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Thema: Christopher Hein?

  1. #1
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    Standard Christopher Hein?

    Hallo zusammen,

    was hält die Aikidogemeinde eigentlich von Christopher Hein? Ich als Aikido-Außenseiter muss sagen, dass mir seine Art sehr gefällt - vieles von dem was er sagt, ergibt meiner Meinung nach Sinn. Hier mal ein Beispielclip:

    https://youtu.be/Ukzs_hmFQ8c

    Er hat wohl irgendwann mit Aikido aufgehört - ist zum BJJ um etwas funktionelleres zu lernen, hat dann auf einem Dog-Brothers Gathering mit dem Jo gekämpft (wenn ich das richtig verstanden habe, gegen Lonely Dog) und gemerkt, das Aikido im Waffenkontext sehr wohl Sinn machen kann. Seitdem rollt er sein Aikido anders auf und vieles erscheint mir sinnvoll.

    Ich bin selber mal mit dem Jo verwurstet worden - war sehr erhellend

  2. #2
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
    was hält die Aikidogemeinde eigentlich von Christopher Hein? Ich als Aikido-Außenseiter muss sagen, dass mir seine Art sehr gefällt - vieles von dem was er sagt, ergibt meiner Meinung nach Sinn. Hier mal ein Beispielclip:

    https://youtu.be/Ukzs_hmFQ8c
    Er theoretisiert anscheinend gerne.
    Dieses ganze hin und her und balance- breaking hier, und Schieben nach da....
    Normalerweise ist ikkyo eine einzige Bewegung, wie ein Schlag mit dem Schwert, dann muss das eigentlich ferig sein, und uke liegt auf dem Gesicht.
    Das was er da zeigt ist Kihon, Basis-technik.
    Zu viel Gelaber für meinen Geschmack.
    Man übt das sowieso, Ikkyo, Nikyo, Sankyo, Yonkyo, Gokyo.
    Und er tut so als würde man in dieser Position anfangen, und müsste uke dann von da aus nach unten bringen, das ist aus meiner Sicht Unsinn, da macht es knack, und fertig.

    Wie er sonst sein Aikido aufzieht, ich habe die Geschichte gelesen, für ihn war das eine große Erkenntnis anscheinend.
    Schien so als hätte er vorher nicht verstanden worum es im Aikido geht.
    So hat er wohl seinen Weg gefunden, das ist gut.
    Schlimm find ich immer, wie die Amis die japanischen Wörter aussprechen...
    Geändert von Gast (25-04-2021 um 00:44 Uhr)

  3. #3
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    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Er theoretisiert anscheinend gerne.
    Dieses ganze hin und her und balance- breaking hier, und Schieben nach da....
    Tja, hätte Masahiro Shioda, der Enkel von Gozo Shioda, dieses Video gekannt, vielleicht hätte er den Ikk(a)yo zu Ende bringen können, als er diese Technik an einem MMA'ler demonstrieren wollte: Masahiro Shioda im Martial Arts Tower (09:15-09:45)

  4. #4
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    Zitat Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
    was hält die Aikidogemeinde eigentlich von Christopher Hein? Ich als Aikido-Außenseiter muss sagen, dass mir seine Art sehr gefällt - vieles von dem was er sagt, ergibt meiner Meinung nach Sinn.
    ...
    Er hat wohl irgendwann mit Aikido aufgehört - ist zum BJJ um etwas funktionelleres zu lernen, hat dann auf einem Dog-Brothers Gathering mit dem Jo gekämpft (wenn ich das richtig verstanden habe, gegen Lonely Dog) und gemerkt, das Aikido im Waffenkontext sehr wohl Sinn machen kann. Seitdem rollt er sein Aikido anders auf und vieles erscheint mir sinnvoll.

    Ich bin selber mal mit dem Jo verwurstet worden - war sehr erhellend
    Ich kannte seinen Werdegang von seiner Website (Blog) Who the “F” is Christopher Hein, From Aikido to MMA and back again. Die Geschichte mit den Dog-Brother fand ich schon sehr interessant und motiviert mich jedenfalls, in Zukunft die Trainingseinheiten mit Jo oder Bokken in meinem Dojo zu besuchen, die ich vor Corona gemieden hatte.

    Ansonsten assoziiere ich mit Chris Hein einen Aikido-Lehrer, der relativ früh versucht, Sparring in den Aikido-Unterricht einzubauen. Seine Erklärungen erscheinen oft recht einleuchtend Er hat dazu auf seinen Kanal ja recht viele Videos hochgeladen. Aber die praktische Umsetzung in seinem Unterricht sieht für mich in der Regel nicht so überzeugend aus, ein Beispiel: So was in der Art wie Beginning Aikido Live training- Awase Drill habe ich auch in meinem Dojo schon gesehen, aber nur als Belustigung für das Kinder-Training.

    Das Video "Aikido Ground Game: Aikido vs. BJJ" hatte mich mal dazu inspiriert, auszuprobieren, ob ich als Uke dem "Ikkyo Pin" wie in 6:35 durch Rollen über die Schulter entkommen könnte. Mein Lehrer war deswegen aber not amused. Die Szene zeigt mMn auch die Gefahr eines zu frühen Sparrings: der Pin sieht für mich suboptimal, wenn nicht fehlerhaft aus. Wenn man die Technik nicht verstanden hat, dann ist man versucht, mangelhafte Technik durch Kraft und Gewalt zu kompensieren und verliert die Bewegungsprinzipien aus dem Auge, um die es eigentlich geht.

    Es ist ja eine immer mal wieder diskutierte Frage, ob Aikido seinen Charakter behält, wenn man (zu viel) Sparring in den Unterricht einbaut.

  5. #5
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Aiki5O+ Beitrag anzeigen
    Tja, hätte Masahiro Shioda, der Enkel von Gozo Shioda, dieses Video gekannt, vielleicht hätte er den Ikk(a)yo zu Ende bringen können, als er diese Technik an einem MMA'ler demonstrieren wollte: Masahiro Shioda im Martial Arts Tower (09:15-09:45)
    Echt, das glaubst du? Das ist ein bisschen naiv, denn ein erfahrener MMA'ler lässt sich davon nicht beeindrucken, der ist da schneller weg und hat sich die Beine geschnappt als der Chris zum Nikyo unmgegriffen hat, oder sonst was probiert.
    Aus dieser Position anzufangen und dann herumzutheoretisieren dass der Uke sich mit der Hand abstützen muss weil er nach da schiebt, und dann kann er das und das machen...sobald der die Hand am Boden hat ist der weg. Es ist doch völlig absurd zu glauben dass der Uke brav alles so macht wie er sich das da zurecht theoretisiert. Klar, man übt so, das ist Kihon, aber das kennt der Shioda-Enkel alles aus dem FF. Was ihm da fehlt ist die Power und der Wille das konsequent zu Ende zu bringen, und da er sagt dass man beim Aikido lieb ist, darf er halt nicht weh tun.
    Ich habe das eine Menge geübt, aus der Uke-Position da raus zu kommen, an die Beine zu gehen, es gibt da so viele Lücken, und die schließt der Chris nicht, in dem er da lange rumschiebt. Die einzige Möglichkeit wie man Ikkyo da durchbekommt wenn man jemanden hat der da wirklich so gar nicht mitmachen will, sind Atemi, oder man verfügt halt über eine sehr überlegene Struktur/Körpermechanik/Aiki. Dieses technische theoretisieren bringt nichts. Kihon-Waza zu üben ist wichtig, keine Frage, aber das ist Kata.

    Zitat Zitat von Aiki5O+ Beitrag anzeigen
    Das Video "Aikido Ground Game: Aikido vs. BJJ" hatte mich mal dazu inspiriert, auszuprobieren, ob ich als Uke dem "Ikkyo Pin" wie in 6:35 durch Rollen über die Schulter entkommen könnte. Mein Lehrer war deswegen aber not amused.

    Hat er dir dann auch erklärt, warum er not amused war, oder war er einfach angepisst weil du nicht gemacht hast was er gesagt hat?
    Ich habe das auch sehr viel gemacht, und das ist ja auch Spaß, man probiert halt wie gut die Kontrolle ist. Aber die Techniken nicht für Wettkämpfe entwickelt worden, die sind dafür da gewesen jemanden kaputt zu machen, und nicht für einen sportlichen Wettkampf.
    Geändert von Gast (25-04-2021 um 11:59 Uhr)

  6. #6
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Aiki5O+ Beitrag anzeigen
    So was in der Art wie Beginning Aikido Live training- Awase Drill habe ich auch in meinem Dojo schon gesehen, aber nur als Belustigung für das Kinder-Training.
    Da kann man sich dann auch woanders mal was abgucken, wie z.B. beim Yoseikan:

    https://www.youtube.com/watch?v=fAes75lz4c8

  7. #7
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    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Aber die Techniken nicht für Wettkämpfe entwickelt worden, die sind dafür da gewesen jemanden kaputt zu machen, und nicht für einen sportlichen Wettkampf.
    Naja, nicht direkt- die "Urform" des BJJs kannte keine Wettkämpfe, wie sie in der heutigen Form bekannt sind/abgehalten werden
    In den frühen "Vale Tudo" Kämpfen ging es darum jemanden "kaputt zu machen"/um jeden Preis zur Aufgabe zu zwingen; klar gab es irgendwo "Sicherheitsmechanismen" um den Kampf zu beenden, nur war das nicht der Ringrichter(wie heute); nur wurde da selten von Gebrauch gemacht

    Ich geh Mal davon aus, das du eigentlich sagen wolltest ,daß Aikido noch heute!? so trainiert (Intention) wird, wie für was es eigentlich gedacht war; BJJ hat zwar diesen Gedanken und teilweiße den SV Gedanken/Aspekt, es praktizieren aber die wenigsten (und wen, dann ist es meistens grottenschlecht)
    Geändert von Stixandmore (25-04-2021 um 13:13 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Echt, das glaubst du? Das ist ein bisschen naiv, denn ein erfahrener MMA'ler lässt sich davon nicht beeindrucken, der ist da schneller weg und hat sich die Beine geschnappt als der Chris zum Nikyo unmgegriffen hat, oder sonst was probiert.
    Ich seh' schon: Ironie ist nicht meine Stärke. Immerhin habe ich die gewünschte Reaktion und Erklärung bekommen:
    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Aus dieser Position anzufangen und dann herumzutheoretisieren dass der Uke sich mit der Hand abstützen muss weil er nach da schiebt, und dann kann er das und das machen...sobald der die Hand am Boden hat ist der weg. Es ist doch völlig absurd zu glauben dass der Uke brav alles so macht wie er sich das da zurecht theoretisiert. Klar, man übt so, das ist Kihon, aber das kennt der Shioda-Enkel alles aus dem FF. Was ihm da fehlt ist die Power und der Wille das konsequent zu Ende zu bringen, und da er sagt dass man beim Aikido lieb ist, darf er halt nicht weh tun.
    Ich habe das eine Menge geübt, aus der Uke-Position da raus zu kommen, an die Beine zu gehen, es gibt da so viele Lücken, und die schließt der Chris nicht, in dem er da lange rumschiebt. Die einzige Möglichkeit wie man Ikkyo da durchbekommt wenn man jemanden hat der da wirklich so gar nicht mitmachen will, sind Atemi, oder man verfügt halt über eine sehr überlegene Struktur/Körpermechanik/Aiki. Dieses technische theoretisieren bringt nichts. Kihon-Waza zu üben ist wichtig, keine Frage, aber das ist Kata.


    Allerdings bin ich der Meinung, dass man im Training nicht versuchen sollte, eine Aikido-Technik mit Atemi (in Form von Schlagen oder Nachtreten) durchbringen sollte, sondern an seiner Struktur/Körpermechanik/Aiki arbeiten sollte.

  9. #9
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Stixandmore Beitrag anzeigen
    Naja, nicht direkt- die "Urform" des BJJs kannte keine Wettkämpfe
    Meinst du mit Urform des BJJ jetzt Judo, oder noch vorher?


    Zitat Zitat von Stixandmore Beitrag anzeigen
    Ich geh Mal davon aus, das du eigentlich sagen wolltest ,daß Aikido noch heute!? so trainiert (Intention) wird, wie für was es eigentlich gedacht war; BJJ hat zwar diesen Gedanken und teilweiße den SV Gedanken/Aspekt, es praktizieren aber die wenigsten (und wen, dann ist es meistens grottenschlecht)
    Nein, denn Aikido wird ja heute häufig nicht mehr so trainiert. Aber ich halte es für den verkehrten Weg, aus dem Aikido, statt wieder zu den Ursprüngen zurück zu finden, etwas zu machen was es nicht ist. Es wird dann nur ein schlechteres Imitat. Im Yoseikan-Budo, das eines der ersten Mixed-Martial-Arts Systeme darstellt und auch sportliche Wettkämpfe hat, da hat Aikido eben auch einen bestimmten Platz im Gesamtsystem, und es wird nicht zu etwas umgemodelt was es nicht ist.
    Wenn man bestrebt ist die Budo-Aspekte im Aikido zu stärken sollte man sich einfach klar machen, was das dahinterliegende Konzept war.

  10. #10
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Aiki5O+ Beitrag anzeigen

    Allerdings bin ich der Meinung, dass man im Training nicht versuchen sollte, eine Aikido-Technik mit Atemi (in Form von Schlagen oder Nachtreten) durchbringen sollte, sondern an seiner Struktur/Körpermechanik/Aiki arbeiten sollte.
    Altes Jujutsu "geht" aber so.
    Es ging darum jemanden zu töten oder Kampfunfähig zu machen, und dazu ist die Körpermechanik vielleicht eine Hilfe, aber nicht das Mittel.
    In der Position in der Chris da anfängt zu arbeiten, ist die erste Bewegung ein Tritt oder Kniestoß in die Rippen, deshalb ist nämlich das innere Bein erst hinten, wenn es nach vorne geht, dann direkt in die Rippen. Das ist der erste Streich, der zweite ist das Brechen des gestreckten Arms, entweder durch Überstrecken oder in dem man sich mit dem Ellenbogen nach unten auf den Arm fallen lässt, während die Andere Hand den Arm weiter streckt, oder in der Ellenbeuge fixiert wird. Da fragt dann keiner mehr, ob das funktioniert oder andere unkooperativ ist. So geht das, wenn jemand blockiert, deshalb ist bei uns blockieren mehr oder weniger "Verboten", weil es nämlich diese Aktionen impliziert. Und die will man im Training nicht. Heute macht das ja kaum jemand, weil alle zu lieb sind. Bei uns ist genau das passiert, jemand blockiert bei Ikkyo, Kniestoß in die Rippe, zwei Rippen gebrochen.
    Das Pech war nur, der dachte nur, der andere hätte blockiert, weil er irgendwie hängen geblieben war. Das war ein bisschen Sch..., so was passiert aber hin und wieder mal.
    Aber das sollte eben auch der einzige Grund sein, aus dem dein Lehrer "not amused" ist wenn ihr sowas macht wie aus dem Ikkyo rausrollen, und nicht weil er persönlich beleidigt war, oder sein Ego gekränkt war. Es muss einem immer bewusst sein was der andere dagegen machen kann (auch wenn es nicht gemacht wird, früher war das aber normal).

  11. #11
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    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Meinst du mit Urform des BJJ jetzt Judo, oder noch vorher?




    Nein, denn Aikido wird ja heute häufig nicht mehr so trainiert. Aber ich halte es für den verkehrten Weg, aus dem Aikido, statt wieder zu den Ursprüngen zurück zu finden, etwas zu machen was es nicht ist. Es wird dann nur ein schlechteres Imitat. Im Yoseikan-Budo, das eines der ersten Mixed-Martial-Arts Systeme darstellt und auch sportliche Wettkämpfe hat, da hat Aikido eben auch einen bestimmten Platz im Gesamtsystem, und es wird nicht zu etwas umgemodelt was es nicht ist.
    Wenn man bestrebt ist die Budo-Aspekte im Aikido zu stärken sollte man sich einfach klar machen, was das dahinterliegende Konzept war.
    Nein, mit der Urform des BJJs mein ich, was Hélio und Carlos gemacht haben; das war nämlich (soweit ich das einschätzen kann) nicht als sportlicher Wettkampf gedacht, sondern als SV (kleiner, schwächer wehrt sich gegen größer und stärker)- das Kodukan Judo und Jiu Jitsu(frag jetzt bitte nicht welche Schule; kann ich dir spontan nicht sagen) waren ja nur die "Liefersysteme" die modifiziert wurden

    Ah, ok- dadurch wird es klarer

  12. #12
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Stixandmore Beitrag anzeigen
    as Kodukan Judo und Jiu Jitsu(frag jetzt bitte nicht welche Schule; kann ich dir spontan nicht sagen) waren ja nur die "Liefersysteme" die modifiziert wurden
    Tenshinshinyo-Ryu und Kito-Ryu.

  13. #13
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    Zitat Zitat von Aiki5O+ Beitrag anzeigen
    ...
    So was in der Art wie Beginning Aikido Live training- Awase Drill habe ich auch in meinem Dojo schon gesehen, aber nur als Belustigung für das Kinder-Training.
    ...
    Hmm, Kindertraining? Zur Belustigung?

    Aus der Angriffslinie herausgehen und dann, in der Bewegung, mit Hacken, Schnitt oder Stich, reagieren?
    Mit Klinge kenne ich das in versch. Variationen, auch als "Hit & run"-Übung.

    Liebe Grüße
    DatOlli
    Geändert von DatOlli (26-04-2021 um 07:59 Uhr) Grund: in der Bewegung

  14. #14
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
    Aus der Angriffslinie herausgehen und dann, in der Bewegung, mit Hacken, Schnitt oder Stich, reagieren?
    Aus der Angriffslinie herausgehen, warum? Weil man bewaffnet ist und der andere nicht? Und der/die wird ermuntert weiter anzugreifen, und sich der Gefahr auszusetzen mit der Waffe verletzt zu werden? Ich sehe darin keinen Sinn, es werden weder die Eigenschaften und die Handhabung einer Hieb-/Stichwaffe berücksichtigt, noch wird irgendeine Strategie gegen einen Waffenangriff erarbeitet, mehr als ein Laufspiel ist das für mich auch nicht.
    Was verändert es im Verhalten, wenn das einzige was passiert ist, dass man eine Badenudel auf den Kopf bekommt?

  15. #15
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    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Aus der Angriffslinie herausgehen, warum?
    Damit es kein "Aua" gibt? Aber hey, Chuck Norris braucht das ja auch nicht.

    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Weil man bewaffnet ist und der andere nicht?
    Warum nicht? Oder darf man immer nur der sein, der verteidigt? Anders ausgedrückt, dass gehört mit zu "Waffennutzung", "Distanztiming" und so weiter.

    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Und der/die wird ermuntert weiter anzugreifen, und sich der Gefahr auszusetzen mit der Waffe verletzt zu werden?
    Warum nennt man so etwas häufig "hit & run"? Du kommst drauf.
    Was hat das mit "ermuntern" weiter zu machen zu tun?

    Das ist eine Übung. Da wiederholt man schon mal öfter. Aber vielleicht, fühlst du dich ja ermuntert weiter zu machen, nachdem du blutest, oder dank "biomechanical cuts", gebrauchsunfähige Gliedmassen hast.
    Spräche jedenfalls für deine toughness.

    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Ich sehe darin keinen Sinn, es werden weder die Eigenschaften und die Handhabung einer Hieb-/Stichwaffe berücksichtigt, noch wird irgendeine Strategie gegen einen Waffenangriff erarbeitet, mehr als ein Laufspiel ist das für mich auch nicht.
    Ok, du musst da auch keinen Sinn drin sehen. Ist dein Leben und deine Gesundheit.

    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Was verändert es im Verhalten, wenn das einzige was passiert ist, dass man eine Badenudel auf den Kopf bekommt?
    Naja, du kannst das ja gerne mit ner Metallstange oder einer scharfen Klinge üben. Warum nicht.
    Ich bin nicht auf so einem Level. Du scheinbar schon.
    Äh, wie wär's dann mit Kugeln ausweichen? Ach ne, das geht ja nicht, da würdest du ja auch aus der Angriffslinie gehen. Ach was du bekommst das irgendwann hin. Einfach öfter im Angriff stehen bleiben. Am besten mit Iron-shirt-Atmung oder so. Dann bricht sich der andere die Hand und wird nicht ermuntert weiter zu machen.
    Nur blöd, falls da irgendwo Kryptonit rumliegt.

    Liebe Grüße
    DatOlli

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