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Thema: Rassistsicher Übergriff in Straßenbahn

  1. #61
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    Zitat Zitat von shinken-shôbu Beitrag anzeigen
    Gut, vielleicht weißt Du Genaueres über seine anderen Verfahren, ich las nur was von den Verfahren aber nicht, was ganz genau jeweils vorgefallen sein soll oder ob er in diesen Fällen nicht sogar freigesprochen werden wird, alles erstmal nur Kartenlegerei. Wie gesagt, solltest Du mehr wissen und verlinken können, überdenke ich meine Meinung gerne nochmal - natürlich immer noch ohne mir ein vorschnelles Urteil über den hier besprochenen Fall anmaßen zu wollen.
    ....

    Stand auch schon im allerersten link:

    ...Der mutmaßliche Täter, Christian B., 40, mehrfach vorbestraft, konnte am Montag identifiziert und festgenommen werden. ...
    https://www.welt.de/debatte/article2...en-lassen.html

    Dieser Artikel ist hinter paywall, google zitiert aber in der link-Übersicht

    ... Christian B., 40 Jahre alt, vorbestraft wegen Drogen- und Gewaltdelikten ...

  2. #62
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    Zitat Zitat von hennoxxx Beitrag anzeigen
    Willi, das "wo ich mich als Deutscher nicht mehr heimisch fühle" kannst du dir bitte sparen, was soll das? Lieber bleibe ich in meinem "Problemstadtteil" mit vielen MigrantInnen als das ich nach Blankenese (oder mittlerweile) St.Pauli ziehe, wo ich mi eh keine Wohnung mehr leisten kann. ...
    In der Tat ist die Unmöglichkeit aus einem Stadtteil wegzuziehen wegen höherer Miete der Grund, warum viele Leute noch in ihrem Stadteil bleiben. Ich bin mir sicher, da würde einige lieber in Blankenese oder ("mittlerweile") St. Pauli wohnen als a la "4 blocks". Unterhaltungswert hat das meist nur, wenn man so was voyeuristsich im TV konsumiert. Ich würd wechslen, wenn ich könnte und bei mir ist es bei weitem nicht so schlimm wie in anderen Stadtteilen, aber die Veränderungen der letzten 10 Jahre reichen schon.

  3. #63
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Stand auch schon im allerersten link:

    https://www.welt.de/debatte/article2...en-lassen.html

    Dieser Artikel ist hinter paywall, google zitiert aber in der link-Übersicht
    Den Links hier im Thread bin ich gefolgt und die dort zu findenden Aussagen sind halt sehr grob, mir persönlich zu grob, als dass ich da irgendwie eins zu eins auf den hier besprochenen Fall münzen würde. Mir scheinen hier mitunter sehr viel Emotionen im Spiel zu sein, ist aber auch verständlich. Ich fragte deswegen auch nach mir möglicherweise unbekannten GENAUEREN Details, denn selbst "vorbestraft wegen Drogen- und Gewaltdelikten" sagt ja zunächst einmal wenig über die konkreten Fälle als solche aus (z.B. über Anzahl, Verteilung, Schwere, Beteiligung als Opfer oder Täter).

  4. #64
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    Zitat Zitat von shinken-shôbu Beitrag anzeigen
    Den Links hier im Thread bin ich gefolgt und die dort zu findenden Aussagen sind halt sehr grob, mir persönlich zu grob, als dass ich da irgendwie eins zu eins auf den hier besprochenen Fall münzen würde. Mir scheinen hier mitunter sehr viel Emotionen im Spiel zu sein, ist aber auch verständlich. Ich fragte deswegen auch nach mir möglicherweise unbekannten GENAUEREN Details, denn selbst "vorbestraft wegen Drogen- und Gewaltdelikten" sagt ja zunächst einmal wenig über die konkreten Fälle als solche aus (z.B. über Anzahl, Verteilung, Schwere, Beteiligung als Opfer oder Täter).
    Irgendwie ist mir nicht klar, worauf du jetzt hinauswillst: Eins zu eins Übersetzung ist wohl selten der Fall. Aber offensichtlich ist der Täter kein unbeschriebenes Blatt- auch was Gewalttaten betrifft und sein aktueller Gewaltausbruch hat was von Fortsetzungscharakter, spricht für eine gewaltaffine Person. In Sachen Notwehr oder Nothilfe hat er wohl nicht gehandelt, da gibt es weder "grobe" noch "detaillierte" Hinweis darauf. Ansonsten klären das jetzt die Justizbehörden weiter.

  5. #65
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    Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
    wie hätte es denn sonst gemeint sein sollen?
    ...
    Klang nach Vergeltung, unabhägig von der Nothilfesituation. Als emotionale spontane Raktion verständlich, als Prinzip im Rechtsstat
    nicht angemessen (aber von verschiedenen, auch im thread genannten Gruppen und Individuen als legitim angesehen). Aber du hast es ja geklärt.

  6. #66
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    Zitat Zitat von hennoxxx Beitrag anzeigen
    Willi, das "wo ich mich als Deutscher nicht mehr heimisch fühle" kannst du dir bitte sparen, was soll das? Lieber bleibe ich in meinem "Problemstadtteil" mit vielen MigrantInnen als das ich nach Blankenese (oder mittlerweile) St.Pauli ziehe, wo ich mi eh keine Wohnung mehr leisten kann. Die Trennung in D ist (und war) nicht die Sprache ,die Hautfarbe oder die Religion sondern das Einkommen, das Vermögen, das Milieu. Die sog Alternative und andere rechte Kreise spielen aber mit den Ängsten der Leute um diese "einfache" Wahrheit zu verschleiern, auch nix neues.
    Ist doch schön, wenn du dich auf das Unbekannte, Neue einlassen kannst, da lernt sich so einiges, das erweitert den Horizont und das ist doch was.
    Ohne jetzt hier politisch werden zu wollen, wenn jemand die Erfahrung gemacht hat, sich in manchen Stadtteilen deutscher Großstädte nicht mehr heimisch zu fühlen - was ja sehr subjektiv ist - warum sollte er das nicht äußern dürfen?

    Ich bin auch in einem stark migrantisch geprägten Stadtteil geboren und aufgewachsen (schon in den 90ern waren in meiner Grundschule ethnisch Deutsche eine ziemliche Minderheit) und bin hier, nachdem ich einige Jahre in anderen Städten gewohnt habe, wieder hingezogen, weil ich es hier mag, hier meine Heimat ist.
    Ich verstehe aber durchaus, dass das nicht jeder so sieht, denn in einigen der Nachbarstraßen hört man definitiv auf der Straße eher arabisch / türkisch und in neuerer zeit bulgarisch / rumänisch als deutsch, die Läden haben Namen die deutlich nicht aus der deutschen Sprache kommen und bieten ein Sortiment feil, welches man nun auch nicht als "typisch deutsch" bezeichnen würde. Und natürlich hat diese Vielfalt migrantischer Hintergründe Vorteile, aber auch ganz handfeste Nachteile - so gerne ich hier lebe, das zu leugnen, wäre dumm.

    Ich finde es daher äußerst nachvollziehbar, dass andere Menschen das befremdlich und nicht "heimatlich" finden, und ich denke, diese haben genau so ein Recht darauf das zu äußern, wie du und ich ein Recht darauf haben die Vorteile dieser Vielfalt herauszustellen.

  7. #67
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    Zitat Zitat von Soldier Beitrag anzeigen
    wenn jemand die Erfahrung gemacht hat, sich in manchen Stadtteilen deutscher Großstädte nicht mehr heimisch zu fühlen - was ja sehr subjektiv ist - warum sollte er das nicht äußern dürfen?
    aber sicher... mit den zitierten worten und dem meinungsverstärkenden schuh im gesicht des "störers" des heimatgefühls... muss man doch mal machen dürfen...
    "I prefer them to be awake when I severe their arms and beat them to death with it." Maul Mornie und sein Verhältnis zu k.o.s

  8. #68
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    Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
    aber sicher... mit den zitierten worten und dem meinungsverstärkenden schuh im gesicht des "störers" des heimatgefühls... muss man doch mal machen dürfen...
    Billige, schlecht gemachte Provokation.

    Habe ich nicht gesagt, hat hier niemand so gesagt, und darum ging es auch in dem Post nicht, den ich zitiert habe.

  9. #69
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    Zitat Zitat von Soldier Beitrag anzeigen
    Billige, schlecht gemachte Provokation.

    Habe ich nicht gesagt, hat hier niemand so gesagt, und darum ging es auch in dem Post nicht, den ich zitiert habe.
    ich muss jetzt was zurück rudern. stimmt. ich war zu schnell. haqst dich ja gar nicht auf den schläger bezogen...

    alles klar.
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  10. #70
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    OK, ich spreche niemanden das Recht ab sich "nicht heimisch" zu fühlen, aber was bedeutet denn das? Ist der asiatische Gemüsehändler, der türkische Secumann oder die polnische Friseurin (beliebiges eintragen) denn ein Problem für mich?
    Was will ich denn im 21.Jhd für ein D´land?
    Ich hab polnische, jüdische, brasilianische Vorfahren, bin im Pott geboren und aufgewachsen, nach HH gezogen, esse gerne Thai und Italienisch, mache einen asiatischen Sport, schaue amerikanische Filme, habe Freunde (!) auf der ganzen Welt (nix facebook, echte Personen), habe Verwandte mit allen möglichen Hautschattierungen und religiösen Glaubensrichtungen, ich bin Atheist, war über 10 Jahre im fernen Ausland, hab am eigenen Leib Rassismus erlebt, habe viel mehr gemeinsam mit Punx aus Kalifornien oder Mexico als mit dem Erfurt Schläger oder Bern Höcke.
    Also wovor soll ich denn Angst haben? Vor einer Islamisierung? Dem großen Austausch? Mann, die gleichen Argumente gabs schon, als mein einer Großvater aus Polen in den Pott gezogen und der andere nach Brasilien ausgewandert ist.
    Ich BIN das angeblich gescheiterte MULTIKULTI.
    Schluss jetzt mit dem ganzen Blödsinn, ich bin nicht besser (weder moralisch noch sonstwie) als andere, was ist das überhaupt für ein Vorwurf?, aber definitiv auch nicht schlechter.
    Und das ist auch ganz bestimmt kein 17 jähriger Flüchtling, der froh ist, dem Krieg entkommen zu sein.
    Und nun los,.....

  11. #71
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    Zitat Zitat von hennoxxx Beitrag anzeigen
    ich bin nicht besser (weder moralisch noch sonstwie) als andere, was ist das überhaupt für ein Vorwurf?,....
    Hat das jd. behauptet? Ich meine nicht.

  12. #72
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    schinken- schobu schrieb:
    "Wow, Du darfst also Deine moralisch höherstehenden Ansichten und persönlichen Erfahrungen hier kundtun, verbietest dies implizit aber Anderen, wenn diese eine dir unangemnehme Position vertreten? Man darf Gewalt von "Nazis" gerne thematisieren aber muss z.B. eigene Erfahrungen mit rassistischer/diskriminierender Gewalt gegen "nicht-extremee" deutsche Bürger aufgrund seiner Erbschuld demütig totschweigen? Das ist meiner festen Überzeugung nach genau das, was den Falschen links und rechts in die Hände spielt."
    ...darauf bezog ich mich.

  13. #73
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    Zitat Zitat von hennoxxx Beitrag anzeigen
    OK, ich spreche niemanden das Recht ab sich "nicht heimisch" zu fühlen, aber was bedeutet denn das?

    Und nun los,.....
    Ich bin in einem Dorf am Rande einer Kleinstadt, tief in der westfälischen Provinz aufgewachsen. Mein Großvater ist 1913 in Bordenau bei Hannover geboren worden. 1914 zog die Familie dann hierhin. Der Familienname ( ca. 1700 das erste mal erwähnt ) stammt aus Ostfriesland bzw. dem Emsland und es gab - ich weiß nicht aus welchen Gründen - immer zwei Kolonien, eine bei Hannover und die andere in Ostfriesland bzw. dem Emsland. Meine Mutter stammt aus Pommern, ist dort sogar noch geboren worden und zwei Jahre zur Schule gegangen. Ich habe mal Ahnenforschung betrieben und konnte beide Stammbäume bis grob 1700 zurück verfolgen. Alles " biodeutsche Kartoffeln "

    Heimat ist für mich da, wo ich zuhause bin. Hier spricht man meine Sprache, hier kenne ich jeden Stein, Baum und Strauch. Wenn ich mein Elternhaus verlaßen habe, brauchte es keine 5 Minuten und um mich herum waren nur noch Felder, Wiesen, kleine Wäldchen in denen wir " Cowboy und Indianer " ( er hat das böse Wort gesagt ) gespielt haben. Biologieunterricht gab es auf dem Bauernhof, ich weiß wie es ist wenn man nachts um halb vier aus dem Bett mußte, weil ein Kälbchen auf die Welt kam. Auf den Feldern haben wir im Herbst Kartoffeln aufgelesen und im Laubfeuer gekocht. Heute stehen dort schmucklose Einfamilienhäuser in denen rußlanddeutsche Menoniten wohnen und sich in ihre eigene Parallelgesellschaft zurückgezogen haben. In die Dorfgemeinschaft haben die sich nie integriert. Ich wohne selber nicht mehr in diesem Dorf, muß ich dazusagen, aber das ist eine andere Geschichte.

    Damals in der Grundschule gab es kein Multi-Kulti. Wir hatten an der gesamten Schule keine Ausländer. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt, es war einfach so. Ich sehe halt, wie sich das verändert hat. Letztes Jahr saß ich in einer Straßenbahn und da waren zwei Afrikaner die sich mit Schnalz- und Klacklauten verständigt haben. Erst dachte ich die blödeln so rum, bis ich dann begriff das die kommunizieren. Ich habe danach recherchiert und erfahren, daß es sich wohl um Eritreer handelte ... früher gab es daß nicht. Und auch lange danach nicht.
    Ich muß sagen, daß ich mich persönlich in meine Nische zurückgezogen habe in der ich mich wohl fühle. Schade finde ich, daß die Neubürger sich überhaupt nicht engagieren, z.Bsp. in der freiwilligen Feuerwehr. Habe ich noch nie von gehört, daß das einer macht. Und Sportvereine ? Da haben die ihre eigenen, wo ich eher nicht hingehen würde. So ist das ganze ein Nebeneinander aber kein oder kaum ein Miteinander. Weitestgehend friedlich zwar, aber mehr auch nicht.

    So, und jetzt darf auf den Hintwerwäldler drauf gedroschen werden ...

  14. #74
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    Ich denke, ob sich jemand zwischen verschiedenen Nationalitäten wohl fühlt oder nicht, hat auch etwas mit dem Temperament zu tun. Offene Menschen finden so eine Situation möglicherweise anregend, weniger offene höchstwahrscheinlich nicht.

  15. #75
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    Ich glaube es hat viel damit zu tun, ob man miteinander oder nebeneinander(in Parallelgesellschaften lebt) und leider ist immer mehr ein nebeneinander, als miteinander

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