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Thema: Anmelden für Karate / ja oder nein

  1. #1
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    Standard Anmelden für Karate / ja oder nein

    Hallo Zusammen,

    Ich bin neu hier und möchte mich erstmal vorstellen. Mein Name ist Daniel, werde dieses Jahr 33 und habe bisher nur Krafttraining gemacht.

    Seit meiner Kindheit wollte ich zum Karate gehen, aber meist ist es nur bei meinem Wunsch geblieben. Da ich zeitlich sehr eingespannt bin (verheiratet, eine Tochter) aber trotzdem etwas für die Gesundheit machen möchte, überlege ich mich in einem Dojo (Shotokan) in der Nähe meines Wohnortes anzumelden.

    Allerdings gibt es ein paar Punkte die mich davon abhalten:

    - Die Verletzungsgefahr
    Ich weiß nicht wie es in einer Shotokan Schule zugeht. Man sagt ja, dass ohne Vollkontakt trainiert wird. Da ich selbst eine Verantwortung als Vater und in meinem Job habe und es mir nicht leisten kann, häufiger Verletzungen und Ausfälle zu erleiden, bin ich da sehr zwiegespalten. Ich hatte mich vorher im forum nach den Verletzungsrisiken informiert und war echt überrascht wie häufig die Leute von Verletzungen berichteten.
    Wenn ich mich anmelden würde, dann eher aus dem Grund, nicht nur meinen Körper sondern auch den Geist zu trainieren. Wettkämpfe wären nicht so meins, obwohl man warscheinlich für die SV dort am meisten lernt.

    Wie seht ihr das? Kommen Verletzungen auch häufiger im Training vor oder wie kann man es vergleichen. Da ich nie kampfkunst oder kampfsport betrieben habe, kann ich mir kein Urteil dazu bilden.

    - zu alt: Man hört zwar immer, dass man auch im hohen Alter karate anfangen kann aber stimmt dies wirklich?

    Vielleicht könnt ihr mir eure Erfahrungen dazu schildern. Ich wäre euch sehr dankbar und wünsche euch einen angenehmen Tag.

  2. #2
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    Standard

    Wie immer gilt: Hingehen, Anschauen, den Trainier und die anderen Trainierenden befragen. Jeder Trainer legt andere Schwerpunkte. Es gibt Shotokan-Vereine, da gibt's in 10 Jahren keinen einzigen blauen Fleck und es gibt welche, da geht es - bei den Fortgeschrittenen - zur Sache. Anfänger werden eigentlich immer pfleglich behandelt. Im bundesweiten Durchschnitt ist Karate sehr verletzungsarm. Da muss man in den Statistiken der Krankenkassen schon sehr lange suchen, bis man überhaupt Daten zu Karate findet.

    Einfach nicht weiter hingehen, wenn es dir zu ruppig wird, ist zielführender als auf Verdacht garnicht erst anzufangen.

    Das Alter spielt keine Rolle. Mit 33 bist du noch voll im Saft. Ich habe selber öfter Anfänger, mit in dem Alter zu mir kommen. Die kommen recht gut klar.

  3. #3
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    Standard

    Was für einen job hast du denn. Keine verletzung die ich bisher durch Kyokushin Karate gehabt hatte, hat mich am arbeiten gehindert. Wenn man auf der Baustelle tätig ist, dann könnte es evtl anders aussehen.,
    Shinkyokushin. Mehr braucht man nicht.
    https://www.youtube.com/watch?v=MaVNpWZPpY8

    OSU

  4. #4
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    Ich danke euch beiden erstmal sehr für eure Antworten.

    @Inumeg: ich denke auch dass es der richtige Weg ist, sich erstmal das Dojo anzuschauen und dann zu entscheiden ob es etwas für einen ist. Danke bzgl. der Hoffnung dass ich mit 33 noch nicht zu alt bin. Das motiviert mich.

    @Dastin ich bin Mausschubser im öffentlichen Dienst. Weiß nicht wie es ruberkommt wenn ich wegen einer gebrochenen Hand paar Wochen ausfalle.

  5. #5
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    Die Chancen dafür halten sich in Grenzen.

  6. #6
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    Standard

    Also wenn du nur ein Büro job machst, halten sich die gefahren in grenzen.

    Du könntest selbst kyokushin karate machen und würdest am nächsten tag noch zur arbeit gehen können.
    Shinkyokushin. Mehr braucht man nicht.
    https://www.youtube.com/watch?v=MaVNpWZPpY8

    OSU

  7. #7
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    Standard

    Grundsätzlich hat Karate eine Philosophie des lebenslangen Lernens, um es westlich auszudrücken. Das Karate eines unserer 70jährigen sieht anders aus als das eines Teenagers. Es ist entsprechend angepasst. Gibt auch Leute die mit 50 oder 60 Karate beginnen. Das zur Altersspanne persönlich habe ich mit Ende 30 angefangen.
    Es ist im Prinzip ein verletzungsarmer Sport. Im Alter muss man einfach mehr spezifische Gymnastik machen und auch ein wenig in sich reinhören.Verletzungen kommen bei Fortgeschrittenen vor. Die doofste Verletzung für Büroleute ist wahrscheinlich ein ausgekugelter Finger, weil man bei der Trittabwehr die Hand nicht richtig geschlossen hat. Über Jahre vielleicht zweimal vorgekommen, aber bei einem Kampfsport muss man schon bei der Sache sein.
    Auf der anderen Seite kann man Sachen viel körperschonender anheben, mehr Gleichgewicht,besser hinfallen, ausweichen, Koordination u.s.w.. Karate hilft auch Verletzungen im Alltag zu vermeiden und was abzukönnen. Es fördert auch Konzentration und Stressabbau. Da baut sich über die Jahre schon was auf. Man braucht auch niemandem auf die Nase binden, dass man Karate macht. Das sieht man den Leuten nicht an, bis sie loslegen.
    "Ich habe alle diese Degen selbst geschmiedet und übe täglich acht Stunden mit ihnen, um einen Piraten töten zu können." "Du brauchst dringend ein Mädchen mein Freund!" (Fluch der Karibik)

  8. #8
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    Zitat Zitat von Inumeg Beitrag anzeigen
    Wie immer gilt: Hingehen, Anschauen, den Trainier und die anderen Trainierenden befragen.
    das

  9. #9
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    - Die Verletzungsgefahr


    Wie seht ihr das? Kommen Verletzungen auch häufiger im Training vor oder wie kann man es vergleichen. Da ich nie kampfkunst oder kampfsport betrieben habe, kann ich mir kein Urteil dazu bilden.
    Selten was Ernstes. Wenn es allerdings vorkommt : Ist bei KS/KK kein Unfall, sondern Ziel. Also nicht hinterher denken, "hätte ich mal bloß nicht".
    Normalerweise tut man sich am Körper mit wachsender Begeisterung gegenseitig weh, arbeitet aber am Kopf allenfalls mit gekonntem Touchfeeling. Klappt nicht immer, ist aber mit wenigen Stichen genäht. War bei mir beim Karate nur einmal nötig. Nicht beim Shotokan.


    - zu alt: Man hört zwar immer, dass man auch im hohen Alter karate anfangen kann aber stimmt dies wirklich?
    Ja, das stimmt. Kannst also auch noch warten.

    Vielleicht könnt ihr mir eure Erfahrungen dazu schildern. Ich wäre euch sehr dankbar und wünsche euch einen angenehmen Tag.
    Ich hätte beinahe ein Auge beim Training verloren.
    Darum ohne jede Ironie : An den Tagen, an denen ich nicht bereit bin, das notfalls als im Paket enthalten zu akzeptieren, mache ich keine freieren Partnerübungen.
    "Lebe mit Deinen Entscheidungen" ist für mich ein gerade in der KK sehr präsentes Übungsziel.

    Herzlich willkommen:

    Das Katatier
    Geändert von Gürteltier (27-03-2021 um 17:20 Uhr)
    "We are voices in our head." - Deadpool

  10. #10
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    Zitat Zitat von WiseKid Beitrag anzeigen
    @Dastin ich bin Mausschubser im öffentlichen Dienst. Weiß nicht wie es ruberkommt wenn ich wegen einer gebrochenen Hand paar Wochen ausfalle.
    Solange Du kein Baumschubser bist....
    Glaubst Du, auf einer Baustelle braucht man seine Hände nicht?

    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Selten was Ernstes. Wenn es allerdings vorkommt : Ist bei KS/KK kein Unfall, sondern Ziel.
    Im Karate ist eine ernste Verletzung das Ziel?
    Im Training?

    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Ich hätte beinahe ein Auge beim Training verloren.
    Aha, und das war kein Unfall, sondern das erklärte Ziel im Training?

  11. #11
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Solange Du kein Baumschubser bist....
    Baumschubser hatten wir auch einen bei uns. Die schlimmsten Verletzungen hat er sich selber mit der Motorsäge beigebracht. Und der war aktiver Wettkämpfer auf Bundesebene.

    Ansonsten hat Geschwister Inmueg schon alles gesagt, was es zu sagen gibt. Im übrigen geht eher ein einziger Finger oder ne Kapsel kaputt als die ganze Hand. Arbeiten sollte also schon irgendwie gehen, wenn man nicht Pianist ist (hatten wir auch mal einen - da hat man dann einfach noch ein bisschen mehr aufgepasst).
    What is a Zen Buddhist‘s birthday present? Nothing!

  12. #12
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    Zitat Zitat von WiseKid Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen,

    Ich bin neu hier und möchte mich erstmal vorstellen. Mein Name ist Daniel, werde dieses Jahr 33 und habe bisher nur Krafttraining gemacht.

    Seit meiner Kindheit wollte ich zum Karate gehen, aber meist ist es nur bei meinem Wunsch geblieben. Da ich zeitlich sehr eingespannt bin (verheiratet, eine Tochter) aber trotzdem etwas für die Gesundheit machen möchte, überlege ich mich in einem Dojo (Shotokan) in der Nähe meines Wohnortes anzumelden.

    Allerdings gibt es ein paar Punkte die mich davon abhalten:

    - Die Verletzungsgefahr
    Ich weiß nicht wie es in einer Shotokan Schule zugeht. Man sagt ja, dass ohne Vollkontakt trainiert wird. Da ich selbst eine Verantwortung als Vater und in meinem Job habe und es mir nicht leisten kann, häufiger Verletzungen und Ausfälle zu erleiden, bin ich da sehr zwiegespalten. Ich hatte mich vorher im forum nach den Verletzungsrisiken informiert und war echt überrascht wie häufig die Leute von Verletzungen berichteten.
    Wenn ich mich anmelden würde, dann eher aus dem Grund, nicht nur meinen Körper sondern auch den Geist zu trainieren. Wettkämpfe wären nicht so meins, obwohl man warscheinlich für die SV dort am meisten lernt.

    Wie seht ihr das? Kommen Verletzungen auch häufiger im Training vor oder wie kann man es vergleichen. Da ich nie kampfkunst oder kampfsport betrieben habe, kann ich mir kein Urteil dazu bilden.

    - zu alt: Man hört zwar immer, dass man auch im hohen Alter karate anfangen kann aber stimmt dies wirklich?

    Vielleicht könnt ihr mir eure Erfahrungen dazu schildern. Ich wäre euch sehr dankbar und wünsche euch einen angenehmen Tag.
    Dürft ihr denn bei euch schon wieder trainieren? Hier ist noch kein Lockdown Theaterende in Sicht. Aber wir trainieren trotzdem in einer alten Lagerhalle.

    Thema Verletzungsgefahr:
    1. Mit Ausnahme von Kyokushin bzw. Kyokushin Budokai und einigen Kopien davon ist das Verletzungsrisiko sehr überschaubar.
    2. Wenn du aber Angst vor Verletzungen hast, dann ist Kampfkunst bzw Kampfsport eigentlich etwas wovon du die Finger lassen solltest.
    Geändert von Karateka (27-03-2021 um 19:22 Uhr)

  13. #13
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen

    Im Karate ist eine ernste Verletzung das Ziel?
    Im Training?
    Ja, da kommen viele die ersten Jahre nicht drauf. Aber wenn man nach anderen schlägt oder tritt, steckt das dahinter.

    Aha, und das war kein Unfall, sondern das erklärte Ziel im Training?
    Ha, jetzt biste so klein mit Hut, was? Klar, gibt auch noch den Fitnessgedanken. Da ist das dann Luftzufächeln. Auf Okinawa ist es ja derbe feuchtheiß.

    In Geberlaune :

    Das Gürteltier
    "We are voices in our head." - Deadpool

  14. #14
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    Zitat Zitat von Karateka Beitrag anzeigen
    Dürft ihr denn bei euch schon wieder trainieren? Hier ist noch kein Lockdown Theaterende in Sicht. Aber wir trainieren trotzdem in einer alten Lagerhalle.

    Thema Verletzungsgefahr:
    1. Mit Ausnahme von Kyokushin bzw. Kyokushin Budokai und einigen Kopien davon ist das Verletzungsrisiko sehr überschaubar.
    2. Wenn du aber Angst vor Verletzungen hast, dann ist Kampfkunst bzw Kampfsport eigentlich etwas wovon du die Finger lassen solltest.
    Naja aber selbst mit dem Verletzungen aus dem Kyokushin, würde seine Mausschubserarbeit noch ganz gut funktionieren. Oberschenkelmuskel, Bauch oder Arme mit einer Prellung sind zwar gewisser maßen nicht so unselten aber das sollte für die Arbeit kein großes Hindernis darstellen.

    An sich muss Wisekid keine angst haben. Eine gebrochene Hand ist eher untypisch (hatte ich in all meinen jahren auch noch nicht).

    Beim Shotokan sollte es dann erst recht klappen.
    Shinkyokushin. Mehr braucht man nicht.
    https://www.youtube.com/watch?v=MaVNpWZPpY8

    OSU

  15. #15
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    Vielen Dank erstmal für die zahlreichen Antworten. Bzgl. meiner Arbeitsstelle wollte ich keinen Vergleich darstellen, daher bitte nicht falsch verstehen.


    Noch ist bei uns auch alles geschlossen aber wenn es irgendwann mal wieder möglich sein wird, ein dojo zu besuchen, würde ich ein Probetraining vereinbaren und alles weitere danach entscheiden.

    Wünsche euch noch einen schönen Abend.

    VG
    Wisekid

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