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Thema: Tae Kwon Do Men (Roman)

  1. #16
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    Gestern habe ich mit „Tae-Kwon-Do-Men“ meinen dritten Roman von Magister Scriptor aka Konrad Gladius zu Ende gelesen.

    Der Fantasyroman "Da'Jin'Zat" hat mir sehr gefallen (insbesondere wegen der Das-Schwarze-Auge-Welt), und beim „Martial Arts Killer“ galt es, einen Mörder zu schnappen - diese Nebenaspekte fehlen bei "Tae-Kwon-Do-Men" leider, weswegen es meiner Meinung nach das bisher schwächste Werk des Autors ist.
    Was Konrad Gladius aber bei diesem Roman mehr als bei seinen bisherigen Werken unterstreicht, ist der verbindende Aspekt des Sports - über Nationen, Religionen, Geschlechter und Verbandsgrenzen hinweg – ein wahres Plädoyer für die Menschlichkeit.

    PS: Ich erinnere mich, wie ich damals in einen Taekwondo-Kurs hineingeschnuppert habe. Nach der ersten Trainingseinheit konnte ich danach eine Woche lang kaum laufen vor lauter Muskelkater…

  2. #17
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    Post Kampfkunstbelletristik

    Danke fürs Lesen und für Deine Meinung. Du zeigst hier einen interessanten Aspekt auf, der mir durchaus bewusst ist und den ich gerne etwas genauer erkläre.

    Wenn man sich an die Arbeit als Schriftsteller heranwagt, dann findet man hierzu eine ganze Reihe von Tipps im Internet. Einer der grundlegenden ist, dass jedes Werk in ein Genre gehört und man dieses und seine Zielgruppe genau benennen können sollte. Genres sind zum Beispiel Fantasy, Liebesgeschichten oder Krimis.
    Hin und wieder schafft es ein Schriftsteller, ein neues Untergenre zu entwickeln, welches sich etablieren kann. Zum Beispiel könnte man sich vorstellen, Krimis in einer Fantasywelt zu schreiben, bei denen alle Fälle von einer Liebesgeschichte flankiert werden. Funktioniert dies, dann schreibt ein Autor so seine Bücher und es findet sich auch eine Leserschaft, die dies mag und jede Neuerscheinung des Autors kauft.
    Sollte sich der Autor nun von seinem Genre entfernen und zum Beispiel Erotikthriller schreiben wollen, dann werden ihm in den seltensten Fällen seine Leser folgen. Denn diese suchen ja nach anderer Unterhaltung. Schriftsteller wählen daher gerne Pseudonyme für verschiedene Genres, um ihre Leser nicht zu vergraulen.

    Wie man alleine an der oben angegebenen Liste erkennen kann, ist jeder aufgeführte Roman aus einem anderen Genre („Da’Jin’Zat“ Fantasy, „Martial Arts Killer“ Krimi und „Tae Kwon Do Men“ New-Adult-/Sportroman). Es ist also durchaus nicht verwunderlich, wenn eine New-Adult-Leserin „Tae Kwon Do Men“ feiert, während die gleiche Person mit „Da’Jin’Zat“ nichts anfangen kann. Warum schreibe ich in so vielen Genres? Ganz einfach, ich habe für mich das „Genre“ der Kampfkunstromane entdeckt. Diese mit Sportromanen gleichzusetzen, ist falsch. Die vielen Stile, Spielarten und Akteure bieten eine geradezu unendliche Inspiration, spannende Geschichten zu verfassen. Vordergründig bewegen diese sich dabei in anderen Genres, jedoch nur, wenn man die Existenz der „Kampfkunstbelletristik“ negiert. Und ja, es gibt nicht viele, vor allem deutschsprachige Autoren, welche hierzu schreiben oder etwas geschrieben haben. Beispiele sind „Kung-Fu Mama“ von Petra Liebkind, „Die Legende der Nonne“ von Stefan Friebel oder „Der Drachentempel“ von Bernhard Moestl.

    Ich arbeite mit meinen Möglichkeiten daran, dass sich die „Kampfkunstbelletristik“ etabliert, und bin der festen Überzeugung, dass sich genug Menschen dafür begeistern können. Die kleinen Erfolge meiner jüngst erschienenen Romane lassen darauf hoffen, dass ich recht habe. Und by the way ... ich finde es enorm spannend, Kampfkunstgeschichten in verschiedenen, etablierten Genres zu erzählen. Mir bereitet dies enorm viel Freude beim Schreiben. Quasi fertig habe ich in diesem Sinne übrigens auch einen Mystery-Thriller, einen Mittelalterroman und zwei Bände eines Kinderbuchs sowie noch jede Menge Ideen und Konzepte. Ich freue mich darauf, Euch diese in den kommenden Jahren zu präsentieren.
    Der KKB-Blog "Kampfkunst Kurzgeschichten"

    Mein Roman "Tae Kwon Do Men": https://www.kampfkunst-board.info/fo...en-%28Roman%29

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