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Thema: Was lest ihr gerade?

  1. #1201
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    Die drei sonnen, chinesischer scifi bis jetzt ganz dufte

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  2. #1202
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    Zitat Zitat von Niffel Beitrag anzeigen
    Star Trek DS9 8.07. ...in den letzten 3 Wochen von 8.01 an durchgesuchtet...
    Ich glaube, die kenne ich gar nicht.
    Anscheinend hab ich die neueren Star Trek Bücher massiv vernachlässigt

  3. #1203
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    Habe angefangen, das buch zu lesen „1939 - Der Krieg der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum zweiten Weltkrieg“.

    Scheint mir ein revisionistisches machwerk zu sein.

    Daher werde ich es wahrscheinlich nicht weiterlesen - obwohl es eigentlich ganz intetessant beginnt.


    Grüsse

  4. #1204
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    Zitat Zitat von Syron Beitrag anzeigen
    Ich glaube, die kenne ich gar nicht.
    Anscheinend hab ich die neueren Star Trek Bücher massiv vernachlässigt
    empfehlen kann ich New Frontier (neue eigenständige reihe im NG Zeitraum), DS9, Destiny, The Fall, Typhron Pakt....ansich müsste man alle lesen da sie irgendwie alle zusammenhängen...bin nach ner weile zu e-books übergegangen, da das einfach zu viele sind fürs regal^^

    einfach mal hier schauen: Cross cult
    Geändert von Niffel (16-10-2017 um 22:21 Uhr)

  5. #1205
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    Zitat Zitat von Niffel Beitrag anzeigen
    empfehlen kann ich New Frontier (neue eigenständige reihe im NG Zeitraum), DS9, Destiny, The Fall, Typhron Pakt....ansich müsste man alle lesen da sie irgendwie alle zusammenhängen...bin nach ner weile zu e-books übergegangen, da das einfach zu viele sind fürs regal^^

    einfach mal hier schauen: Cross cult
    Werde gleich mal in den Link reingucken, danke!

    Ja, meine Star Trek und Star Wars Bücher nehmen auch einiges an Platz ein, das ist allerdings ein Nachteil

    New Frontier Bücher habe ich sechs; aber noch nicht alle gelesen, fällt mir gerade auf. Wird Zeit!

    Ich hoffe, ich komme bald wieder ins Lesefieber

  6. #1206
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    Siddhartha
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  7. #1207
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    Gareth Stedamn Jones: Karl Marx - Die Biographie

    sorry für die Länge der Rezension, aber muss ja mal gesagt werden

    "Der englischen Ausgabe von Gareth Stedman Jones neuestem Buch Karl Marx fügt sich mit „Greatness and Illusion“ ein etwas griffigerer Untertitel bei als der Deutschen, die schlicht und dabei protzig mit „Die Biographie“ vorlieb nehmen muss. Eine Biographie ist das Buch allemal. Neben der privaten Geschichte, die nicht zuletzt eine Pleiten- und Krankengeschichte ist, besteht Jones beachtliche Leistung in den weiten Kreisen der Ideen- und Geistesgeschichte, sowie der ganz handfesten Geschichte rund um die Soziale Frage des 19. Jahrhunderts, die um das Zentrum, Marxens Vita, gezogen werden. Jones gelingt es dadurch, die allerorten kolportierte Charakterisierung Marxens als Querkopf und Sonderling zu relativieren, die oft noch garniert wird durch die blödsinnige Dreingabe, dass Marx bürgerliches, kaum kostverachtendes Leben, doch so gar nicht zu einer Ikone der proletarischen Bewegung passen mag. Jones macht klar, dass Marx entscheidende Impulse gibt und zwar nicht aus einem idiosynkratischen Elfenbeinturm, den nur Marx selbst und gerade noch Engels bewohnt, sondern in einem lebendigen, breiten internationalen Netz, in dem sich vielfältige, konkurrierende Ideen mittels ihrer Organe und Organisationen durchsetzen mussten. Durch diese Gemengelage führt Jones den Leser mit Umsicht ohne an Verve zu verlieren.
    Unter die „Greatness“ fallen so für Jones besonders die taktischen Erfolge, die Marx in propagandistischer, organisatorischer, also unmittelbar wirkmächtiger Hinsicht erzielte. Marx als Nestor einer selbstbewussten Arbeiterbewegung – eine durchaus gerechte Würdigung. Aber die in der Bewerbung des Buches angekündigte Neubewertung von Marx ist das sicher nicht. Dieser traditionellen Auslegung weiter folgend, enttäuscht dann die stiefmütterliche Behandlung der marxschen Wertkritik samt ihrer Fetischkritik als intentionalen Nukleus – am dichtesten formuliert gerade im drei Jahrzente bearbeiteten Hauptwerk: „Das Kapital“. Neben den verschätzten Revolutionsprognosen und Prophezeiungen beschwört Jones vor allem das Mantra der unfertigen und inkonsistenten ökonomischen Theorie von Marx, welche dann die „Illusion“- Seite der Biographie jenseits privater Rückschläge inhaltlich ausmalen soll. Während die Debatten um die Genesis des idealistischen Erbes – besonders des linkshegelianischen, in denen Marx mit zugestanden genialer und progressiver Stimme mitmischte – umfangreich und kenntnisreich dargestellt werden, bleiben die ökonomischen Ausführungen bescheiden. Jones Sticheleien gegen Marx’ ökonomische Theorien zeugen eher von der Unfähigkeit, hier beim ganzen Marx und seinen Intentionen zu bleiben. Wenn etwa Jones beispielsweise moniert, Preise mit dieser Theorie nicht genau bestimmen zu können und hier wohl eher der lediglich semantischen Nähe von „Preis“ und „Wert“ aufsitzt, völlig verfehlend was die Analyse – und damit untrennbar die Kritik – der Wertform eigentlich leistet und leisten soll.
    Weiterhin muss man nicht eine bruchlose Kontinuität des marxschen Werkes behaupten, aber mit dem zunehmend der Ökonomie zugewandtem Marx ab den „Grundrissen“, scheint auch bei Jones der idealistische, romantische und humanistische Aspekt von Marx Denken weitestgehend erledigt. Dabei zeigen die wertkritischen Debatten innerhalb der marxistischen Linken, dass gerade im Zentrum der politischen Ökonomie, d.h. in den Ausführungen zum Wert-, Geld- und letztlich Kapital-fetisch all die in den „Frühschriften“ verhandelten Themen von Freiheit, Bewusstsein, Entfremdung und Selbstbestimmung dort, in der Analyse des neuralgischen Punkts gesellschaftlicher Konstitutionierung, der Ökonomie, aufbewahrt, ja prima causa der Theorie sind. Marxens teils kryptischer, quälend unvollendeter Umgang mit der ökonomischen Analyse, der Jones besonders in den Kapital-Bänden so oft aufstößt, ist aber diesem Gegenstand „voller theologischer Mucken“ (Marx) durchaus angemessen.
    Selbst bei der angekündigten und gerechtfertigten, wenn auch nicht ganz so originellen Entmessianisierung von Marx (man denke an Konrad Löw) und der Intention, ihn als Kind seiner Zeit und seines „Zeitgeistes“ darzustellen, darf diese visionärste Perspektive des marxschen Werkes, fernab des Klassenkampfes, nicht so unwürdig abgetan werden. Wenn, wie Thomas Meyer richtig feststellt, jede Zeit ihre Art hat Marx zu lesen, und es ein Zeichen von Größe und Qualität eines Werkes ist, dass es auf vielfache Weise zu verstehen ist, dann geht die zur Zeit nötigste und fruchtbarste Weise an Jones und seinen unbedarfteren Lesern leider vorbei.
    Zudem kann man, wie augenscheinlich Jones, den marxschen Zynismus und Sarkasmus gering schätzen. Doch eingedenk einer immer wieder enttäuschten Affinität zur eigenen Spezies Mensch, in der nämlich alle Seiten etwaiger Klassenantagonismen zuerst einmal Opfer sind, die in ihrer Ohnmacht, aber eben auch ihrer Bequemlichkeit, getrieben von ökologisch-ökonomischen Entwicklungen und ihren unverstandenen Fetischen, von einer mal mehr mal weniger blutigen Farce gesellschaftlicher und kultureller Konsolidierung zur nächsten stolpern, ist dieser Duktus durchaus nachzuvollziehen. Schon ein junger Kolakowski wusste, dass der Zyniker zumindest nicht der Verbrecher sein kann.

  8. #1208
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    Christina Morina: Die Erfindung des Marxismus

    die wird kürzer^^

    Christina Morina legt mit Die Erfindung des Marxismus eine außergewöhnlich konzipierte Studie über die erste Generation so genannter Marxisten vor. Zu annähernd gleichen Teilen wird dort von nicht weniger als neun Protagonisten eine feinfühlige, intime Perspektive auf die intellektuelle Biographie geworfen. So sind es besonders die Lesegewohnheiten, Motivationsgrundlagen, künstlerische und literarische Selbstzeugnisse und Stimmungsbilder sowie die persönliche Aneignungs- und Interpretationsgeschichte der marxschen Gedanken, die hier von Plechanow, Struve, Adler, Luxemburg, Lenin, Kautsky, Bernstein, Guesde und Jaures neben den groben Lebensstationen im Vordergrund stehen. Morina zeigt ein wunderbares Fingerspitzengefühl bei der Einordnung und Interpretation des Materials, welches teilweise aus peripheren Gefilden der Biographie stammt. Da sind beispielsweise die Zeugnisse von Sackgassen einstiger Berufsambitionen, Schülerzeitschriften oder Liebesbriefe zu nennen. Die psychogrammartigen Bilder die so von den Protagonisten entstehen sind nachvollziehbar und schlüssig in einem Maße, dass Morinas Scharmützel mit den bisherigen Biographen völlig überzeugend zu ihren Gunsten ausfallen.
    Allein der Titel des Buches ist etwas irritierend, als kaum, wenn überhaupt nur beim ultra-orthodoxen Kautsky, die Konstituierung der marxschen Gedanken zum Katechismus eine Rolle spielt. Vielmehr zeigt Morina wie bei allen Protagonisten gleichermaßen dem Gefühl der eigenen Wirkmächtigkeit und Wirkberechtigung in Kombination mit einer mehr oder weniger emotionalen Konfrontation mit dem Elend der Massen, viele der marxschen Gedanken entgegen kam und sie so zeitweilig oder entgültig zu Marxisten hat werden lassen.
    Auch wenn es so im Buch nicht explizit als These formuliert ist, zeigt gerade die Darstellung der persönlichen Ausseindersetzung mit dem alle Ländergrenzen überwindenden Pauperismus in Stadt und Land während der Industrialisierung, wieso es gerade der unmittelbar politische, oder „exoterische“ Marx des Klassenkampfes (Robert Kurz) war, mit seinem daraus zu extrapolierenden Versprechen eines unaufhaltsamen Ende des erniedrigenden Elends, der nicht nur die erste Generation der sich auf Marx berufenden Bewegungen zu entschlossenen Klassenkämpfern formte – im geschichtlichen Fortgang oftmals zu Ungunsten der Tatsache, dass ein Marxismus, der noch mit Marx zu tun haben will, keine Anleitung zur Repression gegen tatsächliche oder imaginierte Klassenfeinde, sondern zuallererst ein Einklagen von Freiheit und Befreiung für alle Menschen ist.

  9. #1209
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    Hast du beruflich damit zu tun, oder woher das Interesse für den Marxismus?

    Ich habe gerade Manfred Spitzer, "Digitale Demenz" durch. Sehr zu empfehlen wenn man sich mal ernsthaft damit beschäftigen will, was dauernder Medienkonsum mit den Gehirnen unserer Kinder macht.

  10. #1210
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    na toll, das les ich grad während meine eine tochter sich grad seit 30 min sendung mit der maus reinzieht^^ - naja gibt schlimmeres denk^^

    ja, schreibe immer mal rezensionen fürs Jahrbuch Extremismus und Demokratie ... dieses jahr (wer hätte das gedacht ... 200 und so) ist viel marx dabei

  11. #1211
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    Zitat Zitat von Kai Dobi Beitrag anzeigen
    na toll, das les ich grad während meine eine tochter sich grad seit 30 min sendung mit der maus reinzieht^^
    Die Sendung mit der Maus ist Bildungsfernsehen vom Feinsten. Seit fast einem halben Jahrhundert.


    Ich lese gerade The Executioner von Chris Carter. Nette Nachtlektüre, so ein Serienmörder-Thriller ^^

  12. #1212
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    Hier gibt's Joseph Hayes - An einem Tag wie jeder andere. Als Vorbereitung auf den Film mit Bogart

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