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Thema: Chin Jab

  1. #16
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    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Aber kann mich Heiko nur anschließen, das ganze kommt mir sehr bekannt vor!
    Auch als Pistolenabwehr.
    ich hab den chinjab seinerzeit mal im ninjutsu gelernt, natürlich unter japanischer terminologie (shakkoken oder so), aber auch komplett mit augenpieksen, zusammenfalten, etc. .

    ist aber nicht verwunderlich, combatives ist ja kein neues system, was irgendwie für sich reklamiert, nur krasse neue exklusivtechniken zu beinhalten.

    eher das gegenteil ist der fall. es ist ein abgespecktes, atemi-orientiertes mini-system mit versatzstücken aus combat judo, oldschool ju jutsu und ein paar anderen einflüssen aus irgendwelchen schlachtfeld-systemen.
    "If one of you can punch a hole through a shoji with just your ejaculation, then you'll be a real martial artist!" Morihei Ueshiba

  2. #17
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    Ging ja auch nur um den Namen, unter dem ich mir absolut nix vorstellen konnte.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  3. #18
    Panther Gast

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    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Ging ja auch nur um den Namen, unter dem ich mir absolut nix vorstellen konnte.
    so ging es mir auch

  4. #19
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    ah, okay, dann hatte ich euch falsch verstanden .
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  5. #20
    Panther Gast

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    Zum Thema

    Also im Mugging ist mir die Technik schon mal passiert - im SV-Sparring kann man auch drauf hinarbeiten - im Kickboxensparring, geht gar nicht.

  6. #21
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    Zitat Zitat von SifuSeifenzwerg Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage an die CQC-Fraktion:
    Der Chin Jab wird oft als eine Art Kronjuwel der CQCler dargestellt.
    Wenn wir einmal aber die Woche sparren, ergibt sich für mich selten eine
    Chin Jab Situation. Die Technik setzt ja imho voraus, dass das Gegenüber in der Mitte offen ist - wer ist das heute schon? Der Face Smash ('Tigerkralle')
    passt bei mir eigentlich immer besser, damit kann ich auch die Deckung heruterreissen. Ist schon fast eine 'Universallösung' gegen halbwegs aufrecht stehende Gegner.

    Hab ich da einen Denkfehler?

    Edit: Wir orientieren uns in der Hauptsache an Jim Grover, kennen aber wohl natürlich so ziemlich alles, das im Netz kursiert.
    Inzwischen sind wir ja einige Interessierte in der CQC-Richtung, da können wir tatsächlich bald einen Stammtisch aufmachen :-))).

    Zur Frage: Ist da ein Denkfehler? Ja, in gewisser Weise schon. Deine Frage - so wie Du sie gestellt hast - impliziert, dass Du Dich fragst, wie Du den ChinJab am besten anbringen kannst.

    Das ist aber nicht der Sinn der Combatives-Techniken. Es ist genau umgekehrt: welche Technik diktiert mir die Situation?

    Wenn Du (im Training oder "real") nur Situationen erlebt hast, in denen der ChinJab nicht angebracht war, dann ist das halt so. Das kann z.B. mit Deiner Art, Dich im Kampf zu bewegen, zusammenhängen.

    Der ChinJab ist eine Technik für den extremen Nahbereich, wenn ich präventiv angreife oder wenn ich in der Nahdistanz ihn entsprechend vorbereitet habe (das Beispiel von Fister mit der Pistolenabwehr - da hätte der gute Mann theoretisch ja auch einen Ellenbogenschlag nehmen können oder wenn ich im Clinch den Kopf mit der einen Hand nach hinten drücke und mit der anderen einen ChinJab setze).

    Er wird oft auf Bildern gezeigt, das heißt aber nicht, dass er die utimative CQC-Technik ist. Ich denke mal, dass es eher die Dramatik ist. Ein Handkantenschlag ist halt auf Fotos nicht so beeindruckend wie der ChinJab.

    In diesem Zusammenhang ist es ganz interessant, dass Fairbairn gegen Ende des Krieges in der waffenlosen Ausbildung nur noch den "Axe Hand" unterrichtet hat, da es sich herausgestellt hat, dass mit dieser Technik die meisten waffenlosen Situationen zufriedenstellend gelöst werden konnten

    Gruß
    Stoiker
    "Attack, attack, attack - come at your target from every possible direction and press until his defenses overload. Never give him time to recover his balance: never give him time to counter." (Stover)

  7. #22
    SifuSeifenzwerg Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Stoiker Beitrag anzeigen

    ...Inzwischen sind wir ja einige Interessierte in der CQC-Richtung, da können wir tatsächlich bald einen Stammtisch aufmachen :-))).

    ...Wenn Du (im Training oder "real") nur Situationen erlebt hast, in denen der ChinJab nicht angebracht war, dann ist das halt so. Das kann z.B. mit Deiner Art, Dich im Kampf zu bewegen, zusammenhängen.

    ...Er wird oft auf Bildern gezeigt, das heißt aber nicht, dass er die utimative CQC-Technik ist. Ich denke mal, dass es eher die Dramatik ist. Ein Handkantenschlag ist halt auf Fotos nicht so beeindruckend wie der ChinJab.

    ...In diesem Zusammenhang ist es ganz interessant, dass Fairbairn gegen Ende des Krieges in der waffenlosen Ausbildung nur noch den "Axe Hand" unterrichtet hat, da es sich herausgestellt hat, dass mit dieser Technik die meisten waffenlosen Situationen zufriedenstellend gelöst werden konnten
    Hi Stoiker,

    1.) Stimmt wir sind schon ein paar, für mich auch bald genug. Einen Hype will ich gar nicht. Ich hab mein Ding gefunden und will niemand bekehren.

    Edit: Mir gefällt auch, dass mit CQC hier niemand Geld verdient, denke das schützt vor Entwicklungen, die wir alle kennen.

    2.) So wirds wohl sein.

    3.) Wurde in alten Fairbain 'Propaganda' Werken oft so gesagt 'Most valueable of all the chin jab'. Ist auch in WWI Militärsystemen z.B. aus Frankreich oder Amerika schon enthalten.

    4.) Glover hat imho die Handkante sehr häufig durch Fausthammerschläge ersetzt, sicher auch Gescmacksache. Finde, diese Technik passt auch prima zur Philosophie des CQC. Überrollen, verdrängen.

    Gruss,

    SifuSeifenzwerg
    Geändert von SifuSeifenzwerg (04-10-2009 um 22:31 Uhr)

  8. #23
    123keilerei Gast

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    Zitat Zitat von Panther Beitrag anzeigen
    Zum Thema

    Also im Mugging ist mir die Technik schon mal passiert - im SV-Sparring kann man auch drauf hinarbeiten - im Kickboxensparring, geht gar nicht.
    Das ist ja das Interessante, das es im Sparring einfach nicht geht. Da siehst du mal, wie weit das übliche Sparring vom Selbstschutz weg ist.

  9. #24
    Stevederkrueger Gast

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    Ich bin da ja nun nicht so bewandert wie manch anderer hier aber wo liegt jetzt der Unterschied vom CQC zum CombatJJ oder vielleicht auch MKM oder andere Hybride SVStile?

    Ich sehe eigentlich nur Techniken die bekannt sind.

  10. #25
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    Zitat Zitat von Stevederkrueger Beitrag anzeigen
    Ich bin da ja nun nicht so bewandert wie manch anderer hier aber wo liegt jetzt der Unterschied vom CQC zum CombatJJ oder vielleicht auch MKM oder andere Hybride SVStile?

    Ich sehe eigentlich nur Techniken die bekannt sind.
    Es sind ja auch nur bekannte Techniken
    Ist jetzt auf die Schnelle schwer zu erklären. Für mich ist Combatives eher ein Konzept, eine Vorgehensweise, ein Prinzip, aus dem sich die einzelnen Anwendungen herausbilden. Es ist für mich weniger ein festes und strukturiertes, in sich geschlossenes System.

    Gruß
    Stoiker
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  11. #26
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    Zitat Zitat von Stoiker Beitrag anzeigen
    Für mich ist Combatives eher ein Konzept, eine Vorgehensweise, ein Prinzip, aus dem sich die einzelnen Anwendungen herausbilden. Es ist für mich weniger ein festes und strukturiertes, in sich geschlossenes System.
    letztendlich kommt es dabei dann immer darauf an, eine handvoll grobmotorischer atemi-techniken mit größtmöglicher aggression, intention und vorwärtsdruck vorzutragen und damit den gegner zu überrumpeln.

    wäre jetzt mein persönlicher kurzansatz eines erklärungsversuchs.
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  12. #27
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    Mal so ne Frage am Rande an die Experten:
    Wie sieht es mit einer Liste der Bücher aus, die man in dem Bereich mal gelesen haben sollte, bzw. einer Linkliste von einzelnen Sachen, die man LEGAL im Netz findet?
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  13. #28
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    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Mal so ne Frage am Rande an die Experten:
    Wie sieht es mit einer Liste der Bücher aus, die man in dem Bereich mal gelesen haben sollte,
    klassiker:

    get tough: http://judoinfo.com/pdf/tough.pdf

    kill or get killed, vorzugsweise in der auflage von 1943: http://judoinfo.com/pdf/Kill_or_Get_Killed.pdf bzw. Kill or Get Killed (1943) - Rex Applegate Kill or Get Killed 1943 Edition Kill or Get Killed 1943 complete

    cold steel http://judoinfo.com/pdf/Combat.pdf

    v-5 manual (gibts von paladin press als neuauflage)


    das sind die big four, die reichen eigentlich auch.
    daneben könntest du noch mitnehmen:

    self defense for women: Self Defense for Women by Major W E Fairbairn 1941

    do or die, da vorzugsweise die 1944er edition (paladin hat leider die 1938er veröffentlicht): Do or Die - A. J. Biddle

    deal the first deadly blow (1971er field manual): http://judoinfo.com/pdf/Deal%20the%2...dly%20Blow.pdf

    field manual von 1954 FM 21-150 Hand to Hand Combat 1954 FM 21-150 Hand-To-Hand Combat (1954)

    american combat judo: http://judoinfo.com/pdf/American%20Combat%20Judo.pdf

    neuerer kram:

    combatives for street survival von kelly mccann

    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    bzw. einer Linkliste von einzelnen Sachen, die man LEGAL im Netz findet?
    guter anfangspunkt:
    Judo as a Martial Art
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  14. #29
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    Danke!
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  15. #30
    Stevederkrueger Gast

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    Also kann man sagen, dass die Auslegung der Mutivation ne andere ist?!

    Ich sehe es mal am Beispiel der alten Bundeswehr JJ Ausbildung aus der ZDV Jungelbuch.

    Hart und schnell um voran zukommen und nicht um sich in die Flucht als solches zu begeben ist das soweit richtig?

    Ich mache ja nun ne SV, die ist auf schnelles und hartes Vorgehen gegen einen oder mehreren Agressoren ausgelegt um sich seiner Haut zu erwehren die aber genau so auf Angriff Ausgelegt ist wie Verteidigung und das mit so wenig Mittel wie möglich und mit so viel Mittel wie nötig.

    Es wird nur nicht im Bereich des Militärs genutzt sondern im Bereich Sicherheitsdienste und dort in allen Bereichen.Wäre es dann auch ein CQC System? TNS= Taktisches Nahkampf System!

    Gibt es nicht auch Bücher in deutscher Sprache?

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