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Thema: Army Combatives Grappling Turnier

  1. #1
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    Standard Army Combatives Grappling Turnier

    Gab's das hier schon? Ist Grappling mit Schutzweste.

    https://m.youtube.com/watch?v=lo7VoeT2ONg

  2. #2
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    Coole Idee und realitätsnahes Grappling für die Jungs und Mädels.
    Die Amies schwören ja seit Jahren bei ihren Streitkräften auf BJJ und Grappling.

  3. #3
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    Die mit denen ich rollen durfte in Prag und Tbilisi konnten ganz gut ringen. BJJ war etwas unter dem Standard würde ich es mal aus Sport-BJJ Sicht sagen.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
    Coole Idee und realitätsnahes Grappling für die Jungs und Mädels.
    Die Amies schwören ja seit Jahren bei ihren Streitkräften auf BJJ und Grappling.
    Die machen BJJ weil LINE und Co. zu tödlich waren, ohne Scheiss: Ständig verletzte Rekruten und man brauchte auch was, was nicht letal war.
    Inzwischen geht man allerdings wieder zu eher klassischen Combatives Richtung Krav Maga und französisches C4, und lädt dafür extra deutsche BW-Ausbilder ein:

    https://www.army.mil/article/212108/...batives_course


  5. #5
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    Zitat Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
    Die Amies schwören ja seit Jahren bei ihren Streitkräften auf BJJ und Grappling.
    Das exakt in dem Moment verschwinden wird, wenn die Verlustzahlen ansteigen ... Kosten-Nutzen Rechnung.

    Das die Aussies was in der Richtung machen, war mir nicht bekannt, gefällt mir aber. Die Briten schaffen es nicht ihr Programm ans Laufen zu bringen und bei den Amis munkelt man, daß es wieder abgeschafft werden soll. Jedenfalls mein momentaner Wissensstand.

  6. #6
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    Die Erfahrungen sind aber sehr gut, eben weil man im echten Einsatz eher selten zu rundenbasierten Boxkämpfen mit Ringrichter kommt. Wenn ich eingeschüchterte Leute mit erhobenen Händen auf Asphalt stehend verprügeln möchte, dann ist das sicher die erste Wahl. Aber nicht im Dreck, Schlamm, Sand, oder wenn man aus dem Nebenraum getackelt wird. Und genau das sind auch die Erfahrungen aus dem echten Einsatz die ich vor zig Jahren mal gelesen habe.

    Diese "Combatives" auf Boxen und Haudrauf haben zwei Gründe, "Toughness" und Ausdauer trainieren, und Stress abbauen. Meine Theorie die mir auch ein entsprechender Instruktor der US-Armee erzählt hat ist, die schauen sich immer mal wieder alles an was woanders so trainiert wird und machen mit. Wenn sich das bewährt wird es da eingebaut wo es Sinn macht. Aber nicht im Sinne von "wir machen jetzt NUR noch das, egal ob es passt oder nicht". Ich halte im weitesten Sinne Kickbox-basierte Methoden für eine Armee für VÖLLIG sinnlos im echten Einsatz. Eben weil man nicht ohne Ausrüstung tänzelnd auf Sportboden agiert, sondern im Treppenhaus, auf Gras, Schlamm, tiefem Sand, mit Hindernissen drumherum, und häufigst im Clinch weil man in unübersichtlichen Situationen angelaufen wurde. Schlagen dann nur als GnP oder aus dem Clinch / an der Wand.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Die Erfahrungen sind aber sehr gut, eben weil man im echten Einsatz eher selten zu rundenbasierten Boxkämpfen mit Ringrichter kommt. Wenn ich eingeschüchterte Leute mit erhobenen Händen auf Asphalt stehend verprügeln möchte, dann ist das sicher die erste Wahl. Aber nicht im Dreck, Schlamm, Sand, oder wenn man aus dem Nebenraum getackelt wird. Und genau das sind auch die Erfahrungen aus dem echten Einsatz die ich vor zig Jahren mal gelesen habe.

    Diese "Combatives" auf Boxen und Haudrauf haben zwei Gründe, "Toughness" und Ausdauer trainieren, und Stress abbauen. Meine Theorie die mir auch ein entsprechender Instruktor der US-Armee erzählt hat ist, die schauen sich immer mal wieder alles an was woanders so trainiert wird und machen mit. Wenn sich das bewährt wird es da eingebaut wo es Sinn macht. Aber nicht im Sinne von "wir machen jetzt NUR noch das, egal ob es passt oder nicht". Ich halte im weitesten Sinne Kickbox-basierte Methoden für eine Armee für VÖLLIG sinnlos im echten Einsatz. Eben weil man nicht ohne Ausrüstung tänzelnd auf Sportboden agiert, sondern im Treppenhaus, auf Gras, Schlamm, tiefem Sand, mit Hindernissen drumherum, und häufigst im Clinch weil man in unübersichtlichen Situationen angelaufen wurde. Schlagen dann nur als GnP oder aus dem Clinch / an der Wand.
    Bis in die 2000er wurde im Militär fast nur Schlagen unterrichtet, Ringen nur als Nebending und auch nur Standup, und zwar auf allen Seiten in jedem Krieg. Im Grunde Boxen + (japanisches) Jiu Jitsu, und das fast ein Jahrhundert lang. Wird schon seinen Grund haben.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Die Erfahrungen sind aber sehr gut,

    Und genau das sind auch die Erfahrungen aus dem echten Einsatz die ich vor zig Jahren mal gelesen habe.
    Ich bin jetzt nicht so nah dran, was die Amis machen, von daher waren meine Infos veraltet. Das die Erfahrungen positiv sind, ist doch gut. Ich hatte halt im Hinterkopf, daß es zu grappling-lastig ist und es deswegen Kritik gab. WIe man sieht, muß man Sachen auch einfach mal laufen lassen und schauen ob sie sich bewähren.

    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Diese "Combatives" auf Boxen und Haudrauf haben zwei Gründe, "Toughness" und Ausdauer trainieren, und Stress abbauen.
    Wer hat´s erfunden ?



    Im Ernst ... da haben sich die " Aussies " mal von den " Yankees " inspirieren lassen und nicht nur von den " Pommies ". ( Im Video oben, von den Australiern )

    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Ich halte im weitesten Sinne Kickbox-basierte Methoden für eine Armee für VÖLLIG sinnlos im echten Einsatz.
    Da bin ich ganz bei dir, daß sehe ich genauso.
    Geändert von Willi von der Heide (01-03-2021 um 17:58 Uhr)

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