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Thema: Was mich am derzeit "gelebten" Karate stört

  1. #196
    Trunkenbold Gast

    Standard

    @shorinryuchemnitz
    Ich denke das es für die Kamera gestellt ist und nicht repräsentativ für ein normales Training ist.
    Hätte die Bemerkung vielleicht nicht machen soll, hab mir es auch überlegt, da man im Internet ja bekanntlich viel behaupten kann. Aber wie soll ich sonst deutlich machen, dass meine Art des Karate gar nicht soweit weg von dem gezeigten ist. Zum Beispiel Übung Nummer eins, war gerade am Freitag Thema im Training.
    Die Übungen gefallen mir, weil ich sie auch so ähnlich trainiere und unterrichte.

    Trunkenbold versuch Dich mal bitte etwas klarer Auszudrücken. Ich habe immer mal Probleme Deinen Ausführungen zu folgen, aber vielleicht fehlt mir ja auch das Verständnis.
    Wenn mir klar wäre wo ich den Fehler mache, würde ich ihn abstellen. Meine Sicht auf die Techniken sind von meinem Stil, WC, und Judo geprägt. Beim Thema will ich auf die Verbindung Kranich aus dem WC und Karate entstanden (unter anderem) ist hinaus.

    Anmerkung:
    Zitat von Trunkenbold
    @kanken
    PS: Gestern habe ich sogar eine Stunde vor dem Training die ganze Pinan Serie wiedererlernt…


    Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?

    Gruß
    Wollte damit andeuten, dass ich versuche die Kata Vertreter zu verstehen. Und habe mit Kata Training nebenbei begonnen.

    Prost
    Geändert von Trunkenbold (17-11-2009 um 16:53 Uhr) Grund: Anmerkung

  2. #197
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    @ trunkenbold

    Wollte damit nur sagen das ich Deine Posts oft zwei oder dreimal lesen muss um zuverstehen was Du meinst und dann kommen oft noch solche Gedankensprünge wie das mit den Pinan Kata wiedererlernen hinzu die ich dann schwer einordnen kann.

    Woran das liegt, an Deinem Stil (Schreibstil ) oder an meiner Blödheit kann ich Dir auch nciht sagen. Wenn es den anderen nicht so geht wird es wohl an meiner Blödheit liegen.

    Ich denke das ich auch nicht immer einfach zu lesen bin...

    Gruß

  3. #198
    Trunkenbold Gast

    Standard

    Also die Videos, die ich gepostet habe sind Bunkai in Reinkultur! Genau so sieht bei mir Bunkai aus.

    Kakie ist Bunkai!

    Grüße

    Kanken
    Sehr schöne Übungen, hätte eher auf einen Kung Fu Stil getippt. Aber gerade dies spricht für die Übungen.

    Prost

    PS: Schönen Abend noch, heuer steht Judo auf dem Programm.

  4. #199
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    Standard

    Zitat Zitat von Trunkenbold Beitrag anzeigen

    Wollte damit andeuten, dass ich versuche die Kata Vertreter zu verstehen. Und habe mit Kata Training nebenbei begonnen.

    Prost
    Sehr löblich!

    Dir ist aber hoffentlich klar das es mit einer Stunde vor dem Training widererlernen nicht getan ist.
    Natürlich weißt Du das.

    Gruß

  5. #200
    Shugyo Gast

    Standard

    Zitat Zitat von shorinryuchemnitz Beitrag anzeigen
    Sehr löblich!
    Dem muss ich mich anschließen. Freu mich richtig drüber.

    Grüße

  6. #201
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    Standard

    Zitat Zitat von Trunkenbold Beitrag anzeigen
    Sehr schöne Übungen, hätte eher auf einen Kung Fu Stil getippt. Aber gerade dies spricht für die Übungen.

    Prost

    PS: Schönen Abend noch, heuer steht Judo auf dem Programm.
    Die Vids sind ja auch Kung Fu nur ist das Karate von Kanken halt ähnlich.

  7. #202
    k.surfer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Shugyo Beitrag anzeigen
    Hallo,

    also wir üben in unserem kleinen Dojo Fallschule (drei meiner wenigen Schüler, die ich habe, sind Aikidoka und beherrschen das besser als ich). Die anderen müssen da auch durch, da ich auch einen Judo-, Aikido-Hintergrund habe und denke, dass Fallschule auch zum Karate gehört. Wenn man (funktionierendes) Bunkai übt, kommt man meiner Meinung nach da auch nicht wirklich dran vorbei.

    Wenn jetzt das Argument kommt, dass wir Anleihen bei anderen Kampfkünsten machen, kann ich nur antworten, dass wir vielleicht Trainingsmethoden (z.B. Fallschule) klauen, aber die Techniken sind im Karate alle enthalten.

    Zur JKA: Schau dir mal ältere JKA-Videos an, z.B. Kämpfe Kanazawa gegen Enoeda, oder alte Tanaka-Videos. Wieviel Würfe, Hebel, Fegetechniken da im Kampf eingesetzt werden.

    Grüße
    Ich bin auch der Überzeugung, dass Karate nicht auf Schlagen, Treten, Stoßen reduziert ist. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass im Großteil der Shotokan Dojo nur dies trainiert wird und dass Kenntnisse bzgl. Werfen und Fallen, Hebeln, Würgen und entsprechende Gegenmaßnahmen dort nicht vermittelt und geübt werden.

    Dass das in einzelnen Dojo anders gehandhabt wird, ist mir durchaus klar.

    Dass ein Bewusstsein für die Thematik da ist, ist auch aus den zahlreichen Beiträgen erkennbar.

    Komischerweise fängt man bei der Thematik Bunkai auch bei der reinen Schlagen, Treten, Stoßen-Fraktion mit entsprechend erweiterten Interpretationen an, was sicherlich auch nicht falsch ist, und sagt, das gehört schon immer dazu. Bloß, wenn es denn dazugehört, warum wird es dann dort nicht auch geübt? (Einzelfälle ausgenommen, s. o.)

  8. #203
    Shugyo Gast

    Standard

    Zitat Zitat von k.surfer Beitrag anzeigen
    Ich bin auch der Überzeugung, dass Karate nicht auf Schlagen, Treten, Stoßen reduziert ist. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass im Großteil der Shotokan Dojo nur dies trainiert wird und dass Kenntnisse bzgl. Werfen und Fallen, Hebeln, Würgen und entsprechende Gegenmaßnahmen dort nicht vermittelt und geübt werden.

    Dass das in einzelnen Dojo anders gehandhabt wird, ist mir durchaus klar.

    Dass ein Bewusstsein für die Thematik da ist, ist auch aus den zahlreichen Beiträgen erkennbar.

    Komischerweise fängt man bei der Thematik Bunkai auch bei der reinen Schlagen, Treten, Stoßen-Fraktion mit entsprechend erweiterten Interpretationen an, was sicherlich auch nicht falsch ist, und sagt, das gehört schon immer dazu. Bloß, wenn es denn dazugehört, warum wird es dann dort nicht auch geübt? (Einzelfälle ausgenommen, s. o.)
    Ich habe das Gefühl, dass zumindest in meinem Verband (DJKB) Bunkai zunehmend eine Rolle spielt, während früher davon nicht viel die Rede war. Kompetente Lehrer wie, z.B Julian Chees, Thomas Schulze auch Ochi-Sensei selbst unterrichten auf Lehrgängen heute sehr viel häufiger Kata-Anwendungen als das noch vor 10 Jahren der Fall war.

    Die ursprüngliche Idee der JKA war, Karate weltweit zu verbreiten. Das hat seit den 50er-Jahren bis heute auch funktioniert (JKA ist, soweit ich weiß, in 160 Ländern vertreten), indem Karate als Sport exportiert wurde. Jetzt könnte man zur Kampfkunst zurückkehren.

    Das sind aber nur subjektive Überlegungen. Mir würde es gefallen, ohne dass ich jetzt Karateka, die sich als Sportler fühlen, auf die Füße treten möchte.
    Für mich persönlich bedeutet Karate einfach sehr viel mehr.

    Grüße

    Nachtrag: Vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis sich der Trend in den Dojos zeigt.
    Geändert von Shugyo (17-11-2009 um 19:05 Uhr)

  9. #204
    Yabu_Kentsu Gast

    Standard

    Zitat Zitat von ZoMa Beitrag anzeigen
    Die erste Technik im ersten Video haben wir gestern gemacht, als Anwendung für Heian Yondan (Morote Juji Uke in ZK)
    Das ist bestenfalls ein Bewegungsprinzip. So allgemein wie die Bewegung gezeigt wird, kannst du das als Anwendung für jede zweite Karatetechnik mit Vorwärtsschritt nehmen.

  10. #205
    Yabu_Kentsu Gast

    Standard

    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Also die Videos, die ich gepostet habe sind Bunkai in Reinkultur! Genau so sieht bei mir Bunkai aus.

    Kakie ist Bunkai!
    Genau, Bunkai bei dir. Kata kann man zu ganz verschiedenen Zwecken üben. Entsprechend muss man die Bunkai anpassen. Aber die Techniken der Kata so zu erklären muss nicht besser oder richtiger sein, als die Anwendungen der JKA.

  11. #206
    Registrierungsdatum
    10.11.2004
    Alter
    48
    Beiträge
    7.735

    Standard

    Zitat Zitat von Yabu_Kentsu Beitrag anzeigen
    Genau, Bunkai bei dir. Kata kann man zu ganz verschiedenen Zwecken üben. Entsprechend muss man die Bunkai anpassen. Aber die Techniken der Kata so zu erklären muss nicht besser oder richtiger sein, als die Anwendungen der JKA.
    Es geht mir auch nicht um besser oder schlechter!
    Allerhöchstens um gesunder oder ungesünder für den Körper und JKA-Karate ist mit Sicherheit nicht gesund für den Körper! Weder aus Qi-gong Sicht, noch aus Sicht der Manuellen Medizin.

    Grüße

    Kanken

  12. #207
    k.surfer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Shugyo Beitrag anzeigen
    Ich habe das Gefühl, dass zumindest in meinem Verband (DJKB) Bunkai zunehmend eine Rolle spielt, während früher davon nicht viel die Rede war. Kompetente Lehrer wie, z.B Julian Chees, Thomas Schulze auch Ochi-Sensei selbst unterrichten auf Lehrgängen heute sehr viel häufiger Kata-Anwendungen als das noch vor 10 Jahren der Fall war.

    Die ursprüngliche Idee der JKA war, Karate weltweit zu verbreiten. Das hat seit den 50er-Jahren bis heute auch funktioniert (JKA ist, soweit ich weiß, in 160 Ländern vertreten), indem Karate als Sport exportiert wurde. Jetzt könnte man zur Kampfkunst zurückkehren.

    Das sind aber nur subjektive Überlegungen. Mir würde es gefallen, ohne dass ich jetzt Karateka, die sich als Sportler fühlen, auf die Füße treten möchte.
    Für mich persönlich bedeutet Karate einfach sehr viel mehr.

    Grüße

    Nachtrag: Vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis sich der Trend in den Dojos zeigt.
    Ich habe das Gefühl, dass der Trend dafür da ist. Das zeigt m. E. unter anderem auch die Diskussion hier.

    Ich bin gerade neugierig geworden, ob T. Schulze aktuell wohl ein anderes Trainingsprogramm an den Tag legt als ca. im Jahr 2000, wo ich das letztemal als Gasttrainierender bei ihm im Dojo war.

  13. #208
    Shugyo Gast

    Standard

    Zitat Zitat von k.surfer Beitrag anzeigen
    Ich bin gerade neugierig geworden, ob T. Schulze aktuell wohl ein anderes Trainingsprogramm an den Tag legt als ca. im Jahr 2000, wo ich das letztemal als Gasttrainierender bei ihm im Dojo war.
    Ich habe dieses Jahr zwei Lehrgänge bei ihm mitgemacht und es wurde bei beiden Jitte geübt (mit Anwendungen).

  14. #209
    Trunkenbold Gast

    Standard

    @shorinryuchemnitz
    Dir ist aber hoffentlich klar das es mit einer Stunde vor dem Training widererlernen nicht getan ist.
    Diese schellte habe ich aus traditioneller Karate Sicht heraus, sicherlich verdient.

    @FireFlea
    Die Vids sind ja auch Kung Fu nur ist das Karate von Kanken halt ähnlich.
    War schon etwas verwundert, da „Schubtechniken“ (so nenne ich die Techniken) eher selten im Karate praktiziert werden.

    Prost

  15. #210
    Trunkenbold Gast

    Standard

    @shorinryuchemnitz, kanken
    Ich hatte schon im Faden Karate-Do Funakoshi Gichin das Thema üben von taktiles Prinzipien geschrieben. Dort im Zusammenhang mit Kihon Gohon Kumite.
    Dieses Thema finde ich höchst interessant. Wurde dies im Zuge moderner Ansichten, aus diversen Stilen zurückgeholt oder überlebten Prinzipien in speziellen Übungen?
    Wie kann man solche Prinzipien überhaupt mittels Kata vermittelt?

    Ob man das jetzt gleich mit verbunden Augen oder im dunkel üben muss um es zu lernen sei jetzt dahin gestellt.
    Dass mit den verbunden Augen ist letztendlich nur ein Gag. Der Sinn an sich ist es ja, von einem visuellen auf ein taktiles System umzustellen.
    Hier liegt auch ein Grund meiner Hauptkritik beim Nahkampfthema. Karate fehlt es an Übungen zum Thema taktiles wahrnehmen, und somit ist es Kampfkünsten die hier trainiert sind im Nachteil. Da bei einer Kampfentfernung von ca. 0,5m es quasi nur noch auf taktiles wahrnehmen ankommt.

    Zum Beispiel werde ich derzeit im Judo (bin Weissgurt) immer wieder bei Übungskämpfen mit Schwarzgurten (darf beim Kampftraining mitmachen) ermahnt nicht auf die Füße zu sehen. Dabei sehe ich eigentlich gar nicht wirklich bewusst, sondern ich versuche die kleinste Gewichtsverlagerung zu fühlen, was mir nebenbei gesagt recht gut gelinkt. Den Kopf tief zu nehmen, liegt in meiner Art der Kampfstellung.

    Prost

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