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Thema: PAHUYUTH - Tutorial für Grabong Übungsstöcke

  1. #1
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    Standard PAHUYUTH - Tutorial für Grabong Übungsstöcke

    Vier Jahre nach der Veröffentlichung von Tutorials für Übungsmesser und Übungsschwerter, hat sich der ehrenwerte Pahuyuth-Kanalbetreiber dazu entschlossen, ein Video für Grabong-Übungsstöcke zu produzieren und damit allen fachlich interessierten weltweit die Möglichkeit zu geben, sich sichere, funktionale und preiswerte Übungswaffen selbst herzustellen.


    Eine deutsche Sprachfassung dieses Videos gibt es für Teilnehmer des Pahuyuth-Online-Programms.

    =============================
    Benötigte Materialien
    =============================

    ► 2x Holz Rundstab - Länge 1800mm, Ø 28 mm
    ► 1x Rolle Krepp-Klebeband - Breite 30 mm
    ► 1-2 Rollen Gewebeband, weiß - Breite 19 mm
    ► 1x Rolle Gewebeband, schwarz - Breite 19 mm
    ► Sandpapier für Kanten und Oberflächen
    ► Zollstock oder Lineal zum Messen
    ► Bleistift zum Anzeichnen

    =============================
    Arbeitsschritte
    =============================

    1. Sandpapier
    2. Krepp-Klebeband
    3. Weißes Gewebeband
    4. Griffe anzeichnen
    5. Schwarzes Gewebeband
    6. Markieren und Training beginnen.

    =============================
    Mehr über Grabong
    =============================

    Grabong auf der Pahuyuth-Website
    Über die Unterschiede zwischen Grabong und Krabi Krabong

    =============================
    Grabong lernen
    =============================

    In Berlin-Neukölln
    Weltweit (online)

  2. #2
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  3. #3
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    Äußerst nützlich falls man seinem Gegner frischen Wind zu wedeln muss

  4. #4
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    Zitat Zitat von Antikörper Beitrag anzeigen
    Äußerst nützlich falls man seinem Gegner frischen Wind zu wedeln muss
    Das gezeigte finde ich auch nicht sonderlich toll, aber mit sonem Bo kann man schon ordentlich was an Kraft aufbringen

  5. #5
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    Zitat Zitat von Dextrous Beitrag anzeigen
    ... , aber mit sonem Bo kann man schon ordentlich was an Kraft aufbringen


  6. #6
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    Zitat Zitat von Antikörper Beitrag anzeigen
    Äußerst nützlich falls man seinem Gegner frischen Wind zu wedeln muss


  7. #7
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    nachdem ich erlebt habe, wie im training ein holzstock brach und quer durch die halle flog, trotz wicklung, stehe ich holzstöcken skeptisch bis ablehnend gegenüber.
    glücklicherweise wurde niemensch verletzt.

    nehmt doch rattan.

    in meinem training verwenden wir nur rattan für kontakt.
    alle anderen holzarten werden nur für training ohne kontakt benutzt.

  8. #8
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    Ja, Holz ist halt echt nichtssagend
    Außer Ratten gibt es aber schon noch einige Holzarten, die sich eignen. Oft ist das Holz, was man hier in DE benutzt, wie Birke oder so, einfach zu brüchig.
    Kommt aus den Koryu und bezieht sich eher auf Bokuto, aber die Seite finde ich dazu recht spannend: https://www.zaimoku.org/

  9. #9
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    Zitat Zitat von Dextrous Beitrag anzeigen
    Ja, Holz ist halt echt nichtssagend
    Außer Ratten gibt es aber schon noch einige Holzarten, die sich eignen. Oft ist das Holz, was man hier in DE benutzt, wie Birke oder so, einfach zu brüchig. ...

    Soweit ich verstanden habe, werden im Video Deutsche Eiche oder Buche empfohlen.

  10. #10
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    Kanken hatte mir irgendwann Esche für einen Bo empfohlen.Ich hatte das Holz dann noch einmal gegoogelt,herauskam dass Esche hart,aber gleichzeitig flexibel ist und oft für Werkzeuge und Sportgeräte benutzt wird.

    https://www.kampfkunst-board.info/fo...holz+langstock

  11. #11
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    so gehört sich das mit einem quarter staff



    oder so



    oder sogar so



    aber doch nicht so...
    https://www.youtube.com/watch?v=6SuWJ0rmyxk
    "I prefer them to be awake when I severe their arms and beat them to death with it." Maul Mornie und sein Verhältnis zu k.o.s

  12. #12
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    Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
    so gehört sich das mit einem quarter staff



    oder so



    oder sogar so



    aber doch nicht so...
    https://www.youtube.com/watch?v=6SuWJ0rmyxk
    Ich verstehe ;-) Nur noch ein kurze Frage, wann hast du personlichem Weiterentwicklung auf gehört, sagt nicht die Folggeschäden von Corona!

    liebe Grüß
    Ich bin ICH, denk nicht was ich sein könnte, sondern sieh mich genau an ! ฉัน ก็คือ ฉัน อย่าพยายามคิดว่า ฉัน คือใคร แต่ควรมอง ฉัน ให้ชัดเจน !
    HTTP://www.Pahuyuth.com

  13. #13
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    Zitat Zitat von Playtamin Beitrag anzeigen
    Ich verstehe ;-) Nur noch ein kurze Frage, wann hast du personlichem Weiterentwicklung auf gehört, sagt nicht die Folggeschäden von Corona!
    Ehrlich gesagt erscheint mir die Frage im Vergleich eher in Hinblick auf das im zweiten Ausgangsvideo gezeigte technische Niveau gerechtfertigt, aber ok...
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  14. #14
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    Und ja, Esche ist ein gut geeignetes Holz.

  15. #15
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    Es wäre ein Fehler sich an der exakten Holzart (Eiche, Esche, Buche, etc.) und deren genauen physikalischen Eigenschaften festzuhalten. Das wäre weder sachdienlich noch authentisch, weil es am Ende des Tages um "körperlange Objekte" geht, die als "improvisierte Waffen" genutzt werden.



    Siehe hierzu im Video unter 00:07 - 00:45, wo auch "Straßenschilder, Besenstiele und Billardqueues" als typische Waffen moderner Freikämpfer erwähnt werden.


    Einen "Waffenkult" wie es ihn in vielen anderen Kampfarten gibt, existiert im Verständnis des Pahuyuth nicht. Sich an diesen oder jenen Waffen, Werkstoffen, Techniken, Kombinationen, etc. sklavisch festzuhalten macht über kurz oder lang im Kopf (und folglich auch im Körper) unfrei (Stichwort: Autodynamik). Derartige Unfreiheit entspricht wiederum nicht den Idealen der Pahuyuth-Freikämpfer und kann, ebenso wie wie ein zu leichter Übungsstock (siehe obiges Video bei 02:07 - 02:24), zu fehlerbehafteten Reaktionsfolgen und somit zu einem recht unschönen, vorzeitigen Ableben führen.

    Zur Erinnerung:



    Quelle: https://pahuyuth.com/

    Empfohlen (nicht be-fohlen!) wird daher ein "einfaches und preiswertes Hartholz aus der jeweiligen Region". In Nordamerika könnte das dann zum Beispiel eben Hickory sein und das wäre dann sogar (im Verständnis des Pahuyuth) absolut authentisch, weil der jeweilige Praktizierende eben das nimmt was da ist und sich freiheitlich selbstbestimmt für oder gegen eine bestimmte schwere Hartholzart entscheidet - ganz nach eigenem Ermessen und Möglichkeiten.

    Anstelle von "Haarspalterei" in Bezug auf die "exakte Bruchfestigkeit von Werkstoffen nach DIN-Norm" geht es somit vorrangig das kompetente Spalten von Schädeln. Bewährt und beim "freien Volk" auch durchaus beliebt um Schädelplatten zu fachgerecht zu zertrümmern waren beispielsweise solche Pistille, die aufgrund ihres extrem hohen Gewichtes und dem sehr begrenzten Platz im südostasiatischen Dschungel logischerweise nicht wie Lanzen geführt werden konnten.


    Quelle: https://pahuyuth.com/grabong/

    Das alte Siam wurde definitiv nicht mit Rattan oder Bambus verteidigt. Derartige Materialien ergeben genauso wenig Sinn wie irgendwelche Hanfbandagen auf Schlachtfeldern wo die Kombattanten bekanntermaßen Stahlschwerter und andere lebensverkürzende Utensilien im Gepäck hatten. Antike Kriegsstöcke wurden sogar zusätzlich mit geflochtenem Stahldraht ummantelt oder mit Metallplatten vernietet, um Schwerthieben besser standhalten zu können.

    Die Idee, dass südostasiatischer Stockkampf irgendetwas mit leichtem Rattan oder Bambus (oder gar PVC) zu tun haben könnte, stammt aus dem Krabi Krabong. Als Krabi Krabong (Säbel und Stock) bezeichnet man eine Show- und Sportkampfart, die während der Regentschaft von König Rama II (1809-1826 n.Chr.) erfunden wurde. Weil es in dieser (nicht völkischen sondern eher höfischen) Showkampfart lediglich um die Anmutung echten Stockkampfes geht, kommen dort leichte Replikawaffen aus Bambus oder Rattan zum Einsatz. Mit seriösem, authentischem oder historisch korrektem Stockkampf hat das aber herzlich wenig zu tun. Krabi Krabong geht halt eher in Richtung Theaterfechten, Cosplay oder Larp, auch wenn Farangs aus wirtschaftlichen Gründen gerne mal eine andere Geschichte aufgetischt wird.

    Siehe dazu:

    https://pahuyuth.com/glossar/krabi-krabong/
    https://pahuyuth.com/die-wahre-gesch...krabi-krabong/

    Zu Amasbaals Videos:

    • Video 1: Stammt von umgangssprachlich so genannten "Fischmenschen". Man sagt, sie leben traditionell in Stelzenhäusern und prügeln von dort aus halt (abwärtsgerichtet) auf die arglose Fischfauna ein.
    • Video 2: Stammt aus dem europäischen Raum und ist technisch grob mit zweihändig geführten Langschwertern und Piken verwandt. Im Gegensatz zum südostasiatischen Dschungel hatte man auf europäischen Schlachtfeldern durchaus etwas mehr Platz für derart ausladende Bewegungen.
    • Video 3: Chinesischer Ursprung. Setzt ebenfalls viel Raum und im Optimalfall ein mit Piken oder Spießen ausgestattetes Heer voraus. Vergleichbar mit europäischen Pikenieren. Erfordert ebenfalls verhältnismäßig wenig bis kaum Ausbildung. Das rote Wuschelding dient dem Auffangen von Blut und zur Ablenkung.

    Sofern der Herr Moderator damit zeigen wollte, dass er weiß wie die Youtube-Suchfunktion zu bedienen ist, so ist ihm das geglückt. Für eine ernsthafte Konversation zum Thema Stockkampf ist das jedoch nicht hinreichend. Ich empfehle, nach erfolgreicher Herstellung eines Grabong-Übungsstockes vielleicht erst mal zu lernen wie man einen südostasiatischen Kampfstock überhaupt richtig hält und dann nochmal in aller Ruhe zu vergleichen.


    Zum besseren Verständnis und als Denkanstoß packe ich euch nochmal ein paar Hinweise von der Pahuyuth-Website hier rein:

    Zitat Zitat von Pahuyuth.com
    Die Kampfart des Grabong

    Der Stockkampf im Sinne des GRABONG erfordert eine reine Bewegungsharmonie von Körper und Langstock, die sich während des Kampfes nicht behindern dürfen. Dies setzt verschiedene Handhabungs- und Drehtechniken von und zu jeder Körperposition voraus. Sie unterscheiden sich deutlich von artistisch geprägten Stockdreharten (Jonglieren, Spinning, Feuerstab, etc.).

    Man sagt, die Kunst einen GRABONG fachgerecht zu führen besteht darin, ein sperriges Objekt wie einen Langstock so geschickt zu bewegen, dass er weich wie ein Seil wirkt und dadurch mühelos die gegnerische Verteidigung überwindet. Eine Schlange kennt keine Hindernisse. Ein GRABONG kann einhändig und beidhändig geführt werden. Die gesamte Länge des Stocks wird zum Angriff und zur Abwehr genutzt.

    Obwohl der GRABONG eine verhältnismäßig lange Waffe mit entsprechend hoher Reichweite ist, wird er selten in dieser Art genutzt. Anders als andere Stockkampfstile erfordert diese Kampfart nicht zwingend ein freies Feld. Das GRABONG wurde ausdrücklich für eine Nutzung in engen und unübersichtlichen Umgebungen (z.B. im Dschungel oder auf dem Schlachtfeld) konzipiert.

    Die Kampfdistanz der körpereigenen Waffen (Faust, Fuß, Ellenbogen und Knie) wird dabei durch den Stock verlängert. Umgekehrt stellen die im GRABONG enthaltenen waffenlosen Kampfmethoden (speziell die Kicktechniken) eine Verkürzung bzw. Ergänzung der Stockkampftechniken dar. Ähnlich wie beim DAB wird auch im GRABONG der Drehmittelpunkt der Waffe genutzt, um die Kraft eines gegnerischen Angriffes in eine Kontertechnik umzuleiten.

    Ein versierter GRABONG-Kämpfer versteht es mit Langstöcken und körperlangen Objekten aller Art umzugehen. Er bezieht dabei sowohl körpereigene Waffen als auch Bodenkampf in seinen Kampfstil ein. Durch seine Handhabungstechniken wechselt er zwischen verschiedenen Handpositionen und Distanzen. Bei Kontakt manipuliert er die gegnerische Waffe zu seinen Gunsten.

    Multidisziplinär ausgebildete GRABONG-Kämpfer können ihren Stock wechselweise wie einen Langstock (komplette Stocklänge), ein (Thai-)Schwert (halbe Stocklänge) oder ein Messer (eine sechstel Stocklänge) führen. Etwaige Kenntnisse aus dem LING LOM verwendet er, um beispielsweise Hebeltechniken anzusetzen oder die Balance des Gegners zu stören.
    Quelle: https://pahuyuth.com/grabong/

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