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Thema: MMA Hüftimpingement

  1. #1
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    Standard MMA Hüftimpingement

    Moin Leute,

    hab leider weder auf Google noch speziell hier im Forum etwas zu meinem Thema gefunden. Vielleicht kennt sich ja jemand damit aus.

    Ich hab nach jahrelanger Kampfsportpause, aufgrund einer OP eines Hüftimpingements rechts, wieder mit Boxen angefangen. Ich würde jedoch gerne mit MMA anfangen, da ich mich auch sehr für Grappling (BJJ) interessiere und mir vorstellen könnte, dass mir das noch mehr Freude bringt.
    Nun zu meinem Problem:

    Zwar ist seit der OP rechts wieder alles relativ in Ordnung, allerdings besteht auch links ein Impingement, welches noch einige Probleme macht. Fragen die ich euch nun stellen will sind die folgenden:

    Wie belastend ist MMA bzw. insbesondere BJJ für die Hüfte?

    Wie erfolgreich kann man im MMA sein, wenn man die Kicks auf niedrigerem Level (nur Low-Kicks, Push-Kicks etc.) hält? (High-Kicks und häufige Kicks zum Körper tun durch Impingement weh)

    Hat jemand Erfahrung mit Hüftproblemen in diesem Sport?

    Kurze Hintergrundinformation: Ich bin bereits bei einem sehr guten Orthopäden in Behandlung, der gemeint hat, dass eine OP aktuell nicht nötig sei, wir die Situation im Auge behalten. Außerdem mache ich 2 mal pro Woche hüftspezifisches functional Training bei meinem Physio.

    Klar könnte ich meinen Orthopäden fragen, allerdings tendieren die ja gemeinhin eher dazu etwas übervorsichtig zu sein und vorsichtshalber von allem abzuraten um Risiken so weit wie möglich zu vermeiden und bis ich bei ihm wieder einen Termin bekomme dauert es sicher einige Monate. (Noch dazu fahre ich 1 Std hin, was für eine einzige Frage etwas viel ist)

    Ich danke Euch schonmal im Voraus!


    LG Andi

  2. #2
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    frag doch mal deinen arzt ich glaube der kann die am besten helfen, oder du entscheidest selbst was du machst

  3. #3
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    im mma angst vor verletzungen zu haben, ist so kontraproduktiv........ dann lass es dann lieber und mach was wo du dir sicher bist, dass du verletzungsfrei in der schulter bleibst.

  4. #4
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    Klar könnte ich meinen Arzt fragen, allerdings hab ich ja oben beschrieben wo ich das Problem sehe. Außerdem weiß ich nicht recht ob mein Arzt genug Ahnung von Kampfsport hat, zu beurteilen welche Belastungen beim MMA auf meine Hüfte zukommen (Was ich offensichtlich auch nicht habe, deshalb frage ich)
    Ich bin mir natürlich darüber im Klaren, dass MMA nicht der verletzungsärmste Sport ist, jedoch ist es doch ein großer Unterschied ob ich vielleicht den ein oder anderen Cut davon trage, was einem kalkulierten Risiko verschuldet ist, oder ob ich in 5 Jahren ein künstliches Hüftgelenk brauche weil ich mich vorher nicht ausreichend informiert habe.

  5. #5
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    die hüfte wird beim bjj sehr stark belastet , auch bei allen kicks. boxen ist mit angeschlagener hüfte leichter möglich.

  6. #6
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    Das beantwortet schon eher meine Fragen, danke.

    Falls jemand was hinzufügen kann und/oder Erfahrung hat gerne trotzdem noch antworten
    Geändert von andi1646 (04-04-2021 um 21:03 Uhr)

  7. #7
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    Ich hab von MMA nur eine grobe theoretische Vorstellung (nicht meine Baustelle), dafür selbst leichtes Impingement an den Hüften.

    Was letzteres angeht, so ist mein Wissensstand, dass man weiteres Anschlagen Knochen an Knochen im ohnehin beengten Hüftgelenk möglichst vermeiden sollte. Also dass man Dehnung und Kicks nur kontrolliert ausführen sollte und so, dass die Knochen(haut) nicht noch mehr gereizt wird, der ohnehin verdickte Knochen nicht noch weiter überbaut wird.

    Und jetzt die Frage aller Fragen: Denkst du, das ist im MMA so umsetzbar?
    Meine wie gesagt *Außen*sicht sagt da: "eher nein".
    Geändert von Ripley (05-04-2021 um 11:49 Uhr)

  8. #8
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    Die Hüfte wird bei allen Sachen, die im MMA vorkommen, stark belastet. Standkampf, Ringen und auch Bodenkampf.

    Du kannst sicher eine Menge Mobilitätsübungen machen, um das Gelenk kontrolliert zu bewegen, jedoch wird das MMA-Training dazu immer kontraproduktiv sein. Du wirst dich dann irgendwann entscheiden müssen, was dir wichtiger ist.
    Geändert von jkdberlin (08-04-2021 um 06:25 Uhr)
    Frank Burczynski

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  9. #9
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    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Ich denke der beste Weg für mich wird wohl sein, auf meinen Körper zu hören und einfach mal zu probieren. Ich werde mir das ganze ansehen und dann anhand der Schmerzen beurteilen ob der Sport machbar ist, oder doch wegfällt. (ggf. nochmal ärztlich abklären)

    Da high Kicks ja von vornherein wegfallen, kann mir jemand vielleicht noch beantworten, wie erfolgreich man im Wettkampf sein kann ohne High-Kicks? Meine laienhafte Erfahrung würde mir jetzt mal sagen, dass sie nicht essenziell sind, da sie leicht geblockt/gefangen werden können und einen sehr offen für Konter machen.

    Sollte ich da richtig liegen, könnte ich also gegebenenfalls auch ohne High-Kicks erfolgreich sein?

  10. #10
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    Zitat Zitat von andi1646 Beitrag anzeigen
    Moin Leute,

    Zwar ist seit der OP rechts wieder alles relativ in Ordnung, allerdings besteht auch links ein Impingement, welches noch einige Probleme macht. Fragen die ich euch nun stellen will sind die folgenden:


    LG Andi
    Was wurde denn bei der OP genau gemacht? Hast/Hattest du ein Pincer- oder Cam-Impingement? Wie sieht das aktuell auf dem Röntegenbild aus? Generell ist das alles sehr belastend.

  11. #11
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    du fragst, kriegst negative antworten und willst es doch machen....

    blöd, dass du keine bestätigung deines plans bekommen hast

  12. #12
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    Das liegt wohl daran, dass die Beiträge hier im Forum, obwohl ich für die Konstruktiven sehr dankbar bin, nicht der einzige Indikator für meine Entscheidung sind, sondern ich mir auch andere Meinungen bspw. Von meinem PT. eingeholt habe und mich unter Abwägen der Umstände zum Ausprobieren entschieden habe.
    (Zu den konstruktiven Beiträgen zähle ich deine nicht, da Du mir oben bewiesen hast, dass das simple Lesen meiner Fragen wohl schon zu viel verlangt war und du mir irgendwas über die Schulter erzählst, wenn es um die Hüfte geht )

  13. #13
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    @MG66 Habe beidseitig ein CAM Impingement und rechts wurde arthroskopisch operiert und der Femurkopf in die richtige Form gebracht. Da die linke Seite weniger Probleme gemacht hat, wurde hier vorerst nicht operiert, jedoch sieht man auf dem Röntgenbild, dass ein CAM Impingement vorliegt. Nun sehe ich im Internet immer wieder Physiotherapeuten, die sagen, dass man auch ohne OP relativ gut auskurieren kann, weshalb ich erst mal sehen will, was ohne OP an Besserung drin ist.

  14. #14
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    Kannst es ja mal so betrachten: wenn es für 3-5 Jahre ganz gut klappt, auch ohne Schmerzen. Jedoch die Abnutzung in der Zeit wächst und du dann aufhören musst. Eventuell dann die restlichen 45 Jahre deines Lebens Schmerzen durch Arthrose hast oder weitere OPs machen musst. Wäre es dir das Wert, würdest du es tun? Was würdest du in 10 Jahren rückblickend denken?

    Das Szenario und die Zahlen sind jetzt fiktiv, ich bin kein Arzt. Aber deine eigene, ehrliche Antwort auf die Frage bringt dich vielleicht in deiner Entscheidung weiter.

    Wenn ich persönlich die Antworten hier im Thread so lese, würde ich denken, vielleicht wirklich erstmal mit Boxen anfangen und gut darin werden, ist für MMA eine klasse Basis und keine vergeudete Zeit.

  15. #15
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    dann mach es. fröhliche schmerzen

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