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Thema: Wie gewalttätig sind Grundschulen - was tun ?

  1. #151
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    Zitat Zitat von big X Beitrag anzeigen
    das ist nun wirklich keine neue erscheinung.
    meine damalige mitbewohnerin hat vor 30 jahren bei einem altkleidersammler gearbeitet und dort die kleidung aus den containern sortiert. sie erzählte von hundeschei$$e, die sie dortherinnen fanden.
    Wobei ich das als Kinder-/Jugendscherz einordne. Ich habe damals so etwas auch gemacht. Hundekacke mit einem Stock aufspießen und irgendwohin befördern (offene Fenster, Türklingeln oder eben Kleidercontainer).
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  2. #152
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    Zitat Zitat von ZEN2021 Beitrag anzeigen
    ...

    Für mich eine Bestätigung dafür: Es wurde sich einmal um den Bub gekümmert, im Sinne von "hinschauen", "wahrnehmen" und auch "zuhören". Erinnert ihr euch an Avatar? Immer diese Floskel "ich sehe dich"? Hier wird sie wahrhaftig real! Und genau hier sehe ich die "challenge" und auch unsere Hilflosigkeit: Wenn die Eltern sich nicht kümmern, dann hat das Kind verloren. Wir als Schule können nur bis zu einem gewissen Grad re-agieren oder aber Impulse setzen, aber letztlich ist das Elternhaus nach wie vor die Instanz, die prägt - was politisch aber mehr und mehr ignoriert wird. GTS und Kita-Krippe, hey am besten gebt ihr die Kids direkt nach der Geburt ab und lebt euer Leben (überspitzt formuliert).

    Diese Tendenz macht mir Sorgen und klar, es sind nicht alle derart in der Ecke, aber die Tendenz ist spürbar und ich sehe wenig Passung oder aber Gegenwirken "von oben", also von politischer Seite. Es wird eher noch weiter forciert. Habe vor Jahren mal ein Buch in der Hand gehabt "Vater, Mutter, Staat" - der Titel trifft es ganz gut.
    Danke, volle Zustimmung.

  3. #153
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Wobei ich das als Kinder-/Jugendscherz einordne. Ich habe damals so etwas auch gemacht. Hundekacke mit einem Stock aufspießen und irgendwohin befördern (offene Fenster, Türklingeln oder eben Kleidercontainer).
    Wenn Kinder sowas lustig finden, hat die Erziehung doch schon versagt.

  4. #154
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    Zitat Zitat von MGuzzi Beitrag anzeigen
    Wenn Kinder sowas lustig finden, hat die Erziehung doch schon versagt.
    So ein Blödsinn. Jeder stellt mal etwas an, das ist ein normaler Teil der Entwicklung.
    Versagt hat die Erziehung nur dann, wenn Kinder mit solchen Sachen nicht aufhören, d.h. wenn Kacke in fremde Fenster werfen nur der Anfang einer ganzen Serie von Dummheiten ist, deren Schweregrad sich stetig steigert.
    Geändert von egonolsen (13-04-2024 um 10:15 Uhr)
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  5. #155
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    Zitat Zitat von MGuzzi Beitrag anzeigen
    Wenn Kinder sowas lustig finden, hat die Erziehung doch schon versagt.
    Es gibt woh diese Phase, wo man Dinge tut, deren man sich heute eher schämt bzw. wo man als Erwachsener sagt: "Das geht gar nicht". Erinner mich z.B. dass wir Böller in die
    Briefkästen von Nachbarn warfen. Dazu muss man wissen: Die Briefkästen, besser Briefschlitze waren Teil der Wohnungstür (Es gab noch eine Tür bald danach, also zwischen der ersten und der 2. war ein kleiner Raum....) . Möchte gar nicht mehr wissen, wie das geschallt hat

    Aber irgendwo waren auch klare Grenzen. Ich hatte z.B. mit ca. 15 ein recht großes Fahrten-Messer. Auch wenn sicher auch jugendlich-männliche Motive, so was haben zu wollen, eine Rolle gespielt haben mögen: jemanden damit zu bedrohen oder gar zu verletzten , das war z.B. klar out of my mind und kam auch nicht vor.

  6. #156
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    Zitat Zitat von ZEN2021 Beitrag anzeigen
    Erwartest du einen Lebenslauf? Nein.
    Ich erwarte Professionalität und nicht Stammtischstimmungsmache.

    20 Jahre sind ein Fliegenschiss an Beobachtungszeitraum. Wenn du dabei noch die Arbeitsplätze gewechselt hast, erst recht. Wie kannst Du da attestieren, es würde immer schlimmer.

    Ja, gibt ab und an Scheiß-Eltern. Sagt nichts über unseren Handlungsspielraum als Institutionen, wenn nicht alle funktionieren. Waren in Avatar auch immer die anderen Schuld, Himmelsmensch ?
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  7. #157
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    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    20 Jahre sind ein Fliegenschiss an Beobachtungszeitraum.
    Wie kommst du darauf? Gemessen an der Skala eines Menschenlebens ist das alles andere als ein Fliegenschiss. Gemessen am Erdzeitalter natürlich schon. Letztere Skala ist aber kein relevanter Beobachtungszeitraum für gesellschaftliche Veränderungen, erstere schon.
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  8. #158
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    @Gürteltier: Also wenn man eine Zeitraum verwendet der >20 Jahre ist macht man aber Regelungstechnisch alles falsch, was man nur falsch machen kann.
    Das würde natürlich so manches erklären.
    Viele Grüße
    Thomas
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  9. #159
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Wie kommst du darauf? Gemessen an der Skala eines Menschenlebens ist das alles andere als ein Fliegenschiss. Gemessen am Erdzeitalter natürlich schon. Letztere Skala ist aber kein relevanter Beobachtungszeitraum für gesellschaftliche Veränderungen, erstere schon.
    Einerseits durch meine Ausbildung in Methodenlehre im Studium.

    Aber nach Nachdenken : Stimmt. Das meinte ich gar nicht. Ich glaube, wenn sich in 20 Jahren in seiner Sicht was geändert hat, ist er dämlich oder lügt. Das ist halt meine subjektive Sicht. Nach 2 posts Beobachtungszeitraum.

    Und er rückt ja nicht raus, wie lange er jeweils an der gleichen Institution überhaupt seine subjektiven Beobachtungen gemacht hat.
    Klingt nach Scheinkompetenzgeschwurbel.

    Nur das das Klassenteam eines Fünftklässlers sich nicht auf dessen Bedürfnisse einstellen konnte, erfahre ich. Da liegt die Vermutung nahe, dass es keine stehenden Konzepte für ADS etc. gibt.
    Dann doch vielleicht, weil es eher selten vorkommt ?

    Oder weil die Eltern die falsche Schule ausgesucht haben ?
    Ihr geht immer davon aus, dass Pressemeldungen und subjektives Gequatsche aussagekräftig sind.
    Hier sind sie das.
    In unserem Berufsfeld Pädagogisches Handeln für Fachkräfte nicht. Gut, in der Lehrerausbildung ist Pädagogik jetzt nicht so der Schwerpunkt.
    Ob DA mal angesetzt werden sollte ??
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  10. #160
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    @Gürteltier: Also wenn man eine Zeitraum verwendet der >20 Jahre ist macht man aber Regelungstechnisch alles falsch, was man nur falsch machen kann.
    Das würde natürlich so manches erklären.
    Was meinst Du denn mit Regelungstechnisch ?
    Über die zwanzig Jahre ändert sich ein einzelner Beobachter wahrscheinlich mehr als eine riesige gesellschaftliche Gruppe ... .
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  11. #161
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    Nach 20 Jahren hast du in der Grundschule eine ganz andere Gruppe sitzen.
    Die da vor 20 Jahren saßen, sind jetzt erwachsen.
    Durch Ereignisse wie Corona ändern diese Gruppen sich in ihrem Verhalten außerdem innerhalb von 2 Jahren, nicht von 20..

  12. #162
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    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Einerseits durch meine Ausbildung in Methodenlehre im Studium.

    Aber nach Nachdenken : Stimmt. Das meinte ich gar nicht. Ich glaube, wenn sich in 20 Jahren in seiner Sicht was geändert hat, ist er dämlich oder lügt. Das ist halt meine subjektive Sicht. Nach 2 posts Beobachtungszeitraum.
    Ich denke einfach, ihr habt beide Recht bezogen auf euren lokalen Mikrokosmos. Gesamtgesellschaftliche Veränderungen zeigen sich ja nicht an jedem Ort gleich. Wir müssten 100 oder besser 1000 Lehrer befragen, die schon länger als 20 Jahre im Dienst sind, um hier etwas Statistik reinzubringen.
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  13. #163
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    Wenn man eine negative Veränderung bemerkt muss man zeitnah Gegensteuern. Da wäre ein Beobachtungszeitraum schon recht lange (zumindest wenn man dann erst Rückschlüsse zieht und eingreift).
    Viele Grüße
    Thomas
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  14. #164
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Wenn man eine negative Veränderung bemerkt muss man zeitnah Gegensteuern.
    Aber doch nicht in Deutschland.

  15. #165
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    Gürteltier:
    Ihr geht immer davon aus, dass Pressemeldungen und subjektives Gequatsche aussagekräftig sind.
    Keine Ahnung wenn du mit „ihr“ meinst. Auf mich trifft dies sicher nicht zu. Ich weise nicht ohne Grund regelmäßig darauf hin, wie gefährlich es ist darauf basierend Rückschlüsse zu ziehen.
    Viele Grüße
    Thomas
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