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Thema: Lebenmittel prüfen lassen?

  1. #16
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    Kommt drauf an.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  2. #17
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Und die reichen aus, believe it or not.
    Auf einer Seite für Zöliakie-Erkrankte findet sich Folgendes:

    Warum soll man am Anfang der Zöliakie-Diagnose keinen glutenfreien Hafer essen und ihn später erst langsam in den Speiseplan integrieren?
    Dafür gibt es folgende Gründe:

    Am Anfang nach der Diagnose hat man einen entzündeten Dünndarm; egal wie stark er entzündet ist, ist eine ballaststoffarme Diät empfehlenswert. Hafer ist allerdings sehr ballaststoffreich und kann daher den Darm weiter reizen. Es kann durch die ballaststoffreiche kost zu „Verdauungsbeschwerden kommen, die an Zöliakiesymptome erinnern“. Daher sollte am Anfang, bis der Darm sich regeneriert hat, der Hafer gemieden werden.
    Wer sich lange glutenfrei ernährt, lebt aufgrund vieler Produkte (vor allem durch die fertigen Brote und Mehle) ziemlich ballaststoffarm. Daher muss man langsam den Ballaststoffgehalt des Essens anheben, damit es nicht zu Verdauungsbeschwerden kommt. Dies bezieht sich vor allem auf Ballaststoffe, die in Getreiden vorkommen, wie Vollkornreis und Hafer.Bei manchen Menschen mit sensiblem Darm lösen zu viele Ballaststoffe „Zöliakie-artige Beschwerden“ aus, daher sollte man langsam austesten ob man es verträgt oder nicht.
    Glutenfreier Hafer ist von der Deutschen Zöliakie Gesellschaft (und allen Europäischen Zöliakiegesellschaften) getestet und für Zöliakiepatienten zugelassen! ER ist Sicher!

    Dies soll kein Aufruf sein, Hafer zu essen. Integriert ihn in euren Speiseplan, wenn ihr das wünscht, aber wenn ihr glutenfreien Hafer esst, dann erst nachdem euer Darm wieder gesund ist.

    ABER: Nicht jeder verträgt glutenfreien Hafer; wenn ihr ihn nicht vertragt solltet ihr ihn auch NICHT essen.


    https://www.zoeliakie-austausch.de/f...ei-oder-nicht/

    bezüglich den Unterschied glutenfrei zu nichtglutenfrei ebenda:


    Hafer ist an sich glutenfrei, da er kein Weizenverwandter ist,
    genetisch nicht mit ihm verwandt und auch mit keinem anderen glutenhaltigen Getreide. Alle glutenhaltigen Getreide gehen aus einem Urgetreide hervor und sind auch miteinander gekreuzt.

    Nun kommt das ABER: Normaler Hafer ist aus folgenden Gründen NICHT für die glutenfreie Ernährung geeignet, denn:

    a.) Normaler Hafer wird auf Feldern angebaut, auf denen vorher Weizen oder andere glutenhaltige Getreide wuchsen.
    b.) Beim Hafer ernten wird derselbe Mähdrescher verwendet, mit dem vorher Weizen, Roggen und Gerste geerntet wurde. Er ist daher kontaminiert und wird nicht gereinigt; es bleiben immer Körner von der vorigen Ernte enthalten und kontaminieren dann den Hafer.
    c.) Beim Transport werden dieselben Lastwagen, Säcke und Co. benutzt; auch diese werden vorher nicht gereinigt und auch diese sind nie rückstandsfrei.
    d.) Auch die Verarbeitung zu Mehl oder Haferflocken birgt ihre Tücken, denn es werden dieselben Maschinen benutzt. Da diese nie gereinigt werden und auch nie so gereinigt werden könnten, wird auch hier wieder Gluten in den Hafer eingebracht.
    e.) Durch diese ganzen Verunreinigungen ist aus dem an sich glutenfreien Hafer ein so verunreinigter Hafer geworden, dass er viel zu viel Gluten für einen Menschen mit Zöliakie enthält. Daher ist nur glutenfreier Hafer für glutenfreie Ernährung geeignet.
    Der reißende Strom wird gewalttätig genannt. Aber das Flußbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig.
    -Bertolt Brecht-

  3. #18
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Auf einer Seite für Zöliakie-Erkrankte findet sich Folgendes:
    Die dritte Lösung!

    Naja, so richtig konkret werden sie ja nicht:

    Dies soll kein Aufruf sein, Hafer zu essen. Integriert ihn in euren Speiseplan, wenn ihr das wünscht, aber wenn ihr glutenfreien Hafer esst, dann erst nachdem euer Darm wieder gesund ist.

    ABER: Nicht jeder verträgt glutenfreien Hafer; wenn ihr ihn nicht vertragt solltet ihr ihn auch NICHT essen.[/I]
    Und das
    Daher sollte am Anfang, bis der Darm sich regeneriert hat, der Hafer gemieden werden.
    ..trifft leider auch nicht zu. Die Sache läuft schon länger, und bisher wurden diese Haferflocken als Beimischung vertragen.

    Nun kommt das ABER: Normaler Hafer ist aus folgenden Gründen NICHT für die glutenfreie Ernährung geeignet, denn:

    a.) Normaler Hafer wird auf Feldern angebaut, auf denen vorher Weizen oder andere glutenhaltige Getreide wuchsen.
    b.) Beim Hafer ernten wird derselbe Mähdrescher verwendet, mit dem vorher Weizen, Roggen und Gerste geerntet wurde. Er ist daher kontaminiert und wird nicht gereinigt; es bleiben immer Körner von der vorigen Ernte enthalten und kontaminieren dann den Hafer.
    c.) Beim Transport werden dieselben Lastwagen, Säcke und Co. benutzt; auch diese werden vorher nicht gereinigt und auch diese sind nie rückstandsfrei.
    d.) Auch die Verarbeitung zu Mehl oder Haferflocken birgt ihre Tücken, denn es werden dieselben Maschinen benutzt. Da diese nie gereinigt werden und auch nie so gereinigt werden könnten, wird auch hier wieder Gluten in den Hafer eingebracht.
    e.)[B] Durch diese ganzen Verunreinigungen ist aus dem an sich glutenfreien Hafer ein so verunreinigter Hafer geworden, dass er viel zu viel Gluten für einen Menschen mit Zöliakie enthält. Daher ist nur glutenfreier Hafer für glutenfreie Ernährung geeignet.
    Ja, genau. Das war auch mein Stand. Aber ich werde nun doch nochmal nachgrasen. Thx.
    Geändert von Bücherwurm (22-11-2022 um 23:46 Uhr)

  4. #19
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    Zitat Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
    Allergische Person suchen, unter einem Vorwand das Lebensmittel zuführen, Ergebnis abwarten.....
    So mache ich das immer mit Pilzen bei denen ich die Essbarkeit ermitteln will.

    @Bücherwurm: Mein Vorschlag war tatsächlich ernst gemeint, ich selbst mache es bei Äpfeln so um zu prüfen auf welche ich allergisch reagiere. Ist natürlich nur eine Option wenn man seine Reaktion kennt und diese unbedenklich (maximal unangenehm, aber nicht gefährlich) ist.

    Mit deinen neuen Beiträgen hat sich dies aber erledigt.
    Viele Grüße
    Thomas

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  5. #20
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    @Bücherwurm: Mein Vorschlag war tatsächlich ernst gemeint, ich selbst mache es bei Äpfeln so um zu prüfen auf welche ich allergisch reagiere. Ist natürlich nur eine Option wenn man seine Reaktion kennt und diese unbedenklich (maximal unangenehm, aber nicht gefährlich) ist.
    .
    Auch dann wäre es ja nur eine Stichprobe, die von weiteren Variablen abhängig ist. Reaktion oder nicht - in beiden Fällen wüßte man ähnlich viel wie vorher. Abgesehen davon ist die Reaktion, wenn sie eintritt, für den Betroffenen doch eher unangenehm.

  6. #21
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    Was heißt nur eine Stichprobe? Es geht doch darum festzustellen ob ein bestimmtes Lebensmittel Probleme verursacht, oder?
    Viele Grüße
    Thomas

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  7. #22
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Was heißt nur eine Stichprobe? Es geht doch darum festzustellen ob ein bestimmtes Lebensmittel Probleme verursacht, oder?
    Scheinbar sind die Probleme nicht immer gleich, je nach Randbedingungen. Es ist auch nicht klar, ob tatsächlich eine Kontaminierung vorliegt, oder ob die Probleme andere Ursachen haben. Da erscheint es doch sinnvoll, Kontaminierung tatsächlich per Laobortest auszuschließen.

  8. #23
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    Hört sich vernünftig an!
    Viele Grüße
    Thomas

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