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Thema: Uraltes Imanari Highlight

  1. #1
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    Standard Uraltes Imanari Highlight

    Nix neues, aber ich kann mich noch erinnern als ich das, das erste Mal gesehen habe. Das hatte krasse Vibes und wer hätte 2008 gedacht, das BJJ genau in diese Richtung gehen wird und das das was Imanari macht, im Jahr 2021 noch eher zu den einfachen Leglocks gehören wird.:-)


  2. #2
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    da ich mich in der wettkampfgrapplingszene nicht gut auskenne, stelle ich mal hier die frage. wie sehen dort die verletzungen durch die permannte ausweitung der techniken aus ?

  3. #3
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    Schwierig sind meiner Meinung nach immer die Schnittstellen zwischen alt und neu, heißt: der eine hat keine Ahnung von dem Bereich, in dem er steckt, erkennt die Gefahr nicht, dreht sich falsch usw.
    Dann ein weiterer Faktor, der immer schwierig ist, nämlich Dummheit. Gibt genug Menschen, die zum Beispiel bei Leglocks nicht tappen wollen.
    Gutes Beispiel für beide Faktoren ist der damals noch relativ unbekannte Craig Jones vs Leandro Lo.
    Lo tappt aus Sturheit nicht und dreht sich dazu noch in die falsche Richtung. Der Preis ist dann eben der Inhalt des Knies.
    Kennt man die Technik, ist das Verletzungsrisiko wesentlich geringer, da Optionen bekannt sind oder/und Konsequenzen.
    "So I came back and I had a good talk to the guy and I hit him a couple more times you know" -Renzo Gracie

  4. #4
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    Außerdem: tolles Video. Diese Eingänge sind nach wie vor unglaublich.
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  5. #5
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    Ist ein schwieriges Thema. Da fällt mir spontan Ryan Hall vs. BJ Penn ein. Penn macht das was früher bei Heelhooks richtig war, merkt aber nicht, das es ein Backside 50/50 war und verletzt sich durch seine Drehung selber.

    Als ich bei der Naga 2019 war und direkt neben dem Sanitäter Stützpunkt stand, kamen gefühlt schon viele Jungs wegen Eis fürs Füße und Knie.

    Ich glaube das Problem ist, Leglocks sind momentan in Mode. Die Leute mögen die abgefahrenen Moves, gerade die Jüngeren und es fehlt oft an solider Kontrolle, die aber mit Eifer und Schnelligkeit wett gemacht wird (was früher auch schon so war).

    Bei uns ist es eigentlich einfach. Die Jungs die wirklich intensiv BJJ trainieren, wollen mit Heelhooks kämpfen, weil sonst ein Großteil ihres Games fehlt.

    Die Leute die eher Mal einen Wettkampf testen wollen, schicke ich lieber zu Wettkämpfen bei denen Heelhooks verboten sind.

  6. #6
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    Heelhooks und andere Fußhebel gehören zum Grappling/BJJ und sollten so schnell wie möglich unterrichtet werden, wie jede andere Submission auch.
    Frank Burczynski

    HILTI BJJ Berlin
    https://www.hiltibjj.de


    http://www.jkdberlin.de

  7. #7
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    unterrichten ist gut gesagt. bei den ganzen möglichkeiten ist es doch fast nicht möglich, alles zu unterrichten und als "schüler" zu erfassen , schon gar nicht unter druck ?

    gewinnt man als anfänger und mittlerer fortgeschrittener mit einem unbekannteren spezial move wettkämpfe?

  8. #8
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    Doch, schon. Gerade am Anfang, also bei Anfängern, lernt man extrem schnell und Dinge sind einfacher umzusetzen. Wenn man nicht so viel beachten muss und dann einfach dem folgt, was unterrichtet wurde, passt das schon.
    Es ist ja auch ein Irrglaube, das ganze Grappling Repertoire drauf haben zu müssen.

    Und ja, Spezialmoves bringen einen im Turnier schon weit. Zumindest anfangs und wenn sich weder die Wettkämpfer, noch deren Trainer drauf einstellen können.
    "So I came back and I had a good talk to the guy and I hit him a couple more times you know" -Renzo Gracie

  9. #9
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    Und natürlich: +1 @jkdberlin
    Geändert von Ich sage: (14-06-2021 um 14:49 Uhr)
    "So I came back and I had a good talk to the guy and I hit him a couple more times you know" -Renzo Gracie

  10. #10
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    Ich bin ja noch am Anfang, aber Beinangriffe finde ich nicht schwieriger oder verletzungsanfälliger als jeden anderen Gelenkhebel. Die Mechanik der Submission ist eigentlich ziemlich simpel, gibt nur wenige Feinheiten. Die Herausforderung ist der Eingang und dass man sich sehr gute Kontrolle über Bein und Hüfte holt (die beiden angrenzenden Gelenke). Das ist bei Armhebeln genauso.

    Die Gefahr kommt hauptsächlich nur daher, dass es früher verpönt war und es deshalb so unterschiedliche Wissenslevels auf gleicher Gürtelstufe gibt (das ist das Problem bei Fortgeschrittenen). Und damit einhergehend auch noch nicht alle Trainer es gut zeigen können (das macht es zum Problem für einige Anfänger).
    Schlechte Kontrolle beim ungeübten Angreifer und/oder Panikreaktion beim Verteidiger ist nie gut, erst recht mit Adrenalin in Wettkampf. Da darf dann nicht mit Gewalt der Hebel angeknallt werden. Wer sowas macht, ist ein *****, egal ob er Knie oder Ellenbogen bricht.

  11. #11
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    Ein großer Unterschied zwischen Arm und Beinhebeln ist halt die Schmerzempfindung und Wahrnehmung. Ich habe selten Anfänger erlebt, die versucht haben mit aller Gewalt aus einem gestreckten Armhebel oder einem Kimura zu springen, weil eben Schmerz und Spannungsgefühl da sind.

    Bei Leglocks beobachte ich aber immer wieder, wie Leute aus einem Heelhook bei dem die Ferse schon unter Kontrolle ist, versuchen duch irgendwelche Dreh oder Zugbewegungen mit Gewalt rauszukommen.

    Da liegt halt auch eine große Gefahr, Leute müssen verstehen das Leglocks nicht weh tun, bzw. erst dann weh tun wenn schon was kaputt ist.

    Und im Training heißt es bei uns Ferse kontrollieren und nicht durchziehen. Wenn du 10 oder 20 Sekunden die Ferse unter Kontrolle hast, hättest du auch einen Submission, aber aktives Anziehen und aktive Vertedigung können manchmal böse enden. Gerade für Anfänger.

  12. #12
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    Zitat Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
    Ein großer Unterschied zwischen Arm und Beinhebeln ist halt die Schmerzempfindung und Wahrnehmung. Ich habe selten Anfänger erlebt, die versucht haben mit aller Gewalt aus einem gestreckten Armhebel oder einem Kimura zu springen, weil eben Schmerz und Spannungsgefühl da sind.

    Bei Leglocks beobachte ich aber immer wieder, wie Leute aus einem Heelhook bei dem die Ferse schon unter Kontrolle ist, versuchen duch irgendwelche Dreh oder Zugbewegungen mit Gewalt rauszukommen.

    Da liegt halt auch eine große Gefahr, Leute müssen verstehen das Leglocks nicht weh tun, bzw. erst dann weh tun wenn schon was kaputt ist.

    Und im Training heißt es bei uns Ferse kontrollieren und nicht durchziehen. Wenn du 10 oder 20 Sekunden die Ferse unter Kontrolle hast, hättest du auch einen Submission, aber aktives Anziehen und aktive Vertedigung können manchmal böse enden. Gerade für Anfänger.
    Nun, ich weiß aus sicherer Quelle, dass man unter Druck und Schweiß die Ferse wieder und wieder verlieren kann, besonders, wenn der Gegner weiß, was er macht. Daher dann ja die verschiedenen Griffwechsel. Wie soll ich das trainieren wenn ich die Ferse nur festhalten darf, keinen Druck aufbauen kann, dadurch sie nicht verliere, wenn der andere ja sicher auch nicht raus explodieren darf etc?
    Oder darf ich soviel explodieren wie ich will, weil der andere eh nicht weiter ziehen darf? Das geht mir persönlich, ohne dein Training zu kennen, zu sehr in den "Jetzt hätte ich gekonnt wenn ich dürfte!"-Bereich.
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  13. #13
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    Was ist das eigentlich für ein Regelwerk - in einigen Kämpfen hat Imanaris Gegner MMA Handschuhe an und er nicht?

  14. #14
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    Im Grunde ist es egal, wer wen im Training getappt hat oder getappt hätte. Wo es im Sport zählt, ist im Wettkampf und in der SV halt im Ernstfall.

    Klar kannst du dich bei 10 voll angesetzten Heelhooks vielleicht 2 mal doch noch im letzten Moment befreien, aber die anderen 8 mal klappt es nicht und wenn du diese 8 mal in jedem Training hast, ist irgendwann was kaputtt, weil man es entweder nicht rechtzeitig geschafft hat zu tappen, bzw. nicht rausgekommen ist.

    Wenn man jemanden 20 Sekunden so kontrolliert, das die Ferse nicht mehr rauskommt, dann ist es da genauso, vielleicht wird es 2-3 Mal nicht klappen, aber den Rest der Zeit eben schon, also ist es auch ein guter Indikator.

    Leglocks sind gefährlich und das letzte was man braucht ist ein Trainingspartner, der mit aller Kraft dein Knie verdreht.

    Der Tap ist am Ende der Technik, wenn ich so nah an dem Punkt bin getappt zu werden, hab ich so oder so ein Fehler gemacht und kann getrost einfach wieder von vorne anfangen.

  15. #15
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    Hmm, das entspricht nicht meiner Erfahrung im Training. Entweder hast du super gute Leglocker, die kontern sofort, wechseln den Griff oder sind bereits da, wo man die Hacke hin versteckt hat, oder eben nicht.
    Es ist eben nicht mehr nach fest kommt ab. Da kommen noch eine Menge Zwischenschritte. Wenn die Ferse perfekt festgehalten ist und ich nichts mehr machen kann, dann klar ist es vorbei, aber das war bei mir eher am Anfang vom Lecklocken so während heute die meisten, die ich kenne, das selbe Frage-Antwort-Spiel wie z.B. beim Straight Armbar haben, dann entweder raus kommen oder sehr schnell tappen.

    Edit: mir ist übrigens kein einziger Fall bekannt, wo ein Heelhook beim normalen Training zwischen zwei normalen Leuten ein Knie kaputt gemacht, ohne, dass einer von beiden ein Idiot war. Im Sinne von nicht tappen, weil Ehre, dicke Klöten usw.
    Geändert von Ich sage: (14-06-2021 um 22:11 Uhr)
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