Ja, sicher ist man als Kind "leichtes Opfer".
Sich zu wehren ist gerade als Kind schwer. in der Situation selbst wahrscheinlich sogar meist gar nicht möglich.
Aber das Problem ist nicht nur die körperliche Unterlegenheit in der direkten Situation, sondern auch das Problem sich als Kind jemanden anzuvertrauen, der helfen könnte.
Und das hat ja wieder weitere Gründe, und wenn man es eben nicht schafft jemanden davon zu erzählen und sich so hilfe zu holen und sich so zu wehren, ist die "Opferrolle" irgendwann perfekt.
Daher denke ich schon, das man auch als Kind ne gewisse Chance hat sich zu wehren, es zu beenden. Nur ist das eben wieder nicht so einfach und erfordert einiges.
Ich habe es leider nicht geschafft.
Da ist es eben auch wichtig, schon sehr früh mit Kindern über das Thema zu reden, und die Kinder versuchen darauf anzusprechen oder hinzuleiten wenn ein Verdacht besteht,
um dem Kind dann zu helfen, das es sich wehren kann. Was es oft alleine nicht schafft.
Ich selbst, sehe Kampfsport eigentlich überhaupt gar nicht als "Heilmittel" oder ähnliches an, auch nicht als wesentliches Mittel um Selbstbewusstsein zu erlangen.
Wenn es zu etwas mehr Selbstbewusstsein verhelfen kann ist das zwar super und kann dann auch unterstützen von den Leuten genutzt werden.
Für mich persönlich war das aber nie Grund Kampfsport zu machen.
Ist einfach nur ein Sport der mir Spaß macht.
Und es hätte mir auch gegen keiner dieser Vorfälle helfen können, wenn ich schon früher damit angefangen hätte.
Mein Selbstbewusstsein ist an sich denke ich völlig in Ordnung. (was mir auch andere bestätigten ^^).
Aber gerade wenn es dann wieder zu ähnlichen Situationen wie früher gekommen ist, kamen doch wieder die Gefühle und Erinnerungen hoch, und dann noch an was anderes zu denken und das sonst vorhandene Selbstewusststein auch dann noch aufrecht zu erhalten und sich effektiv zu wehren, war schwer, und nicht immer so umsetzbar wie gewünscht.





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