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Thema: Stand up Anteil im BJJ

  1. #1
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    Standard Stand up Anteil im BJJ

    Hallo zusammen, ich mache seit letztem Jahr Judo und bin auch zufrieden, leider passt es aus privaten Gründen zeitlich nicht immer. Deswegen bin ich am überlegen, mich zusätzlich oder komplett in einem BJJ Dojo anzumelden (passt mir deutlich besser).

    Jetzt wollte ich fragen wie hoch der Standanteil beim Training so ungefähr ist. Wenn (fast) nur am Boden trainiert wird wäre das für mich etwas wenig. Kommen die Takedowns bei euren Dojos/Vereinen nicht zu kurz?

  2. #2
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    Im BJJ ist der Stand-Anteil typischerweise bei 10% oder weniger.
    Auf jeden Fall kleiner als der Boden-Anteil im Judo.

    Wenn Stand für Dich sehr wichtig ist dann wartet da unter Umständen eine Enttäuschung auf Dich.
    Manche BJJ-Gyms bieten spezielle Stand-Einheiten bzw. Judo oder Ringen an, vielleicht kannst Du das ja für die für Dich in Frage kommenden Gyms herausfinden.

    Vielleicht gibt es einen Ringerverein bei Dir in der Nähe? Wenn es Dir vor allem um den Standanteil geht bist Du da wahrscheinlich besser aufgehoben.

  3. #3
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    Zitat Zitat von coco Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen, ich mache seit letztem Jahr Judo und bin auch zufrieden, leider passt es aus privaten Gründen zeitlich nicht immer. Deswegen bin ich am überlegen, mich zusätzlich oder komplett in einem BJJ Dojo anzumelden (passt mir deutlich besser).

    Jetzt wollte ich fragen wie hoch der Standanteil beim Training so ungefähr ist. Wenn (fast) nur am Boden trainiert wird wäre das für mich etwas wenig. Kommen die Takedowns bei euren Dojos/Vereinen nicht zu kurz?
    Pauschal kann man das nicht sagen.... hängt stark von der Gruppe ab
    Ich hab hier bei mir bei verschiedenen Gruppen/Teams trainiert und es gab von quasi gar nicht bis eigene Stand Up Einheiten, alle Facetten
    Im NoGi hab ich deutlich mehr "StandUp" gemacht, als im Training im GI- beim "rollen" haben wir zu 70% im Stand angefangen; im GI Training vielleicht zu (max) 15%
    Geändert von Stixandmore (17-09-2021 um 17:41 Uhr)

  4. #4
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    Viele Kämpfen enden am Boden, fast alle beginnen im Stand.

    Bei uns wird im regulären Unterricht 40 Minuten Stand und 80 Minuten Boden trainiert.

  5. #5
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    Danke, ich verstehe. Die Schulen sind da sehr unabhängig in der Gestaltung, bzw gehört das Werfen nicht wirklich zum "Programm".

    Ich muss es mir mal durch den Kopf gehen lassen, das Judo macht Spaß wie gesagt, aber ich würde gerne mehr/öfter was machen.

  6. #6
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    Zitat Zitat von coco Beitrag anzeigen
    Die Schulen sind da sehr unabhängig in der Gestaltung, bzw gehört das Werfen nicht wirklich zum "Programm".
    Sehr, sehr unterschiedlich.
    Da wir viele MMA-Leute haben, ist das auf jeden Fall ein wichtiger Teil des Trainings bei uns.

    Edit - Deswegen: hingehen, fragen, ausprobieren!
    Geändert von SKA-Student (17-09-2021 um 20:35 Uhr)
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  7. #7
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    Wie hoch ist der Bodenanteil im Judo? Ich habe alles von 10% bis 50% alles erlebt. So ist es auch im BJJ.
    Hingehen und ausprobieren.

  8. #8
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    Hallo, ich war jetzt einige male im BJJ Gym. Wollte mich kurz zurückmelden und falls es jemanden interessiert kurz berichten:

    Der Standanteil bzw Anteil an Takedowns im eigentlichen BJJ Training, das mir gut gefallen hat, war so ziemlich bei Null. Dafür gab es wie hier schon geschrieben auch in diesem Gym eine wöchentliche Einheit in der Ringen gelehrt wird - Jetzt bin ich kein Experte, aber Ringen war das keins sondern irgendwelche Takedowns aus dem Ringen und Judo, nur hal ohne Gi und wohl eher auf's MMA ausgelegt. Fand ich nicht ganz so gut weil's meiner Meinung nach etwas irreführend ist aber OK.
    Geändert von coco (20-10-2021 um 00:22 Uhr)

  9. #9
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    Zitat Zitat von coco Beitrag anzeigen
    Jetzt bin ich kein Experte, aber Ringen war das keins sondern irgendwelche Takedowns aus dem Ringen und Judo, nur hal ohne Gi und wohl eher auf's MMA ausgelegt. Fand ich nicht ganz so gut weil's meiner Meinung nach etwas irreführend ist aber OK.
    Naja, BJJ in der NoGi Variante hat nunmal eine andere Dynamik.....dementsprechend sind die Würfe/Takedowns und der "Standkampf" anders(zumindestens so wie ich es kennen gelernt habe) aber dazu können sich die anderen hier, die tiefer in der Materie sind(ich bin nur ein kleiner Blaugurt mit 2 "Pommes" auf dem Gürtel) besser/fundierter äußern
    Geändert von Stixandmore (20-10-2021 um 01:27 Uhr)

  10. #10
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    Klar kann das sein. Bloß mein Punkt ist, dass ich mir eigentlich sicher bin dass das kein Freestyle Wrestling im eigentlichen Sinne war, bzw nicht drinn war was drauf stand. Man hätte denn Kurs Takedwons for MMA/BJJ nennen können.

  11. #11
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    Zitat Zitat von coco Beitrag anzeigen
    Klar kann das sein. Bloß mein Punkt ist, dass ich mir eigentlich sicher bin dass das kein Freestyle Wrestling im eigentlichen Sinne war, bzw nicht drinn war was drauf stand. Man hätte denn Kurs Takedwons for MMA/BJJ nennen können.
    Ringen als Sport (mit dem zugehörigen Bodenkampf) wird man ausserhalb von Ringervereinen nicht finden - abgesehen davon, dass der Einstieg im Erwachsenenalter da nicht einfach ist, wird man mit einer Trainingseinheit pro Woche da auch Schwierigkeiten haben, irgendwo hin zu kommen. Gerade beim Übergang Stand-Boden sind die Ziele des Geworfenen im Ringen und Grappling diametral unterschiedlich - der Ringer versucht, auf dem Bauch zu landen (ebenso im Judo und Sambo, auch wenn die Verteidigungsstellung eine etwas andere ist), der Grappler versucht, eine Guardposition zu bekommen (mit der er im Ringen verloren hätte). Also muss man fürs BJJ ebenso wie fürs MMA modifizieren - wie sehr hängt vom jeweiligen individuellen Stil ab. Standgrappling für BJJ und MMA wird zum Teil von den BJJ-Trainern selbst angeboten - wobei man in dem Fall diskutieren könnte, ob es sinnvoller wäre, die Inhalte direkt zu verbinden - zum Teil holt man sich dafür Leute aus dem Ringen oder Judo. Ich habe sowas auch schon angeboten, wobei ich es immer als "Standgrappling" deklariert habe, der anbietende Verein nannte die Einheiten soweit ich mich erinnern kann aber auch "Ringen", wohl um zu betonen, dass ich Ringer bin... ist halt irgendwo auch eine Marketingfrage, grade in Zeiten, wo Interessierte in der Regel online auf Vereinssuche gehen.
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  12. #12
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Ringen als Sport (mit dem zugehörigen Bodenkampf) wird man ausserhalb von Ringervereinen nicht finden - abgesehen davon, dass der Einstieg im Erwachsenenalter da nicht einfach ist, wird man mit einer Trainingseinheit pro Woche da auch Schwierigkeiten haben, irgendwo hin zu kommen.
    Jo p, mach doch den Leuten nicht immer so ne Angst vorm Einstieg ins Ringen Als halbwegs fitter Erwachsener kann man auch mit 30+ noch in irgendeinem Wald und Wiesen Verein anfangen und 2,3 Kämpfchen im Jahr in der Landesliga Nord-Nord-Südwest bestreiten. Die Vereine und Sportler freuen sich über mehr Mitglieder/ Trainingspartner. Oft genug können nicht mal alle Gewichtsklassen, bzw. Stilarten besetzt werden.
    Die Regeln und die Bodenlage sind zugegeben recht speziell aber brauchbare Skills schafft man sich trotzdem drauf
    Abu " Desert Dog " Dayyeh † 19.02.2011
    "without a round in the chamber it´s basically a big stick." a sniper

  13. #13
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    Zitat Zitat von dbma_ffm Beitrag anzeigen
    Jo p, mach doch den Leuten nicht immer so ne Angst vorm Einstieg ins Ringen Als halbwegs fitter Erwachsener kann man auch mit 30+ noch in irgendeinem Wald und Wiesen Verein anfangen und 2,3 Kämpfchen im Jahr in der Landesliga Nord-Nord-Südwest bestreiten. Die Vereine und Sportler freuen sich über mehr Mitglieder/ Trainingspartner. Oft genug können nicht mal alle Gewichtsklassen, bzw. Stilarten besetzt werden.
    Die Regeln und die Bodenlage sind zugegeben recht speziell aber brauchbare Skills schafft man sich trotzdem drauf
    Also, den Fall habe ich zumindest noch nie erlebt… wir hatten nie Einsteiger über Mitte 20, und auch bei der Kohorte 18-25 war die Ausfallquote – meist nach Verletzungen – rund 80-90%, egal in welcher Liga. Ich denke «nicht einfach» ist da noch eine recht vorsichtige Formulierung.
    Was Mitglieder prinzipiell angeht, freuen sich die Vereine tatsächlich über Interesse. Was Trainingspartner usw. angeht, braucht jemand mit ungewöhnlich guten koordinativen Voraussetzungen mindestens ein Jahr mit 3x + Training pro Woche, um annähernd auf ein Niveau zu kommen, wo ich von «Trainingspartner» sprechen würde (auch in den Wald- und Wiesenvereinen hat der durchschnittliche Ringer die Erfahrung von einem Schwarzgurt anderso und folglich auch bestimmte Anforderungen, wenn er sinnvoll trainieren soll) – vorher ist er je nach Sichtweise im besten Fall Schüler und im schlechtesten Fall eine ziemlich empfindliche Ringerpuppe. Soll heissen, man muss in dem Fall jemanden eigens für die Person abstellen, der ihr die Grundschule näherbringt. Nachdem die meisten Vereine wenige Mitglieder haben (sprich, schon die Auswahl an Trainingspartnern innerhalb des Teams eingeschränkt ist), Veteranen und verletzte Ringer nur selten ins Training kommen und es meistens keine Anfängereinheiten gibt, ist das logistisch eine Zusatzherausforderung, die zum Teil auch als Zusatzbelastung wahrgenommen wird. Ich will nicht sagen, dass das immer so sein muss, aber das sind nun mal meine Erfahrungen. Ich sage auch gar nicht, dass man es nicht versuchen kann oder soll, aber man sollte m.E. wissen, worauf man sich einlässt.
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  14. #14
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    Präziser: als Sportler ( mit grappling Erfahrung )
    Da gibts mitunter so einige Möglichkeiten, wie das dann operativ im Training vonstatten gehen kann. Arbeiten muss man natürlich schon aber man wird ja auch progressiv besser
    Wird jetzt aber sehr ot.
    Abu " Desert Dog " Dayyeh † 19.02.2011
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  15. #15
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    Ich denke mal die Frage ist auch von welchen Niveau man ausgeht. Betrachtet man es von oben (Period) lässt sich nicht viel erreichen (auch meine Erfahrung als Erwachsener für kurze Zeit in einem Ringerverein). Betrachtet man es von unten (Anfänger) kann man wohl doch noch einiges dazulernen – zumindest am Anfang. Genug um jemand mit vergleichbaren körperlichen Voraussetzungen ohne ein solches Training„in der Pfeife“ zu rauchen. Ich vermute mal den meisten reicht das schon.

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