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Thema: Chinesische Lehrweise und Kritik

  1. #91
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Darüber, dass diese Lehrweise länger braucht, anfälliger für Um- und Irrwege ist und kein besseres Ergebnis liefert in der heutigen Zeit.
    Auch die Chinesen sind nicht 1850 stehen geblieben, warum sinds zum Großteil deren Kampfkünste?
    Und warum feiern wir das als Westler so?
    Feiern wir das als Westler? Ich eigentlich nicht. Die sind auch nicht beim Boxeraufstand stehengeblieben; das ist aus meiner Sicht eher eine Wendepunkt in die "heutige Richtung" gewesen.

    Das bessere Ergebnis?
    Einfach nur auf (sportlichen) Kampf bezogen? Nö. Aber da gibt es so viele andere Möglichkeiten zwischen Orient und Okzident. Dafür braucht man das aus meiner Sicht nicht unbedingt. Die "chinesische Lehrweise" meine ich, wobei ja in unserem Gespräch eher die Ausdrucksweise gemeint ist.

    Nicht nur die chinesischen KK-Stile bringen ihre Weltsicht und Ihre Weise zu denken in Bewegung und Taktik.

    Wenn man also seinen Stil, auf diese Art und Weise, also auf dieser Ebene verstehen möchte, bleibt einem nicht viel Übrig, als mit der "bildhaften", assoziativen Sprache "klar zu kommen".

    Ist also ein bisschen eine Frage, was einen jetzt so interessiert und wo man so hin will.
    Das ist manchmal auch eine Frage des Alters.

    Liebe Grüße
    DatOlli

    PS.: Vergiss meinen Text, lies den von Period.
    Geändert von DatOlli (22-02-2021 um 11:23 Uhr) Grund: PS

  2. #92
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Obwohl ich zu dem Thema Deiner Ansicht nach «nichts» zu sagen habe,..

    Beste Grüsse
    Period.
    Wing Chun und seine Techniken, bzw. Parallelen zu dem was Poirier macht haben nicht automatisch was mit diesem Thema zu tun.
    Ich schätze deine Ansichten meist sehr, kann aber durchaus mal anderer Meinung sein.

    Zum Thread, da wären wir aber wieder beim leidigen Thema Zielsetzung.
    Was will man, wie und warum?
    Da fängt die Problematik ja meist schon an.
    Was will der eine Stil, was bewirken die Lehrmethoden, wie waren sie gemeint, wie könnte man sie heute umsetzen ect.?

    Dann könnte man auch klar sagen, was wie zu was führt.
    Klare Zielsetzung, Input, Output.
    Aber das meine ich mit klarer Sprache.

    Grundsätzlich ist meine Frage ja auch nicht auf die TCMA beschränkt.
    Wing Chun ist in den seltensten Fällen traditionell, bedient sich eher aus dem Bereich. Kämpft aber mit ähnlichen Problemen.
    Und natürlich sind nicht alle Westler gleich, ich persönlich sehe nur die Tendenz in den CMA verstärkt.

    Das am Ende alles UFC MMA wird ist wohl Ansichtssache.
    Kommt aber wieder auf die Zielsetzung an.
    Geändert von Gast (22-02-2021 um 11:45 Uhr)

  3. #93
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Wing Chun und seine Techniken, bzw. Parallelen zu dem was Poirier macht haben nicht automatisch was mit diesem Thema zu tun.
    Ich schätze deine Ansichten meist sehr, kann aber durchaus mal anderer Meinung sein.

    Zum Thread, da wären wir aber wieder beim leidigen Thema Zielsetzung.
    Was will man, wie und warum?
    Da fängt die Problematik ja meist schon an.
    Was will der eine Stil, was bewirken die Lehrmethoden, wie waren sie gemeint, wie könnte man sie heute umsetzen ect.?

    Dann könnte man auch klar sagen, was wie zu was führt.
    Klare Zielsetzung, Input, Output.
    Aber das meine ich mit klarer Sprache.

    Grundsätzlich ist meine Frage ja auch nicht auf die TCMA beschränkt.
    Wing Chun ist in den seltensten Fällen traditionell, bedient sich eher aus dem Bereich. Kämpft aber mit ähnlichen Problemen.
    Und natürlich sind nicht alle Westler gleich, ich persönlich sehe nur die Tendenz in den CMA verstärkt.
    Aber was Poirier macht und warum er das macht, hätte mit dem Thema Parallelen zum Wing Chun durchaus zu tun gehabt Ob das im Wing Chun auch so gemacht wird und ob die Überlegungen dahinter die gleichen sind, habe ich ja komplett offen gelassen, darüber mögen Berufenere diskutieren. Egal, lassen wir Poirier.

    Ob das Thema «Zielsetzung» nun leidig ist oder nicht, ich denke, man wird bei der Diskussion an dieser Stelle schwerlich darum rumkommen. Aus meiner Sicht ist die Frage «Was will ich?» intrinsisch verknüpft mit den Fragen «Bietet mir der Stil das?» und «Reicht mir das, was mir der Stil diesbezüglich vermittelt?»
    Generell gibt es da immer ein gewisses Marketingproblem, das man als Filter mitbedenken muss, aber das hängt dann wieder mit den Stilinhabern einerseits und der konkreten Schule andererseits zusammen. Nachdem es in bestimmten Sparten eben mehr private Anbieter als Vereine gibt, ist das Marketingproblem unterschiedlich gelagert. Dazu kommt, wie man selbst eben bestimmte Dinge definiert – ist man z.B. der Ansicht, dass das Technikspektrum oder die Stilgeschichte für sich genommen etwas bereits als SV qualifiziert, ist das eine Sache. Ich vertrete dagegen die Ansicht, dass sich nichts SV nennen sollte, was nicht auch Gefahrenbewertung, juristische Aspekte etc. beinhaltet, weil es sonst aus meiner Sicht eher ein Duellsystem ist (und nicht mal zwangsläufig ein gutes).

    Bei den (T)CMA sehe ich das generell so, dass häufig von den Stilen bzw. den einzelnen Vertretern und/oder Kritikern derselben eine gewisse Schnittmenge beansprucht wird. Ist es a) eine Methode der Selbstentfaltung b) Gesundheitspraxis c) eine traditionelle Disziplin d) ein Wettkampfsport e) SV f) ein Duellsystem g) ein System für das Schlachtfeld etc. Aus meiner Sicht ist d) tendenziell der schwierigste Aspekt, weil er fast zwangsläufig die anderen mehr oder weniger stark ausschliesst, wenn er entsprechend umgesetzt wird. In den übrigen gibt es aus meiner Sicht grössere mögliche Schnittmengen, wobei davon auszugehen ist, dass eine Schule eben gewisse Schwerpunkte haben wird. Je nachdem, welche(n) Schwerpunkt(e) ich als Anwender für mich sehe, diktiert aus meiner Sicht auch irgendwo, wie sehr ein Hinterfragen der Lehrmethoden angedacht, erwünscht oder gefordert ist, ebenso wie das vom kulturellen Kontext des betreffenden Stils oder Lehrenden geprägt wird. Schwierig wird es aus meiner Sicht, wenn jemand versucht zu verbieten, dass über den Tellerrand geschaut wird. Ich hatte z.B. mal einen iranischen Boxtrainer, der nicht wollte, dass seine Sportler Boxliteratur lesen, die er nicht selbst empfohlen hat (sogar noch extremer als das - er wollte nicht verraten, aus welchem Lehrbuch die Fotokopien stammen, die er selbst ausgeteilt hat, sodass man nur den Auszug lesen konnte und nicht das komplette Werk) – und das in einem rein sportlichen Stil, der allgemein recht offen ist wenn es um Lernen von der Konkurrenz geht.

    Meine persönliche Sicht ist eher, einzelne Schulen als Komplettpaket zu sehen: finde ich das Angebot der Schule, Trainer, Trainingspartner und Diskussionskultur gut bzw. kann mit kleineren Abstrichen leben, dann bleibe ich. Mir persönlich ist es zu anstrengend, Trainer dafür zu kritisieren, dass sie etwas nicht so machen oder formulieren, wie ich das gerne hätte, gerade wenn sie das nicht hören wollen. Zudem scheint es ja für sie zu funktionieren, und wer bin ich, ihnen das ausreden zu wollen. Andererseits werde ich mich dann halt anderweitig umsehen.

    Beste Grüsse
    Period.
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  4. #94
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Aber was Poirier macht und warum er das macht, hätte mit dem Thema Parallelen zum Wing Chun durchaus zu tun gehabt Ob das im Wing Chun auch so gemacht wird und ob die Überlegungen dahinter die gleichen sind, habe ich ja komplett offen gelassen, darüber mögen Berufenere diskutieren. Egal, lassen wir Poirier.
    Da haben wir uns möglicherweise missverstanden, dann sorry for that.

    Ob das Thema «Zielsetzung» nun leidig ist oder nicht, ich denke, man wird bei der Diskussion an dieser Stelle schwerlich darum rumkommen. Aus meiner Sicht ist die Frage «Was will ich?» intrinsisch verknüpft mit den Fragen «Bietet mir der Stil das?» und «Reicht mir das, was mir der Stil diesbezüglich vermittelt?»
    Generell gibt es da immer ein gewisses Marketingproblem, das man als Filter mitbedenken muss, aber das hängt dann wieder mit den Stilinhabern einerseits und der konkreten Schule andererseits zusammen. Nachdem es in bestimmten Sparten eben mehr private Anbieter als Vereine gibt, ist das Marketingproblem unterschiedlich gelagert. Dazu kommt, wie man selbst eben bestimmte Dinge definiert – ist man z.B. der Ansicht, dass das Technikspektrum oder die Stilgeschichte für sich genommen etwas bereits als SV qualifiziert, ist das eine Sache. Ich vertrete dagegen die Ansicht, dass sich nichts SV nennen sollte, was nicht auch Gefahrenbewertung, juristische Aspekte etc. beinhaltet, weil es sonst aus meiner Sicht eher ein Duellsystem ist (und nicht mal zwangsläufig ein gutes).
    Da sind wir absolut auf einer Wellenlänge, mit leidig meinte ich ja gar nicht, dass es nicht angesprochen werden soll sondern eben das es absolut nötig ist.
    Persönlich halte ich nichts davon die Eierlegende Wollmilchsau anzupreisen sondern das warum klar zu definieren.
    Jeder sucht was anderes, das ist auch völlig in Ordnung aber das gehört klar kommuniziert warum ich was und wie mache.

    Bei den (T)CMA sehe ich das generell so, dass häufig von den Stilen bzw. den einzelnen Vertretern und/oder Kritikern derselben eine gewisse Schnittmenge beansprucht wird. Ist es a) eine Methode der Selbstentfaltung b) Gesundheitspraxis c) eine traditionelle Disziplin d) ein Wettkampfsport e) SV f) ein Duellsystem g) ein System für das Schlachtfeld etc. Aus meiner Sicht ist d) tendenziell der schwierigste Aspekt, weil er fast zwangsläufig die anderen mehr oder weniger stark ausschliesst, wenn er entsprechend umgesetzt wird. In den übrigen gibt es aus meiner Sicht grössere mögliche Schnittmengen, wobei davon auszugehen ist, dass eine Schule eben gewisse Schwerpunkte haben wird. Je nachdem, welche(n) Schwerpunkt(e) ich als Anwender für mich sehe, diktiert aus meiner Sicht auch irgendwo, wie sehr ein Hinterfragen der Lehrmethoden angedacht, erwünscht oder gefordert ist, ebenso wie das vom kulturellen Kontext des betreffenden Stils oder Lehrenden geprägt wird. Schwierig wird es aus meiner Sicht, wenn jemand versucht zu verbieten, dass über den Tellerrand geschaut wird. Ich hatte z.B. mal einen iranischen Boxtrainer, der nicht wollte, dass seine Sportler Boxliteratur lesen, die er nicht selbst empfohlen hat (sogar noch extremer als das - er wollte nicht verraten, aus welchem Lehrbuch die Fotokopien stammen, die er selbst ausgeteilt hat, sodass man nur den Auszug lesen konnte und nicht das komplette Werk) – und das in einem rein sportlichen Stil, der allgemein recht offen ist wenn es um Lernen von der Konkurrenz geht.
    Absolute Zustimmung.

    Meine persönliche Sicht ist eher, einzelne Schulen als Komplettpaket zu sehen: finde ich das Angebot der Schule, Trainer, Trainingspartner und Diskussionskultur gut bzw. kann mit kleineren Abstrichen leben, dann bleibe ich. Mir persönlich ist es zu anstrengend, Trainer dafür zu kritisieren, dass sie etwas nicht so machen oder formulieren, wie ich das gerne hätte, gerade wenn sie das nicht hören wollen. Zudem scheint es ja für sie zu funktionieren, und wer bin ich, ihnen das ausreden zu wollen. Andererseits werde ich mich dann halt anderweitig umsehen.

    Beste Grüsse
    Period.
    Auch hier gebe ich dir recht. Oft kommt aber dann der Punkt des "besser" weil historisch "korrekt" oder weil die Lehrlinie "intakter und älter" ist.
    Das kann man gerne so sehen wird nur schwierig wenn man das als Todschlagargument nehmen will und bei Nachfragen mit, muss man doch wissen weil so super chinesisch, kontert.
    Ich lass mich gern auf andere Ansätze ein, aber dann bemüh dich ums übersetzen. Tu ich auch.
    Geändert von Gast (22-02-2021 um 13:28 Uhr)

  5. #95
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Da haben wir uns möglicherweise missverstanden, dann sorry for that.
    No offense taken


    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Oft kommt aber dann der Punkt des "besser" weil historisch "korrekt" oder weil die Lehrlinie "intakter und älter" ist.
    Das kann man gerne so sehen wird nur schwierig wenn man das als Todschlagargument nehmen will und und bei Nachfragen mit, muss man doch wissen weil so super chinesisch, kontert.
    Ich lass mich gern auf andere Ansätze ein, aber dann bemüh dich ums übersetzen. Tu ich auch.
    Ein interessanter Punkt. Wenn man mir z.B. sagt, dass "historisch korrekt" eben "besser" wäre, dann "übersetze" ich das für mich zunächst mal so, dass man hier den Anspruch erhebt, eben eine historische Disziplin zu unterrichten, in der das Hinterfragen von Inhalten begrenzt begrüsst wird.

    Von da führt das Flussdiagramm in zwei Hauptrichtungen: entweder kann versuchen, die Diskussion am Laufen zu halten, indem ich mich tiefergehend über den Stil und seine didaktischen Methoden informiere und das wiederum in die Diskussion einbringe; vor diesem Hintergrund und dem Diskussionsverlauf kann ich dann bewerten, ob die Argumentation und Didaktik schlüssig ist und zu meinen Zielsetzungen passt oder ob ich z.B. der Meinung bin, dass hier etwas stur als eingefrorenes und ggf. auch nicht vollumfänglich verstandenes Relikt vermittelt wird, das für mich nicht weiter interessant ist. Oder ich kann gleich beschliessen, dass die Antwort nichts für mich ist und mich anders ausrichten, ob ich nun weiter in der Schule bleibe oder diese verlasse.

    Zumindest aus meiner Sicht führt das irgendwo wieder zurück zur Frage, welche Diskussionskultur ich von meinen Trainern erwarte, wie viele "Übersetzungen" ich bereit bin vorzunehmen und über welche Aspekte ich diesbezüglich hinwegsehen kann, weil sie für mich von anderen Aspekten aufgewogen werden.

    Beste Grüsse
    Period.
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  6. #96
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    @period

    Gebe ich dir grundsätzlich recht sollte sich wer als völlig historischer Stil sehen.
    Wird nur kritisch wenn jemand nicht historisch ist oder auch für die Moderne funktionieren will.
    Dann muss man sich nunmal an diesen Standpunkten messen.
    Tradorionspflege ist ja grundsätzlich etwa sehr schönes.

  7. #97
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Ist halt die typische CMA Nebelgranate das Thema leicht zu wechseln und dann einen philosophischen Diskurs zu starten. Du machst das Besonders gern.

    Du kannst der gern eine Definition aussuchen und erläutern in wie weit in dieser das chinesische System bessert zu Erfolgen kommt als das westliche analytische.
    Du wirst das zwar nicht aufgreifen weil zu konkret und praktisch aber ich lass mir nicht nachsagen keine Vorschläge zu bringen wie wir diskutieren können.
    Sag mir doch mal bitte wo genau ich was philosophisch betrachtet habe ? Die letzten drei post mir Gegenüber reitest du auf diesem Argument rum.
    Den Bezug zum Kämpfen brachtest du ein, wenn also jemand eine Nebelgranate geworfen hat ,dann du.
    Denn die Unterscheidung zw. Sportl. Kampf und frei ist mit Sicherheit KEINE Nebelgranate.

    Und nebenbei , die Vorschläge waren nicht von dir , sondern ich machte sie als Angebot zur Diskussion. Behalte bitte die Reihenfolge im Auge . Xd

    Die eigentliche Frage wäre , wieso ich die chin. art ( falls wir das wirklich so unterteilen wollen ) bevorzuge . Die Antwort dazu gab ich aber auch schon . Stichwort ... Sicht auf Mitgelieferte Bewegungsqualitäten .....und nicht nur Funktionen

    Ideal wäre für mich eine Synthese , wo sportwissenschaftlixhe Erkenntnisse genutzt werdn um ev. Ballast aus der Tradition heraus zu filtern .

    Das Problem hier ist .
    Das es in meinen Augen nicht so einfach ist ,zu erkennen ,was wirklich Ballast ist oder was ev. noch nicht in seiner Bedeutung erkannt wurde , von unserer heissgeliebten Wissenschaft . So das recht schnell ein Kahlschlag geschaffen werden kann in der CMA Methode , wo aber noch sehr viel Potential für Bereicherung , auch hinsichtlich der Sportwissenschaft , gewesen wäre .

    Deswegen ist es für mich kein entweder oder . Sondern wie so oft ein sowohl als auch .
    Ergo ist der Weg für mich , das ich weglasse was mich bremst und dazu nehme was mich fördert .
    Wende ich mich vermehrt der CMA zu , bedeutet es nicht , ich ignoriere alle Sportwissenschaftliche Erkenntnisse . Es bedeutet lediglich , das ich benutze eine Methode verstärkt und gleiche sie permanent mit der anderen ab .
    Ist etwas zu konträr in der Sichtweise , guck ich was genau mich fördert in meiner ( momentanen) Entwicklung und Zielstellung und das bekommt mehr Zuwendung, das Andere tritt zurück ..........soooooo simple
    An richtig oder falsch denke ich da garnicht .
    Und damit sind wir wieder am Anfang

    Und um deinem Pauschalargument gleich zu entgehen . NEIN ,das ist nicht philosophisch, sondern ganz banal praktisch angewendet .

    Und beantwortet hatte ich die Frage dazu auch.
    Will ich sportliche Ergebniss , trainiere ich sportlich. Hatte ich geschrieben. Punkt.
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  8. #98
    Gast Gast

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    @Cam67

    Ich machs kurz, über welchen Aspekt des Kämpfen willst du denn reden bevor da weiter philosophiert ohne auf nen Punkt zu kommen?
    Qualität misst sich immer an der Zielsetzung, hab in dem Faden schon erwähnt.

  9. #99
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    @Cam67

    Ich machs kurz, über welchen Aspekt des Kämpfen willst du denn reden bevor da weiter philosophiert ohne auf nen Punkt zu kommen?
    Qualität misst sich immer an der Zielsetzung, hab in dem Faden schon erwähnt.
    Ich gebs auf . Schon die Aussage mit den Bewegungsqualitäten scheint bei dir nicht anzukommen . Ein Peng braucht keine Zielsetzung, als Beispiel . Aber wirkt , wenn vorhanden ,bei jeder Zielsetzung. Und nein , das ist nicht philosophisch .
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  10. #100
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    Ich gebs auf . Schon die Aussage mit den Bewegungsqualitäten scheint bei dir nicht anzukommen . Ein Peng braucht keine Zielsetzung, als Beispiel . Aber wirkt , wenn vorhanden ,bei jeder Zielsetzung. Und nein , das ist nicht philosophisch .
    Doch es kommt an nur wir werden da nie einer Meinung sein. Wenn ich keine Zielsetzung habe, habe ich keine Parameter, ohne Parameter kann ich die Qualität von etwas nicht eruieren.
    Aus philosophischer Sicht kann man da wohl subjektive
    Qualitäten rausziehen, praktisch ist das aber nicht messbar.

    Das gleiche beim Kämpfen, es gibt zwei mögliche Wege auf das Thema zu reagieren.
    Erstens drüber zu philosophieren was jetzt Kämpfen für den einzelne bei welcher Gefühlslage den sein könnte.
    Oder man antwortet ganz praktisch drauf, Moment, aber im Setting so und so gibt's den oder die XY, die kämpfen so und so.
    Ist halt ne persönliche Entscheidung was man lieber hat.

  11. #101
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Doch es kommt an nur wir werden da nie einer Meinung sein. Wenn ich keine Zielsetzung habe, habe ich keine Parameter, ohne Parameter kann ich die Qualität von etwas nicht eruieren.
    Aus philosophischer Sicht kann man da wohl subjektive
    Qualitäten rausziehen, praktisch ist das aber nicht messbar.

    .
    Mal ein konkretes Beispiel für dich .
    Wenn einer einfach nur durch den Raum geht , dann gibts viele Varianten es tun. Ein Beobachter könnte nun , wenn er versucht das Beobachtete zu beschreiben , es in Worte fassen wie
    Der eine ist sehr steif und hakelig, der Nächste sehr angespannt und fest , der Dritte geschmeidig und leichtfüssig , der Vierte eher tappsig und und schwer .
    Das schon kann man als unterschiedliche Bewegungsqualitäten bezeichnen .......ganz ohne Zielstellung , ganz ohne messbare Parameter .

    Ganz praktisch , ganz real . Geh in Park und beobachte die Menschen und du wirst die unterschiedlichsten Arten sich mit zwei Beinen fort zu bewegen ,erkennen. .... Ganz ohne Philosophie aber sehr praktisch ...erst recht wenn dann diese Menschen gezielt neue Bewegungen lernen sollen, dann sind ihre grundqualitäten sich zu bewegen ,entscheidend , WIE die neuen gelernten Bewegungen angewendet werden .

    Jetzt übertrage das mal aufs Training und behalte nun im Auge ,das es darum geht , eben jene grundlegenden Bewegungsqualitäten des Einzelnen in konkrete , spezifische Bewegungsqualitäten des jweiligen Stils ,umzuwandeln .

    NICHT theoretisch , sondern ganz real, ganz praktisch .

    Das wird nun immernoch nicht messbar sein, wie auch ? Aber es unterliegt nun jeder konkreten Anwendung, jeder Bewegung und verändert damit die Ausführung der Anwendungen .
    Die veränderten Ausführungen könnten dann ev . Zu messbaren Ergebnissen führen .

    PS . Beobachte mal Als Beispiel , Ballettänzer , . Sie bwegen sich meist sehr typisch , da ihr Training zu einer Bewegungsqualität geführt hat , die zu ihrer zweiten Haut wurde . Vor allem ihre Art die Beine zu bewegen . Meist mit sehr starker Aussenrotation. Nicht Wirklich messbar , aber doch deutlich sichtbar .

    PPS. Wenn hier von Bewegungsqualität gesprochen wird dann ist mit Qualität erst mal nicht gemeint ,das etwas besonders gut oder besonders kraftvoll oder was auch immer , ist, sondern es meint einfach eine bestimmte ART UND WEISE. Das ist mit Qualität gemeint .
    Vll. Ist das ja der Knackpunkt für dein Unverständnis .
    Geändert von Cam67 (22-02-2021 um 22:11 Uhr)
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  12. #102
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen

    Das gleiche beim Kämpfen, es gibt zwei mögliche Wege auf das Thema zu reagieren.
    Erstens drüber zu philosophieren was jetzt Kämpfen für den einzelne bei welcher Gefühlslage den sein könnte.
    Oder man antwortet ganz praktisch drauf, Moment, aber im Setting so und so gibt's den oder die XY, die kämpfen so und so.
    Ist halt ne persönliche Entscheidung was man lieber hat.
    Keine Ahnung wie deine Erfahrungen bei dem Thema sind , aber der Kampf im Wettkampf war für mich nie , auch nur annähernd das Selbe , wie ein Kampf draussen , wo es keinerlei Absicherung gibt .

    Demzufolge auch das Handlungsspektrum , die Wahl der Mittel , die Intention , selbstverständlich auch die Emotionen und schliesslich der Grad der Enthemmung , nicht zu vergleichen .

    Wenn du da wirklich keinerlei Unterschiede erkennen kannst , dann habe ich grosse Zweifel , was deine Erfahrung darin angeht.
    Es ist ok wenn du dann nur über Wettkampf sprechen möchtest ,aber bitte mache es deutlich .
    Zum Wettkampf hatte ich mich schon geäussert ........will ich sportliche Ergebnisse , trainiere ich sportlich . Punkt.
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  13. #103
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    Mal ein konkretes Beispiel für dich .
    Die Frage, warum? Was ist das Ziel beim durch den Raum gehen?
    Ohne dieses Warum ist das rein subjektiv und hat keinen praktischen Bezug.

  14. #104
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung wie deine Erfahrungen bei dem Thema sind , aber der Kampf im Wettkampf war für mich nie , auch nur annähernd das Selbe
    Das ist schön für doch aber deine Gefühlswelt war hier nie Thema. Ich bin kein Psychologe.
    Sonst hab ich dir die Parameter überlassen, aber irgendwie dokterst du seit drei Seiten drum herum statt sie für die Diskussion festzulegen.
    Solange du dem aus den Weg gehst und mir etwas unterstellst was ich nie gesagt habe wirds keine Diskussion geben.

  15. #105
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Die Frage, warum? Was ist das Ziel beim durch den Raum gehen?
    Ohne dieses Warum ist das rein subjektiv und hat keinen praktischen Bezug.
    Die Frage ist nicht , warum die durch den Raum gehen , sondern wieso jeder in seiner spezifischen Art und Weise geht . Es ist völlig egal ob da ein Ziel besteht oder nicht., denn Ziel oder nicht , die Art und Weise ,bleibt bestehen


    Und selbstverständlich hat die Art und Weise einen praktischen Bezug . Nämlich zu jeder Art von Anwendung. Das hatte ich aber schon geschrieben .

    Hast du den Punkt mit Bewegungsqualität verstanden ? Ich glaube nicht.
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

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