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Thema: Höchstalter fürs Grappling

  1. #1
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    Standard Höchstalter fürs Grappling

    Mal eine Frage an die Schwarzgurt BBJ und LL. Macht es für einen fitten 55 jährigen noch Sinn in Grappling einzusteigen. Klar, der Schwerpunkt ist halt 2xdie Woche Fitness und keine Wettkämpfe. Wenns ein Klub gibt, der auf diese speziellen Anforderungen Rücksicht nimmt, dürfte es eigentlich kein Gegenargument geben. Viele ältere Menschen fangen ja auch auch andere Sachen wie z.B. KM, Fitnessboxen an. Was denkt ihr?

  2. #2
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    Sobald du ne entsprechende Gruppe findest, hau rein und hab viel Spaß.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  3. #3
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    Es wird schwer, ich weiß ich mach mich mit der Meinung immer unbeliebt, aber das ist halt meine Erfahrung. Wir hatten mal jemanden der war körperlich fit, hatte Null Kampfsport Erfahrung und war 58....Schwer, sehr schwer und es war auch nicht immer einfach mit ihm zu trainieren.

    Techniktraining sollte kein Problem sein, das geht immer. Simulation auch richtiges Rollen.....wenn dann mit jemanden der sehr gut ist und mitdenkt. Ein anderer Anfänger im mittleren Alter, wäre nicht so optimal.

    Das wäre so meine Einschätzung, mach Technik, mach Simulation und wenn du unbedingt rollen willst, roll mit guten, technischen, netten Purple Belts und höher die einfach nur ein bisschen mit der Spielen und dich nicht zerstören oder verletzen......

  4. #4
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    Die wichtigste Frage für mich ist ob du in der Lage bist dein Ego einigermaßen außen vor zu lassen.

  5. #5
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    Es hängt sehr von der Gruppe ab. Aber Wenn es ein Wettkampforientertes Team ist wird es schwer.

  6. #6
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    Als (jüngerer) Anfänger hatte ich die meisten kleineren und größeren Verletzungen in den ersten sechs Monaten. Anfänger drehen oft voll auf, wollen "gewinnen", bewegen sich schnell und wissen gleichzeitig noch nicht, was sie tun. Es gibt einen Namen dafür, Whitebelt-spazzing.
    Irgendwann hab ich gecheckt, wie man sich ruhig und bewusst im Sparring bewegt. Und wo sich Krafteinsatz lohnt und wo ich bloß halten kann oder auch den anderen durchkommen lasse.
    Langsamer und kontrolliert ist besser. Ab da hört es weitgehend auf mit dem regelmäßigen Gelenkeverstauchen, die körperliche Belastung wird steuerbar, und auch die technischen Fortschritte werden deutlich besser.
    Je schneller du an diesen Punkt kommst, desto größer die Chance, dass du dir bis dahin nichts Schlimmes wehtust.

    Was die anderen geschrieben haben zu gutem Gym, Trainingspartner und Ego, würde ich unterschreiben (hängt auch alles zusammen. Gut angeleitetes Training, fortgeschrittene Trainingspartner und kontrolliertes Ego hilft alles auch sehr, dass Spazzing schneller in den Griff zu kriegen).

  7. #7
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    Ausprobieren.
    Wie oben erwähnt: Ego runterfahren.

    Ich kenne einige Grappler 50+ die noch fröhlich dabei sind. Einige von denen haben auch erst mit 40+ angefangen.
    "Eternity my friend is a long f'ing time!"

  8. #8
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    Zitat Zitat von SKA-Student Beitrag anzeigen
    Ich kenne einige Grappler 50+ die noch fröhlich dabei sind. Einige von denen haben auch erst mit 40+ angefangen.
    Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege: BJJ wird doch auch als Breitensport angeboten? Es gibt also nicht nur Wettkampfklassen, wo einem direkt der Kopf abgerissen wird ...

    Beim Muay Thai ist es völlig normal, wenn unsportliche und/oder ältere Interessenten anklopfen. Wir haben für alles eine passende Gruppe, Kinder, Erwachsene, Anfänger, Fortgeschrittene, Wettkampfgruppe. Und innerhalb jeder Gruppe kann man auch beliebig skalieren.

    Warum sollte also ein sportlicher 50er nicht mit BJJ anfangen?

  9. #9
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    Ich hatte vor ein paar Jahren mal 1 Jahr JiuJitsu trainiert.Ich hatte Schwierigkeiten bei den Fallübungen.Manchmal wurde es auch ein bischen schmerzhaft.Kann natürlich auch sein,dass ich einfach zu doof dafür war,und es nicht daran lag,dass ich ca. 45 jahre alt war ;-).
    Ich würde sagen einfach ausprobieren,wenn Du keinen Spass dran hast kannst Du jederzeit wieder aufhören.

  10. #10
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    wenn du die richtige Gruppe und den richtigen Trainer findest, kein Problem. Pass auf beim Sparring, manche Gyms haben da halt eine andere Atmosphäre. Aber generell liegt es eher an den Trainierenden und dem Trainer als an dem System-
    Frank Burczynski

    HILTI BJJ Berlin
    https://www.hiltibjj.de


    http://www.jkdberlin.de

  11. #11
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    Wir haben auch aktive MMA-Kämpfer im Gym, einige 90kg+.
    Wenn die Erfahrenen mit mir rollen (alt und leicht ), dann geben die halt nicht Vollgas, sondern testen neues, probieren aus.
    Die freuen sich auch, wenn sie mal ne lockere technische Runde einlegen können.
    "Eternity my friend is a long f'ing time!"

  12. #12
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    Unser Gym Ältester hat vor 4 Jahren mit 57 angefangen und der ist aktiver dabei als so einige der jüngeren Semester. Hat mittlerweile auch schon seinen bluebelt bekommen. Ich würde zwar sagen, dass er eine positive Ausnahme, was die Gesundheit angeht, ist, aber er ist trotzdem ein super Vorbild, was auch noch im höheren Alter mit der richtigen Einstellung möglich ist. Er kitet übrigens auch und hat jetzt mit 61 angefangen kiteloops zu machen.

    Sein Fazit, als ich ihn auf das Thema hier angesprochen habe, ist:" Man ist nur so alt, wie man sich fühlt. Und wenn man sich bewegen kann, kann man auch Bjj machen"

    Klar, mit Adcc Champs kann man zwar nicht mithalten, aber es ist trotzdem noch einiges möglich. Man muss sich seine Trainingspartner halt genau aussuchen. Aber das gilt für jeden.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  13. #13
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    Finde diese Einstellung gut. Mit zunehmendem Durchschnittsalter in der Bevölkerung wird das Thema in den dojos zukünftig in immer mehr eine Rolle spielen, besonders weil ein heute 55 oder 60 Jähriger heutzutage allgemein deutlich "jünger" ist als früher.

  14. #14
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    Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
    Unser Gym Ältester hat vor 4 Jahren mit 57 angefangen und der ist aktiver dabei als so einige der jüngeren Semester. Hat mittlerweile auch schon seinen bluebelt bekommen. Ich würde zwar sagen, dass er eine positive Ausnahme, was die Gesundheit angeht, ist, aber er ist trotzdem ein super Vorbild, was auch noch im höheren Alter mit der richtigen Einstellung möglich ist. Er kitet übrigens auch und hat jetzt mit 61 angefangen kiteloops zu machen.

    Sein Fazit, als ich ihn auf das Thema hier angesprochen habe, ist:" Man ist nur so alt, wie man sich fühlt. Und wenn man sich bewegen kann, kann man auch Bjj machen"

    Klar, mit Adcc Champs kann man zwar nicht mithalten, aber es ist trotzdem noch einiges möglich. Man muss sich seine Trainingspartner halt genau aussuchen. Aber das gilt für jeden.

    Zitat Zitat von coco Beitrag anzeigen
    Finde diese Einstellung gut. Mit zunehmendem Durchschnittsalter in der Bevölkerung wird das Thema in den dojos zukünftig in immer mehr eine Rolle spielen, besonders weil ein heute 55 oder 60 Jähriger heutzutage allgemein deutlich "jünger" ist als früher.

    Neue Geschäftsidee: ein GJJ-Gym
    G für - nicht Gracie, sondern - Geriatrie!
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