Hallo zusammen!
Und danke an alle die meinen Blog gelesen und mich angefeuert haben, oder mir zumindest in Gedanken beigestanden haben!
WIR HABENS GESCHAFFT!!!
Die Abschiedsfeier war seeehr lustig und nicht gerade förderlich für unseren Zustand, da es anscheinend üblich war, dass jede Nationalität eine alkoholische Spezialität mitbringt und am Abend ausschenkt. Das ganze fing mit dem Vodka der Ukrainer an, gefolgt von polnischem Zubrovka (Büffelvodka) Französischem Brantwein und Spanischem Kräuterlikör. Allerdings ist es wirklich angenehm die ausgelassene Atmosphäre zu erleben, nach all den Tagen intensivem Training. Und hier erfahren wir auch, dass wir doch nicht nur von Trainings-tieren umgeben sind. Sowohl die anderen Teilnehmer als auch der Hilfstrainer haben normalerweise einen wesentlich relaxteren Trainingsstil. Und endlich haben wir auch mal Gelegenheit die Menschen hinter den Aikidoka etwas besser kennen zu lernen. Am nächsten Tag haben wir nach dem Frühstück und einigen Abschieden noch Zeit einen großen Teil der Teilnehmer näher kennen zu lernen, da die Ryanair-Flüge alle erst am Sonntag gehen. So stellen sich die ernsten Trainingsversessenen Aikidoka alle als wirklich nette und Humorvolle Menschen dar. Wir schließen den Abend mit einem gemeinsamen Abendessen und dem Film Zatoichi ab (natürlich japanisch mit spanischen Untertiteln)
Fazit:
Also das Wichtigste: Ich möchte hier keinen der Teilnehmer oder Trainer in ein falsches Licht rücken. Das Training war wirklich übel, allerdings hat Muguruza auch erklärt, dass das SIF ein besonderer Kurs ist -jeder der hier Teilnimmt weiß (oder sollte wissen *g*) was ihn erwartet und die Leute kommen hier her, weil sie bis zu ihrem Limit getrieben werden möchten. Im normalen Training und auch auf Lehrgängen kann ich sowohl Muguruza, also auch Lionell-Sensei (der Hilfstrainer) nur jedem empfehlen. Sie haben einen wirklich hervorragenden Unterrichts-Stil und sind Technisch wirklich ausgezeichnet!
Was das SIF-2010 angeht - bereue ich das ganze? Nein, auf keinen Fall! Der Kurs hat sich wirklich gelohnt und ich bin froh, dass ich soviel gelernt habe. - Würde ich das ganze nochmal mitmachen? Auch hier ein definitives Nein!Obwohl der Kurs wirklich eine interessante Erfahrung war, ist das extreme Training bis zum Limit nichts was ich für mich in meinem Aikido brauche. Aber ich werde definitiv andere Lehrgänge und z.B. das Summercamp besuchen.
Wer nach dem Bericht Interesse an dem Kurs hat, dem kann ich das ganze für nächstes Jahr nur empfehlen. Wer - wie ich - zwar Interesse an solch einem Seminar hat, allerdings in einer entspannteren Atmosphäre, den kann ich auf das Summercamp verweisen. Ich war zwar noch nicht dort, aber nach den bisherigen Erzählungen bekommt man dort die gleiche Trainingsqualität, allerdings ohne den ganzen Aspekt "Intensiv" (=Kälte + Schikane)
OSU!





Obwohl der Kurs wirklich eine interessante Erfahrung war, ist das extreme Training bis zum Limit nichts was ich für mich in meinem Aikido brauche. Aber ich werde definitiv andere Lehrgänge und z.B. das Summercamp besuchen.
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