Seite 2 von 14 ErsteErste 123412 ... LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 16 bis 30 von 200

Thema: PAHUYUTH - Was ist der tiefere Sinn des Pahuyuth und warum wird es weitergegeben?

  1. #16
    Registrierungsdatum
    08.09.2019
    Beiträge
    657

    Standard

    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    1) mit kampf/kämpfer meine ich die variante ohne schusswaffen, daher auch die kneipe als ein halbwegs ziviler ort. bei einem häuserkampf würde ich widerum auf den kskler setzen. ...
    War verstanden worden.
    Wollte darauf hinaus, dass erfolg im (kneipen)kampf nicht unbedingt (nur) von der erlernten (kirmes)boxtechnik samt rummelplatzerfahrung abhängt.


    ... 2) es ist ein unterschied, ob ich irgendwas lerne und es später im krieg einsetze, oder ob ich direkt etwas für den krieg lerne. ...
    Ebenfalls verstanden.
    Wenn jedoch die pahuyuthausbildung auf (altertümlichen guerilla)krieg ausgerichtet wäre, könnte man es doch theoretisch dort für den (feuerwaffenlosen teil des) guerillakrieg(es) lernen.


    ... nach deiner argumentation wäre auch boxen eine kriegskunst. ...
    Nicht ganz im vergleich zu zb pahuyuth, wenn nämlich die pahuyuthausbildung auf den feuerwaffenlosen teil des (guerilla)krieges ausgerichtet wäre und dafür unterrichtet würde (s.o.).



    die erwähnte diskrepanz besteht darin, dass einerseits suggeriert wird, man würde altes zeug lernen, was irgendwelche freiheitsguerillas im krieg entwickelt haben sollen, womit man selbst zu einem freiheitsguerilla wird und so richtig bad ass ist. in echt sind es dann irgendwelche berliner freizeitsportler, die eine nette zeit verbringen, etwas abnehmen und in der lage sein wollen die osloer straße sicher zu überqueren.
    Womit wir wieder bei der frage wären, ob es sich tatsächlich so verhält.

    Kann mir natürlich denken, worauf Du hinaus willst, kann mir aber über die dortigen trainingsmöglichkeiten mangels kenntnis kein urteil erlauben.

    Weiß aber auch nicht, ob es ihnen darauf ankommt, ausdrücklich/gerade eine „kriegskunst“ zu trainieren und falls ja, wie sie eine solche definieren.


    3) unterschied kriegskunst - kriegshandwerk:
    Also kriegskunst ist mehr das übergeordnete/generalstabsartige, im vergleich zum handwerk des einzel(elite)soldaten?
    Geändert von Kunoichi Girl (10-04-2021 um 13:38 Uhr)

  2. #17
    Registrierungsdatum
    08.09.2019
    Beiträge
    657

    Standard

    Zitat Zitat von Miehpray Beitrag anzeigen
    ... aber warum sie so ist, wie sie ist, bestimmt nur sie allein."

    fällt eine un(ter)bewusste beinflussung des „warum“ und/oder des „wie“ durch die blume hierbei auch unter „bestimmen“?
    Geändert von Kunoichi Girl (10-04-2021 um 13:38 Uhr)

  3. #18
    Registrierungsdatum
    29.10.2009
    Alter
    41
    Beiträge
    1.070

    Standard

    also der gedanke mit der kriegskunst ist bei mir noch in der entwicklung, das muss noch sacken.
    bisher war meine klassische vorstellung, dass ein kriegserfahrener alter asiate mit buschigen augenbrauen alle aspekte der körpereigenen und körpernahen waffen im ganzen beherrscht und in irgendeine form von system gepackt hat, um die leute darin für kriegszwecke ausbilden zu können. das war meine vorstellung der kriegskunst bis zur dieser diskussion.
    in der regel scheinen solche "kriegskünste" aber viel mehr zu beinhalten, als ein einfacher soldat nötig hätte oder überhaupt lernen könnte. kanken meinte mal zu den TCMA, dass es auch darum ging, lange gesund zu bleiben und für die späten jahre als ausbilder noch eine verdienstmöglichkeit zu haben - das erscheint mir ziemlich logisch, bedeutet aber, dass eine "kriegskunst" nie ausschließlich auf den krieg ausgerichtet ist, sondern auch auf die zeiten nach und vor dem krieg.
    denke ich weiter, dann kämen die modernen combatives meiner ursprünglichen vorstellung am nächsten, sind aber von ihrem ziel her keine kunst.
    dadurch entsteht in meinem kopf das paradoxon, dass es eine reine kriegskunst im sinne einer kk gar nicht gibt und eine kunst dann eher im bereich des generalstabsmäßigen zu suchen wäre. aber die idee ist unausgegoren und ich weiß nicht, ob es sich überhaupt lohnt in diesen gedankendschungel weiter rein zu reiten.
    bezogen auf PHY: ich kenne deren training nicht und genau deshalb habe ich nach dem zweck gefragt. wenn miehpray jetzt sagen würde "wir bilden söldner für syrien und co. aus" oder meinetwegen "hänschen klein hat dank PHY die letzten 3 jahre im jemen überlebt", dann käme das tatsächlich meiner alten vorstellung nahe.

  4. #19
    Registrierungsdatum
    08.09.2019
    Beiträge
    657

    Standard

    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    ... ein kriegserfahrener alter asiate mit buschigen augenbrauen alle aspekte der körpereigenen und körpernahen waffen im ganzen beherrscht und in irgendeine form von system gepackt hat, um die leute darin für kriegszwecke ausbilden zu können. ...

    ... dass es auch darum ging, lange gesund zu bleiben und für die späten jahre als ausbilder noch eine verdienstmöglichkeit zu haben - das erscheint mir ziemlich logisch, bedeutet aber, dass eine "kriegskunst" nie ausschließlich auf den krieg ausgerichtet ist, sondern auch auf die zeiten nach und vor dem krieg.

    kommt das ungefähr hin, wenn man davon ausgeht, dass sifu paimei dem mädchen (aus zeitgründen?) nur absolute grundlagen beigebracht hat, früheren schülern aber (wesentlich) mehr:






    ?

    Damit es ganz passen würde, fehlt m.e. noch die fertigung von teil drei, in welchem sich, wie zu erwarten, herausstellt, dass sifu aufgrund absoluter (vorahnungs)überlegenheit von der bösen schülerin (viper hieß sie, glaub ich) gar nicht vergiftet werden konnte, sondern dies aus gewissen gründen nur vorgetäuscht hat, ersatzweise, dass er sich problemlos selbst heilte.


    ... ich weiß nicht, ob es sich überhaupt lohnt in diesen gedankendschungel weiter rein zu reiten. ...
    das sehe ich sehr, sehr ähnlich.
    Geändert von Kunoichi Girl (10-04-2021 um 13:37 Uhr)

  5. #20
    Registrierungsdatum
    29.10.2009
    Alter
    41
    Beiträge
    1.070

    Standard

    Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
    kommt das ungefähr hin, wenn man davon ausgeht, dass sifu paimei dem mädchen (aus zeitgründen?) nur absolute grundlagen beigebracht hat, früheren schülern aber (wesentlich) mehr:






    ?

    Damit es ganz passen würde, fehlt m.e. noch die fertigung von teil drei, in welchem sich, wie zu erwarten, herausstellt, dass sifu aufgrund absoluter (vorahnungs)überlegenheit von der bösen schülerin (viper hieß sie, glaub ich) gar nicht vergiftet werden konnte, sondern dies aus gewissen gründen nur vorgetäuscht hat, ersatzweise, dass er sich problemlos selbst heilte.




    das sehe ich sehr, sehr ähnlich.
    Jupp, kommt hin.
    aber für den Fall, dass deine Videobespiele doch nicht postironisch waren - mein Asiatenbeispiel war ein ironisches, eine Hyperbel sozusagen. Nicht dass du wirklich davon ausgehst, Sunthus müsse ganz ergrauen und Augenbrauen düngen, um in meinen Augen legit zu sein.

  6. #21
    Registrierungsdatum
    08.09.2019
    Beiträge
    657

    Standard

    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    ... Nicht dass du wirklich davon ausgehst, Sunthus müsse ganz ergrauen und Augenbrauen düngen, um in meinen Augen legit zu sein.

    aufgrund einer ahnung tat ich das nicht.


    jedenfalls scheint sunthus als meister ähnlich gnadenlos wie sifu paimei:




    denn in diesem unterrichtsbeispiel teilt er den (probe)schülern mit, er habe sein mitleid zu hause vergessen.
    Geändert von Kunoichi Girl (10-04-2021 um 18:11 Uhr) Grund: (probe)

  7. #22
    Registrierungsdatum
    25.12.2010
    Alter
    36
    Beiträge
    4.227

    Standard

    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    i
    dass auch in den frühen zeiten unter der kriegskunst nicht unbedingt der kampf von einzelpersonen verstanden wurde. belagerungswaffen, schutzgraben anlegen, solche sachen schon eher.
    Der Begriff Kriegskunst wird in der KK-Szene sehr "eigenwillig" verstanden.
    In früheren Zeiten wurde unter Kriegskunst genau wie heute die Lehre von Strategie, der operativen Ebene und der Taktik verstanden, in der KK-Szene hat sich der Begriff Kriegskunst halt eingebürgert weil "Krieg" irgendwie härter klingt als Sport oder Selbstverteidigung, trotzdem deckt KK gerade einmal einen Bruchteil der taktischen Ebene ab.

  8. #23
    Registrierungsdatum
    25.12.2010
    Alter
    36
    Beiträge
    4.227

    Standard

    Hier mal eine Grafik aus der (sehr empfehlenswerten ÖMZ) zum Thema was Leute die sich wirklich mit Krieg beschäftigen unter "Kriegskunst" verstehen:

  9. #24
    Registrierungsdatum
    20.05.2006
    Ort
    Köln
    Alter
    56
    Beiträge
    9.644

    Standard

    heißt ja auch in den kk eigentlich nicht kriegskunst (war art), sondern kriegerische Kunst (martial art).
    ein kleiner aber feiner sprachlicher unterschied, der einen großen unterschied in der bedeutung macht.

    edit: ich habe in "militärischen" quellen nie "the martial art" sondern immer "the art of war" gelesen.

    im englischen ist das alles sehr klar und im deutschen ist ja auch eher von kampfkünsten und nicht von kriegskünsten die rede...
    wer es doch macht, hat es wohl nicht verstanden...
    Geändert von amasbaal (10-04-2021 um 21:50 Uhr)
    "I prefer them to be awake when I severe their arms and beat them to death with it." Maul Mornie und sein Verhältnis zu k.o.s

  10. #25
    Registrierungsdatum
    08.09.2019
    Beiträge
    657

    Standard

    Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
    ... edit: ich habe in "militärischen" quellen nie "the martial art" sondern immer "the art of war" gelesen. ...

    Es gäbe auch noch die militärwissenschaft:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mili...4rwissenschaft

  11. #26
    Registrierungsdatum
    13.01.2019
    Beiträge
    147

    Standard

    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    ich befürchte, wir reden aneinander vorbei.
    nehmen wir an, PHY wäre ein 2,5 tausend jahre alte kriegskunst.
    wer sie heute lernt, ist aber kein krieger. wer sie heute lehrt wahrscheinlich auch nicht.
    und ich meine krieger (nicht verwechseln mit kämpfer). es lehrt und lernt niemand mehr, um damit in den krieg zu ziehen.
    um eine echte kriegskunst zu sein fehlt der sache eine ganz wesentliche eigenschaft, nämlich der zweck (krieg). ist dieser zweck nicht gegeben, dann handelt es sich allerhöchstens um eine kampfkunst, die (ehemalige) kriegstechniken beinhaltet. ist niemand mehr dabei, der diese techniken in echt angewendet hat, dann ist es eine kampfkunst, die techniken beinhaltet, von denen man annimmt, es wären kriegstechniken. damit ist nicht gesagt, dass diese kampfkunst dann sinnlos ist, oder unbrauchbar - es ist nur keine kriegskunst. hier hinkt der vergleich zu den kampfschwimmern etwas - die mögen damals keine einsätze erlebt haben, aber deren ausbildung verfolgte den kriegszweck
    wenn, dann betreiben ksk, seals, spaznas und co. sowas wie ein kriegskunst, wobei ich jetzt die steile these aufstelle, dass sie ihr zeug als handwerk verstehen und nicht als kunst. ich würde mich sogar aus dem fenster lehnen und behaupten, dass heutige krieger nicht unbedingt gute kämpfer sind. ich würde jedenfalls nicht auf einen kskler wetten, wenn er in der kneipe an einen kirmesboxer gerät.
    btw., nahkampf und bw: außerhalb der spezialeinheiten ist alles, was unter nahkampf läuft ein schlechter witz.
    was realitätsnähe und charakterbildung angeht - beim kampfsport könnte es zutreffen, bei der armee nicht unbedingt.
    und zum schluss:
    der grund weshalb ich diese fragen gestellt habe, war die diskrepanz zwischen dem gelebten und behaupteten zweck - auf der einen seite toben sich die leute aus, lernen ein wenig sv und haben spaß (was wirklich mega in ordnung ist) und auf der anderen seite erzählen die was von freiheitskriegern und pipapo. und wenn das kein marketingtrick ist, dann ist es als würde ich einen antiken panzer fahren lernen, weil es könnte ja sein, dass ich mit dem auto zum bäcker muss - ist halt nicht so logisch.
    wenn man wiederum panzer als hobby hat und es einem spaß macht, dann ist es wieder völlig in ordnung, damit rumzufahren. man soll dann nur nicht so tun, als würde man damit jederzeit ins gefecht ziehen wollen, oder dass es einer der besten ideen wäre, damit einkaufen zu fahren.
    Wäre ich einer jener Pahuyuthies, die beim Militär dienen, von (zivilen) Beratern ausgebildet wurden, in Behörden arbeiten, im Sicherheitsgewerbe tätig sind oder irgendeinem sonstigen, in Beitrag #1 erwähnten, „professionellen Gebrauch“ des Pahuyuth-Kampfwissens nachgehen, wäre ich von Deinem Beitrag möglicherweise ein wenig beleidigt. Als Binnenschiffer verzeihe ich Dir und empfehle allen Kollegen, die hier mitlesen, dies ebenfalls zu tun!

    Meine Empfehlung: Fang vielleicht noch ein bisschen kleiner an und lerne erst mal den Unterschied zwischen „Freiheitskämpfer“ und „Freikämpfer“ zu verstehen, bevor Du Dich versehentlich ganz falsch aufgleist. Ebenfalls könnte man mal die Suchfunktion der Pahuyuth-Website bemühen und dort die fraglichen Begriffe eingeben. Von "Freiheitskämpfern" steht da nichts und die Begriffe "Kriegskunst" bzw. "Kriegskünste" tauchen lediglich in dem Teil auf in dem es um die Fake-Geschichte des Muay Boran auf der MUAI-Seite geht.

    Wie ich in Beitrag #8 schon sagte: "Genauer lesen, mitdenken, nachfragen und erst dann in die Aktion gehen." – Es soll (womöglich) nicht zu Deinem / Eurem Schaden sein, weshalb dieser "Competency Building Cycle" auch in dieser Infografik enthalten ist.



    Wir reden durchaus über dasselbe Thema, allerdings aus verschiedenen Perspektiven. Pahuyuth war und ist keine Kriegskunst, sondern eine Kampfkunst, genauer ein Kampfwissen. Siehe dazu auch das Grußwort der Freikämpfer, Punkt 1.

    • Bei den Kriegskünsten geht es um Strategie, Operative Kunst und Taktik mindestens zweier Kriegsparteien (Gruppen, Truppenverbände, etc.).
    • Bei den Kampfkünsten geht es um autodynamische Aktivitäten mit Aktion und Reaktion zwischen Einzelpersonen (Individuen).

    Und ergänzend:

    • Als Kampfkunst bezeichnet man im Verständnis des Pahuyuth das Wissen über Konflikt und Auseinandersetzung. Es enthält physische und psychische Wissensbestandteile und unterliegt keinerlei Regeln oder Einschränkungen.
    • Als Kampfsport bezeichnet man im Verständnis des Pahuyuth eine ritualisierte Kampfart bei der es um ein einvernehmliches Messen der kämpferischen Fähigkeiten von zwei oder mehr Kontrahenten geht. Die daraus resultierenden Einschränkungen prägen den technischen Umfang der meisten Kampfsportarten.
    • Als Selbstverteidigung bezeichnet man eine rechtlich zulässige „Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.“ (siehe StGB § 32 – Notwehr). Selbstverteidigung wird im Verständnis des Pahuyuth als Kampfkunst unter Achtung und Wahrung der jeweils vorherrschenden Gesetze definiert. Die daraus resultierenden Einschränkungen prägen den technischen Umfang der Selbstverteidigung.
    • Als Showkampf bezeichnet man im Verständnis des Pahuyuth eine inszenierte Kampfart, die dem Zweck der Unterhaltung dient. Die daraus resultierenden Einschränkungen prägen den technischen Umfang des Showkampfes.

    Ich sehe, dass die Unterscheidung zwischen diesen ganzen Begriffen Probleme bereitet. Entsprechend habe ich angeregt, dass wir sie vielleicht mal im Pahuyuth-Glossarium aufnehmen sollten.

    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    ich kann gerade nicht so gut zitieren, mache das deshalb am stück:
    1) mit kampf/kämpfer meine ich die variante ohne schusswaffen, daher auch die kneipe als ein halbwegs ziviler ort. bei einem häuserkampf würde ich widerum auf den kskler setzen.
    2) es ist ein unterschied, ob ich irgendwas lerne und es später im krieg einsetze, oder ob ich direkt etwas für den krieg lerne. nach deiner argumentation wäre auch boxen eine kriegskunst. die erwähnte diskrepanz besteht darin, dass einerseits suggeriert wird, man würde altes zeug lernen, was irgendwelche freiheitsguerillas im krieg entwickelt haben sollen, womit man selbst zu einem freiheitsguerilla wird und so richtig bad ass ist. in echt sind es dann irgendwelche berliner freizeitsportler, die eine nette zeit verbringen, etwas abnehmen und in der lage sein wollen die osloer straße sicher zu überqueren.
    3) unterschied kriegskunst - kriegshandwerk:
    ein kskler verbringt sehr viel zeit mit lernen und training und die gelernten sachen decken sehr viele bereiche ab: schießen, taktik, orientierung, sprengstoff, zugriffstechniken, blabla. für alles gibt es spezialisten, die ihn auf dem jeweiligen feld ausbilden und trainieren. die fähigkeiten sind seine toolbox und er ist permanent damit beschäftigt die tools zu pflegen. das ist seine arbeit, und der geht er mit mehr oder weniger lust nach. das ziel ist aber nicht die toolbox möglichst voll zu packen und permament zu perfektionieren, sondern einfach genug drauf zu haben, um die 10-20 jahre im außeneinsatz zu überstehen. später kann man selbst ausbilder werden und dann gibt es noch die rente. aber es gibt wahrscheinlich niemanden, der alle aspekte bis ins kleinste beherrscht und bis ins hohe alter übt. und wenn man die goßen klassiker anguckt, wie z.b. sun tzu oder machiavelli, dann sieht man, dass auch in den frühen zeiten unter der kriegskunst nicht unbedingt der kampf von einzelpersonen verstanden wurde. belagerungswaffen, schutzgraben anlegen, solche sachen schon eher.
    1. Sofern keine Schusswaffen oder sonstige militärische Ausrüstung im Spiel sind, setze ich auf die Türsteher!

    2. Wenn Du eine Kampfkunst lernst, um sie später einzusetzen, empfehle ich Deine Denkweise zu überprüfen!

    3. KSKler sind Spezialkräfte, die für spezifische Einsatzzwecke und Rahmenbedingungen nach den Verhaltensmustern des Guerillakampfs ausgebildet wurden. Nicht mehr und nicht weniger. Diese spezifischen Einsatzzwecke und Rahmenbedingungen sind nicht deckungsgleich mit einer Kneipenschlägerei und daher in diesem Szenario nur sehr bedingt von Nutzen.

    Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
    fällt eine un(ter)bewusste beinflussung des „warum“ und/oder des „wie“ hierbei auch unter „bestimmen“?
    Das Modell der Autodynamik berücksichtigt bewusste und unbewusste Faktoren. Je mehr es um den nichtkörperlichen bzw. unterbewussten Bereich geht, desto mehr rückt Deine Fragestellung in den Fachbereich des SAIYASART, das, ebenso wie das PAHUYUTH, ein Teil des überlieferten Freikämpfer-Wissens ist.

    Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
    jedenfalls scheint sunthus als meister ähnlich gnadenlos wie sifu paimei:



    denn in diesem unterrichtsbeispiel teilt er den (probe)schülern mit, er habe sein mitleid zu hause "vergessen".
    Der Begriff „Meister“ ist im Pahuyuth nicht gebräuchlich, weil er eine Form von Hierarchie und Über- bzw. Unterordnung impliziert, die so nicht vorhanden ist (siehe dazu auch "Das Vermittlungskonzept des Pahuyuth"). Eine Person, wie den im Video dokumentierten Rotgurtträger, bezeichnet man als einen „Lehrer“, weil er lehrt.

    Pahuyuth-Lehrer sind Vermittler von Wissen. Sie sind niemals „Meister“ oder „Herrscher“ über ihre Schüler, sondern immer nur einfache aber erfahrene Menschen und Kämpfer, die ihr Wissen bereitwillig und stets mit einem empfehlenden Charakter teilen. Alles andere würde das Gleichheitsprinzip der Freikämpfer verletzen. Siehe dazu auch:





    Mal zum direkten Vergleich, wie sich jene Muay Boran "Lehrer" aufführen, die sich "einfach nur gegenseitig zu Lehrern ernannt haben und sich nun von zahlungskräftigen Ausländern einmal jährlich anbeten lassen".



    Nach meiner pädagogischen Lehrmeinung ist das, was diese Kru Muay Association da treibt zwar prima zum Kohle machen, aber definitiv keine Grundlage um freie, mündige und selbstbestimmte Kämpfer ausbilden zu können!

    Gesellschaftliche Hierarchie und die damit verbundene Obrigkeitshörigkeit bzw. die Unterwerfung des Individuums zu Gunsten des Machterhalts sind zwar ein integraler Teil der thailändischen Kultur aber ausdrücklich NICHT der des Pahuyuth. Die Freikämpfer des Pahuyuth streben seit je her nach individueller Freiheit und Gleichheit unter Menschen, was einen Gegensatz zu den meisten südostasiatischen Kulturen darstellt. Wer sich fragt, warum nicht nur viele Westler, sondern auch viele Thais Probleme mit der Aneignung des Pahuyuth-Wissens haben, könnte hier eine kulturell bedingte Antwort finden.

    Zurück zu Deinem Beitrag: Die traditionelle Verwendung von Kämpfernamen bzw. selbstgewählten Aliassen wird schon seit 1975 an der Pahuyuth-Schule in Berlin gepflegt, kam aber erst in den letzten Jahren, und natürlich besonders im Zuge des bewusst anonym gestalteten Online-Trainings, so richtig zum Tragen. Auch dies ist ein Teil der „back to the roots“-Bewegung, die in dem anderen Threads angesprochen wurde.

    Auf der neuen Online-Trainingsseite steht hierzu:

    Zitat Zitat von Pahuyuth.com
    ANONYMITÄT – VON WEM LERNE ICH? WER SIND DIE AUSBILDER?

    Pahuyuth ist eine traditionelle Kampfkunst, die nach den Überlieferungen der alten Freikämpfer gelehrt wird. Die alten Freikämpfer waren paramilitärische Spezialkräfte, Söldner und Kommandoeinheiten, die über viele Jahrhunderte hinweg in Südostasien für Frieden und Freiheit gekämpft haben. Die Verschleierung ihrer Identitäten diente ihnen zum Schutz vor Verfolgungen. Sie wurden zu „Niemand“.

    Beim Pahuyuth pflegen wir eine sogenannte „Tradition der Diskretion“. Das bedeutet, es interessiert uns nicht wer Du bist, wo du herkommst und was Du schon alles kannst oder erreicht hast. Weder glorifizieren wir unsere Lehrer, noch schmücken wir uns mit den Leistungen unserer Schüler. Du brauchst keinen von uns verherrlichen oder gar anbeten und erhältst umgekehrt auch keinen Applaus für das was Du für Dich selbst leistest oder gelernt hast. Stattdessen begegnen wir einander stets auf Augenhöhe und unsere Gemeinschaft ist seit je her offen für Menschen jedweder Herkunft, Ethnie, Geschlecht, Religion oder sonstigen Eigenschaften.

    Konkret bedeutet dies, dass Du für die Teilnahme an unserem Online-Training Deine Daten lediglich mit mit unserem Zahlungsdienstleister Patreon teilst. In der Kommunikation mit uns (zum Beispiel im Mitglieder-Forum), möchten wir Dich bitten Deinen Kämpfernamen bzw. ein selbstgewähltes Alias zu verwenden und die Anonymität der anderen Teilnehmer zu respektieren.

    Auf diese Weise wirst Du zwar niemals damit angeben können, bei diesem oder jenem Meister / Lehrer / Kru / Sifu / Sensei / Ajarn / Trainer / Instructor / Coach / Guru / Influencer / etc. trainiert zu haben (Nützt Dir auf der Straße eh nichts!). Stattdessen wirst du hinterher mit voller Berechtigung von Dir sagen können, dass „Niemand“ Dich ausgebildet hat. Wenn Du damit leben kannst, dann heißen wir Dich herzlich beim Pahuyuth willkommen!


    Ansonsten: Mitleid kenne ich von diesem Lehrer nicht, nur verzeihen und davon sehr viel!
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  12. #27
    Macabre Gast

    Standard

    https://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung

    Suchmaschinenoptimierung – englisch search engine optimization (SEO) – bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, die Sichtbarkeit einer Website und ihrer Inhalte für Benutzer einer Websuchmaschine zu erhöhen. Die Optimierung bezieht sich auf die Verbesserung der unbezahlten Ergebnisse im organischen Suchmaschinenranking (Natural Listings) und schließt direkten Traffic und den Kauf bezahlter Werbung aus. Die Optimierung kann auf verschiedene Arten der Suche abzielen, einschließlich Bildersuche, Videosuche, Nachrichtensuche oder vertikale Suchmaschinen.

    Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilgebiet des Suchmaschinenmarketings.



  13. #28
    Macabre Gast

    Standard


  14. #29
    Registrierungsdatum
    20.05.2006
    Ort
    Köln
    Alter
    56
    Beiträge
    9.644

    Standard

    Zitat Zitat von Macabre Beitrag anzeigen
    Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilgebiet des Suchmaschinenmarketings.
    sag ich doch... alles marketing hier.
    und es wird fleißig geklickt und geklickt...

    "I prefer them to be awake when I severe their arms and beat them to death with it." Maul Mornie und sein Verhältnis zu k.o.s

  15. #30
    Macabre Gast

    Standard

    Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
    sag ich doch... alles marketing hier.
    und es wird fleißig geklickt und geklickt...

    Ist ja auch nicht weiter schlimm, aber manche User, die hier "getriggert" werden, sollten wissen, das diese "ausführlichen" Posts von Miehpray ein Ziel verfolgen...

Seite 2 von 14 ErsteErste 123412 ... LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. PAHUYUTH BERLIN - Ist es ... ?!
    Von KungFuPeitsche im Forum Kampfkunst in den Medien, Büchern & Videos, Werbung
    Antworten: 72
    Letzter Beitrag: 20-10-2017, 02:11
  2. Pahuyuth-Schule
    Von SMINGPLAI im Forum Schulen, Clubs, Vereine, Trainingsgruppen
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 09-09-2014, 11:51
  3. Pahuyuth-Buch
    Von SMINGPLAI im Forum Kampfkunst in den Medien, Büchern & Videos, Werbung
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 01-10-2012, 23:49
  4. Pahuyuth
    Von RaggamanAEK im Forum Kickboxen, Savate, K-1.
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 13-04-2007, 14:20

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •