Ja, weil die auch so gerne mitmachen und sich anstrengen wenn sie keine Noten dafür kriegen, vorallem an der frischen Luft und vor der erste Stunde... ihr Traumtänzer.![]()
Ja, weil die auch so gerne mitmachen und sich anstrengen wenn sie keine Noten dafür kriegen, vorallem an der frischen Luft und vor der erste Stunde... ihr Traumtänzer.![]()
na ja, möglicherweise bin ich ja auch eine 'Traumtänzerin',
aber ich bilde mir ein, dass das hier wirklich Spaß macht und trotzdem nützlich ist ...
das Modell ist aber jetzt auch schon wieder 10 Jahre alt,
vielleicht mache ich solche Sachen im Unterricht ja einfach nur,
weil ich hoffnungslos altmodisch bin,
aber einer Beamtin kann man eben nicht so einfach kündigen ...
gruß hafis
Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
Life is complex. It has real and imaginary components. (Rich Rosen)
Mach ich auch gerne. Ich kenn' das als "bewegte Schule".
Klappt halt nur bis zu 'nem gewissen Alter. Und früh morgens dürfte auch schwierig werden...
Ich glaube außerdem nicht, dass ich den Spass am Sport wirklich wecke, nur weil ich jedentag dazu zwinge anstatt nur zweimal die Woche.
Daneben sind die Zielsetzungen auch unterschiedlich. "Bewegen während des Unterrichts" kann sicher keine Sportstunden ersetzen.
Geändert von Kensei (16-09-2015 um 19:52 Uhr)
... och, Du musst die 'Übungen' nur altersgemäß einsetzen,
also meine Mathe-Leistungskursler machen sowas genauso gerne wie die 'kleinen' Fünftklässler ...
ansonsten soll ja nicht der 'Spaß am Sport' geweckt werden,
so wichtig ist das Fach für unsere Gesellschaft nun wirklich nicht, sondern nur der Spaß an der Bewegung, und die ist halt wirklich sehr wichtig ...
wenn dann noch etwas für die Fitness getan wird, ist doch alles im grünen Bereich, oder?
gruß hafis
Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
Life is complex. It has real and imaginary components. (Rich Rosen)
Die suchen ja auch keine angehenden Pädagogen, sondern Leute, die als Sportlehrer geeignet sind.
Inwieweit ein Sportwissenschaftler selbst sportlich sein muss, steht auf einem anderen Blatt.
Das 21. Jahrhundert ist grade mal 15 Jahre alt.
Welche Erkenntnisse und Methoden sollen das denn sein?
Wenn es so einfach ist, erfolgreich auf die Prüfung zu trainieren, was sagt das dann über diejenigen aus, die die Prüfung nicht schaffen?
1.) Die sind zu faul und unmotiviert und/oder
2.) die schaffen es nicht mal, für sich selbst einen zielführenden Trainingsplan aufzustellen und/oder
3.) die sind sportlich unbegabt
das sollen dann geeignetere Kandidaten für eine Stelle als Sportlehrer sein?
Die Prüfung besteht auch nicht nur aus 400m-Lauf und Turnen, die müssen laufen, springen, werfen, schwimmen, turnen und wahrscheinlich Ball spielen.,
Wenn man das alles schafft, hat man IMO eine gute Grundsportlichkeit, so dass man das Studium auch durchsteht.
Geändert von Gast (16-09-2015 um 20:29 Uhr)
Wie witzig, wo habe ich etwas von freiwillig bei meinem Konzept gesagt ?
Nirgens, das müßte man als Lehrer der der ganzen thread gelesen hat auch sehen können...
Wo war bei mir von vor der ersten Stunde die Rede ; Dito...
So was nennt man kreatives Hineinphantasieren...
Dann noch zu glauben das man heute bei vielen Schülern noch mit Noten Druck erzeugen kann ; grandios...
Wiederum ein Indiz den thread nicht gelesen zu haben.
Wie hat Alex so schön geschrieben : Demnächst gibt es für totale Faullheit und Blödheit gepaart mit was weis ich auch noch einen Abschluß.
Prima Voraussetzungen für ein "Druck-Konzept" per Schulnote.![]()
Geändert von KAJIHEI (16-09-2015 um 20:34 Uhr)
Kannst du endlich mal zu deinem Wort stehen und meine Beiträge ignorieren du Sprücheklopfer? Wie oft willst du jetzt eigentlich noch schreiben, dass du mich auf ignore hast, nur um dann zwei Beiträge weiter wieder mit irgendwelchen Tiraden zu kommen?
Lächerlich.
@Hafis
Bist du Sportlehrerin? Der Sportunterricht hat viele Ziele, u.a. den Spaß am Sport wecken. Das kompensierst du nicht mit "mal 10Min. Bewegungstherapie" in der Mathestunde. Und das Sport ja kein "so wichtiges Fach" wäre... die Krankenkassen werden dir was husten.
Nochmal, bewegte Schule mach ich selber. Hat aber andere Zielsetzungen als eine Sportstunde.
Geändert von Kensei (16-09-2015 um 21:05 Uhr)
Kaji: Aber bisher nur in Berlin![]()
Bin, als ich davon in der ersten Woche des Refs was hörte, erst einmal vom Glauben abgefallen und hab dann nochmal ganz doof nachgefragt ob ich das richtig verstanden habe.
Als mir dann die Kollegen noch den, im Bezirk gültigen Notenschlüßel gaben und ich las, dass eine 2 durchaus noch bei 75% erreicht ist, dachte ich mir nur so "Mensch Alex, wäre der Notenschlüßel damals bei dir zum Einsatz gekommen, hättest du nen 1er Durchschnitt und das trotz Faulheit die sogar zum stinken zu faul war.".
Schön sind jetzt aber auch meine 10er. Drei Neue in meine Klasse vom letzten Jahr bekommen. Freiwillige, auf Antrag, Wiederholer.
Hatten bei dem gleichen Kollegen Geschichte, Erdkunde (es heißt eigentlich Geographie, aber das interessiert an der Schule keinen) und Deutsch. Wer sich an meinen einen Fread erinnert: Es war der Lehrer, der in der "Terrorklasse" zweiter Klassenlehrer war und der komplett jegliches Eingreifen boykottiert hat. Der Herr wurde mittlerweile "weggelobt". Jedenfalls hatten diese 3 Schüler den Kollegen die letzten vier Jahre in den drei oben benannten Fächern.
Ich habe die Klasse nun in Geschichte und Erdkunde. Vorgestern Erdkundemethode "Gradnetz der Erde auf der Karte anwenden". Die Schüler schauten mich an wie ein Auto vom Mars. Auf meine Frage warum sie das denn nicht können, es sei ja immerhin Stoff der 8. und 9. Klasse, bekam ich die Antwort: "Herr .... hat mit uns nie Erdkunde gemacht, also so irgendwie schon, aber er hat nur von Amerika erzählt und von seiner überreichen Tochter die da angeblich lebt und mit der er jedes Jahr überall rumgereist ist.". Mir schwahnte Übles, daher folgte die Frage, was sie denn bei ihm in geschichte behandelt hatten: "Er hat die ganze Zeit nur vom 2. Weltkrieg gelabert und uns mit irgendwelchen Schlachtzahlen geneervt.".
Die Kollegin, die die Klasse jetzt in Deutsch hat war sehr sehr sehr erschrocken über das fehlende Wissen und die fehlenden "Skills" der drei Neuen.
Der Kollege hat die Noten im Übrigen auch erwürfelt. Ohne Scheiß. Hab ich selbst mitbekommen, nur dachte ich, dass er sich nen Spaßerlaubt hatte.
Tante Edit sagt:
Sportlehrer war er übrigens auch in der Klasse....Fußball, Fußball, Fußball ach ja ...und Fußball.
The only easy day was yesterday!
na, das war wohl eher eine rhetorische Frage?
was die Interessenlage der Krankenkassen angeht, so sollte ein abwechslungsreiches Bewegungs- und Fitnesstraining wohl ausreichen,
eine Benotung nach 'Leistungskriterien' dürfte da kaum erforderlich sein ...
Dass es keine Sportstunden auf dem Lehrplan mehr geben sollte, habe ich im übrigen nie in Erwägung gezogen ...
gruß hafis
Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
Life is complex. It has real and imaginary components. (Rich Rosen)
Ne, war 'ne ernstgemeinte Frage. Mir ist nicht so ganz klar, ob du den Sinn des Faches und die Inhalte des Lehrplanes kennst...
Was haben die Inhalte des Lehrplanes mit dem Sinn des Faches zu tun?
gruß hafis
nachtrag: in Hessen haben wir im übrigen keine 'Lehrpläne', sondern 'Kerncurricula',
und das Kerncurriculum für das Fach Sport hat doch viele interessante Ansätze ...
Geändert von Hafis (16-09-2015 um 21:44 Uhr) Grund: nachtrag
Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
Life is complex. It has real and imaginary components. (Rich Rosen)
Wenn Du darauf trainieren kannst, dann hast Du schonmal einen guten Einstieg in das Sportstudium gefunden. Bei uns war es so dass man im Grundstudium die Mannschaftssportarten und Individualsportarten mit Prüfung absolvieren musste. Die meisten waren verpflichtend. Für die meisten bedeutete das intensive Prüfungsvorbereitung.
Jemand der nicht die Eingangsprüfung geschafft hätte, hätte wahrscheinlich früher oder später kapitulieren müssen. Hätte aber die Ausbildung der anderen "belastet". Bei uns war es noch so dass auch eigentlich die meisten wirklich einen sportlichen Hintergrund hatten, also schonmal im Leistungsbereich waren. Das fand ich schon sehr wichtig.
Neben dem eigenen Können mussten Übungsstunden theoretisch vorbereitet und praktisch durchgeführt werden.
Ich kann nur für den Diplomstudiengang sprechen. Wie gesagt, im Grundstudium musste viel Praxis absolviert werden. Im Hauptfach wurde diese in Hauptfächern vertieft, aber mehr mit dem Schwerpunkt Trainingsplanung, Leistungssport.Nö, aber wie gesagt, es wurden eine Menge evt. besser geeigneter Leute vorher aussortiert. Wie entscheidend danach der Bildungsteil für ein erfolgreiches Studium ist, geht über meinen Kenntnisstand hinaus, evt. kann uns da jemand Einblicke geben?
Der Großteil des Sportstudiums ist Theorie. Beim Lehramt ist der Anteil Pädagogik auch im Sportstudium wesentlich höher.
Dazu braucht man ja auch ein 2. Fach und den Studiengang Bildungswissenschaften.
Es müssen Praktikas in der Schule absolviert werden und dann kommt ja das Referendariat.
Man könnte eigentlich sagen dass der Anteil Pädagogik und Didaktik gerade bei angehenden Sportlehrern höher ist als bei anderen Fächern
Das ist bedauerlich. Ich hatte Sportlehrer die hatten Sport glaube ich im Aufbaustudiengang erworben. da passierte wenig bis garnix, methodische Übungsreihe schien ein Fremdwort. So war Sport eher Zeit die man füllen musste ohne LerninhalteUnd noch was aus dem Nähkästchen: Meine Schulsportlehrer haben mir nur wenig beigebracht, z.B...
- In Schubladen denken, der Sportler ist halt ein Versager in Mathe und andersrum erst recht
- Leute öffentlich demütigen und das auch noch Kindern breitbandig beibringen ist eine gute Sache
- Die "guten" dürfen ruhig auch mal brutal werden, wenn der blöde "schlechte" den Ball verbolzt
- Kranke oder Leute mit Einschränkungen sind ebenfalls fest in eine Schublade zu verpacken
- Motivation =den Boot Camp Drill Sergeant machen
Wie etwas genau geht... nein, das hat keiner jemals gemacht.
Sehe ich genauso.21. Jahrhundert geht, wie ich finde, genau anders herum
- Es sind Kinder, man motiviert sie unabhängig ihrer Leistung
- Gerade die schwächsten brauchen mehr Motivation und Förderung
- Man versucht beständig durch detailierte Instruktionen ihnen bei der Verbesserung ihrer Leistung zu helfen
- Es sollte ein friedliches Miteinander und Teamgeist gefördert werden und nicht Konkurrenzdenken und Mobbing
- Im Sport ordentlich Mitmachen, gerade bei Leistungsschwachen, sollte mit mindestens einer 3 benotet werden. Die Note sollte in Relation zu den Möglichkeiten des Individuums stehen, wenn Hansi Klöppsle mit seinen 120kg versucht die 1000m zu schaffen, hat er dafür eine gute Note verdient
Hansi Klöppsle wird keine Eins mit nach Hause bringen können, weil ich an das Leistungsprinzip glaube(sonst wird es noch alberner für alle).
Er sollte aber mit Befriedigend belohnt werden wenn er sein möglichstes tut.
Eigentlich hat ein Sportlehrer dies in der Hand. Er kann folgendes zur Notengebung heranziehen:
- Lernzuwachs / Fortschritte
- Sozial-affektives Verhalten
- sportliche Leistung / sportliche Konstitution
Ich höre eher das Problem von Sporlehrern dass der Druck sehr groß ist gute Noten quasi zu verschenken.
Siggi Eigenlobs Eltern tanzen an wenn der Nachwuchskaderathlet wegen seinem asozialem Verhalten und Verweigerung mit einer schlechten Note abgewatscht wird.
Ich habe mal als Surflehrer einen Sportleistungskurs betreut. 2 pupertierende Mädchen haben die ansonsten motivierte Truppe aufgemischt.
Da ich dem Lehrer, der gerne in der Zeit ein bisschen chillte, die Noten geben sollte, gabs für die beiden von mir ne 5 für teilweise Anwesenheit.
Er hat mir dann erklärt wie es läuft, er will keine Elternkonferenz und nur seinen Frieden. also gabs ne Drei![]()
Noten schachern wuhuuuuuuuuuuuu![]()
The only easy day was yesterday!
natürliche Bewegungsanlässe....Der Schulsport leistet einen eigenständigen und nicht ersetzbaren Beitrag zur Einlösung des ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsauftrages. Dies gilt
besonders vor dem Hintergrund einer Umwelt, die Kindern und Jugendlichen immer weniger natürliche Bewegungsanlässe biete
(Harndrang und Stuhlgang?)
interessant:
ist mit einer erregenden Bedrohungswahrnehmung die Zehnmeter-Turm-Erektion gemeint?Wagnis
Wagnisse zeichnen sich – in Abgrenzung zum Risiko –
dadurch aus, dass eine als bedrohlich wahrgenommene Situation eine persönliche Herausforderung darstellt und selbstständig überwunden werden
kann. Da der Ausgang prinzipiell ungewiss ist, ist eine solche Situation von Spannung geprägt. Der Lernende stellt sich einer selbstgesuchten Unsicherheit, wobei die Folgen von ihm als Person zu tragen sind. Der Anreiz liegt im Vollzug. Der Lernende kann durch eine erfolgreiche Bewährung unter Ernstfallbedingungen seine Grenzen verschieben (Kompetenzerleben), Nervenkitzel erfahren (erregende Bedrohungswahrnehmung) und ungewöhnliche Bewegungszustände erleben. [..Bla Bla Blubb..]
"Ungewöhnliche Bewegungszustände erleben"
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