Zitat Zitat von TheCrane Beitrag anzeigen
Wenn ich allerdings die Ausführungen hier richtig verstanden haben meint der Slogan, dass hier Messerabwehr mit einem Messer unterrichtet werden soll und eben auch nach den Erläuterungen hier erscheint mir das nicht unbedingt die beste Lösung.

Hier ist es wohl so wie roberto schreibt (Angriffswaffe zum Töten).
Ich beschäftige mich z.B. ausschließlich (und sporadisch) mit Messerkampf, weil es mir Spaß macht. Es fordert meine Reflexe, mein "Kampfverhalten" und ich lerne die Gefahren eines Messerkampfes wie auch der Waffe regelmäßig neu einzuschätzen.

Privat trage ich kein Messer. Ich besitze zwar einen Folder (also wenn ich ein Messer führen würde, dann einen für die SV eher unpraktischen Folder) und ein Bowie, aber tatsächlich nur als Werkzeuge.

Persönlich rechne ich ganz fest damit, nie in einen Messerkampf zu geraten. Wenn doch, ist das Pech und es gleicht sich vielleicht durch das Glück aus, dass ich trotzdem lebend aus der Situation herauskomme.

Unbewaffnet gegen Messer: hm, unbewaffnete Messerabwehr sollte man zwar auch einmal praktiziert haben, der Reiz hält sich hier aber aufgrund der quasi unüberbrückbaren Nachteile in Grenzen.
Stock gegen Messer: schwierig. Lest das Post von miskotty. Wenn man den Kopf trifft oder Glück hat, kann man einen Messerkämpfer mit einem Stock "abwehren". Das lässt sich aber schwierig trainieren. Und die Gefahr ist groß, dass man es nicht schafft, denn messerschwingenden Freak daran zu hindern, in den Nahkampf zu gelangen. Und dann ist das wieder schlecht.
Messer gegen Messer macht halt einfach Spaß. Warum sollten wir als HobbyKKler denn sonst so etwas praktizieren? Warum sollte ich überhaupt Kampfsport oder SV-Training betreiben? Nur um mich verteidigen zu wollen? Recht eingleisige Einstellung, finde ich.