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Thema: Trend: Eisbaden

  1. #76
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Naja, wenn ich von einer Wohltat sprechen würde wäre dann schon gelogen. Und ob es bei der schwere des (Dach-)Schadens was hilft ist auch zu bezweifeln. Trotzdem Danke.
    Bevor du in dem Eimer springst, mach ein Loch rein...

  2. #77
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    Hmmm, riskant. Ich glaube einige hier würden den anschließend verschließen wollen.

  3. #78
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    Kleines Update:
    Ich habe mir das Buch „Die Heilkraft der Kälte“ jetzt doch schon geholt (meine Buchhandlung unterstützen, solange sie offen ist). Es ist inhaltlich definitiv viel besser und vor allem viel ausführlicher als das Buch von Wim Hoff. Nochmals Danke für den Tipp.
    Ihre empfohlene Vorgehensweise ist auch wesentlich defensiver als die von Wim Hoff (Einstiegsprogramm) - wobei mir persönlich schon fast zu defensiv.

    Parallel dazu habe ich mir eine Regenwassertonne gekauft, in erster Linie zum Gießen, aber eben auch in der Hoffnung damit im eigenen Garten „Eisbaden“ zu können. 120l reichen allerdings selbst bei meiner zwergenhaften Gestalt nur bis unter die Axel (da die Knie beim in die Hocke gehen schnell anstoßen) – immerhin besser als nichts.
    Mittwochmittag habe ich sie gefüllt, Donnerstag dann ein erster Test. Während auf dem „Fußeimer“ eine etwas dickere Eisschicht war (nächtlicher Frost), war das Wasser in der Tonne (Nachts geschlossen) nicht gefroren und auch nicht ganz so kalt wie im Eimer (im Winter mit Dauerfrost sollte sich die Temperatur schneller angleichen).
    2min waren problemlos auszuhalten (nächstes Mal 3min), und in der Hocke fand ich es auch wesentlich angenehmer als im Liegen (siehe oben). Wegen der fehlende Höhe gab es dann noch den Eimer mit Eis über Brust und Schulter – ein schöner Abschlusskick.
    Fazit:
    - Das Buch ist für Einsteiger (und andere) empfehlenswert
    - Eine 120l Tonne ist höchsten für Kleinkinder groß genug, für mich aber besser als nichts
    - In der Hocke ist es angenehmer als im liegen (ich habe diesmal Puls und Blutdruck nicht gemessen, hatte aber den Eindruck, dass das Herz weniger zu tun hatte als in der Badewanne – Messung steht noch aus, Aussagekraft beschränkt da sich auch die Temperatur geringfügig unterschieden haben könnte)

    PS: Leider wurde ich von den Nachbarn gesehen, ich melde mich dann wieder wenn sie mich aus der geschlossenen entlassen. Könnte dauern, die Ärzte haben meine Beiträge im KKB gefunden. Eventuell kann ich mich aber nach Münster verlegen lassen.

  4. #79
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  5. #80
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  6. #81
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    Ich hatte sinerzeit mal meinen Reha-Trainer gefragt, was man zum Abwärmen am besten machen soll. Dehnen, Auslaufen, sowas halt. Seine Antwort war, dass wenn es nach ihm ginge und das möglich wäre, er immer eine Eistonne dabei hätte („und im Zweifel einfach nur 2-3 Minuten kalt duschen“).

    Das hatte mein Körper allerdings schon vorher entdeckt. Seit ca. 25 Jahren dusche ich immer kalt zum Abschluss und bilde mir ein, dass es recht gut bei der Regeneration hilft. Eisbaden scheitert bei mir an der Logistik bzw. ist mir zu aufwendig. Aber in jedem Fall ne super Sache! Weiter so
    What is a Zen Buddhist‘s birthday present? Nothing!

  7. #82
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    Kaltes Duschen war bisher auch meine Hauptmethode, wobei ich es nicht zum abwärmen machen würde. Aber wenn es Dir hilft, passt es.
    Das Logistikprobleme kenne ich selbst auch. Was logistisch einfach geht, dass sind Fuß- und Handbäder. Einfach einen Eimer mit Wasser über Nacht rausstellen (natürlich nur in der kalten Jahreszeit).

  8. #83
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    Das ihr südländer Regentonnen nutzt um Abzukúhlen versteh ich nicht.
    In meiner Jugend habe regelmáßig Fahradtouren gemacht. Und im See abgekúhlt.
    Das danach ,nachdem mit Handtuch trocken und wieder bekleidet, war das angenehme. Und wieder aufs Rad und nach Hause.
    Als mit den Jahren dann Freunde mit Auto an den Badestellen waren und kommentierten habe ich damit aufgehórt.
    Aber für Eisbaden bin ich eher ein Warmduscher.
    Geändert von Robb (18-04-2021 um 17:24 Uhr)

  9. #84
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    Du hast ja recht, nur habe ich hier keine passenden See im Ort und in die Tonne kann man schnell mal morgens reinspringen. Mein erstes Eisbaden war aber auch im elterlichen Gartenteich (als Kind).

  10. #85
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    mh vor ein paar Jahren habe ich mal in ein Theater gearbeitet. Dort war auch ein kleiner Tümpel. Die Kolegen sind dort sehr gerne reingehüpft.
    Ich habe dann mal so ne kost gegen Sússwasserschnecken vorgeschlagen. Ja, dass haben alle gegessen und dementsprechend die Dixis mit Schnecken vollgeschissen:-)
    Die sind zum Teil wieder rausgekrochen. Alter Falter bei mir sind aber prachtexemplare rausgekommen.

  11. #86
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    Hab‘s nicht nachgeschaut.

    Hatten wir sofia schon:




    ?

  12. #87
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    Zitat Zitat von Robb Beitrag anzeigen
    mh vor ein paar Jahren habe ich mal in ein Theater gearbeitet. Dort war auch ein kleiner Tümpel. Die Kolegen sind dort sehr gerne reingehüpft.
    Ich habe dann mal so ne kost gegen Sússwasserschnecken vorgeschlagen. Ja, dass haben alle gegessen und dementsprechend die Dixis mit Schnecken vollgeschissen:-)
    Die sind zum Teil wieder rausgekrochen. Alter Falter bei mir sind aber prachtexemplare rausgekommen.
    Wat?

  13. #88
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    Dem Wat schließe ich mich an. Auf alle Fälle sind Wasserschnecken ein Zeichen dafür, dass man die Brühe nicht ungefiltert trinken sollte.

    Interessante (für mich) Beobachtung. Mich kostet es mehr Überwindung morgens kalt zu duschen als in die Tonne zu steigen. Ich vermute es liegt daran, dass ich beim Duschen falsch vorgegangen bin (direkt auf den Oberkörper statt langsam von den Füßen nach oben zu gehen – wie beim Steigen in die Tonne).
    Eine weitere Beobachtung. Fußbäder im Eiswasser sind immer noch relativ schmerzhaft. Bei „Ganzkörperbädern“ dagegen habe ich in den Extremitäten nahezu keine Schmerzen.
    Haben andere hier die gleiche Beobachtung gemacht?

  14. #89
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Dem Wat schließe ich mich an. Auf alle Fälle sind Wasserschnecken ein Zeichen dafür, dass man die Brühe nicht ungefiltert trinken sollte.
    +1 bzgl. des WAT? What the f.ck? Süsswasserschnecken? Kost dagegen? Erzähl bitte mal genauer (und bitte in verständlich ;-) ).

    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Interessante (für mich) Beobachtung. Mich kostet es mehr Überwindung morgens kalt zu duschen als in die Tonne zu steigen. Ich vermute es liegt daran, dass ich beim Duschen falsch vorgegangen bin (direkt auf den Oberkörper statt langsam von den Füßen nach oben zu gehen – wie beim Steigen in die Tonne).
    Eine weitere Beobachtung. Fußbäder im Eiswasser sind immer noch relativ schmerzhaft. Bei „Ganzkörperbädern“ dagegen habe ich in den Extremitäten nahezu keine Schmerzen.
    Haben andere hier die gleiche Beobachtung gemacht?
    Ad duschen: ich habe schon immer mit den Füßen angefangen, dann Arme, dann Rumpf usw. Also zum Zentrum hin vorgearbeitet. Selbst
    als Warmduscher schon, aber beim Kaltduschen ist das zumindest wenn man nicht gut trainiert ist die emfohlene Herangehensweise soweit
    mir bekannt. Klar kann man auch direkt voll drunter wenn man (einigermassen) fit, trainiert, ausgeschlafen ist, aber das macht nur im
    Sommer Spaß und kostet wie Du ja merkst und sagst mehr Überwindung. Kopf, Rücken und Nacken kosteten mich die ersten 1-2 Jahre
    auch immer noch Überwindung und tun es je nach Verfassung, Trainingszustand und Jahreszeit immer noch.

    Ad Füße allgemein beim Kältetraining: meine weltbeste Eisbade-Begleiterin, die seit Eisbad Number 1 ewig lange im kalten Wasser verweilt,
    findet die Hände und Füße auch als Knackpunkte. Die Hände lässt sie draussen, die Füße würde sie am liebsten auch draussen lassen.
    Geht halt schlecht. Hinterher gönnt Sie sich dann ein etwas wärmeres Fußbad, was auch ganz nett ist wenn man den ganzen Dreck
    wieder abwäscht bevor man sich wieder Socken und Schuhe anzieht.

    Ich selbst fand und finde es auch richtig krass barfuß im Schnee oder auf kaltem Stein/Betonboden zu laufen, das mache ich nicht sehr lange
    gut mit. Naturboden (Erde und so) ist da schon deutlich angenehmer und dankbarer. Die Füße sind da schon so ein Spezialding. In der WHM
    Facebookgruppe war aber eine Dame die richtige, wohl sogar ausgedehnte Spaziergänge barfuß macht.

    Letztlich ist Kältetraining ein weitere spannende Gelegenheit zu lernen; seinen
    Körper, seine Grenzen und sich selbst besser kennenzulernen und zu wachsen.

    Ach ja: jeder von unserer Gang empfindet die verschiedenen Arten von Kälte (Duschen, Weiher, kalte Luft usw.) unterschiedlich stark / schlimm.

    Kämpfe nicht gegen jemanden oder etwas -
    kämpfe für jemanden oder etwas.

  15. #90
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Dem Wat schließe ich mich an. Auf alle Fälle sind Wasserschnecken ein Zeichen dafür, dass man die Brühe nicht ungefiltert trinken sollte.

    Interessante (für mich) Beobachtung. Mich kostet es mehr Überwindung morgens kalt zu duschen als in die Tonne zu steigen. Ich vermute es liegt daran, dass ich beim Duschen falsch vorgegangen bin (direkt auf den Oberkörper statt langsam von den Füßen nach oben zu gehen – wie beim Steigen in die Tonne).
    Eine weitere Beobachtung. Fußbäder im Eiswasser sind immer noch relativ schmerzhaft. Bei „Ganzkörperbädern“ dagegen habe ich in den Extremitäten nahezu keine Schmerzen.
    Haben andere hier die gleiche Beobachtung gemacht?
    Vielleicht hilft da auch der längere Weg? Für die Tonne muss du ja aus dem Haus gehen, draußen ist es schon ein bisschen frischer und wo man schon draußen ist und sich ein wenig einstellen konnte, da ist der Unterschied zwischen Luft und Tonne weniger hart als im warmen Badezimmer ohne Übergangsphase.

    Das Duschen von unten nach oben ist (für mich) aber tatsächlich angenehmer, außer nach einem härteren Sparring. Da lasse ich gerne das kalte Wasser direkt auf den Nacken laufen, um den Kreislauf wieder in Griff zu kriegen.
    Bei Fußbädern VS Tonne würde ich die Blutmenge an der "Oberfläche" als Auslöser vermuten - also eine Menge X zirkuliert an der Körperoberfläche. Die Füße werden plötzlich kalt, Gefäße (unten) verengen, von oben kommt aber immer noch die gleiche Menge Blut, der Druck auf die Gefäße steigt = Schmerz.

    Bei der Tonne geht es ählich los, aber die oberen Gefäße verengen auch kurz nach den Füßen - d.h. der Druckunterschied zwischen oben und unten ist nicht so hoch und zusätzlich fließt einiges an Blut zu den (innen liegenden) Organen, um die vor der Unterkühlung zu schützen. Also weniger Blut an der "Oberfläche", weniger Druckunterschied zwischen oben und unten = weniger Schmerz.

    Das habe ich mir aber als völliger Nichtexperte gerade zusammenfantasiert

    P.S.: wie gehst du mit Algen und Co um?
    Geändert von Lugasch (21-04-2021 um 12:26 Uhr)

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