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Thema: Wie gibt man eine Sportnote?

  1. #1201
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von zocker Beitrag anzeigen
    da ist das gelöbnis m.e. aber deutlich praktischer, jedenfalls, für den, der sich beim geloben für den ernstfall noch nicht (ganz) sicher ist.
    Ich hab nachgeschaut, das Gelöbnis ist nur ein symbolischer Akt, wo man lediglich bestätig, was ohnehin gesetzlich vorgeschrieben ist.
    Man konnte als Wehrpflichtiger auch auf das Gelöbnis verzichten, war dann zwar von Beförderungen ausgeschlossen, aber musste dennoch weiterdienen.

    Zitat Zitat von zocker Beitrag anzeigen
    diese diktatorische befehlskette innerhalb einer armee finde ich ohnehin seit langem nicht mehr zeitgemäss - gerade auch für einen ernstfall!
    Das erscheint mir nun weltfremd.
    Nicht nur die Armee, sondern auch die meisten erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen sind hierarchisch organisiert.
    Von Verwaltungsapparaten und Behörden mal ganz zu schweigen.
    Diktatorisch ist da IMO allerdings etwas anderes.
    Eine moderne Arme setzt, insbesondere seit Patton (?) auf funktionale Untereinheiten, die eine Aufgabe vorgegeben bekommen, denen aber das Wie der Aufgabenerfüllung innerhalb eines gewissen Rahmens freigestellt ist.
    Gerade im Ernstfall und in Notfällen muss es allerdings klare Befehlsketten und Zuständigkeiten geben.

  2. #1202
    Pharao Gast

    Standard

    Zitat Zitat von KAJIHEI Beitrag anzeigen
    Mal ne kleine Nebenfrage : Wa passiert eigentlich wenn sich jemand weigert diesen Eid abzulegen oder irgendwelche Bekenntnisse ausser dem heiligen "ich denke ja nicht dran"
    Ihn dazu zwingen, dann hätte er soweit ich informiert bin Nullwert.
    Vor allem haben Christen sogar die Pflicht Vereidigung zu verweigern.
    Jesus sagt: "Ihr soll überhaupt nicht schwören." (Matthäus 5, 34)
    Geändert von Pharao (31-01-2016 um 17:36 Uhr)

  3. #1203
    Registrierungsdatum
    12.04.2009
    Ort
    Mitteleuropas größtes Vulkangebiet
    Beiträge
    1.480

    Standard

    Zitat Zitat von KAJIHEI Beitrag anzeigen
    Ui dann gibt´s mal wieder eine dieser tollen halbausgegorenen Reformen die dann vierteljährlich reformiert werden.
    ... na ja, die Reformatoren sind halt auch nicht mehr das, was sie mal waren ...
    Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
    Life is complex. It has real and imaginary components. (Rich Rosen)

  4. #1204
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von KAJIHEI Beitrag anzeigen
    Mal ne kleine Nebenfrage : Wa passiert eigentlich wenn sich jemand weigert diesen Eid abzulegen oder irgendwelche Bekenntnisse ausser dem heiligen "ich denke ja nicht dran"
    Ihn dazu zwingen, dann hätte er soweit ich informiert bin Nullwert.
    Wenn er keinen Eid ablegt, dann wird er nicht in das Dienstverhältnis übernommen.
    Das sind ja Freiwillige.
    Das Gelöbnis bestätigt, wie schon gesagt, nur die gesetzliche Pflicht, die im Moment (Wehrpflicht) ja nicht mehr besteht.
    Wer sagt: "Ich denke nicht daran, die Gesetze einzuhalten" und dies dann auch tatsächlich tut ist eben ein Gesetzesbrecher und wird entsprechend behandelt.
    Wie das mit einer reinen Absichtserklärung der Nichteinhaltung einer Pflicht aussieht, weiß ich nicht.
    Bei uns wurde mal eine Grünendemo während eines Manövers angekündigt und wir dazu angehalten, ruhig zu bleiben und uns nicht provozieren zu lassen, auch bei verbalen Beleidigungen, aber eine bestimmte Grenze einzuhalten:
    "Wenn die sich aber an den Fahrzeugen zu schaffen machen, dann hindert ihr die daran"
    Da meldete sich ein Kamerad und sagte: "Ich lass mir doch wegen einem [Bezeichnung eines Militärfahrzeugs] nicht auf's Maul hauen!"
    Das fand der Hauptmann im Gegensatz zu mir und anderen gar nicht komisch, aber ich glaube, es blieb ohne weitere Folgen.
    Geändert von Gast (31-01-2016 um 18:05 Uhr)

  5. #1205
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
    Vor allem haben Christen sogar die Pflicht Vereidigung zu verweigern.
    Jesus sagt: "Ihr soll überhaupt nicht schwören." (Matthäus 5, 34)
    Da geht er aber davon aus, dass Christen nicht lügen und daher ein Schwur keine höhere Wahrheitswahrscheinlichkeit hätte, als eine normale Aussage.
    Solche Christen sind heute eher selten.

    Der vorne schon zitierte Manfred Rommel meinte, dass Lügen sogar aus dem Gebot der Nächstenliebe folgen könne oder zumindest entschuldigt sei:

    "Es gibt auch Fälle [...], in denen die christliche Nächstenliebe die Lüge entschuldigt.
    Wenn jemand daherkommt, der ein Rindvieh ist und ich darauf verzichte, ihm das zu sagen, dann hab ich zwar gelogen, aber für einen guten Zweck."

  6. #1206
    zocker Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
    Man konnte als Wehrpflichtiger auch auf das Gelöbnis verzichten, war dann zwar von Beförderungen ausgeschlossen, aber musste dennoch weiterdienen.
    wahnsinnig streng!

    Das erscheint mir nun weltfremd.
    dann würde es ja zu vielem anderen in der (aktuellen) politik passen, wodurch eine gewisse einheitlichkeit gewährleistet wäre - damit niemand unnötig verwirrt wird.


    gruss

  7. #1207
    HatkeineAhnung Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
    Ich hab nachgeschaut, das Gelöbnis ist nur ein symbolischer Akt, wo man lediglich bestätig, was ohnehin gesetzlich vorgeschrieben ist.
    Man konnte als Wehrpflichtiger auch auf das Gelöbnis verzichten, war dann zwar von Beförderungen ausgeschlossen, aber musste dennoch weiterdienen.



    Das erscheint mir nun weltfremd.
    Nicht nur die Armee, sondern auch die meisten erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen sind hierarchisch organisiert.
    Von Verwaltungsapparaten und Behörden mal ganz zu schweigen.
    Diktatorisch ist da IMO allerdings etwas anderes.
    Eine moderne Arme setzt, insbesondere seit Patton (?) auf funktionale Untereinheiten, die eine Aufgabe vorgegeben bekommen, denen aber das Wie der Aufgabenerfüllung innerhalb eines gewissen Rahmens freigestellt ist.
    Gerade im Ernstfall und in Notfällen muss es allerdings klare Befehlsketten und Zuständigkeiten geben.
    Bei der Bundeswehr nennt man das Konzept "Führen mit Auftrag", d. h. der unterstellte Unteranführer bekommt einen Auftrag, Mittel und Soldaten und kann dann selber sehen wie er diesen erfüllt. Dieses Konzept wurde in deutschen Armeen schon lange angewandt.

    Klare Hierarchien sind wichtig um in einer Stresssituation bestehen zu können. Und deswegen gibt es bei der Bundeswehr solche. Ich möchte hier aber auch noch anmerken das die Möglichkeiten von einem unterstellten Soldaten sich gegen einen ungerechten Vorgesetzten zu wehren weitaus größer sind als im zivilen Leben. Stichwort WBO, Wehrbeauftragter und VP.

  8. #1208
    zocker Gast

    Standard

    Zitat Zitat von HatkeineAhnung Beitrag anzeigen
    Bei der Bundeswehr nennt man das Konzept "Führen mit Auftrag", d. h. der unterstellte Unteranführer bekommt einen Auftrag, Mittel und Soldaten und kann dann selber sehen wie er diesen erfüllt. Dieses Konzept wurde in deutschen Armeen schon lange angewandt.

    Klare Hierarchien sind wichtig um in einer Stresssituation bestehen zu können. Und deswegen gibt es bei der Bundeswehr solche. Ich möchte hier aber auch noch anmerken das die Möglichkeiten von einem unterstellten Soldaten sich gegen einen ungerechten Vorgesetzten zu wehren weitaus größer sind als im zivilen Leben. Stichwort WBO, Wehrbeauftragter und VP.
    dann passt ja (dort) das wesentliche,

    gruss

  9. #1209
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    Zitat Zitat von zocker Beitrag anzeigen
    dann passt ja (dort) das wesentliche,
    Du kannst dich dadurch nicht vor Aufträgen drücken. Wenn ein Befehl rechtmäßig ist, das heißt das er nicht gegen Gesetze oder Vorschriften verstößt musst du ihn ausführen.
    Bei dem Beispiel von Aruna, mit dem Schutz der Fahrzeuge, hat der Soldat, wenn er die Fahrzeuge letztendlich nicht bewacht hat, eine Straftat begangen.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  10. #1210
    zocker Gast

    Standard

    Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
    Du kannst dich dadurch nicht vor Aufträgen drücken.
    und ich dachte schon ... !

    Wenn ein Befehl rechtmäßig ist, das heißt dass er nicht gegen Gesetze oder Vorschriften verstößt, musst du ihn ausführen.
    wer beurteilt das auf die schnelle in der konkreten situation?


    Bei dem Beispiel von Aruna, mit dem Schutz der Fahrzeuge, hat der Soldat, wenn er die Fahrzeuge letztendlich nicht bewacht hat, eine Straftat begangen.
    hoffentlich wird er nicht zu streng bestraft,

    gruss

  11. #1211
    Macabre Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
    Ich hab nachgeschaut, das Gelöbnis ist nur ein symbolischer Akt, wo man lediglich bestätig, was ohnehin gesetzlich vorgeschrieben ist.
    Man konnte als Wehrpflichtiger auch auf das Gelöbnis verzichten, war dann zwar von Beförderungen ausgeschlossen, aber musste dennoch weiterdienen.
    Zeitsoldaten schwören und Wehrpflichtige geloben.
    Ich hab damals das Gelöbnis verweigert wurde nicht befördert.

    Der Spiess wollte dann unbedingt, dass ich mich verpflichte, dann hätte ich einfach das Gelöbnis nachgeloben müssen.


    Ich fand das albern, heute so, morgen so...

  12. #1212
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von KAJIHEI Beitrag anzeigen
    Mal ne kleine Nebenfrage : Wa passiert eigentlich wenn sich jemand weigert diesen Eid abzulegen oder irgendwelche Bekenntnisse ausser dem heiligen "ich denke ja nicht dran"
    Ihn dazu zwingen, dann hätte er soweit ich informiert bin Nullwert.
    nu rate mal. den eid schwören zeit und berufssoldaten. die sind sich ihrer verantwortung, in der regel, bewusst. wenn jemand im v-fall plötzlich nicht mehr will kommt er vor ein truppen/kriegsgericht.

  13. #1213
    zocker Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Macabre Beitrag anzeigen
    Zeitsoldaten schwören und Wehrpflichtige geloben.
    Ich hab damals das Gelöbnis verweigert wurde nicht befördert.

    Der Spiess wollte dann unbedingt, dass ich mich verpflichte, dann hätte ich einfach das Gelöbnis nachgeloben müssen.
    wenn du dich als zeitsoldat verpflichtet hättest, hättest du nach dieser logik dann nicht den schwur nachschwören statt das gelöbnis nachgeloben müssen?


    gruss

  14. #1214
    Gast Gast

    Standard

    er hätte den eid nachholen müssen.

  15. #1215
    Macabre Gast

    Standard

    Zitat Zitat von crossoverman Beitrag anzeigen
    er hätte den eid nachholen müssen.
    bingo

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