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Thema: Kwon ("Traditionelles") Taekwondo und ITF

  1. #16
    Gast Gast

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    Teils, weil man da eher mit Techniken arbeiten kann die nicht so offensichtlich sind wie zb eben Fußfeger.
    Was man meistens sieht ist eben wie bigx schon schrieb dem Unterhaltungswert geschuldet bzw der Ästhetik.
    Es gibt aber auch immer mal wieder Situationen wo es in weiterer Distanz etwas mehr zur Sache geht, meistens wenn zwei in der Roda sind die sich nicht mögen ("verfeindete" Gruppen gibt es immer noch) oder wenn es einer mal wissen will.
    Da kann es schon sein das ein Tritt mal mit Absicht einschlägt, oft wird aber auch hier die Distanz überbrückt so dass man werfen kann.

  2. #17
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    Zitat Zitat von Wizard Beitrag anzeigen
    Ich denke, Leichtkontakt wurde zur ITF-WM 1974 eingeführt. Wenn man in der Enzyklopädie nachliest, was der General zum Sparring schreibt, kann man
    aber eigentlich deuten, dass er eigentlich Leichtkontakt ohne Schutzausrüstung bevorzugt hätte. Ich habe mal gehört, dass das auch bei Kwon Jae-hwa noch
    so praktiziert wurde.
    Ok so früh schon...
    Zitat Zitat von Wizard Beitrag anzeigen
    Die Palgwae/Pomsae wurden von den Südkoreanern im Kukkiwon entwickelt, um sich klar von den Formen des ITF-Taekwon-Do abzugrenzen. Man wollte
    seinen eigenen Nationalsport, der nichts mit dem der Nordkoreaner zu tun hat.
    Die Pomsae klar, aber die Palgwae gab es schon vorher, im Netz steht seit 1967 und die wurden durch die Taeguk ersetzt. Daher weiß ich nicht, woher die Palgwae kamen, vom General mit seinen Hyongs nicht.
    darf man sein Bett in Stammheim querstellen?

  3. #18
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    Zitat Zitat von DerFragendeFrager Beitrag anzeigen
    Jein. Es wird zwar Leichtkontakt Sparring genannt, hat aber meiner Meinung nach recht wenig mit Sparring zu tun. Viel mehr gehts da um Timing was die Techniken angeht. Erinnert vielleicht ein wenig an Capoeira

    https://www.youtube.com/watch?v=KSNV903rYaw
    Man kann halt seine Techniken unter leichtem Druck ohne Vorgaben einüben, also Kombinationen trainieren.


    Hier der Wettkampf des ITF Leichtkontakt: ohne jemanden nahe treten zu wollen, Leichtkontakt ist sicher auch ein gutes Training. Im TKD sieht das aber so ein bisschen wie gestochere mit dem vorderen Fuß aus.
    https://www.youtube.com/watch?v=rs01Dpj9Ogs

    Ein Tritt mit dem hinteren Fuß ist viel kraftvoller. Da man bei einem Fußschlag immer nur auf einem Fuß steht, macht es einen großen Unterschied aus, mit einem wuchtigen Schlag mit dem hinteren Fuß den Gegner trifft und die eigene Rotation gestoppt wird oder ob der Gegner ausweicht und man eine Luftgschlag macht, der Körper sich weiterdreht. Diese Balace ist meiner Meinung nach am besten mit dem Vollkontakt-Westenkampf zu üben. Bei Kontaktlos fehlt einem diese Erfahrung, bei Semikontakt stochert man mit dem vorderen Fuß, weil das schneller ist und man den Punkt trotz geringerer Wirkung bekommt.

    https://www.youtube.com/watch?v=1wy7ya4HUVo
    darf man sein Bett in Stammheim querstellen?

  4. #19
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    Kwon, Jae-Hwa wurde 1965 im Alter von 28 Jahren Mitglied des fünfköpfigen National Taekwon-Do Goodwillteams, mit dem Choi,Hong-Hi das Taekwondo in der westlichen Welt bekannt machen sollte. Ein Jahr später setzte sich Kwon, Jae-Hwa, damals 6. Dan, zum Ziel, Taekwondo in Europa zu verbreiten. 1966 gründete er den deutschen Taekwondo-Verband und wurde dessen Cheftrainer und Beauftragter für Europa und den mittleren Osten.
    Ursprünglich gab es im Taekwon-Do keinen Kontakt - es war wie im japanischen Karate, kämpfen ohne Kontakt.
    Der Kontaktkampf kam auf
    a) mit Gründung der WTF (Westenkampf)
    b) mit aufkommen der Schützer von John Rhee

    Ich erinnere mich an meine ersten Turniere Anfang der 1970er, in denen ohne Schützer gekämpft wurde, es nur die Aufteilung Leichtgewicht/Schwergewicht gab und Verletzungen an der Tagesordnung waren.
    Im übrigen kann ich das Buch "Tödliche Kunst" nur jedem empfehlen, der interesse an der wahren Geschichte des Taekwon-Do hat.

    Zu den Kämpfen im ITF-Leichtkontakt/Kämpfen an sich:
    Es kommt immer auf die Protagonisten an. Gute Kämpfer, gute Kämpfe! Und das gilt nicht nur für das Taekwon-Do!
    Schau Dir mal alte Kämpfe von Bill Wallace an - so von wegen herumgestochere mit dem vorderen Bein ;-)
    Geändert von Drax (28-10-2022 um 12:23 Uhr)
    Don't dream it, be it!

  5. #20
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    Zitat Zitat von Barbecue Beitrag anzeigen
    Man kann halt seine Techniken unter leichtem Druck ohne Vorgaben einüben, also Kombinationen trainieren.


    Hier der Wettkampf des ITF Leichtkontakt: ohne jemanden nahe treten zu wollen, Leichtkontakt ist sicher auch ein gutes Training. Im TKD sieht das aber so ein bisschen wie gestochere mit dem vorderen Fuß aus.
    https://www.youtube.com/watch?v=rs01Dpj9Ogs

    Ein Tritt mit dem hinteren Fuß ist viel kraftvoller. Da man bei einem Fußschlag immer nur auf einem Fuß steht, macht es einen großen Unterschied aus, mit einem wuchtigen Schlag mit dem hinteren Fuß den Gegner trifft und die eigene Rotation gestoppt wird oder ob der Gegner ausweicht und man eine Luftgschlag macht, der Körper sich weiterdreht. Diese Balace ist meiner Meinung nach am besten mit dem Vollkontakt-Westenkampf zu üben. Bei Kontaktlos fehlt einem diese Erfahrung, bei Semikontakt stochert man mit dem vorderen Fuß, weil das schneller ist und man den Punkt trotz geringerer Wirkung bekommt.

    https://www.youtube.com/watch?v=1wy7ya4HUVo
    Dein Vergleich hinkt etwas, weil du sehr unterschiedliche Niveaus vergleichst. Der ITF Kampf ist Weltniveau, WT ist Farbgurtniveau.
    Auf hohem Niveau ist die Technikauswahl sehr reduziert, un die Kämpfer neutralisieren sich gegenseitig. Darum für den Zuschauer oft eher unattraktiv.
    Es gibt übrigens auch Kämpfer im ITF die kaum das vorderbein nutzen.
    ...und zwar so richtig!

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