Zitat Zitat von Woodstock Beitrag anzeigen
Rambat, vielen Dank für deine direkte Antwort und die vielen weitergehenden Informationen.

Zu Deiner Frage, ich habe die Nage no kata und die Katame no kata über 3 bzw. 2 Jahre mit unterschiedlichen Partnern über die reinen Prüfungsanforderungen hinaus, bis hin zu Wettbewerben geübt. Auch binde ich sie weiterhin 1-2 mal im Jahr in mein eigenes Trainingsprogramm ein, um drin zu bleiben.

Über den Nutzen bin ich mir nicht ganz schlüssig:
1. Auf den Einsatz im Wettkampf bezogen war und ist er eher gering in Anbetracht der eingesetzten Zeit. Im Stand habe ich keine Vorteile daraus ziehen können. Was Boden angeht habe ich einen großen Schritt nach vorne gemacht und meine Strategie im Kampf auf den Übergang in den Boden fokussiert.

2. Was das Verständis einzelner Techniken angeht habe ich an mehreren Stellen aha Erlebnisse gehabt und nutze seitdem diese Techniken vermehrt, da sie nun überhaupt erst funktionieren. Dies hätte ich mit einem guten Trainer deutlich schneller erreichen können als durch das mühselige üben zu zweit. Aber trotzdem muss ich dieses Plus dem Üben der Kata zuschreiben, da ich ansonsten nicht die Muße hatte mich so intensiv damit auseinander zu setzen.

Deine Ausführungen zur Kimeno Kata haben bei mir die Entscheidung, welche ich als nächstes lerne direkt beeinflusst.

Woodstock
danke für deine antwort.
finde ich sehr interessant ...

ich persönlich habe die erfahrung gemacht, daß es für das erlernen der würfe NICHT der nage-no-kata bedarf.
vorausgesetzt, man hat einen lehrer, der die würfe des judo anwendungsbereit zu vermitteln in der lage ist.


die "aha-erlebnisse", die du durch die nage-no-kata hattest, wären meiner persönlichen meinung nach ohnehin teil deines erlebens gewesen, wenn du die würfe in "setups" mit den entsprechenden "transitions" erlernt hättest.
(bei uns nennt sich das "methodische reihen").