249
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    Also mehr als einen halben Meter brauche ich mit der Machete eigentlich auch nie (mit meinen kurzen Armen wird es auch schwer weiter auszuholen ). Das Problem ist aber oft, dass man nicht einmal die hat.
    Ich glaube ich habe sogar schonmal mit einem Gertel gearbeitet (vom Förster, als ich meine Machete nicht dabei hatte).
    Was die Sparbüchse betrifft, da stehen noch Lizenzgebühren aus damit sollte die Anschaffung finanzierbar sein.

    OT: Die Eintreiber kommen aber von hier aus der örtlichen 1% Szene. Sind dir zwar einzeln sicher haushoch unterlegen aber: "Quantity has a quality all its own". Einziges Problem ist noch, die sagen ihnen ist es zu kalt mit dem Motorrad anzureisen, sie wollen lieber fliegen. EINMAL mit Profis arbeiten

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