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Thema: Buddhismus und Kriegskunst

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  1. #9
    Registrierungsdatum
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    Standard

    Hi,

    Kurz und knapp: Um sich oder seine "Schutzbefohlenen"/Brüder Schwestern etc. zu schützen darf der Buddhist auch kämpfen bzw töten. Sozusagen im Selbsterhalt.

    @Thorre

    Im tibetanischen Buddhismus gibt es auch Schutzgeister wie z.B. Linie (schwarzer Mantel) die angerufen werden. Das diese nun sehr martialisch aussehen.....naja nen Knuddelteddy wirkz nicht gerade sehr als Schutzgeist! Sie dienen wie Du schon sagst einem bestimmten Zweck. Manjushri ist ebenso ein Schutzgeist, der einem vor dem falschen Weg schützen soll!

    Ein Buddhist wird nie von selbst einen Krieg beginnen.....wenn aber seine Existenz/sein Leben auf dem Spiel steht ist es ihm nicht verboten zu kämpfen!

    /edit Kurze Erklärung zum Buddhismus:

    Durch die buddhistische Sichtweise der Eigenverantwortung und dem Verständnis von Ursache und Wirkung (skt. Karma) verändert sich sowohl das eigene Weltbild als auch die Einstellung gegenüber allen Situationen und Erfahrungen. Diese führen zu einer nachhaltigen Veränderung des eigenen Verhaltens.

    Im Kleinen Fahrzeug steht das eigene Verhalten noch völlig im Mittelpunkt der Achtsamkeit, Übung und Meditation mit dem Hauptziel, es in den Griff zu bekommen.

    Im großen Fahrzeug, wo die Ausrichtung auf das Glück aller Lebewesen zielt, liegt der Focus nicht mehr so sehr auf jeder einzelnen Handlung, sondern mehr auf der Entwicklung von Mitgefühl und Weisheit, die ganz natürlich zu "richtigem" und "nützlichem" Verhalten führen. Ein Schwerpunkt ist hier die Vermeidung bzw. Umwandlung von Zorn.

    Im Diamantweg schließlich führt die "höchste" Reine Sichtweise - nämlich, daß jeder schon ein Buddha ist, der es noch nicht erkannt hat - dazu, sich "einfach wie ein Buddha zu verhalten, bis man einer geworden ist". Kann man diese höchste Sicht im Alltag halten, so wird jeder Gedanke, jedes Wort und jede Handlung zum freien Spiel des Geistes mit dem natürlichen Wunsch, das Bestmögliche für die Meistmöglichen mit dem langfristigsten Nutzen zu bewirken.

    Quelle:http://www.kkoe.at/diamantwegpraxis/verhalten.asp

    Gruß

    Alef
    Geändert von Alephthau (05-09-2003 um 17:43 Uhr)

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