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Thema: Training von Bunkai

  1. #31
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Hier mal ein paar Dinge aus den CMA, die sich auch in den “klassischen” Kata des Karate wiederfinden, jedenfalls so wie ich sie 20 Jahre gelernt und geübt habe.
    In unserem Karate waren die Anwendungen jedoch nicht mehr vorhanden. In den CMA habe ich sie exakt so in den überlieferten Anwendungssets gelernt. Nix mit “ausdenken” oder “interpretieren”. Die Bewegungsdidaktik und das Bewegungsverständnis ist in den CMA (wie ich sie lerne) nur ein anderes als im Karate.



    Ja, nettes Zeug. Kururunfa sieht sogar unser Kihon Bunkai schon so. Die tiefere Variante spielt sich dann nicht nur am Arm ab.
    Die Gedanbarai Geschichte ist ein typisches IOGKF newbie-oyo.
    Verstehe, dass ihr auch nur eine Kostprobe geben mögt.

    Wir wissen ja, dass ich in manchen Karatestilen die Waffenanlehnungen als durch waffenloses ersetzt sehe.
    Und die Waffen-Übertragbarkeit nicht so global gegeben, wie Du.
    "We are voices in our head." - Deadpool

  2. #32
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    Vielen Dank für die vielen Antworten. Sind einige interessante Aspekte dabei.
    Das Video mit der Saifa-Kata kenne ich sogar. Genauso stelle ich mir das Üben von Bunkai vor.
    Vor vielen Jahren hatte ich mal Shotokan (und auch andere Karate-Stile) angeschaut. Sie wollten teilweise Bunkai zeigen, was ich nicht wirklich nachvollziehen konnte. Viele wissen es anscheinend auch garnicht, was die Kata bedeutet. Denn in vielen Dojo, wo ich war, wurde meistens Kata und Kihon geübt. Weniger die Anwendung dazu.

  3. #33
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Als karate-nahes und recht basicmäßiges Video finde ich das hier zum Thema "bunkai" ganz gut. Alles was er sagt kann man ausbauen und auch mit mehr Druck ausführen. Gerade aus dieser Sequenz kann man 1000 Sachen holen, ohne irgendwas groß zu verändern. So ungefähr stelle ich mir die Herangehensweise bei "bunkai" vor.

    Ok, oder so?:

    https://www.youtube.com/watch?v=r_EUcSqdeh0

    https://www.youtube.com/watch?v=nChBpgqhJBU
    Geändert von Kusagras (28-01-2022 um 17:01 Uhr)

  4. #34
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    Den Langley finde ich grundsätzlich gar nicht schlecht, hat immer mal wieder ganz interessante Sachen. Abernethy ist ganz gut für ein paar Ideen, mir aber manchmal zu "technisch" (er bunkaiisiert mir etwas too much, finde besser, wenn man eher übergreifende Elemente herausarbeitet und darauf Anwendungen aufbaut, er baut direkt schon Anwendungen auf). Aber auf jeden Fall beides was ganz anderes als diese Wettkampf-Team bunkai Dinger.

  5. #35
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    Also bei uns gab es kein Bunkai. Da wurde die Kata für Prüfungen gemacht und ansonsten hat man für's kloppen trainiert und viel Sparring betrieben. Hat auch gut funktioniert. Wobei es jetzt schon schön ist im Bagua eine Stil zu haben, in dem das Solotraining ("Form") einen direkten Bezug zu den Anwendungen im Freikampf hat.
    Viele Grüße
    Thomas

    https://www.thiele-judo.de/portal/

    Wyrd bid ful aered

  6. #36
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    Ich habe Bunkai und Katatraining auch leider so kennengelernt, daß es getrennt von SV-Techniken geübt worden ist.

    Dann frage ich mich, warum man Kata mit Anwendungen übt, bzw. eine Kata analysiert, wenn man ansonsten nichts weiter damit anfängt.
    Eine Kata enthält doch einige gute Elemente, die man draußen ganz gut verwenden kann. Ergo, sollte man doch die einzelnen Sequenzen doch so üben, daß sie sich einschleifen. Auch so kann man eine Kata doch analysieren.
    Ich denke, daß bei jeder Kata für jeden was dabei ist, was er auch gut für sich verwenden kann.
    In anderen Kampfkünsten ist es doch ähnlich, daß man sich für sich die besten Techniken heraussucht.
    Hab mir das ein oder andere Video angeschaut. Verschiedene Karatestile. Die ein oder anderen haben doch das genau so gezeigt.

  7. #37
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    Früher habe ich auch immer nur die Abläufe der Kata gezeigt bekommen und diese dann gelernt. Oft blieb es dabei. Wenn ich Anfängern oder Kyugraden heute generell eine neue Kata zeigen möchte, lasse ich vorher immer erst Kumitepaare bilden, zeige ihnen, was sie im Kumite üben sollen (Es sind dann natürlich diverse Techniken aus der entsprechenden Kata) und zeige ihnen danach die Kata selbst. So haben sie bereits während des Lernens der Kata eine erste Ahnung davon bekommen, was man mit diversen Techniken in der Kata anfangen kann und verstehen die jeweilige Kata und auch den Rhythmus diverser Techniken/Sequenzen innerhalb der Kata gleich zu Beginn ein wenig besser. Diese Methode hat sich bei mir bewährt.

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