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Thema: Die Faust von Lwiw (Roman)

  1. #31
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    Post Verurteilung eines Überfalls

    Ich bin überrascht, dass ich hier mit meiner Haltung zur Ukraine offenbar nicht einer klaren Mehrheit angehöre. Seit Februar habe ich einiges getan, was ich entweder nie für möglich hielt oder seit Jahren nicht mehr in Betracht gezogen habe, um auf die neue Lage zu reagieren. Der Roman ist mein deutlichster Schritt. Mir drängt sich nun die Frage auf, ob tatsächlich mein Schreibstil und meine Motivation aus Sicht von anderen, erfahrenen Autoren, die hier scheinbar posten, so kritikwürdig ist, oder ob sich nicht nun doch andere Gründe für die Ablehnung zeigen.
    Der KKB-Blog "Kampfkunst Kurzgeschichten"

    Mein Roman "Tae Kwon Do Men": https://www.kampfkunst-board.info/fo...en-%28Roman%29

  2. #32
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    Zitat Zitat von Magister Scriptor Beitrag anzeigen
    Ich bin überrascht, dass ich hier mit meiner Haltung zur Ukraine offenbar nicht einer klaren Mehrheit angehöre.
    Welche Haltung ist das denn, dass man in den Kampf ziehen muss? Dann mach das doch.

  3. #33
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    Zitat Zitat von Magister Scriptor Beitrag anzeigen
    ...
    Nachtigall, ick hör dir trapsen ...

  4. #34
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    Zitat Zitat von Magister Scriptor Beitrag anzeigen
    Ich bin überrascht, dass ich hier mit meiner Haltung zur Ukraine offenbar nicht einer klaren Mehrheit angehöre.
    Warum eigentlich? Die „internationale Gemeinschaft“ besteht doch nur aus 16% der Weltbevölkerung. Global also die eindeutige Minderheit.

  5. #35
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    Lwiw, ehemals Lemberg liegt in der Ukraine im westlichtstem Zipfel, an der Grenze zu Polen..
    Sowjetische Nachrichtendienste sind ja auch nicht dumm und haben festgestellt, das Lwiw ein Knotenpunkt für westliche Waffenlieferungen und Soldaten in die Ukraine ist.

    Dann haben die Russen, einmal, ne Cruise Missile auf Lwiw gefeuert(viele Tote), einfach um zu zeigen, das die Knotenpunkte den Nachrichtendiensten bekannt sind..

  6. #36
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    Zitat Zitat von Magister Scriptor Beitrag anzeigen
    Ich bin überrascht, dass ich hier mit meiner Haltung zur Ukraine offenbar nicht einer klaren Mehrheit angehöre. Seit Februar habe ich einiges getan, was ich entweder nie für möglich hielt oder seit Jahren nicht mehr in Betracht gezogen habe, um auf die neue Lage zu reagieren. Der Roman ist mein deutlichster Schritt. Mir drängt sich nun die Frage auf, ob tatsächlich mein Schreibstil und meine Motivation aus Sicht von anderen, erfahrenen Autoren, die hier scheinbar posten, so kritikwürdig ist, oder ob sich nicht nun doch andere Gründe für die Ablehnung zeigen.
    So ist das nun mal - wenn man sich politisch positioniert, muss man mit Gegenwind rechnen; einerseits von denen, die die eigene Ausrichtung nicht teilen, andererseits von denen, die die vertretene Position nicht deutlich genug finden bzw. der Ansicht sind, dass man sich nur zum eigenen Vorteil positioniert hat. Ich darf in diesem Zusammenhang die "Theorie der teuren Signale" einbringen, die besagt, dass ein gesendetes Signal umso glaubwürdiger ist, je mehr die betreffende Person darin investiert hat. In diesem Fall würde ich daher vorschlagen, dass eine Mitteilung wie "(X)XX Prozent des Reinerlöses gehen an ..." das zu senden versuchte Signal unterstreichen und vielleicht einige Kritiker zufriedenstellen könnte. Sicher nicht alle - auch kostspielige Signale kommen nicht überall gleich gut an bzw. können als Selbstdarstellung interpretiert werden.

  7. #37
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Nachtigall, ick hör dir trapsen ...
    I see what you did here.

  8. #38
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    Zitat Zitat von Magister Scriptor Beitrag anzeigen
    IMir drängt sich nun die Frage auf, ob tatsächlich mein Schreibstil und meine Motivation aus Sicht von anderen, erfahrenen Autoren, die hier scheinbar posten, so kritikwürdig ist, oder ob sich nicht nun doch andere Gründe für die Ablehnung zeigen.
    Nicht der Schreibstil, der ist zwar auch schlecht bis zur Kolportage, das ist hier aber zweitrangig. Mich stört besonders die Tatsache :
    ein Roman in fünf Wochen hingerotzt ... die Realitätsnähe leidet unter dieser Geschwindigkeit. Vorsichtig ausgedrückt.
    Wo und wie hast du recherchiert, und was? Oder ist das alles ein reines Fantasieprodukt, vielleicht mit Versatzstücken aus deiner eigenen Erfahrung (Bundeswehrzeit?) bzw. Erzählungen von anderen (aus deren Bundeswehrzeit?) zusammengestückelt? Wo hast du die Informationen über die Sachverhalte im aktuellen Ukraine-Krieg her?

    Mann, Mann, Mann.
    Wer nicht kotzt, ist nicht am Limit

  9. #39
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    Ich möchte hier mal eine Lanze für den guten Magister Scriptor brechen.

    Zitat Zitat von AlexAikido Beitrag anzeigen
    (…) Billige Settings (…)
    Was die literarische Verwertung des Ukraine-Krieges angeht, denke ich sofort an seinen zweiten Roman, der zur Zeit des ersten Corona-Lockdowns spielt – ein aktuelleres, unverbrauchteres Setting konnte man damals wohl kaum finden (von ein paar Dystopien abgesehen). Hier hat er offenbar seine Eindrücke der Corona-Einschränkungen verarbeitet – und scheinbar hat es ihm gefallen/gut getan, und da ist es nur folgerichtig, dass er das jetzt auch mit der Ukraine so handhabt.
    Ich gebe jedoch zu, dass man die beiden Krisen nicht 1:1 vergleichen kann. Auch war bei der Pandemie die politische Stimmung nicht annähernd so aufgeheizt wie beim Krieg in der Ukraine (und dabei war die Stimmung damals bereits am Kochen).

    Zitat Zitat von MGuzzi Beitrag anzeigen
    (…) als der Satz kam: Gut, dass ich mir das russische Ding mit den großen Brüsten gemerkt hatte" musste ich fast laut lachen (…)
    Das ist ja nicht die Meinung von Magister Scriptor, sondern die des Charakters, wodurch dessen Geringschätzung von Frauen ausgedrückt werden soll (kleiner Spoiler: die Geisteshaltung dieser Figur ist für den Roman durchaus relevant).

    Zitat Zitat von marasmusmeisterin Beitrag anzeigen
    Nicht der Schreibstil, der ist zwar auch schlecht bis zur Kolportage (…)
    Gut, den Literaturnobelpreis wird er vermutlich nicht gewinnen – andererseits weiß ich spontan gar nicht, ob ich jemals den Roman eines Nobelpreisträgers gelesen habe. Die Romane von Magister Scriptor dagegen schon.

  10. #40
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    Zitat Zitat von Lofantyr Beitrag anzeigen
    Gut, den Literaturnobelpreis wird er vermutlich nicht gewinnen – andererseits weiß ich spontan gar nicht, ob ich jemals den Roman eines Nobelpreisträgers gelesen habe. Die Romane von Magister Scriptor dagegen schon.
    aha, na dann ...
    gut, dass er einen leser hat.
    "I prefer them to be awake when I severe their arms and beat them to death with it." Maul Mornie und sein Verhältnis zu k.o.s

  11. #41
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    Zitat Zitat von Lofantyr Beitrag anzeigen

    Das ist ja nicht die Meinung von Magister Scriptor, sondern die des Charakters, wodurch dessen Geringschätzung von Frauen ausgedrückt werden soll
    Naja, klischeehafter und einfacher gehts halt nicht.
    Geändert von MGuzzi (25-09-2022 um 21:16 Uhr)

  12. #42
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    Bemerkenswert!

    ... und gleichzeitig ziemlich traurig.

    Ich fasse zusammen:

    - Ein Autor, Kampfkünstler und Teil unserer Community kündigt ein Werk zum Ukrainekonflikt an.

    - Das Werk bezieht klar Stellung für den Angegriffenen.

    - Es finden sich sofort einige "Literaturkritiker", die ja alles total schlecht finden, was dieser Autor jemals geschrieben hat.

    Wisst ihr woran mich die "Kritik" von manchen hier erinnert? Ich habe da die Schimpfkanonade von Mike Barns aus Karate Kid III im Ohr, wie er den jugendlichen Helden der Serie erst zusammenfallen lässt, sein Geschäft demoliert und ihn dann beschimpft:" Du bist ein Witz, Larusso, dein Karate ist ein Witz, und dein Lehrer ist auch ein Witz!"
    Kleine Anmerkung: Der zitierte Sprecher wird als "Bad Boy des Karate" geführt und steht für alles, wie sich ein Kampfkünstler nicht verhalten soll! Ich wage an dieser Stellle auch die Prognose, dass der Kampfkünstler und Autor, um den es hier geht, diejenigen, die ihn hier versuchen, fertig zu machen, mit Kranich-Tritt, Trommel-Technik oder Sanchin-Kata auf die Bretter schicken wird, um im Bild zu bleiben.

    Schade, dass statt konstruktiver Kritik hier auf diesem Board primitives "bullying" betrieben wird.

    Ich habe das eine oder andere von Konrad Gladius auch gelesen. Ich befasse mich, auch beruflich, viel mit Literatur und kann den Autor unumwoben zur Lektüre empfehlen, vor allem wenn man Kampfkunst in Literatur sucht und sich dazu noch für die Aufarbeitung aktueller Themen in Literatur der Gegenwart interessiert.
    Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Mir haben der erwähnte "Martial Arts Killer - Morde im Lockdown" sowie auch das "Wing-Chun-Girl" in ganz verschiedenerlei Hinsicht extrem gut gefallen. Ich freue mich auch schon sehr auf das Erscheinen der Faust von Lwiw!

    An dieser Stelle möchte ich aber noch zwei Dinge erwähnen, über die sich aus meiner Sicht nicht streiten lässt:

    1. Die Ukraine wurde angegriffen, hat alles Recht sich zu verteidigen und wir sollten, gerade als Kampfkünstler, auf der Seite des Verteidigers stehen. Meinen Respekt, wenn das literarisch von Seiten der Kampfkunstszene geschieht.

    2. Kampfkünstler, die die Bezeichnung verdient haben, sollten verstanden haben, wie respektvoller Umgang miteinander aussieht, auch wenn man nicht die gleichen Sichtweisen und Vorlieben teilt - politisch oder literarisch.

    Mir graut ehrlich gesagt vor der Vorstellung, wie Schüler im Dojo von "AlexAikido", MGuzzi, amasbaal oder anderen behandelt werden. Wir da auch jeder fertig gemacht und abqualifiziert, von dem man meint, man selber wisse es besser was guter Stil ist?
    Wenn die Beiträge in diesem Thread dafür Beurteilungsgrundlage sind, möchte ich von solchen Meistern nicht unterrichtet werden und sie auch nicht als Trainingspartner im Dojo haben. Zumindest müssten sie noch sehr viel beigebracht kriegen, was Kampfkunst bedeutet.
    Geändert von Taekwondo-Nerd (27-09-2022 um 09:42 Uhr)

  13. #43
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    Zitat Zitat von Taekwondo-Nerd Beitrag anzeigen
    Bemerkenswert!
    Yes! Der ganz Beitrag! In mehrfacher Hinsicht!

    An dieser Stelle möchte ich aber noch zwei Dinge erwähnen, über die sich aus meiner Sicht nicht streiten lässt:

    1. Die Ukraine wurde angegriffen, hat alles Recht sich zu verteidigen und wir sollten, gerade als Kampfkünstler, auf der Seite des Verteidigers stehen. Meinen Respekt, wenn das literarisch von Seiten der Kampfkunstszene geschieht.
    Kennst du die RAND-Corporation? Google mal.

    Mir graut ehrlich gesagt vor der Vorstellung, wie Schüler im Dojo von "AlexAikido", MGuzzi, amasbaal oder anderen behandelt werden. Wir da auch jeder fertig gemacht und abqualifiziert, von dem man meint, man selber wisse es besser was guter Stil ist?
    Wenn die Beiträge in diesem Thread dafür Beurteilungsgrundlage sind, möchte ich von solchen Meistern nicht unterrichtet werden und sie auch nicht als Trainingspartner im Dojo haben. Zumindest müssten sie noch sehr viel beigebracht kriegen, was Kampfkunst bedeutet.
    Nuja.

  14. #44
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    Also eigentlich hatte ich hier eine sachliche und begründete Kritik vernommen. Hauptsächlich von AlexAikido und MGuzzi. Keine Ahnung, warum man das jetzt als Stellungnahme zur Ukraine oder sonstwas konstruieren muss. Warum sollten die user ihre ehrliche Meinung hier nicht äußern dürfen? Und was hat das mit ihrem Kampfkunsttraining zu tun?
    Albern.

  15. #45
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Kennst du die RAND-Corporation? Google mal.
    Warum diskutieren die Putin Apologeten hier nicht im Ukraine Faden? Und RAND hat ganz vergessen, Nazi Fledermäuse die die slawische Rasse vernichten sollen, in ihren Bericht aufzunehmen. Das war ja einer der Vorwürfe an Ukraine & USA.

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