Hallo Bücherwurm,

ich finde diese Diskussion geht doch auf vieles ein, was sich verschiedene Taekwondo-in und auch andere Kampfkünstler, unter ihrer Kampfsport-Art vorstellen.


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Was möchtest du damit sagen? Dass sein TKD nicht an einer potenziellen Wirksamkeit messen lassen muß?



Das heißt, dass er sehr schön Formen "laufen" kann ... ?

Es ist ja nicht so, dass ich am Shotokan nichts auszusetzen hätte. Aber es gibt da auch reihenweise Leute zwischen 2. Kyu und 2. Dan, die würden dieses Prüfungsprogramm ohne Mühe zeigen, und zwar schneller und präziser.

Was ich da sehe betätigt eigentlich mein (Vor)urteil über TKD aus den Wettkämpfen. Shotokan ist ziemlich weit weg vom (tatsächlichen) Kampf, zumindest in der Masse. Aber TKD ist noch einen Schritt weiter.
Da frage ich mich, was erwartest Du vom traditionellen Taekwondo, dem der ITF oder der WT ... oder dem Karate Shotokan?
Du solltest einfach den Leuten den Spaß lassen.
Wenn ein Breitensportler glaubt mit dem " schwarzen Gürtel" um den Bauch ist er eine Kampfmaschine?
Sollte er das nur auf das Dojo beziehen, dann ist es halt so.

Mein kleiner Link - Beitrag 86 - zeigt auch nur Momentaufnahmen.
Keiner weiß wie gut Badr Hari in 20 Jahren sein wird.

Dann unterhalten wir uns überwiegend über " Breitensportler " die 2 mal die Woche ins Training gehen.
Zu Deinem Einwurf zum Formen- Laufen.
Da bin ich nicht der Ansicht, daß ich damit lernen kann, wie ich mich im Sparring verhalten sollte.

Wenn ich das traditionelle Taekwondo, ... das Breitensport- Karate.. oder das Taekwondo oder Karate für die Olympischen Spiele..
als Sport sehe, was ist daran falsch?
Für die Selbstverteidigung oder für ein Sparring mit einem Thaiboxer, Kyokushin-kai- Karate-ka ...
weniger geeignet.

Aber wie ich schon geschrieben habe, wenn das Ziel der " schwarze Gürtel " ist. Dann könnte es klappen.