Seite 3 von 3 ErsteErste 123
Zeige Ergebnis 31 bis 45 von 45

Thema: DTB (Deutscher Teakwondo Bund) und deren Prüfungsordnung

  1. #31
    Registrierungsdatum
    01.04.2018
    Alter
    44
    Beiträge
    46

    Standard

    Zitat Zitat von Fabian Querl Beitrag anzeigen
    Also wenn ich die meisten aussagen zusammenfasse, lese ich da raus das meine Frau darüber nachdenken könnte sich einen anderen verein zu suchen, einer der über einen "privatverband" hinausgeht.
    Sie würde z.b auch gerne mehr über die Hyongs erfahren, z.b anwendungen für die Selbstverteidugung. Im Karate wird ja auch oft Bunkai geübt. Gibt es sowas im TKD?
    Sie trainiert 20 Jahre TKD.
    Bereitet sich auf den ersten Dan vor.
    Und dann weiss sie nichtmal ob es sowas wie Bunkai gibt?
    Was hat sie denn da gelernt?
    Geändert von Whitechapel (03-09-2021 um 11:56 Uhr)

  2. #32
    Registrierungsdatum
    08.09.2019
    Beiträge
    1.203

    Standard

    Zitat Zitat von Fabian Querl Beitrag anzeigen
    ... Sie würde z.b auch gerne mehr über die Hyongs erfahren, z.b anwendungen für die Selbstverteidugung. ...


    Deine Gemahlin könnte sich auch überlegen, ob sie sich für das Do der philosophie interessieren würde.

    für diesen fall würde ich empfehlen, wegen ein paar befindlichkeiten vor einer nach 20 jahren anstehenden (dan)prüfung nicht den verband zu wechseln, sodern knallhart durchzuziehen (vorher sich knallhart über die tatsächlichen modalitäten bzw. deren handhabung zu informieren, s.o.).

    so könnte sie m.E. das Do durch selbsterfahrung schon ein bischen kennenlernen.


    steht sogar etwas auf der webseite von Meister Song dazu:

    “Taekwon-Do lehrt den aufmerksamen Schüler, dass jede Schwierigkeit, auch außerhalb der Trainingsräume, mit Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin gemeistert werden kann.”

    https://www.kampfsport-muensterland-...-taekwondo.php
    Geändert von Kunoichi Girl (03-09-2021 um 13:13 Uhr)

  3. #33
    Registrierungsdatum
    23.08.2021
    Alter
    39
    Beiträge
    8

    Standard

    Genau das ist es ja. Bisher sah sie es immer als Lästiges auswendig lernen der Formen, Ihre Leidenschafft war und ist mehr sparring. Aber da Sie natürlich auch durch mich mit Karate und Bunkai im Kontakt gekommen ist fragt sie sich schon warum die dort sowas nicht lernen. Wenn du 20 Jahre lang nichts anderes Kennst, Hinterfragst du es auch nicht. Lehrgänge (die ebenfalls verbandsintern sind) sind da keine Ausnahme, Bunkai gab es auch dort nie.
    Inzwischen üben wir zuhause Bunkai mit TKD Hyongs, da es ja einige gemeinsamkeiten gibt zu unseren Kata

  4. #34
    Registrierungsdatum
    08.09.2019
    Beiträge
    1.203

    Standard

    Zitat Zitat von Fabian Querl Beitrag anzeigen
    ... Ihre Leidenschafft war und ist mehr sparring. ...
    dann wäre die diskutierte turnierteilnahme doch ideal für sie?



    ... Inzwischen üben wir zuhause Bunkai mit TKD Hyongs, ...
    ,

    hier wäre ein anwendungsbeispiel für den ap-chagi:



  5. #35
    Registrierungsdatum
    23.08.2021
    Alter
    39
    Beiträge
    8

    Standard

    Im grunde geht sie ja gerne auf turniere, es gibt da allerdings ein paar probleme.
    1.Sind diese Verbandsintern und nicht allzu üppig mit Teilnehmern, das hat zur folge das grad bei den Frauen es sehr wenige in ihrer klasse gibt. Einmal kam sie mit einen pokal nach hause ohne überhaupt gekämpft zu haben. Mangels Teilnehmerinnen war sie halt 1. Plaziert.
    2. Sie kämpft gerne, bewertet aber nicht gerne, d.h kampfrichter wäre nichts für sie.

    Wenn es aber wirklich so ist das nur in dem Jahr wo sie Prüfung machen will eine solche Teilnahme verlangt wird, wäre es ja noch ok denk ich. Sie hat auch jetzt den Verband angeschrieben um mehr klarheit zu bekommen

  6. #36
    Registrierungsdatum
    08.09.2019
    Beiträge
    1.203

    Standard

    Zitat Zitat von Fabian Querl Beitrag anzeigen
    ... Sie hat auch jetzt den Verband angeschrieben um mehr klarheit zu bekommen

    gar nicht schlecht!

    bin auf die weitere (innere) entwickelung gespannt.

  7. #37
    Registrierungsdatum
    08.09.2019
    Beiträge
    1.203

    Standard

    Zur motivation noch etwas tkd-„bunkai“:




  8. #38
    Registrierungsdatum
    12.09.2008
    Ort
    Augsburg/Ansbach
    Alter
    48
    Beiträge
    1.410

    Standard

    Zitat Zitat von Fabian Querl Beitrag anzeigen
    Im grunde geht sie ja gerne auf turniere, es gibt da allerdings ein paar probleme.
    1.Sind diese Verbandsintern und nicht allzu üppig mit Teilnehmern, das hat zur folge das grad bei den Frauen es sehr wenige in ihrer klasse gibt. Einmal kam sie mit einen pokal nach hause ohne überhaupt gekämpft zu haben. Mangels Teilnehmerinnen war sie halt 1. Plaziert.
    Welche Disziplin wird denn da gekämpft? Freikampf ohne Kontakt? Semikontakt? Vollkontakt?
    Das Leben ist groß.

  9. #39
    Registrierungsdatum
    22.02.2009
    Alter
    33
    Beiträge
    938

    Standard

    Hallo zusammen,
    finde einige Antworten hier echt befremdlich.
    Ist doch verständlich, dass man als Breitensportler nach vielen Jahren Training gerne einen schwarzen Gürtel hätte. Ist doch nicht verwerflich daran und hat auch nichts mit falscher Einstellung zu tun. Ist ja nicht jeder ein Kampfsport Freak der 5x pro Woche trainiert uund auf Turniere geht.
    Wenn's nur solche gäbe, wäre unsere Kampfkunst auch schon ausgestorben.
    @Threadsteller: wenn deine Frau zufrieden ist sähe ich keinen Grund zu wechseln. Schließlich zählen auch Sachen wie Atmosphäre im Training, wie manit dem anderen auskommt etc. Wegen den Prüfungsanforderungen einfach mit dem Trainer sprechen. Wettkampf als Vorraussetzung habe ich bisher noch in keinem Verband erlebt.
    ...und zwar so richtig!

  10. #40
    Registrierungsdatum
    08.09.2019
    Beiträge
    1.203

    Standard

    Zitat Zitat von TKD-Dragon Beitrag anzeigen
    ... Ist ja nicht jeder ein Kampfsport Freak der 5x pro Woche trainiert uund auf Turniere geht. ...

    Die Gemahlin des te mag aber kämpfen und turniere (wenn diese nicht zu lasch sind, soweit ich verstanden habe).

  11. #41
    Registrierungsdatum
    03.07.2011
    Ort
    NW-Deutschland
    Alter
    57
    Beiträge
    142

    Standard

    Ixh finde das etwas irritierend. Der Threaderöffner möchte gerne den 1. Dan haben. Aber sich bei den Bedingungen nur das rauspicken, was ihm in den Kram passt. Wenn der Verband für den Dan bestimmte Bedingungen und Prüfungsbestandteile vorgibt, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Ich will den Dan haben und mach das deswegen. Oder ich hab da keinen Bock drauf, dann lass ich das sein. Theoretisch gibt es auch noch Möglichkeit 3: Wechsel zu einem Verband der das so macht wie ich mir das vorstelle, und Möglichkeit 4: Mach Deinen eigenen Verband auf und bestimme Deine Bedingungen selber.

    Der Punkt ist doch das man als Dan-Träger auch anderen etwas beibringt. Vorbild ist. Und wie will ich das machen wenn ich da selbr keine Ahnung von manchen Bereichen habe? Soll das einen vollen Dan geben und einen Wettkampfverweigerer-Dan und einen Kampfrichterverweiger-Dan, und was auch sonst immer noch? Was ist denn dan der Dan-Begriff noch wert?

    Ich bin auch ein alter Knacker, und Wettkämpfe sind inzwischen überhaupt nicht mehr mein Ding. Aber für meine Dan-Prüfung habe ich das halt gemacht, war eine gute Erfahrung.

    Vielleicht bin ich jetzt mal ganz böse. Aber wer so viele Jahre Kampfsport gemacht hat, und dann über die Prüfungsbedingungen schimpft, der hat da etwas nicht begriffen über seinen Sport. Und nicht reif genug den Dan zu machen.

  12. #42
    Registrierungsdatum
    18.06.2002
    Ort
    Chemnitz
    Alter
    49
    Beiträge
    801

    Standard

    Hallo,

    Zitat Zitat von JanX Beitrag anzeigen
    Ixh finde das etwas irritierend. Der Threaderöffner möchte gerne den 1. Dan haben. Aber sich bei den Bedingungen nur das rauspicken, was ihm in den Kram passt. Wenn der Verband für den Dan bestimmte Bedingungen und Prüfungsbestandteile vorgibt, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Ich will den Dan haben und mach das deswegen. Oder ich hab da keinen Bock drauf, dann lass ich das sein. Theoretisch gibt es auch noch Möglichkeit 3: Wechsel zu einem Verband der das so macht wie ich mir das vorstelle, und Möglichkeit 4: Mach Deinen eigenen Verband auf und bestimme Deine Bedingungen selber.

    Der Punkt ist doch das man als Dan-Träger auch anderen etwas beibringt. Vorbild ist. Und wie will ich das machen wenn ich da selbr keine Ahnung von manchen Bereichen habe? Soll das einen vollen Dan geben und einen Wettkampfverweigerer-Dan und einen Kampfrichterverweiger-Dan, und was auch sonst immer noch? Was ist denn dan der Dan-Begriff noch wert?

    Ich bin auch ein alter Knacker, und Wettkämpfe sind inzwischen überhaupt nicht mehr mein Ding. Aber für meine Dan-Prüfung habe ich das halt gemacht, war eine gute Erfahrung.

    Vielleicht bin ich jetzt mal ganz böse. Aber wer so viele Jahre Kampfsport gemacht hat, und dann über die Prüfungsbedingungen schimpft, der hat da etwas nicht begriffen über seinen Sport. Und nicht reif genug den Dan zu machen.
    Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Oder wir urteilen mal einfach nicht über die Wünsche und Fragen anderer Leute und beantworten einfach mal die Frage, die er stellt.

    Ist aber natürlich etwas abwegig - gebe ich zu.

    Grüße
    Sven

  13. #43
    Registrierungsdatum
    09.12.2019
    Ort
    HL
    Alter
    57
    Beiträge
    731

    Standard

    Ihr nehmt Graduierungen viel zu wichtig und ich denke man kann Mitglied in einem Verein und/oder Verband sein,
    auch wenn man Prüfungsordnungen sinnlos findet.

  14. #44
    Registrierungsdatum
    29.11.2018
    Beiträge
    41

    Standard

    Ich muss TKD-Dragon da zustimmen: einiges ist doch befremdlich.
    Es ging dem Thread-Eröffner ja eigentlich um Taekwondo oder Tae Kwon Do oder Taekwon-Do (was alleine schon die Uneinigkeit zeigt. Von dem Verbandsthema mal ganz abgesehen.)
    Um eine Dan-Prüfung machen zu können, sollte man sich an die Vorgaben der jeweiligen Prüfungsordnung halten. In diesem Fall beinhaltet das die Teilnahme an einem Wettkampf (Turnier)
    mit wahrscheinlich verschiedenen Disziplinen (Formen oder Kampf). Bei höheren Dan-Graden auch die Kampfrichtertätigkeit. Und warum ? Hat er ja eigentlich auch schon beantwortet:
    wegen der Teilnahme ! Anscheinend sind die ausgerichteten Turniere ja schon so nicht üppig besetzt, weil vielleicht der Verband sehr klein ist. So verpflichtet man halt die (angehenden) Dan-Träger
    zur Teilnahme, damit man überhaupt Teilnehmer hat. Ebenso verhält sich das mit den Kampfrichtern. Wenn sich nicht regelmäßig eine gewisse Anzahl von Leuten dafür freiwillig meldet, muss
    man halt auf diese Art zurückgreifen. Ob das qualitativ sinnvoll ist, ist eine ganz andere Geschichte... Und um Teilnehmer in Formen-Wettkämpfen überhaupt beurteilen zu können, braucht es halt
    auch höhere Dan-Träger.

    Zu den Bunkai: im TKD werden die Anwendungen wahrscheinlich nicht unbedingt gelehrt werden. Es gibt aber auch keine tiefgreifenden Geheimnisse, die man aus den Hyong herausfiltern muss.
    Choi Hong-Hi hat aus den Shotokan-Kata, seine eigenen Formen entwickelt; die Hyong. Diese haben das gleiche Schriftzeichen, wie die Kata im Japanischen... es gibt halt Ähnlichkeiten (s. Won-Hyo und
    Heian-Nidan). Man kann vieles interpretieren und auch auf verschiedene Arten anwenden, aber letztendlich bleiben die Hyong immer eine Übung von Grundtechniken in verschiedener Reihenfolge.
    Es ist nicht immer alles mystisch...

    Zu den Dan-/Meister-Graden: Die Frage stellt sich ja immer wieder: wann ist man Meister ? Kann man nicht beantworten, weil jeder das anders definiert. Choi Hong-Hi hat im TKD den Meistergrad urspünglich
    mit dem 7. und 8. Dan definiert. Der 9. (und höchste) Dan ist der Grossmeister. Andere TKD-Systeme/Verbände machen das anders. Da ist man z. B. vom 1.-4. Dan schon Meister und ab dem 5. Dan Grossmeister...
    Es gibt auch da unzähliige Varianten...
    Bin ich Handwerker-Geselle kann ich einen Lehrgang machen und darf mich Handwerker-Meister nennen ... ob ich was drauf habe, muss dann meine Arbeit zeigen.

    Ich kann nur jedem empfehelen, seinen Trainer/Meister/etc. nach diesen Dingen zu fragen und Dinge auch zu hinterfragen. Manchmal hilft es auch, einfach mal über den Tellerrand hinaus zu schauen...

  15. #45
    Registrierungsdatum
    19.12.2001
    Ort
    FFM, Hessen
    Alter
    57
    Beiträge
    7.999

    Standard

    Hap Ki Do - Schule Frankfurt - eMail - 합기도 도장 프랑크푸르트 - Daehanminguk Hapkido - HECKelektro-Shop
    ...Dosenbier und Kaviar...

Seite 3 von 3 ErsteErste 123

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Deutscher Allstyle Bu Jutsu Bund
    Von Sandra1970 im Forum Japanische Kampfkünste
    Antworten: 210
    Letzter Beitrag: 05-04-2021, 14:03
  2. 1. Treffen Deutscher Capoeira-Bund
    Von Kajo im Forum Termine & Infos zu Lehrgängen und Seminaren
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 04-06-2010, 13:07
  3. Neue Dan Prüfungsordnung Deutscher Judobund
    Von Lileu im Forum Japanische Kampfkünste
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 22-12-2009, 19:53
  4. Deutscher Wing Tsun-Bund
    Von Harmsen im Forum Archiv Wing Chun / Yong Chun
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 24-08-2009, 18:21
  5. Deutscher Wu Shu Bund ?
    Von Saber im Forum Kung Fu, Wushu, Kuoshu Sanda, Lei Tai
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 23-12-2006, 18:28

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •