Das wird im Fremdsprachenunterricht inzwischen sehr viel verwendet, um Sprachfluss und Kommunikationsfähigkeit zu erhöhen. Man unterrichtet Vokabeln in "chunks", die sehr oft vorkommen, damit man nicht mehr die einzelnen Wörter des jeweiligen "chunks" zusammensuchen muss. Im Grunde sehr, sehr ähnlich dem schon länger praktizierten "learning in collocations".
Hinzu kommt dann noch der Effekt, der ja auch in so ziemlich jedem Gedächtnistraining erwähnt wird, dass man sich eine längere Zahlenreihe (eine längere Telefonnummer zum Beispiel) leichter in kleineren "chunks" merken kann als in einer Aneinanderreihung von einzelnen Zahlen.
Dann gibt es ja noch verschiedene Formen von "Ankern", etc.
Ein sehr interessantes Gebiet, besonders wenn man etwas lehrt.
Bei vielen Kenpodemonstrationen, die ich sowohl live als auch auf Video gesehen habe fiel mir recht häufig auf, dass es, wenn, dann eher an Bewegungsqualität mangelt als an "korrekter" Aneinanderreihung oder Merken der Abläufe. Solchen Schwierigkeiten wäre mit einem gut strukturierten lernen in "chunks" (was ja, so hab ich das zumindest verstanden, im Kenpo an und für sich durch die Grundtechniken sowieso angestrebt wird) vermutlich wirklich ganz gut beizukommen.
Weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Grübeln![]()





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