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Thema: Welche verstellbaren Profi-Hanteln würdet ihr kaufen?

  1. #61
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    @period: Vielen Dank für die ausführlichern Erläutertungen!

    Ich stimme grundsätzlich allem zu, tue mich aber immer noch schwer, den Unterschied zum Boyle darin zu erkennen. Wie gesagt, außer dass er da etwas arg pointiert, was ich unter Selbst-Marketing ausbuche.

    Ansonsten ist das mit der aeroben Ausdauer irgendwie so ne Sache und we du richtig bemerkst, sehr stark vom Einzelfall abhängig. Das sehe ich bereits an mir selber: Ich bin mal in den Ferien jeden Tag 1h schwimmen gegangen (langsam, Stil Bleiente), weil ich zu fett wurde. Nach dem Urlaub hatte ich eine deutlich Verbesserung meiner Regenerationszeiten zwischen 2 Übungen im Karatetraining. Andererseits war ich in der Wettkampfvorbereitung jeden Tag ne Stunde locker laufen, um Gewicht zu machen. Damals habe ich außer der Gewichtsabnahme (etwa 1-2kg, ist halt doof, wenn man bereits dürr ist) überhaupt nichts in Training oder Wettkampf gemerkt. Weiteres Beispiel: bei meiner ersten Skitour bin ich hinter meinem Cousin her total abgek***t bis ich angefangen habe arhythmisch zu gehen. Ich weiß, das soll man nicht machen aber damit ging es mir gut und da kam plötzlich er nicht mehr mit. Von daher nicht nur typ- und sportart-, sondern auch noch zeitpunktabhängig, ergo beliebig komplex. Ist dann halt schwierig, wenn du dich als Athletikcoach verkaufen und Standpunkte einnehmen musst.

    Im Moment stelle ich fest, dass sich meine sportartspezifische Kondition durch die vielen coronabedingten Tabata und Sandsackintervalle wieder deutlich gebessert hat. Und dann steht da noch die Aussage des Experten, mit dem ich mich so austausche, im Raum: „Solange du locker 1000 Höhenmeter bewältigst, musst du dir um Grundlagenausdauer keine Sorgen machen.“ Er ist aber eher Intervallfreund und kritisiert bspw. die vielen langen Läufe, die z.B. im Fußball immer noch gemacht werden. Allerdings ist er auch der Meinung, dass bei Intervall das Wichtigste oft vergessen wird: „Wenn Intervall, dann auch Kotzgrenze.“
    Tja, vielleicht bin ich auch ein furchtbar konfrontativer Mensch Wenn man mich fragen würde, gibt es signifikante Unterschiede zwischen dem, was ich geschrieben habe und dem, was er da schreibt, ich bin sogar so weit gegangen zu behaupten, dass der Diskurs «lass uns ein Spiel anschauen und nach dem trainieren, was wir sehen» bestenfalls unvollständig ist. Aber gut, das führt hier so oder so zu weit.

    A propos zu weit, ich merke gerade, dass ich nicht unmassgeblich dazu beitrage, diesen Thread ins Off-Topic zu befördern. Wie dem auch sei, um die von Dir angerissenen Punkte noch mehr oder weniger kurz zu thematisieren: Auch wenn das mit der Schitour ein sehr anekdotischer Fall ist, bei dem viele Grössen schlicht unbekannt sind – einer der Grundsätze in diversen Sportarten, ob Laufen oder KS ist «zwing ihm Deinen Rhythmus auf». Je mehr man dabei jemanden zwingt zu reagieren – ob durch technisch-taktische Handlungen oder durch Rhythmuswechsel – desto mehr Energie und Luft kostet das den Gegner. Das wäre ein klassisches Beispiel dafür, wie man ihn in den anaeroben Bereich pushen kann und dabei selbst aerob bleibt (setzt natürlich voraus, dass man seine eigenen Rhythmuswechsel und Angriffe durchstehen kann, funktioniert also z.B. nicht, wenn der Gegner doppelt so fit oder technisch doppelt so gut ist wie man selbst).

    Bezüglich Laufen und Schwimmen: wie mehrfach betont empfehle ich ja «unbesehen» nicht, einfach laufen zu gehen; davon abgesehen wäre in Deinem Fall eben anzumerken, dass Gewicht machen eine Sondersituation ist. Wenn Du nicht aus Erfahrung sehr genau weisst, wie Dein Körper darauf reagiert, ist es im Kontext dessen auch extrem schwer einzuschätzen, wie genau sich ein einzelnes Element in Deinem Training auswirkt. Ich zum Beispiel hatte beim Abkochen oft eine Phase mit einem extremen High, wo meine Relativkraftwerte durch die Decke gegangen sind und ich nie müde wurde, dann eine Phase mit starker Dehydrierung, die bei weitem nicht so lustig war.

    Was die 1000 Hm angeht – für die meisten Breitensportler mag das angehen, für einen Skyrunner weniger. Ich persönlich mag zwar Bergläufe, auch als Test – ich hab mich z.B. mal einen Monat lang königlich amüsiert, meine Zeit über ein bestimmtes Wegstück am Berg mit 150 Hm (von 2280 auf 2430 m) bei max. 1 km Länge systematisch zu pushen, am Schluss war ich knapp über 5 min – aber auf der anderen Seite bin ich halt auch ein Mittelgewicht und zudem Ex-Mittelstreckler (und zudem in einer Bergregion aufgewachsen), da macht mir sowas Spass, meinen Kollegen im Superschwergewicht weniger, und wer im Flachland wohnt für den sind das alles böhmische Dörfer. Anders gesagt: m.E. keine schlechte persönliche Richtlinie, für den Kampfsport wärs aus meiner Sicht nicht wirklich brauchbar.

    Bezüglich Kotzgrenze: Kann man machen, aber das geht allenfalls 2 Monate gut, und man muss sich bewusst sein, dass in dem Fall auch nur 5 Minuten Belastung EXTREM auf die Substanz gehen können – meiner Meinung nach wesentlich übler als 30 bis 40 Minuten extensive Belastung. Wie schon anderenorts erwähnt sind Intervalle im Prinzip sehr vielfältig und variabel, und Intervalle «um sich fertig zu machen» werden im Leistungssport allenfalls extrem dosiert eingesetzt. Meistens geht es darum, ein gewisses Tempo oder Power-Output zu halten oder zu übertreffen, bricht die Leistung ein wird sofort abgebrochen. Mein Greco Trainer war übrigens bekannt dafür, dass seine Gegner im Match gekotzt haben – er war ein Paradebeispiel für die oben beschriebenen Herangehensweisen (ebenso für extreme Trainingsvolumen mit sehr viel Ausdauer- und Kraftausdauerarbeit).

    So, damit lasse ich es für den Thread aber auch gut sein mit dem OT

    Beste Grüsse
    Period.
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  2. #62
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    Zitat Zitat von Kirke Beitrag anzeigen
    Oh, also Kurzhantelcurls mit 35-60 kg ist für Normalsterbliche eher keine große Sorge. :-)
    Aus Interesse, trainierst du aktuell schon oder fängst du erst an? Und wie ist dein Körpergewicht ca.? Musst du natürlich nicht sagen, aber könnte bei der Beratung helfen.
    Zitat Zitat von Max32123 Beitrag anzeigen
    Naja das ist relativ, man liest oft genug das viele Leute in ihrem Leben nicht über 22,5 kg kommen. Von Pulverunterstützung und Naturtalenten oder super Genetik mal abgesehen.
    Ich habe schon mehrere Jahre mit dem Dialtech trainiert. Die beiden Kurzhanteln gehen bis 32,5 kg und waren damals glaube ich die einzigen mit dem super Preis/Gewichtsverhältnis.
    Körpergewicht beträgt ungefähr 75 kg. Es war vor einiger Zeit um die 80 kg aber dann war ich viel laufen und habe wieder angefangen viel mit den Hanteln zu trainieren und gleichzeitig viel gefastet. Bin 1,71m groß.
    Ich verstehe, also du kommst schon mit einiger Vorerfahrung, hast aber eher noch nicht mit derart schweren Gewichten trainiert.
    Ja genau, bei deinem ja eher leichten Körpergewicht bringt es nichts, für Curls mehr als 22,5 zu benutzen. Wenn du schon mehr genommen hast, dann geht das nur mit Schwung und Abfälschen hoch. Damit verbesserst du aber nicht die Ergebnisse auf dem Zielmuskel (tendenziell wird es eher schlechter) und kannst dir außerdem einiges kaputtmachen. Ist wie wenn man Dinge falsch anhebt. Geht vielleicht 100mal oder 1000mal gut, aber irgendwann macht es Knack und dann verreisst es dir was in Rücken, Nacken oder Ellenbogen.

    Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte: Ne Hantel mit 50, 60kg ist ein ganz anderes Biest als eine Hantel mit 30kg. Es wird darüber nicht bloß schrittweise schwerer, wie bei 1-30kg, sondern du kommst recht schnell an eine komplette Grenze. Mehr als die 60er wirst du vermutlich kaum noch einhändig anheben können. Das ist schon ein brutaler Oschi und lässt sich nicht direkt mit einer Langhantel vergleichen. Worauf ich damit hinaus will, ich sehe da keinen Sinn für dich, sogar auf 175 lbs = 79kg zu hochgehen! Die Kohle kannst du dir sparen :-)

    Es gibt natürlich Leute, die auch 80er Kh für einzelne Übungen sinnvoll bewegen können, aber die wiegen nicht 75kg. Das sind dann die von dir erwähnten Typen mit super Genetik und/oder Unterstützung und die wiegen in der Regel auch dreistellig.

    Ich persönlich bin ein Ticken leichter als du und würde mir vermutlich ~40er holen, da ich da das beste Preis/Leistung hätte. Mit Kurzhanteln macht man eh kein Maximalkrafttraining.
    Höchstens vielleicht noch 50er als "Sicherheitspuffer" für einzelne Übungen (wenn ich zu viel Geld hätte). Aber dieses Gewicht würde ich dann vermutlich fast nie im regulären Training benötigen (sobald ich einmal probiert hätte, wie viele Swings ich damit kann).

  3. #63
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    So, damit lasse ich es für den Thread aber auch gut sein mit dem OT
    Reicht ja auch Sollte es dich mal nach München verschlagen und du Zeit und Lust verspüren, können wir das gerne bei einem Kaltgetränk weiter vertiefen
    What is a Zen Buddhist‘s birthday present? Nothing!

  4. #64
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Reicht ja auch Sollte es dich mal nach München verschlagen und du Zeit und Lust verspüren, können wir das gerne bei einem Kaltgetränk weiter vertiefen
    Danke für die Einladung. Falls ich mal in München Station mache, melde ich mich.

    Beste Grüsse
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  5. #65
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    Hatte den thread zwar angefangen aber dann aus den Augen verloren. Hätte sicher ab und zu was gesagt, aber so sage ich hier einfach mal Danke für die profuktive Diskussion und natürlich wieder mal für die vielen ausführlichen und mit Informationen vollgestopften posts von period!

    Hatte mir daraufhin dieses Video angesehen:

    https://www.youtube.com/watch?v=z25LhEnBsvI

    Hatte immermal überlegt mir einen Abroller zuzulegen, mit Hanteln hatte ich es zwar auch mal probiert (länger her) aber irgendwie hatte mich das nicht überzeugt. Der Ross ist aber auch einfach zu krass...

    Habe ja lange keine Crunches mehr gemacht, mein Leben lang als Exturner kein Problem, kann auch immernoch nicht mehr ganz so sauber aber im Klimmzug die Beine an die Stange bringen (ja, ich weiß, eher Hüftbeuger...), aber habe schon länger das Gefühl, dass der Bauch inzwischen eine Schwachstelle bei mir ist. Erstens für Körpertreffer und zweitens beim Krafttraining. Spannung kann ich demnach noch gut halten, aber kontahieren bspw. bei Crunches mit senkrechten Beinen fast gar nicht mehr. Hätte ich nie mit gerechnet, hatte die immer etwas geschont damit ich sie an den Gewichtstagen nicht zu schwach sind. Naja, hatte dann zumindest nach dem Krafttraining angefangen wieder Crunches an den Gravity Boots zu machen (aushängen mache ich regelmäßig), bin da zwar immernoch besser als meine Trainingspartner, aber soweit kontrahieren wie man es für Crunches mit senkrechten Beinen kommt packe ich einfach nicht mehr. Naja, ob man das mit rollouts verbessert bezweifel ich ja, aber Bock habe ich jetzt zumindest wieder drauf bekommen. Früher konnte ich auch easy in die volle Streckung gehen und wieder hoch, inzwischen kann ich es noch gerade halten, aber hoch komme ich nicht mehr, auch nicht mit leicht gebeugten Armen. Und selbst bei wenigen Wiederholungen nur zum testen mal irgendwo, habe ich Muskelkater im Bauch...^^

    @Katamaus, bei 65 kg Beugen mit 150 kg und Bankdrücken mit 75 sehe ich jetzt nicht als so ein krasses Missverhältnis. Außerdem vielleicht noch sind die Kraftdreikampfübungen oder die normalen Grundkraftübungen ja alle ziemlich komlexe Übungen, und die werden mit Kurzhanteln nicht unbedingt weniger komplex, also von wegen nur Brust, abgesehen dass Schulter /Delta und Trizeps auch noch Hauptzielgruppen sind, ggf. vielleicht noch teilweise Lat, ist selbst Bankdrücken recht komplex. Naja und mit dem höheren Gewicht bei der Langhantel hast Du dann gerade auf die Stützmuskulatur auch noch mehr Last als bei ner einarmigen Ausführung, die sicher auch ihre Berechtigung hat...

  6. #66
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Außerdem vielleicht noch sind die Kraftdreikampfübungen oder die normalen Grundkraftübungen ja alle ziemlich komlexe Übungen, und die werden mit Kurzhanteln nicht unbedingt weniger komplex, also von wegen nur Brust, abgesehen dass Schulter /Delta und Trizeps auch noch Hauptzielgruppen sind, ggf. vielleicht noch teilweise Lat, ist selbst Bankdrücken recht komplex. Naja und mit dem höheren Gewicht bei der Langhantel hast Du dann gerade auf die Stützmuskulatur auch noch mehr Last als bei ner einarmigen Ausführung, die sicher auch ihre Berechtigung hat...
    Hm, das ist vielleicht falsch rübergekommen. Also ich würde die klassiche Kraftdreikampfübungen durchaus als funktional auffassen. WÜrde mich aber bei der Gewichtswahl immer am schwächsten Glied der Kette orientieren. Es fing ja damit an, dass ThomasL (schwerzhaft?) meinte, bei einarmeigen Bench Press mit zu viel Geicht würde er seitlich von der Bank fallen. Da muss man jetzt auch nicht unbedinget die Beine id die Lut strecken (kann man aber) aber wenn man es nicht halten kann, dann wäre halt mein Punkt, dass man dann eben weniger Gewicht nimmt und die Übung dadurch eher zur Rumpfüpbung als zur Brustübung wird, was aber ok wäre.
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  7. #67
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Hatte immermal überlegt mir einen Abroller zuzulegen, mit Hanteln hatte ich es zwar auch mal probiert (länger her) aber irgendwie hatte mich das nicht überzeugt. Der Ross ist aber auch einfach zu krass...
    Was auch gut funktioniert dafür ist sowas wie ein Schlingentrainer oder schlicht ein Seil. Da kann man die (Griff-) Höhe variieren und den Stand, je nachdem, wie weit man vom Aufhängepunkt wegsteht. Je weiter weg, desto anstrengender, im Idealfall ist der Griff dann in der vollen Streckung knapp überm Boden. So kann man im Prinzip die Progression machen, wofür man mit dem Ab-Roller idealerweise eine schiefe Ebene bräuchte. Die Reibung ist dann weitestgehend weg, und die zum Teil doch recht lauten Geräusche, die die Dinger machen, umgeht man auch.

    Beste Grüsse
    Period.
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  8. #68
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    Ansonsten noch die Varianten light mit Pezzyball und hard mit Valslides (oder mit Handtuch auf glattem Untergrund).
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  9. #69
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    bei 65 kg Beugen mit 150 kg und Bankdrücken mit 75
    Das kommt sehr auf die Technik/Tiefe der Beugen an. Wenn die 150 kg tiefe Beugen "ass to grass" sind, dürfte man im Verhältnis die 75 stehend drücken können (Military Press). Beim Bankdrücken würden locker 40kg fehlen.

    Wenn es hingegen hohe Beugen, Oberschenkel deutlich über parallel sind, ist das Verhältnis nicht so abwegig. Bei Quarter Squats kann man gut mal +30% mehr bewegen. Das entspräche ca 115kg bei tiefen Beugen. Das wäre einigermaßen passend zu 75 Bankdrücken. In dem Fall wäre auch verständlich, dass der Rücken/Rumpf limitiert, da es ja ein sehr hohes Gewicht ist, das man stabilisieren muss.

  10. #70
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    Zitat Zitat von Kirke Beitrag anzeigen
    Das kommt sehr auf die Technik/Tiefe der Beugen an. Wenn die 150 kg tiefe Beugen "ass to grass" sind, dürfte man im Verhältnis die 75 stehend drücken können (Military Press). Beim Bankdrücken würden locker 40kg fehlen.

    Wenn es hingegen hohe Beugen, Oberschenkel deutlich über parallel sind, ist das Verhältnis nicht so abwegig. Bei Quarter Squats kann man gut mal +30% mehr bewegen. Das entspräche ca 115kg bei tiefen Beugen. Das wäre einigermaßen passend zu 75 Bankdrücken. In dem Fall wäre auch verständlich, dass der Rücken/Rumpf limitiert, da es ja ein sehr hohes Gewicht ist, das man stabilisieren muss.
    Dito auf die Technik beim Bankdrücken. Ist was anderes, ob das Studio-mässiges Bankdrücken ist oder ob man sich ein Jahr aktiv mit der Technik im K3K auseinandergesetzt hat. Da reden wir u.U. auch von 20 Kilo Differenz - eher mehr, wenn in der Zeit systematisch an den limitierenden Muskelgruppen gearbeitet wurde usw.

    Beste Grüsse
    Period.
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  11. #71
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    @TE:
    hier sind ein Paar Produktanregungen
    https://youtu.be/EVmEgHMhZKY

    Pepin und Baadass sind quasi runde Ironmaster

  12. #72
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    und die hätte ich gern getestet
    https://youtu.be/nwDJFjDNMlk

    sind aber ziemlich special

  13. #73
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    Zitat Zitat von Kirke Beitrag anzeigen
    Das kommt sehr auf die Technik/Tiefe der Beugen an. Wenn die 150 kg tiefe Beugen "ass to grass" sind, dürfte man im Verhältnis die 75 stehend drücken können (Military Press). Beim Bankdrücken würden locker 40kg fehlen.

    Wenn es hingegen hohe Beugen, Oberschenkel deutlich über parallel sind, ist das Verhältnis nicht so abwegig. Bei Quarter Squats kann man gut mal +30% mehr bewegen. Das entspräche ca 115kg bei tiefen Beugen. Das wäre einigermaßen passend zu 75 Bankdrücken. In dem Fall wäre auch verständlich, dass der Rücken/Rumpf limitiert, da es ja ein sehr hohes Gewicht ist, das man stabilisieren muss.
    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Dito auf die Technik beim Bankdrücken. Ist was anderes, ob das Studio-mässiges Bankdrücken ist oder ob man sich ein Jahr aktiv mit der Technik im K3K auseinandergesetzt hat. Da reden wir u.U. auch von 20 Kilo Differenz - eher mehr, wenn in der Zeit systematisch an den limitierenden Muskelgruppen gearbeitet wurde usw.

    Beste Grüsse
    Period.
    Ihr glaubt doch beide nicht ernsthaft, das jemand mit "ner zeitlang IK-Training" ernsthaft irgendwas zwischen 2.2 und 2.5 x bw a2g beugt? Wahrscheinlich auch noch high bar? Und falls er doch so ein Ausnahmetalent ist, hört das Talent dann oberhalb der Hüfte einfach auf? Waren die fast twitch Fasern dann ausverkauft? Da ändert auch die BD-technik meiner Erfahrung nach nicht mehr viel. Leute, die sehr schnell deutlich mehr als 2 x bw beugen, fangen ihre Progression auf der Bank bei 1.1 x bw an, nachdem sie sich ein bisschen in die Technik eingearbeitet haben?

    Frei nach Occam's razor: wenn im Internet von untypisch hohen Beugeleistung die Rede ist, waren es aller Wahrscheinlichkeit nach Quartersquats.
    So if you meet me, have some courtesy, have some sympathy, and some taste, use all your well-learned politesse, or Ill lay your soul to waste

  14. #74
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    Back Squats. Oberschenkel parallel zum Boden, 1 bis 3 Wiederholungen, 6 Sätze mit 3 Minuten Pause.

    Ist ja nicht so, dass ich vorher noch nie nen Squat gemacht hatte. In dem Fall gingen ein normales Aufbau- (3 x 10) sowie ein Doppel-Pyramidentraining (12 - 8 - 6 - 6 - 8 - 12) über jeweils 8 Wochen voraus

    „Eine Zeit lang“ bedeutet, einmal in der Wettkampfvorbereitung ausprobiert für ein paar Wochen. Zum ersten und letzten Mal, weil ich im Karate keinen Effekt bemerkt hatte..

    Kann aber natürlich nur Quatsch sein, weil es “jemand im Internet schrieb“ Mann Mann Mann…
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  15. #75
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Was auch gut funktioniert dafür ist sowas wie ein Schlingentrainer oder schlicht ein Seil. Da kann man die (Griff-) Höhe variieren und den Stand, je nachdem, wie weit man vom Aufhängepunkt wegsteht. Je weiter weg, desto anstrengender, im Idealfall ist der Griff dann in der vollen Streckung knapp überm Boden. So kann man im Prinzip die Progression machen, wofür man mit dem Ab-Roller idealerweise eine schiefe Ebene bräuchte. Die Reibung ist dann weitestgehend weg, und die zum Teil doch recht lauten Geräusche, die die Dinger machen, umgeht man auch.

    Beste Grüsse
    Period.
    Ringe habe ich da.

    Ist aber irgendwie nicht das gleiche wie ne leichtgängie Rolle. Aber geil was er im VIdeo alles nutzt, so simpel, aber muss man erstmal draufkommen. Bürostuhl...

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