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Thema: BJJ Black Belt visits Wing Tsun Master

  1. #1
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    Standard BJJ Black Belt visits Wing Tsun Master

    Vielleicht interessant für Euch. Geht ums Leung Ting Wing Tsun.
    https://youtu.be/lhGChtYrkCM
    Geändert von Megakelle (25-05-2024 um 14:49 Uhr)
    Ich find' alles voll gut.

  2. #2
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    Das nenne ich mal einen respektvollen Austausch . Danke fürs Teilen .
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  3. #3
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  4. #4
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    Wirkt auf mich schlüssig.
    Den Besucher mit Blackbelt scheint es ja auch zu überzeugen.

    VG Dorschi

  5. #5
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    Gefällt mir auch gut und ich muss an Samuel Kwok denken:


    "The heart of wing chun is not chi sao - it is the punch."

    Und genau das sieht man auch, wie ich finde sehr schön demonstriert. *daumenhoch*


    Bemerkung in eigener Sache:
    Besonders sein Tan-Sao gefällt mir! Der geht wirklich "raus" (zerstreut) mit seiner Armbewegung und hält auch dagegen. Immer dieser konstante Druck auf das Gegenüber - und diese ganze Plörre von wegen "weich sein" und "nachgeben" - das ist nett, aber unterm Strich und auf eine mögliche Komponente reduziert sind es die Punches, der Keil und(!) Power!

  6. #6
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    Zitat Zitat von ZEN2021 Beitrag anzeigen
    . Immer dieser konstante Druck auf das Gegenüber - und diese ganze Plörre von wegen "weich sein" und "nachgeben" - das ist nett, aber unterm Strich und auf eine mögliche Komponente reduziert sind es die Punches, der Keil und(!) Power!
    Ich weiss nicht WIE dieses "weich sein" bei euch rübergebracht wurde , oder was DU darunter verstehst , aber bei uns war "weich" genau das was er im Video abruft. Auf Druck nachgeben , nur soviel wie nötig und nur dort wo nötig UND gleichzeitig in den Mann reingehen. Das Ellenbogenspiel ergab sich damit zwangsläufig .
    Da muss ich keine Form heranziehen um es zu erklären . Es ergibt sich simpel aus den anatomischen Möglichkeiten . Deshalb ist dieses weiche Vorgehen so verdammt gut um in Clinch und Grapplingdistanz kontrolliert übergehen zu können und gleichzeitig selber verhindern dominiert zu werden. Wenn man es aktiv nutzt.
    Und da ist der Knack ,Es ist NIE rein passiv !

    Als wir das erste mal und mit Ringern austauschten , waren die ebenso wie der BJJler sehr überrascht , wie ähnlich wir reagierten und ihren Griffen entgehen konnten , ohne ihre Variante des Lösen (Abstreifen ) benutzen zu müssen und gleichzeitig ihre Arme zu kontrollieren und sie so auf einen gewissen Abstand halten zu können.
    Wir dagegen waren sehr überrascht wie ähnlich ihre Taktilität , ihre Sensitivität war . Trotz ihrer starken Muskulatur und Explosivität .Wie WEICH sie waren ! . Sie hatten einfach gesagt, eine ähnliche Stuktur ,mit Sicht auf Elastizität der Mukelnutzung . Alles andere als Starr und fest , wie mal hier im Forum behauptet wurde.
    Und na klar , wenn sie mal durch waren , dann lagen wir im Dreck ^^ , aber das durchkommen gestaltete sich eben nicht sooo einfach . At Matsche ^^, Nein , wir standen dabei nie aufrecht mit Kinn oben , sondern Vorgebeugt , mit Last auf vorderen Fuss und Fersen angehoben , um den Plyometrischen effekt zum Durchstarten nutzen zu können und gingen wenn sinnvoll auch einen schritt zurück . xd

    Anders gesagt . Es gab eine grosse Menge Schnittpunkte , eben WEGEN dieser "Weichheit" . !
    Auch im Video könnte er garnicht so auf die Greif und Kontrollversuche des BJJler reagieren , wenn eben dieser Weiche Part nicht enthalten wäre , den er übrigens PERMANENT abruft . Er ist quasi die Voraussetzung dafür , das der andere sein Spiel nicht so gestalten kann wie er es gewohnt ist .

    Im Klartext , "weich sein" hatte auch bei uns nichts mit Plörre und immer mit konstanten Druck zu tun.

    PS. und es schliesst selbstverständlich Power nicht aus . Und wenn man es genau betrachtet , hat das Weichsein das gleiche Fundament wie Power , nämlich Lockerheit und eine gewisse Entspannung im Sinne von "Spannung rausnehmen" .
    Geändert von Cam67 (26-05-2024 um 13:40 Uhr)
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  7. #7
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    At Matsche ^^, Nein , wir standen dabei nie aufrecht mit Kinn oben , sondern Vorgebeugt , mit Last auf vorderen Fuss und Fersen angehoben , um den Plyometrischen effekt zum Durchstarten nutzen zu können und gingen wenn sinnvoll auch einen schritt zurück . xd

  8. #8
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht WIE dieses "weich sein" bei euch rübergebracht wurde , oder was DU darunter verstehst , aber bei uns war "weich" genau das was er im Video abruft. Auf Druck nachgeben , nur soviel wie nötig und nur dort wo nötig UND gleichzeitig in den Mann reingehen. Das Ellenbogenspiel ergab sich damit zwangsläufig .

    (...)

    Im Klartext , "weich sein" hatte auch bei uns nichts mit Plörre und immer mit konstanten Druck zu tun.

    (...)

    PS. und es schliesst selbstverständlich Power nicht aus . Und wenn man es genau betrachtet , hat das Weichsein das gleiche Fundament wie Power , nämlich Lockerheit und eine gewisse Entspannung im Sinne von "Spannung rausnehmen" .

    Moin! Ich habe das "weich sein" damals so vermittelt bekommen, dass du beim kleinsten Widerstand direkt zu "weichen" hast. Als Resultat wurden da letztlich schlangenmenschähnliche Bewegungsmuster "gezüchtet" und zwar meist im Rückwärtsgang, die dich im Sparring haben verdammt schnell alt aussehen lassen. Wir oder aber ich wurde schlichtweg überrannt und habe mich gefragt, woran das liegen könnte, denn ich bin doch "weich". Warum dies so wäre, wurde damit beantwortet, dass "du noch Zeit brauchst" oder aber "das chi-sao kommt schon noch".

    Wenn du nur diese eine Perspektive bekommst, dann hältst du dann daran fest...

  9. #9
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    Zitat Zitat von Megakelle Beitrag anzeigen
    Vielleicht interessant für Euch. Geht ums Leung Ting Wing Tsun.
    https://youtu.be/lhGChtYrkCM
    Naja? sieht genau aus wie bei KRK, nich?

    Ein paar Merksätze sind drin. Übung ist (noch) kein Kampf. Sensitivity is not without force. Funktionalität als erstes Kriterium.

    Was mir nicht so gefällt ist seine Rücklage, und der TanSao am Anfang, den zieht er zu weit, meine ich.

    Na und dann die Berufung auf LT. Da hab ich entweder was verpasst, oder es soll die Legende aufrecht erhalten.

  10. #10
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    Zitat Zitat von ZEN2021 Beitrag anzeigen
    Moin! Ich habe das "weich sein" damals so vermittelt bekommen, dass du beim kleinsten Widerstand direkt zu "weichen" hast. Als Resultat wurden da letztlich schlangenmenschähnliche Bewegungsmuster "gezüchtet" und zwar meist im Rückwärtsgang, die dich im Sparring haben verdammt schnell alt aussehen lassen. Wir oder aber ich wurde schlichtweg überrannt und habe mich gefragt, woran das liegen könnte, denn ich bin doch "weich". Warum dies so wäre, wurde damit beantwortet, dass "du noch Zeit brauchst" oder aber "das chi-sao kommt schon noch".

    Wenn du nur diese eine Perspektive bekommst, dann hältst du dann daran fest...
    Ok , dann hast du tatsächlich eine andere Vorstellung von weich und ich verstehe deine Aussage besser. Nachgeben , weiches aufnehmen gabs selbstverständlich auch bei uns , ABER ,..immer mit einem entgegen Gehen (kein dagegen Gehen ! ) verbunden . Ein Hineindrehen, hinein Wenden und KEIN raus wenden . Es ging immer um Angriff. Nur dadurch konnte überhaupt eine ankommende Kraft aus der Linie von dir gebracht werden und du selbst gleichzeitig in den Mann rein gehen. Anders funzt es garnicht.
    Je dynamischer es wurde , desto aktiver gestaltete es sich auch . !
    Weich hatte also nie was mit Schwabbelig oder Passivität zu tun . Elastisch trifft es noch am besten . Deshalb fand ich auch Krk Fliege-Bemerkung so dämlich , weil wiedermal einfach nur irreführend. Siehe deine erwähnte Perspektive .

    In meinen Augen gibt es keinen Stil ohne weiche bzw . nachgebende Elemente . Weil einfach alle Stile irgendwo auch die Gelenkmöglichkeiten nutzen/benutzen , um ankommende Kräfte zu umgehen . Die mechanischen Details sind dann ev. unterschiedlich , aber nicht die benutzen physischen Strukturen anhand ihrer anatomischen Möglichkeiten . das Video macht es auch sehr schön deutlich .
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  11. #11
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    Hab mir das Vid dann doch mal angeguckt und bin so semi - begeistert...

    Erstmal scheinen beide nett und fit zu sein und die Erklärungen gefallen mir, sehr symphatisch....
    Aber..
    Der BJJ'ler kann nicht boxen, schlägt nur in Richtung Schulter anstatt zum Kopf , mit nem "Schwinger" auf der Aussenbahn, statt mit einer Geraden auf der Innenbahn und ist somit ein gefundenes Fressen für den WT'ler...

    Und als er BJJ - mässig angreift, geht er nicht zum Körper(-schwerpunkt) sondern macht das "Arme/Hände - fischen - Spielchen..)mit...

    Für mich echt kein Erkenntnisgewinn...

    Ich muss mich leider kurzfassen, weil ich nicht 10 Finger Tastschreiben kann, mir sind aber noch mehrere andere Sachen aufgefallen...

    Alles in Allem nix neues(ausser das der WT'ler kein alter Mann ist... ), nettes Video, aber... !?!

  12. #12
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    Was mich auch immer wundert, KRK macht das auch, daß er mit dem Ellebogen, oder der Handkante garnicht "schlägt", sondern die nur "hinhält", komplett ohne Krafteinsatz aus der Schulter, oder Hüfte... ?


    P.s. mit Kinn auf der Brust und angezogenen Schultern dürften die einfach ohne Wirkung verpuffen...


    So, guck jetzt Icehockeyfinale....
    Geändert von MatscheOne (26-05-2024 um 19:19 Uhr)

  13. #13
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    Zitat Zitat von MatscheOne Beitrag anzeigen
    Was mich auch immer wundert, KRK macht das auch, daß er mit dem Ellebogen, oder der Handkante garnicht "schlägt", sondern die nur "hinhält", komplett ohne Krafteinsatz aus der Schulter, oder Hüfte... ?
    Wie das aussehen soll bzw wirken , dafür war doch die Scene mit dem Polster da , um es zu verdeutlichen . Der BJJler er sagt ja auch das der Ellenbogen ihn jedesmal amm Kehlkopf getroffen hat .
    Und im gegensatz zu Krk bewegt der Wtler sich permanent komplett .
    Allerdings und da stimme ich dir zu , ob die Angriffe dann im Ernstfall in der Distanz und einem viel dynamischeren Ablauf ausreichen , um tatsächlich zu stoppen oder wegzuballern ,oder es nicht doch möglich ist ein paar zu schlucken , dafür aber in die Grappeldistanz komplett zu kommen , tja , das ist dann die grosse Frage.

    Du siehst ja auch , daß das Zeitfenster zw. den einzelnen Aktionen sich erheblich vergrössert !, wenn er dann mit Schmackes am Polster wechselseitig zu stösst (Schlagen nenne ich es nicht ) . Spätestens dann , ist der lockere Fluss in den Bewegungen erstmal unterbrochen . Völlig normal , völlig natürlich ,denn irgendwie muss auch die Energie erstmal übertragen werden . Aber das muss auch mit auf dem Schirm haben , denn es relativiert dann zeitweise immer wieder das lockere Übernehmen (nachgeben) und öffnet für Konter . Das Eine bedingt nunmal das Andere.

    Und bestimmt ist dir auch die Rücklage wieder aufgefallen . ich denke nicht das er so einen tieferen Angriff stoppen kann. da müsste er sich auch in der Haltung etwas anpassen .

    Und als er BJJ - mässig angreift, geht er nicht zum Körper(-schwerpunkt) sondern macht das "Arme/Hände - fischen - Spielchen..)mit...
    Sehe ich anders. Er wollte schon durch , aber wird entweder blockiert oder vorbeigeführt. Da rede ich jetzt von der Stelle wo der WTler sagt, lass und mal testen ohne Schläge . Nebenbei , er (WTler) sagt ja auch , das er auch herkömmliches Schlagen trainiert und mag , aber wt nunmal sein Stil ist . Will sagen , er ist garantiert nicht auf das Gezeigt allein festgelegt , aber es war nunmal das Thema des Videos ^^
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  14. #14
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    :d

  15. #15
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    Okay...

    1.) Der Wing Chun Typ scheint ganz gut fit zu sein und auch mindestens etwas kämpfen zu können
    2.) Der BJJ Blackbelt kann nicht im Standup kämpfen... sie machen aber nur Standup... irgendwie sehe ich nicht wie der BJJ Blackbelt da eine Qualifikation ist, wenn sie nur Standup machen ?
    3.) Sie hatten Spaß , daher alles gut
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